Sowi-LK besucht das Bundesministerium für Verteidigung

Am Mittwoch den 31.01.2018 besuchte unser Sowi LK in der Q2- begleitet von Frau Eppinger und dem Kurslehrer Herrn Preiser, das Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.
Zunächst führte uns der Referent für Sicherheits- und Verteidigungspolitik David Ginster in das Besucherzentrum des BMVG.
Dort hielt er einen interessanten Impulsvortrag zum Thema moderne Kriegsführung, wobei der Fokus auf atomaren Waffen lag.
Wir blickten zurück auf das Jahr 1945, genauer gesagt auf den 6.08 und 9.08.45- die beiden Tage, an denen zum ersten Mal Atombomben als Waffe auch gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurden.
Der Jugendoffizier Ginster stellte dabei insbesondere heraus, dass die Strahlenbelastung atomarer Waffen deutlich geringer sei, als beispielsweise bei einer Kernschmelze in Atomkraftwerken( Tschernobyl und Fukushima).
Das eigentliche Vernichtungspotenzial dieser Waffen gehe von der, sich nach der Detonation ausbreitenden, Druckwelle sowie der extremen Hitzeentwicklung aus.
In Anbetracht der aktuellen Verteilung von Atomwaffen auf der Welt, konstatierte Ginster, dass ein dritter Weltkrieg den Tod des Großteils der Weltbevölkerung zur Folge haben könnte.
Dies liege zum einen daran, dass die Sprengkraft der Waffen durch fortgeschrittene Technologien unvorstellbar groß sei( Zarbombe 4000x so stark wie Hiroshima-Bombe) und zum anderen stünden neben den 5 offiziellen Atommächten USA, Rußland, China,Frankreich und Großbritannien auch zahlreiche weitere Staaten unter Verdacht, diese Form von Waffen zu besitzen respektive herstellen zu können.
Also behält das Zitat Albert Einsteins: „Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“ nach wie vor seine Gültigkeit.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine fuhren wir zum ehemaligen Regierungsbunker in Ahrweiler.
Die rund 17,3 Kilometer lange Bunkeranlage wurden in den Jahren 1960-1972 gebaut beziehungsweise erweitert und nach Ende des Kalten Krieges (Ende der 1990er Jahre) aus Kostengründen stillgelegt.
Während unserer Führung viel es schwer, sich das tatsächliche Ausmaß einer Anlage vorzustellen, die 3000 Personen im Falle eines Atomschlages Schutz bieten sollte.
Aufgrund des erfolgten Rückbaus konnten wir nur die ersten 203 Meter durchlaufen.
Nichtsdestotrotz faszinierte uns die minutiös geplante Anlage mit ihren zahlreichen Sicherheitsbereichen und der „Autarkie auf Zeit“.
Alles in Allem bot der Besuch in Bonn uns wichtige und interessante Einblicke in die Geschichte, brachte gleichermaßen aktuelle Konfliktsituationen zur Diskussion und beantwortete ebenso unsere Fragen zum Thema Atomwaffen und internationale Sicherheitspolitik.

Achtungserfolg für das Gymnasium Heißen

 

 

Als kampfloser Stadtmeister hatten sich die Handballer des Gymnasium Heißen, WK II Jungen (Jahrgänge 2003-05) für die Vorrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft qualifiziert. Von Anfang an war klar, dass hier zu bestehen eine enorm schwierige Aufgabe war, fuhr man doch nur mit einem Spieler aus dem älteren Jahrgang dorthin.

Doch das Team schlug sich beachtlich: im ersten Spiel gegen den späteren Sieger Gymnasium Haan verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen (5:7), und erst im zweiten Durchgang setzte sich die körperliche Überlegenheit der Haaner durch. Endstand: 7:13.

Im zweiten Spiel verschliefen unsere Jungs leider den Start und wir lagen schnell mit 0:5 zurück. Nach einigen Positionswechseln von Coach Sebastian Stockey kamen die Jungs besser ins Spiel, konnten aber die letztlich verdiente 5:14 Niederlage nicht mehr verhindern.

Fazit: Gegen die durchgehend mit Spielern des ’03er Jahrgangs besetzten Gegner mussten wir Lehrgeld bezahlen. Jetzt aber schon steht fest: auf ein Neues im nächsten Jahr!

