Frankreich Austausch 2018

Am 17.02.2018 begann der Frankreich- Austausch der neunten und zehnten Klassen. Insgesamt waren wir 40 Schüler und vier Lehrerinnen. Die französischen Schüler kamen gegen Abend an und wurden auf dem Schulhof von ihren Gastfamilien abgeholt.

Das Wochenende haben alle in den Familien verbracht und sich besser kennen gelernt.

Am Montag ging das Programm dann richtig los. Durch Zufallsprinzip wurden wir anderen Austauschpartnern zugeteilt und durften ein zweisprachiges Interview führen, bevor wir uns gegenseitig dem Rest der Gruppe vorgestellt haben, jeweils in der anderen Sprache. Auf Grund der Größe der Gruppe wurden wir auf zwei Computerräume aufgeteilt und sollten mit unserem Zufallspartner ein Quiz über NRW und Deutschland lösen. Danach wurde uns eine Projektarbeit vorgestellt, die wir in den zwei Wochen des Austausches fertig stellen sollen, die erste Hälfte in Deutschland, die zweite im Sommer in Frankreich. Wir sollen jeweils ein deutsches und ein französisches Lied miteinander kombinieren und kreativ präsentieren.

Dienstag waren wir in den ersten beiden Schulstunden im regulären Unterricht, damit die Franzosen zu sehen bekamen, wie der Unterricht an einer deutschen Schule abläuft. Danach konnten wir uns noch ein wenig mit dem Projekt beschäftigen, bevor wir uns nach einer Mittagspause alle auf den Weg nach Duisburg zum Moonlight Minigolf gemacht haben. Dort spielten wir Minigolf im Schwarzlicht.

Mittwoch wurden wir dann vormittags, nach einem Spaziergang durch die Innenstadt, im Rathaus empfangen und konnten uns einen Film über Mülheim ansehen, der eventuell schon ein wenig veraltet war. Uns wurde allerdings bestätigt, dass schon an einem neuen, etwas passenderen Film gearbeitet wird. Danach sind wir über die Ruhr, durch Schloss Broich und die MüGa zur Camera Obscura gewandert. Getrennt voneinander, wurden erst die Franzosen nach oben in die Kuppel gefahren, während wir Deutschen uns das Museum ansehen konnten. Als es schon fast soweit war und wir nach oben fahren konnten, gab es zwischendurch ein kleines Drama, weil der Aufzug stecken blieb. Zum Glück fuhr er wenige Minuten später wieder und alle kamen heil nach oben und auch wieder runter, da es zwischen dem zweiten und dritten Stock, abgesehen von einer Feuertreppe, die alarmgesichert war, keine Treppe gab. In der Kuppel war es äußerst interessant, da die Akustik vollkommen ungewohnt und unbeschreiblich komisch war.

Donnerstag sind wir mit dem Zug zum Bergbaumuseum nach Bochum gefahren. Auch dort gab es zwei verschiedene Führungen. Eine auf Französisch und eine auf Deutsch. Die deutsche Führung war witzig, da der Führer lustige Spitznamen verteilte und wir auch mal Dinge ausprobieren konnten, wie zum Beispiel einen Fünf Kilo- Bohrer über unseren Kopf halten oder in einer Rettungskapsel liegen. Nach der Rückfahrt nach Mülheim sind wir noch durch die Mausegattsiedlung, eine typische Bergarbeitersiedlung, gegangen.

Freitag war auch schon der letzte Tag und wie haben erneut an unseren Projekten gearbeitet, da wir bereits die Zwischenstände bei der Abschiedsfeier am Abend vorstellen sollten. Abends haben wir uns dann mit den Eltern in der Schule getroffen. Es gab ein selbst gemachtes Buffet, einige Gruppen haben ihre Ergebnisse vorgestellt und sogar Frau Dr. Leistritz war da und sagte ein paar herzliche Worte.

Samstag war am frühen Morgen die Abreise angesagt und die französischen Schüler mussten zu um acht Uhr zum Bus gebracht werden. Nach einem langen Abschied, der zumindest für uns Schüler nur zeitweilig ist, sind die Franzosen in den Bus eingestiegen. Auch der Busfahrer stieg ein und seltsamerweise war die Gepäckklappe an der Seite jedoch noch auf. Nach hektischem Deuten, kam der Busfahrer jedoch dann noch einmal heraus und schloss diese, obwohl er den Motor schon gestartet hatte. Auch die vordere Tür hatte schon ein wenig Probleme bereitet und ging keine zwanzig Meter weiter wieder auf.

Die Franzosen sind aber gut in Tours angekommen und wir freuen uns auf das Wiedersehen am 02. Juni!

Thyra Tennig, EF