Wir sind Europaschule

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Das Gymnasium Heißen ist eine von insgesamt 154 Europaschulen in NRW. Diese Auszeichnung wurde unserer Schule am 07. November 2011 durch Schulministerin Sylvia Löhrmann und Marc-Jan Eumann, Staatssekretär der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, offiziell verliehen. Die Zertifizierung der insgesamt 12 neuen Europaschulen erfolgte im Rahmen der zweiten Jahrestagung der „Europaschulen in NRW“ im Düsseldorfer Landtag. Stellvertretend für unsere Schule nahmen Frau Krallmann, Frau Vogt und Herr Werntgen sowie unsere Schüler Milena Plocki und Marc Klingen die Urkunde feierlich entgegen.

Mit dem Titel „Europaschule in NRW“ wird das Gymnasium Heißen für sein Engagement im Bereich der Europabildung ausgezeichnet. Das Thema ist schon seit vielen Jahren auf vielfältige Weise fest in unseren Schulalltag integriert. Bereits seit 1995 besteht der bilinguale Zweig. Die Austausch- und Begegnungsprogramme mit Darlington, Beykoz/ Istanbul, Opole und das PAD – Preisträgerprogramm ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern persönliche Begegnungen mit Jugendlichen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Wie lebendig der Umgang mit dem Thema Europa gestaltet werden kann, zeigen die unterschiedlichsten Projekte, die im Unterricht der verschiedenen Fächer, in Form von Projekttagen oder auch in der Projektwoche durchgeführt werden. Zudem bieten wir den Erwerb international anerkannter Sprachzertifikate (CAE, DELF) an und erstmals haben einige Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr ihr Betriebspraktikum im Ausland absolviert.

Die Bedeutung der Europaschulen für die Stärkung des europäischen Gedankens in der Schulbildung und für die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die neuen Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes wurde auch von den zur Jahrestagung im Landtag geladenen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wie der ehemalige Präsident des Europaparlaments, Prof. Dr. Klaus Hänsch, und Rainer Ludwig, Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen der Ford Werke GmbH, betont. So erklärte auch Schulministerin Sylvia Löhrmann in ihrer Rede: „Europaschulen in NRW liefern durch ihr Engagement und ihre Kreativität positive Impulse für die Europabildung. Europaschulen machen ihre Schülerinnen und Schüler fit für das Leben und Arbeiten in Europa und öffnen die Bereitschaft für persönliche Kontakte durch schulische und außer schulische Aktivitäten.“

Das Gymnasium Heißen freut sich, in den Kreis der Europaschulen aufgenommen worden zu sein und wird auch in Zukunft aktiv daran arbeiten, sein Europaprofil weiter zu stärken.

Claudia Vogt

EuropaschuleUrkunde

Hilfe für Flüchtlinge

Wie im letzten Jahr möchte ich auch jetzt wieder zu Weihnachten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (15-18 Jahre) aus verschiedenen Ländern eine kleine Freude bereiten. Inzwischen ist die Zahl derer, die zu uns gekommen sind, gestiegen. Ihre Situation gleichbleibend traumatisch. Wie bisher erhalten sie einen Vormund, werden grundversorgt, in verschiedenen Heimen untergebracht und an Berufsschulen unterrichtet. Dort besuchen sie zunächst einen Deutschkurs. Danach können sie in Regelklassen weiter ausgebildet werden.
Durch den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern hat sich gezeigt, dass Integration gelingen kann und die Jugendlichen insbesondere im schulischen Bereich gute Erfolge erzielen. Es ist nicht immer einfach, aber alle Bemühungen lohnen sich.
Die Tradition an unserer Schule – Pakete zur Weihnachtszeit – soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. In Absprache mit den Vormündern (Sozialdienst katholischer Frauen in Bochum – SkF-Bochum.de) können sie folgende Dinge beinhalten:
– Süßigkeiten
– Hygieneartikel
– kleine Taschenlampen
– Spiralhefter und Kugelschreiber
– Mütze, Schal, Handschuhe
– Socken
– Kinokarte (auch in Bochum verwendbar)
– Handtuch
Bei Abgabe einzelner Sachen packen wir die Pakete selbst.
Zusätzlich werden nach wie vor Winterjacken benötigt. Um für den Vormund oder die Sozialarbeiter bzw. Betreuer erreichbar zu sein, ist ein Handy wünschenswert; dies muss von den Jugendlichen über Bekannte oder Freunde selbst organisiert werden. Wer noch ein älteres Modell in der Schublade hat, findet auf jeden Fall einen dankbaren Abnehmer.
Ich hoffe darauf, dass mich möglichst viele Schüler/innen und Eltern unterstützen.
Abgabe: Raum E252 oder Lehrerzimmer

Brigitte Neu

Gymnasium Heißen als MINT Excellence-Center

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Seit 2003 ist das Gymnasium Mitglied im Verein MINT-EC, die ersten zwei Jahre im Stadium der Anwartschaft, danach als vollwertiges Mitglied.