Es spielten: hinten v.l.n.r.: Finn, Max (2), Lennart (1), Simon (1), Jan, Ole. Coach: S. Stockey

vorne v.l.n.r.: Maik (8/5), Mats, Nils, Niklas.

 

H.Ries

 

 

Weihnachtsmusical „Die sonderbare Nacht“

Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Schulgeschichte des Gymnasiums Heißen wird am 21. Dezember 2017 ein Musical aufgeführt. In intensiven Proben seit den Sommerferien haben Chor und Orchester der Schule das Weihnachtsmusical erarbeitet und werden es an diesem Tag für die Grundschulen der Umgebung und abends der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Worum geht es? Julia, genannt Julchen, freut sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Eines Nachts träumt sie vom Christkind: Es schenkt ihr ein geheimnisvolles Buch, dessen Titel sie aber nicht erkennen kann.
Als sie am nächsten Tag ihren Bruder von der Schule abholt, erzählt die Lehrerin dort, dass es gar kein Christkind gäbe. Julchen ist geschockt! Als Hausaufgabe soll die Schulklasse auf dem Weihnachtsmarkt Passanten interviewen und sie nach dem Sinn von Weihnachten fragen. Julchen beschließt, das auch zu tun.
Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen, trifft sie zunächst einige Leute, die ihr auch nicht so recht antworten können, teils aus Unwissenheit, teils aus Geschäftigkeit. Schließlich begegnet Julchen einem älteren Herrn, der ihr bei Kaffee und heißer Schokolade von der ersten Weihnacht erzählt. . .

 

Wann: 21. Dezember 2017, 19Uhr

Wo: Stadtteilbücherei Heißen

 

Eintritt frei! Wir freuen uns über Spenden zur Deckung der Kosten.

 

Stephanie Keus & Sebastian Stockey

 

 

 

Unser Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen

Praktisch jeder ist in seinem Leben schon einmal geflogen. Egal ob in den Urlaub oder auf
Geschäftsreise – das Flugzeug als Verkehrsmittel begegnet uns ständig und dafür müssen wir nur in
den Himmel schauen. Darüber hinaus stellen Flughäfen einen sehr wichtigen infrastruktuerellen und
somit auch wirtschaftlichen Faktor dar. Aus diesem Grund besuchten wir als Sowi-LK am 22.
November den Düsseldorfer Flughafen.


Am Mittag diesen Mittwochs erwartete uns gegen 13 Uhr ein Bus nach Düsseldorf, der bereits mit
einer weiteren Schulklasse gefüllt war. Als wir am Flughafen ankamen erwartete uns zunächst die
Sicherheitskontrolle, allerdings konnte ich bereits vorher die enormen Ausmaße des Rollfeldes
erahnen. Dort angekommen begann auch schon unsere Tour über das gesamte Rollfeld, unter
Aufsicht eines sympathischen Guides. Zunächst konnten wir einige Flugzeuge aus nächster Nähe
betrachten, natürlich nur aus unserem Bus heraus. Trotzdem war der Anblick des Treibens, der
Flugzeuge und Fahrzeuge welche ständig unsere Strecke kreuzten wirklich beachtlich. Bedenkt
man, dass ein normales Flugzeug schon unheimlich imposant sein kann, so setzt der Airbus A380
allerdings völlig neue Maßstäbe. Mit einer Höhe von 24m (Heck) sprengt er praktisch jede normale
Vorstellung eines Flugzeuges. Wenn die riesigen Triebwerke angelassen werden, wird sofort klar:
Hierbei handelt es sich um ein gigantisches Luftschiff. Das Highlight dieser Rundfahrt sollte nicht
lange auf sich warten lassen. Nachdem wir den Flughafen und seine parkenden Gäste etwas weiter
erkundeten, hielt der Tourguide in Sichtweite der Startbahn, kurze darauf begann auch bereits das
große Spektakel. Der A380 mit Kurs auf Dubai fuhr an, gab vollgas und erhob sich sanft in die Luft.
Dann beendeten wir unsere Rundfahrt, nachdem uns der äußere Ring inklusive der vielen großen
Hallen gezeigt wurde.
Der zweite Teil des Ausfluges bestand nach einer kleinen Stärkung darin, dass wir die Gelegenheit
erhielten mit dem Geschäftsführer der Flughafengesellschaft – Michael Hanné – zu sprechen. Vom
einfachen Arbeiter auf dem Rollfeld schaffte er den Aufstieg bis in die oberste Chefetage. Damals
mit viel Engagement noch möglich, kann er uns heute sehr viele interessante Anekdoten seines
Lebens vortragen. Genau dies geschah auch, sodass insgesamt ein sehr spannendes Gespräch
zustande kam. Mich persönlich am meisten beeindruckt hat, dass er trotz seiner steilen Karriere
doch wirklich bodenständig geblieben ist. So erzählte er uns mit einem breiten Grinsen davon, wie
er damals mit einigen Kollegen bei einer Bratwurst die Sportschau verfolgt hat. Dabei wurde jede
Woche aufs neue ausgelost, wer nun in der besagten Zeit Schicht hatte.

