GINKO Stiftung für Prävention

Seit vielen Jahren kooperiert das Gymnasium Heißen mit der ginko Stiftung für Prävention. Insbesondere das Check-it-Programm der Stiftung wurde für verschiedenste Klassen der Mittelstufe genutzt und auch Präventionstage wie „Feiern statt Reiern“, der „Alkoholparcours“ und „ Klang meines Körpers“ zu Essstörungen waren Teil der Prävention unserer Schule. Seit 2014 haben wir gemeinsam mit ginko rund um das Halbjahreszeugnis Suchtpräventionstage mit den Check-it-Bausteinen für alle achten Klassen im Friedrich-Wennmann-Haus etablieren können.
Die ginko Stiftung für Prävention ist eine operative Stiftung, die zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks selbst Projekte und Kampagnen durchführt. Sie wurde 1979 als Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum gegründet mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche bei Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen sowie die Entwicklung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen zu verhindern.
Die ginko Stiftung ist Träger der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW sowie einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr.
Ein interdisziplinäres Team von zur Zeit 13 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt zahlreiche Präventionsprojekte sowohl im kommunalen Bereich als auch auf Landesebene um und berät Fachkräfte und Betroffene.
Vom ginko aus wird die Arbeit von über 100 Prophylaxefachkräften im Land koordiniert. Dazu zählen z. B. Informationsdienste, Organisation von Fortbildungen und Arbeitstreffen.
Konkret erfolgt dies u.a. durch die Umsetzung von landesweiten Initiativen und Projekten wie die Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“, die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ zur Förderung des Nichtrauchens sowie das Transferprojekt „MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit riskant konsumierenden Jugendlichen“.
Die Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim versteht Suchtprävention als Teilbereich allgemeiner Gesundheitsförderung gemäß der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Mülheim übernimmt sie folgende Aufgaben:
Primärprävention: Entwicklung und Durchführung von Projekten mit Jugendlichen zur Förderung von allgemeinen Lebenskompetenzen,
Sekundärprävention: Früherkennung suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher verbessern und Transfer in die Jugendberatungsstelle,
Fortbildung von Fachkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Betrieben,
Gremienarbeit und Vernetzung.
Die Jugendberatungsstelle begleitet Jugendliche in Konflikt- und Problemsituationen sowie bei akuten Suchtgefährdungen. In Form von Einzelgesprächen und Gruppenangeboten erhalten sie Unterstützung, um ihnen ein suchtfreies Leben zu ermöglichen. Suchtgefährdete Jugendliche sind nicht nur bereits auffällig gewordene riskant konsumierende Jugendliche sondern auch solche Jugendliche, die sich in aktuellen oder andauernden Konflikt- und Spannungssituationen befinden.
Die Beratung ist kostenlos, anonym und vertraulich.
Die Informationen sind überwiegend der Seite http://www.ginko-stiftung.de/muelheim/default.aspx entnommen, auf der auch noch weitere Informationen abrufbar sind.