Der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (Verein MINT-EC) ist eine Initiative der Arbeitgeber. Ziel ist es, mehr Nachwuchs für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die „MINT-Fächer“, zu begeistern. Zugang zum MINT-EC-Netzwerk erhalten Schulen nur über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren. Die begehrte Mitgliedschaft im Verein MINT-EC wird Schulen dann zuerkannt, wenn sie besonders tragende Konzepte in den MINT-Fächern nachweisen können. Es werden Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Leitungsebene durchgeführt und Unterstützung bei der Suche nach Kontakten geboten.

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1LIVE Schulduell 2013 – Cro-Konzert

CRO in Heißen – in den Räumen der Betreuung… Alle haben das 1Live-Schulduell gespannt verfolgt und mitgefiebert. Dann ist es endlich geschafft. Cro kommt nach Heißen. Schnell stand ein Team vom WDR vor der Türe und suchte nach Räumen für Cro. Catering, Garderobe und Aufenthaltsraum…, ja da hätten wir die Räume der Betreuung. Schnell war klar, die Räume sind optimal. Am Tag vor dem Konzert wurde alles geräumt und hergerichtet, und die Crew, die Band und Cro schienen sich bei uns wohl gefühlt zu haben, denn er hat uns etwas ganz Besonderes hinterlassen, sein Autogramm:
Cro
Am 8. Mai 2013 war es soweit … CRO im Gymnasium Heißen!!
Vor über 1000 Zuschauern fand eine tolle Party statt. Die ganze Schule fieberte dem Konzert entgegen. Bereits am Vortag wurde eine riesige Bühne aufgebaut. Alles wurde professionell vorbereitet.
Dieser Schultag wird unvergesslich bleiben!
Vielen Dank an Cro und vielen Dank an 1Live!!!
Bilder vom CRO-Konzert am 8. Mai 2013:
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Altenprojekt

Zum festen Bestandteil des Schullebens gehört seit vielen Jahren das Altenprojekt am Gymnasium Heißen. Die Leitung dieses Projekts habe ich mit Beginn des Schuljahres 2010/11 übernommen und koordiniere die Aktivitäten seither mit Herrn Peter Behmenburg vom gleichnamigen Pflegedienst, der hier im Stadtteil ansässig ist.

Das Projekt entstand auf eigene Initiative der Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit den damaligen SV-Lehrern, Frau Heitkamp und Herrn Roßmeyer. Die ursprüngliche Idee dieser Jugendlichen war es, älteren Menschen ihre Hilfe und Unterstützung im Haushalt anzubieten.

Der ‚Spielenachmittag’ ist seit annähernd zehn Jahren die zentrale Aktivität, welche im Rahmen des Altenprojekts stattfindet. Seniorinnen und Senioren des Stadtteils werden von den Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmern in die Schule eingeladen und dort mit Kaffee und Kuchen bewirtet, während Gespräche geführt und Gesellschaftsspiele gespielt werden. Einmal im Monat findet der Spielenachmittag in den Räumen des Gymnasiums Heißen statt.

Darüber hinaus haben sich das jährliche Sommerfest und eine Weihnachtsfeier als Höhepunkte der Projektarbeit herauskristallisiert.

Über die Stadtteilgrenzen hinaus ist das Gymnasium Heißen für das Altenprojekt mittlerweile bekannt, welches 2008 den ‚bagfa- Innovationspreis’ und 2014 einen Preis bei der Sparda-Spendenwahl erhielt.

Zu erleben, wie sich Jugendliche in ihrer Freizeit ehrenamtlich und mit viel Spaß für ältere Menschen engagieren, macht für mich persönlich den Reiz und die Freude an diesem Projekt aus. Da unsere Arbeit auch von sehr jungen Schülerinnen und Schülern unterstützt wird, freue ich mich darauf, diese noch lange weiter zu führen.

Marc Khatir

Fördern und Fordern

Förderband

Das Förderband für die Klassen 5 und 6 findet derzeit jeden Dienstag in der 7. Stunde statt. Für die 5. Klassen wird zu Beginn des Schuljahres zunächst ausschließlich eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Durchgeführt wird diese von SchülerInnen aus den 9. Klassen, betreut durch die Lehrer Frau Heusel und Herrn Risken. Neben konkreten Hilfestellungen zu den zu erledigenden Hausaufgaben erhalten die Kinder ebenfalls Unterstützung im Bereich „Lernen lernen“. So werden u.a. folgende Aspekte thematisiert: Wie sollte daheim mein Arbeitsplatz gestaltet sein? Wie packe ich meine Schultasche? Wie organisiere ich meinen „Hausaufgabennachmittag“ zuhause? etc.