Alles in allem erfuhren wir schnell, dass Herr Hannés Karriere bis zum heutigen Tag unheimlich abwechslungsreich und vielseitig ist. Allein schon durch die unheimlich große Anzahl an lustigen Anekdoten kam dies zum
Vorschein. Als Geschäftsführer des Flughafens ist er für mehr als 23 Millionen Passagiere jährlich
sowie ca. 17.500 beschäftigte verantwortlich. Dabei existieren über 180 Ziele, in 50 Ländern,
angeflogen von 80 Fluggesellschaften. Der Düsseldorf Airport ist der drittgrößte Flughafen
Deutschlands.
Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug mit zwei großen Highlights, welche den Tag sehr
interessant gemacht haben. Hier nochmals vielen Dank an Herrn Hanné, sowie unseren Tourguide
und unserem Lehrer Herr Preiser, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.
Von Miro Malinovic

Unser Besuch in der französischen Bibliothek

 

Kurz vor den Sommerferien haben wir im Rahmen des Französisch-Kurses einen Ausflug in die französische Bücherei in Essen Rüttenscheid gemacht.

Wir wurden von einem netten Bibliothekar mit französischem Akzent empfangen. Zu Beginn haben wir alle an einem großen Tisch Platz genommen und er hat begonnen, sich mit uns auf Französisch zu unterhalten. Wir lernten etwas über Länder, in denen Französisch gesprochen wird, über die Arbeit in einer Bibliothek, die ausschließlich Bücher und Hefte auf Französisch verleiht und er erklärte uns einiges zu seinem Beruf. Nach einiger Zeit löste sich die Runde auf und wir bekamen alle einen Rallye – Zettel, um die Bibliothek eigenständig zu erforschen.

 

Nach und nach erfüllten wir alle Aufgaben des Zettels. Dieser beinhaltete zum Beispiel, sich ein durch sein Cover ansprechendes Buch zu suchen und aus den ersten drei Sätzen ein Gedicht zu schreiben.

Für einige von uns gab es am Ende der Tour durch die Bibliothek noch eine unerwartete Überraschung, denn als wir aus dem Fenster sahen, erkannte wir inmitten des Schulhofs unsere ehemalige Grundschullehrerin umringt von Zweit- oder Drittklässlern stehen. Nachdem wir uns einen Moment mit ihr unterhalten hatten, verabschiedeten wir uns, bedankten wir uns beim Bibliothekar und verließen die Bücherei.
Alles in allem hat mir der Ausflug sehr gut gefallen. Ach, wenn wir nicht sofort alles verstanden haben, sind wir am Ende mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause gegangen. Sarah Neumann  / 9C

Neues und Interessantes aus der Naturwissenschaftsecke…

Der InnoTruck

Am Donnerstag, dem 29.06.17 gingen wir in der ersten Stunde zum InnoTruck. Es war ein Lastwagen mit großem Anhänger und einem zweiten Stock. Der Grund für unseren Aufenthalt war ein Photovoltaik-Workshop. Wir wurden mit Kitteln und Schutzbrillen ausgestattet und dann ging es los. Zunächst wurden wir in 3er-Gruppen aufgeteilt und fingen an eine Solarzelle unter anderem aus Tee zu basteln. Wir gossen den Tee zwischen zwei Glasplatten, die zuvor speziell bearbeitet worden waren. Als wir damit fertig waren und alle Solarzellen hintereinanderschalteten, konnten wir trotz bedecktem Himmel einen kleinen – wenn auch ziemlich nervigen – Lautsprecher betreiben.

