Filmvorstellung – Literaturkurs Q1

Einladung zur Filmvorstellung des Literaturkurses

Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses aus der Qualifikationsphase 1 haben über das gesamte Schuljahr in Gruppen gefilmt und die Aufnahmen bearbeitet. Als Grundlage diente das Drama „Faust, der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe. Die Filme präsentierten ganz unterschiedliche Arten von Genres, darunter „Slapstick, Comedy, Drama, Zusammenfassung …“

Wann? 
– Mi, 22.06.16, 18.30 Uhr (Für alle Interessenten – auch Eltern, Großeltern, Geschwister, etc.)
– Do, 23.06.16, 9.50 Uhr (Für alle Schüler der Oberstufe – EF und Q1)

Wo?
– In der Aula der Schul- und Stadtteilbibliothek Heißen

Sonstiges
– Dauer der Präsentation ca. 90 Minuten
– Das Ansehen der Filme für Kindern unter 14 Jahren ist nicht zu empfehlen (Themen eventuell schwer verständlich).

 

Jonas Biesgen

Exkursion des Erdkunde GKs zum Thema „Industriewandel im Ruhrgebiet“

Montag, gegen Mittag traf sich der Erdkunde Grundkurs von Frau Domin, gut gewappnet gegen die Kälte, mit guter Laune am Eichbaum. Unsere Ziele waren der Landschaftspark Nord und der Innenhafen in Duisburg, die uns einen hautnahen Einblick in den Industriewandel unserer Region vermitteln sollten. Nach einer knappen Stunde Bus- und Bahnfahrt stiegen wir dann an der Haltestelle Landschaftspark Nord aus – welche leider an der falschen Seite des Parks lag und uns zu einem morgendlichen Spaziergang verhalf.

Im Landschaftspark verbinden sich auf einer rund 180 Hektar großen Fläche Industriekultur, Freizeitaktivitäten und Natur zu einem attraktiven Familienausflugsziel. An den Industrieanlagen angekommen, begannen auch schon die ersten Vorträge der Kleingruppen welche uns die Standortfaktoren sowie, zum jeweils passenden Gebäude im Hintergrund, die unterschiedliche Nutzung früher und heute aufzeigten.

So wurde beispielsweise ein ehemaliger Gasometer, der das bei der Verbrennung im Hochofen entstehende Gas speicherte, zum größten Indoor-Tauchbecken Europas oder die ehemaligen Gießhallen zum Sommerkino und Hochseilgarten umfunktioniert. Eigentlich war noch ein Aufstieg auf den Hochofen 5 geplant, der uns mit seiner Besucherplattform einen grandiosen Ausblick über die Industriekulisse ermöglichen sollte, wie es der Zufall jedoch wollte, war dieser aufgrund der Glätte den einzigen Tag des Jahres gesperrt.

Nach einer weiteren kurzen Bahnfahrt erreichten wir dann bereits leicht unterkühlt den Duisburger Innenhafen. Weitere Vorträge vermittelten uns den Wandel des früher industriell genutzten Hafens zu einem Dienstleistungszentrum, das Arbeiten, Wohnen und Freizeit aufs Vorbildlichste vereint.

Nachdem ein Großteil der Mädchen bereits über Fußschmerzen klagte und alle Highlights besichtigt worden waren, hatte niemand etwas dagegen, den Rückweg zu seinem warmen Zuhause anzutreten. Nichtsdestotrotz empfanden wir die Exkursion als eine gelungene und willkommene Alternative zum normalen Unterricht, die vielen gemachten Eindrücke werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Tobias Mähl, 12c

Exkursion auf die Margarethenhöhe

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Am Mittwoch, den 18. Dezember 2014, wurde für den Erdkunde LK der Fachraum gegen geographisches Arbeiten in der Region eingetauscht. Da im Unterricht bereits das Thema Stadtplanung und Gartenstadtsiedlung behandelt wurde, bot es sich natürlich an, die von 1909-1920 erbaute und von Margarethe Krupp gestiftete Gartenstadtsiedlung zu erkunden. Schnell zeigte sich der besondere Charme der Gartenstadtsiedlung mit der einzigartigen Architektur und der Kombination vom Stadtleben umgeben von kleineren Wäldern.

Nach dem Treffen am Eingangstor zur Margarethenhöhe ging es also zum Marktplatz, dem Zentrum des Stadtteils mit dem Edeka-Markt und dem Stadt Hotel, an dem die letzten Händler des wöchentlichen Marktes bereits ihre Ware verstauten. Weiter führte der Weg durch die schmalen Straßen durch kleine Grünanlagen zum Sportplatz des Sportvereins TUSEM Essen, wonach das eigentliche geographische Arbeiten begann: Anwohner zu ihrer Meinung über Infrastruktur, Architektur, gesellschaftlichem Leben, Standort und Lage zu befragen.

Natürlich – wie sollte es auch anders sein – hörte man fast nur positive Resonanz zur ersten Gartenstadtsiedlung Deutschlands. Nicht umsonst ist sie eines der gefragtesten Wohnviertel Essens. Fazit: Da haben Sie eine schöne Gartenstadtsiedlung gebaut, Frau Margarethe Krupp!

Von Manuel Möbes, Q2

P.S. (von Frau Domin): Danke Benjamin Prinz für die überaus kompetente Führung durch die Siedlung!