Für die 6. Klassen gibt es neben der Hausaufgabenbetreuung zusätzliche Förderangebote: Seit nunmehr drei Jahren finden in Blöcken à sechs bis acht Einheiten die sogenannten Förderinseln statt. Diese stellen eine fachlich gebundene Unterstützung durch ältere SchülerInnen, die hierbei von den Fachlehrern angeleitet und mit Arbeitsmaterial ausgestattet werden, in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Englisch, im 2. Halbjahr auch in Französisch bzw. Latein dar, die in sehr kleinen Gruppen durchgeführt wird. Nach den Herbstferien läuft dann für die 6.-Klässler als dritter Bestandteil die „Begabungsförderung“ in den Hauptfächern an. Hierbei erschließen überdurchschnittlich interessierte und begabte SchülerInnen der 6. Klassen an ein bestimmtes Fach angebundene Themen und Aspekte, wobei diese bewusst über das im Unterricht Erarbeitete hinaus gehen sollen. Diese Förderung leistungsstarker SchülerInnen findet auf Empfehlung der jeweiligen Fachlehrer bzw. Klassenlehrer statt. Über das genaue Vorgehen bzgl. der Anmeldung zu all diesen freiwilligen Förderangeboten wurden die Eltern beim 1. Elternabend im Schuljahr informiert.

Lese- und Rechtschreibförderung am Gymnasium Heißen

Seit zwei Jahren bietet das Gymnasium Heißen neben den etablierten Förderangeboten (Hausaufgabenbetreuung und Förderinsel) auch eine Förderstunde für Schüler der Klassen 5 und 6 an, die eine nachgewiesene Lese- Rechtschreibschwäche haben oder besondere Auffälligkeiten im Bereich der deutschen Rechtschreibung aufweisen. Die Schüler können in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachlehrern in der Kleingruppe optimal und individuell gefördert werden.

Regenwasserprojekt

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Abkopplungsmaßnahme am Gymnasium Kleiststraße – Projektinfos

Worum geht es?
Das Ruhrgebiet ist in den vergangenen Jahrzehnten – eigentlich im gesamten vergangenen Jahrhundert – in punkto Natur häufig nicht gut behandelt worden. Besonders hart hat es die Bäche an der Emscher und die Emscher selber getroffen. Als vor mehr als einem Jahrhundert der Kohlebergbau zwischen Ruhr und Lippe im großen Stil begann, wurden sie zu offenen Abwasserläufen ausgebaut. Da durch den Kohleabbau häufige und starke Bergsenkungen passierten, die Abwassermengen genau wie die Industrie und die Bevölkerung rasant zunahmen und es schon wiederholt zu Epidemien durch Abwasser und unhygienische Verhältnisse gekommen war, war ein leistungsstarkes Abwassersystem zu dieser Zeit dringend notwendig. Dies wurde geschaffen, in dem man die Bäche begradigte, mit Sohlschalen aus Beton auskleidete und wo nötig eindeichte: das Emscher-System mit seinen „Köttelbecken“ war geboren. Es leistete viele Jahrzehnte gute Dienste, indem es alles Abwasser schnell und problemlos zu den Kläranlagen leitete und dabei einen hervorragenden Schutz vor Hoch-wasser bot – und das alles zu bezahlbaren Kosten.

Heute ist der Bergbau aus dem Ruhr- und Emschergebiet abgewandert. Damit hören die Bergsenkungen auf und es gibt keinen triftigen Grund mehr für offene Abwasserläufe. Mehr noch: die Bevölkerung wünscht sich für ihre Freizeit saubere Gewässer, an denen sie wandern und Rad fahren, sich aufhalten und wohlfühlen kann. Das geht nur an abwasserfreien, intakten Gewässern. Auch die Gesetzgebung fordert mit der sogenannten europäischen Wasserrahmenrichtlinie, dass alle Gewässer Europas einen guten ökologischen Zustand erreichen.

Die Emschergenossenschaft arbeitet daher seit 1990 am Umbau des Emscher-Systems: das Abwasser wird dabei aus den Gewässern in unterirdische Abwasserkanäle/Rohrleitungen verbannt und unterirdisch zu den Kläranlagen geleitet. Die Gewässer führen dann nur noch sauberes Wasser und benötigen ihr Betonkorsett und die geraden Ufer nicht mehr, sie werden schöner und natürlicher gestaltet und bekommen endlich das Gesicht, das sich die Menschen wünschen. Überall in der Region finden sich solche Kanal- und Gewässerbaustellen der Emschergenossenschaft, und die umgebauten Gewässer werden immer mehr. In Essen kann man sich am Beispiel des Läppkes Mühlenbachs in Frintrop und seit kurzem auch am Borbecker Mühlenbach vom Essener Uni-Klinikum bis zum Rhein-Ruhr-Zentrum bereits ein Bild davon machen, wie sich durch die neuen naturnah gestalteten Gewässer ein Land-schaftsbild verändert.

Das Projekt Emscher-Umbau ist aufgrund der Einzugsgebietsgröße von 865 km² und der Vielzahl der dabei zu bearbeitenden Aufgaben die größte wasserwirtschaftliche Maßnahme in Europa und ein deutlich sichtbarer Teil des Strukturwandels der Region.

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