Die eigentliche Attraktion des InnoTrucks jedoch war die Virtual-Reality-Lounge, in der man mit einer VR-Brille und einem Joystick das Innere eines Menschen oder den Ozean erkunden konnte. Als wir zu einem weiteren Termin noch mal mit unserer Klasse dort waren, war die VR-Lounge ständig überfüllt und fast niemand hatte Augen für die dann doch recht spannenden Exponate wie beispielsweise eine extrem reißfeste Türklinke aus dem 3D-Drucker.

Tim Oschek, Jahrgangsstufe EF

 

Für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 bieten wir an unserer Schule in Kooperation mit dem VDIni-Club, einem Angebot des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), zu bestimmten Terminen Workshops quer durch sämtliche Bereiche der MINT-Fächer an. In diesem Jahr beschäftigten wir uns mit dem Thema Wasser und Experimenten zur Solar- und Windenergie. Die Veranstaltungstermine finden Sie auf der Homepage unter der Rubrik „Halbjahrestermine“. (Interessierte melden sich bitte rechtzeitig bei Frau Lunow.) Des Weiteren finden Sie im Bereich „Unsere Schule“ unter dem Punkt „Schulprofil“ Angebote unserer Arbeitsgemeinschaften, die sich an Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen richten. Gerade im Hinblick auf das MINT-Zertifikat ist die Teilnahme solcher AG´s ebenso sinnvoll wie die Teilnahme an Wettbewerben. Diesbezüglich können Sie und Ihre Kinder sich entweder an Herrn Gehring oder an Frau Lunow (Chemie-Lehrkräfte) wenden.

Ihre und Eure Fachschaft Chemie

 

AFRIKASPENDENLAUF 2017

AFRIKASPENDENLAUF 2017

Zuerst haben wir unsere Eltern und weitere Verwandte gefragt, ob sie pro Laufrunde Geld für Afrika spenden könnten. Seit Jahren wird an unserer Schule auf diese Weise Geld für Afrika gesammelt.

Am Tag des Ereignisses sind wir selbstständig, zum Teil mit dem Bus gefahren und manche wurden mit dem Auto zum Sportplatz gebracht. Dort trafen wir uns in den Klassen und wir besprachen den Tagesablauf.

Zunächst standen viele Spiele auf dem Programm, die in Afrika erfunden worden sind. Außerdem lernten wir einen Tanz kennen, der uns von einem afrikanischen Tänzer beigebracht wurde.

Danach kam der Höhepunkt des Tages: Wir starteten den Lauf mit einer anderen Klasse an der Seite, die unsere gelaufenen Runden zählte. Da es Hochsommer war, wurden wir mit kühlen Getränken und Snacks während des Laufens versorgt. So schafften wir viele Runden, oft mehr als wir vorher gedacht hatten.

Am Schluss, als einige Eltern von den Kindern kamen, haben nochmal alle Klassen zusammen den Tanz vorgeführt.

Nach dem Tanz sind wir nach Hause gefahren und haben die Spenden unserer Sponsoren fröhlich in Empfang genommen.

Neben den fünften Klassen, die ihre Läufe auf dem Sportplatz am Kahlenberg durchgeführt haben, haben sich auch die sechsten Klassen am „Tag für Afrika“ der „Aktion Tagwerk“ beteiligt und sind im Sportunterricht Runde um Runde für den guten Zweck gelaufen.

So konnten die beiden Jahrgangsstufen zusammen eine unglaubliche Spendenhöhe von 8.253,10 Euro erlaufen, die diversen Projekten in Afrika zu Gute kommen. Die Spenden, die die Schülerinnen und Schüler erlaufen haben, haben wir zu 50% der „Aktion Tagwerk“ zukommen lassen, die damit Jugendbildungsprojekte in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt. Die anderen 50% gehen an den Mülheimer Verein „Love from Africa“, der sich in Mülheim um Mitbürger aus Afrika und anderer Herkunft kümmert und darüber hinaus Hilfe für bedürftige Menschen in Ghana organisiert. Diese Hilfe ist zum Beispiel der Bau eines Gemeindezentrums samt Schule. Der Bau des Gemeindezentrums nimmt mit den Spenden jetzt ganz konkrete Konturen an. Nachdem im letzten Jahr das Grundstück erworben wurde, kann nun mit dem Bau begonnen werden. Zur Zeit werden die Kinder, die teilweise elternlose Waisenkinder sind, noch in einer kleinen Wohnung unterrichtet (auf dem Bild sieht man einen Teil von ihnen beim Essen). Das Gemeindezentrum wird dann in Zukunft den passenden Rahmen für den Unterricht und weitere Hilfsmaßnahmen bieten.

