Ein tolles Team: Die Sparda-Bank und das Gymnasium Heißen

Ob durch das Jugendbildungsprogramm oder die SpardaSpendenWahl: Viele Schülerinnen und Schüler haben schon einmal von der Sparda-Bank gehört. Warum engagiert sie sich jedoch genau hier? Günter Draken, Filialleiter der Sparda-Bank in Mülheim, stand allen Fragen Rede und Antwort.

Frage: Herr Draken, die wichtigste Frage zuerst: Warum engagiert sich die Sparda-Bank im Gymnasium Heißen?
Günter Draken: Die Sparda-Bank und das Gymnasium Heißen verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Seit vielen Jahren engagiert die Bank sich hier und es macht uns sehr viel Spaß! Für uns als Genossenschaftsbank hat die berufliche und politische Bildung von Jugendlichen eine sehr große Bedeutung. Dies ist eine wesentliche Aufgabe unserer Gesellschaft.

Frage: Was macht die Sparda-Bank aus? Was unterscheidet sie von anderen Banken?
Günter Draken: Als Genossenschaftsbank ist die Sparda-Bank anders, als viele Banken. Sie ist eine Privatkundenbank und beschäftigt sich daher nur mit dem Bankgeschäft von Privatpersonen und nicht mit Unternehmen. Das bedeutet natürlich, dass wir in diesem Bereich Spezialisten sind.

Ein weiterer Unterschied zu anderer Banken liegt in der Genossenschaft. Wir sind die Bank, die ihren Mitgliedern gehört, daher müssen alle Kunden bei der Eröffnung eines Girokontos ein Genossenschaftsanteil erwerben. Danach sind sie Mitglied in unserer Genossenschaft.

Hier in Mülheim sind wir seit über 20 Jahre vor Ort. Wir sind hier verwurzelt und unterstützen neben dem Gymnasium Heißen noch viele weitere lokale Vereine und Organisationen.

Frage: Wie engagiert sich die Sparda-Bank am Gymnasium Heißen?
Günter Draken: Da gibt es unterschiedliche Projekte. Beispielsweise das Jugendbildungsprogramm: Jeweils eine Klasse fährt mit mir in unsere Bankzentrale nach Düsseldorf. Anschließend besuchen wir gemeinsam auch den Landtag und den WDR. Auch für mich ist es immer ein toller Tag mit vielen neuen Eindrücken.

Mit unserer finanziellen Unterstützung hat die NRW School of Governance im letzten Jahr das Programm „Politik geht an die Schulen“ hier im Gymnasium durchgeführt. In drei Modulen erklärten die Experten den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern alles über politische Prozesse.

Vielleicht sehen Sie mich auch regelmäßig im Schulgebäude. Dann bin ich meist auf dem Weg in eine der Klassen der 7. Stufe. Dort stelle ich die Themen Sparen und Finanzen vor und beantworte gern alle Fragen. Es entstehen immer lebendige Gespräche und ich erfahre, wie junge Menschen über diese Themen denken.

Darüber hinaus hat das Gymnasium Heißen bereits zwei Mal bei der SpardaSpendenWahl gewonnen. Bei dem NRW-weiten Wettbewerb belegte Ihr Gymnasium im Jahr 2013 den 87. Platz und 2014 erreichte den 57. Platz. Da habe ich mich natürlich mitgefreut und durfte insgesamt 3.500 Euro überreichen.

Frage: Sie persönlich engagieren sich als Pate bei Schule ohne Rassismus. Warum liegt Ihnen das Projekt so am Herzen?
Günter Draken: Es ist mein persönliches Anliegen junge Menschen anzuregen, die Zukunft mitzugestalten, mitzureden und das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Als Pate bei der Schule ohne Rassismus unterstütze ich dies aktiv: Sie alle gestalten das Klima am Gymnasium Heißen aktiv mit und wehren sich gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt. Dazu gehört Mut!

Ich bin nun seit Anfang an dabei und darüber bin ich sehr stolz. Und eines steht fest: Ich werde mich weiter hier im Gymnasium Heißen engagieren!

Herr Draken, vielen Dank für das Gespräch.