Bela Ziegler und Emma Baron, 6b & Dr. Roland Guderley

Hola!

Hola!


ich heiβe Anna Gutiérrez und ich komme aus Spanien. Ich wohne in Bellpuig (Lleida) (Katalonien) und bin Deutschlehrerin am Gymnasium Manuel de Montsuar. Glücklicherweise bin ich in Mülheim an der Ruhr für eine Hospitation, die 3 Wochen dauert. Ich besuche verschiedene Klassen und beobachte wie die Lehrer unterrichten. Es gibt viele Unterschiede zwischen beiden Ländern. Der gröβte Unterschied ist das Schulsystem. In Spanien ist das Schulsystem anders,  nach der fünften Klasse gehen die Schüler zusammen ins Gymnasium. In Deutschland sind die Schüler auf vier Schultypen verteilt (Hauptschule, Gesamtschule, Realschule und  Gymnasium), entsprechend ihrer Schulnoten. Im Vergleich zu Spanien sind wahrscheinlich daher die Schüler auf dem Gymnasium sehr lieb, ihr Verhalten ist wirklich gut und sie haben mehr Lust auf Lernen.
Bis jetzt habe ich viel gelernt und es ist erst eine Woche vergangen. In  der ersten Woche habe ich verschiedene Stufen beobachtet, nicht nur Deutsch sondern auch Französisch, Sport oder Biologie in der Inklusionsklasse. Wenn alles in Ordnung ist, begrüβen die Schüler ihre Lehrer mit einem herrlichen ”Guten Morgen, Herr/Frau….. “!, dann herrscht Stille. Die Lehrer fangen mit den Hausaufgaben an, dann folgt  eine Zusammenfassung von der letzten Stunde und sie stellen  eine Frage oder es wird ein neues Thema vorgestellt. Es ist überraschend, wie  groβ die Motivation der Schüler ist. Die Schüler melden sich, wenn sie eine Antwort geben wollen, sie respektieren sich und sie sprechen klar und deutlich, ohne Angst davor, sich zu irren. Im Unterricht wird viel mehr gesprochen als in Spanien, alle schreiben mit einem Füller und nach den Übungen versuchen die Schüler die guten und positiven Aspekte der Erarbeitung zu nennen, oder was bzw. wie sie sie verbessern könnten. Die Unterrichtstunden dauern 45 Minuten, und sie haben kaum Hausaufgaben auf.
Abschlieβend möchte ich erwähnen, dass es für mich eine  groβe Gelegenheit ist, im Gymnasium Heiβen meine Erfahrung zu erweitern. Auβerdem wollte ich betonen, wie nett und freundlich die Lehrer sind, die Schüler haben einfach Glück!
Diese Hospitation in Mülheim an der Ruhr lohnt sich! ¡Hasta pronto!

Bildung und Gesundheit

Bildung und Gesundheit

Informationen zum Programm

 

Liebe Schulgemeinde,

das Gymnasium Heißen hat in der letzten Lehrerkonferenz darüber abgestimmt, dass wir an dem Programm „Bildung und Gesundheit“ langfristig teilnehmen möchten. Dies ist das gemeinsame Programm der Landesregierung (vertreten durch das Schulministerium) und diverser Krankenkassenverbände. Das Ziel ist die Förderung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Qualitätsentwicklung an Schulen. Gefördert werden Projekte und Vorhaben die darauf abzielen, dass man sich zu einer guten gesunden Schule (weiter-) entwickelt. Dies ist mit Eltern- und Schüleraktivität verbunden, wobei man jedoch externe Hilfe bekommt z.B.: beratende Tätigkeiten, Auswertung (Screeningverfahren), Unterstützung bei der Durchführung von Projekten …

Langfristig wollen wir somit Gesundheitsthemen in den Fokus rücken und sie im Schulprogramm verankern. Die Schule wird dazu eine Steuergruppe bilden, welche Gesundheitsfragen zur Lehrergesundheit, Schülergesundheit und des Schulprogramms koordiniert, anregt und durchführt. Mögliche Themen wären: Bewegte Pause, Ruheraum, Schulessen, verantwortungsvolle Handynutzung, Lehrerfortbildungen zu bewegtem Unterricht, Fortbildungen zur Lehrergesundheit usw.

Um einen Bedarf zu ermitteln, werden Umfragen durchgeführt (Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schüler) und von externen Experten an der Uni Düsseldorf ausgewertet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse beschließt die Steuergruppe entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit aller Beteiligten im Umfeld der Schule. Entsprechende Evaluationsprozesse in regelmäßigen Abständen sollen die Qualität dieser Gesundheitsarbeit reflektieren und sie für die Zukunft optimieren. Momentan befinden wir uns somit in der „Einarbeitungsphase“. Ich hoffe in Zukunft auf viele kreative Ideen, damit wir uns das Wertvollste das wir besitzen auch lange erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Damm

 

Unsere Sportfreizeit

 

Sportfreizeit?! Na klar, zuerst war man dann doch ein bisschen enttäuscht. Keine Skifreizeit?! Keine lange Busfahrt, kein Skifahren, kein Schnee. Aber diese Klassenfahrt hat uns gezeigt was man alles aus einer „langweiligen“ Sportfreizeit machen kann. Und zwar eine Klassenfahrt, die ganz sicher besser war als eine Skifreizeit. Viel besser.

Aber beginne ich beim Anfang. Am Montag, den 25. September, fuhren wir los. Radevormwald, unser Ziel, lag eine gute Stunde Fahrt entfernt, weswegen die Fahrt schnell auch schon wieder vorbei war. Als wir ankamen, waren wir enttäuscht. Der „Fußballplatz“ war nur eine Wiese mit zwei rostigen Torgestellen. Der „Volleyballplatz“ hatte ein altes Netz. Und der Basketballkorb war alt und abgenutzt. Also gingen wir recht enttäuscht zum Mittagessen. Spaghetti Bolognese. Und, zumindest ich, war überrascht. Sie schmeckten… lecker. Ich war aber auch alleine mit meiner Meinung. Also bezogen wir missmutig unsere Zimmer. Und nun kam eine weitere Überraschung. Die Zimmer waren sehr schön. Zwei normale Betten und ein Hochbett boten Platz für vier Leute. In einem weiteren Raum hatten wir unser eigenes Bad. Wir bezogen die Betten und schon startete das erste Spiel. Das Chaos-Spiel. Wer es nicht kennt, so geht es: man würfelt und kommt auf ein Spielfeld mit einer Nummer, diese wurde vorher auf einen Zettel geschrieben und im Haus versteckt. Man muss nun den Zettel finden und sich ein Wort, welches hinten draufsteht, merken und zurück zum Spielfeld gehen. Wenn man am Spielfeld das richtige Wort genannt hat muss man eine Aufgabe lösen. Dann darf man erneut würfeln und so weiter und so fort. Den Gewinnern winkte eine Süßigkeiten-Prämie. Es folgte ein gutes Abendessen und das Abendprogramm, welches daraus bestand, dass wir die Sporthalle mieteten und Völkerball und Ähnliches spielten.

Der nächste Tag ging gleich mit einem guten Frühstück los, dem sich eine Stadtrallye durch Radevormwald anschloss. Die Gewinner wurden zu Königen und Königinnen gekrönt. Also alles in einem ein schöner Vormittag. Das Mittagessen, Hähnchen-Spieße, schmeckte ebenfalls gut. Alles sah so aus, als würde das ein schöner Tag werden. Am Mittag begaben wir uns zu der Wiese, die vor unserer Jugendherberge lag. Dort begrüßte uns Michael, ein Sozialpädagoge, der mit uns die verschiedensten Übungen machte, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Danach ging es direkt zum Bogenschießen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete wie aus Kübeln. Während einige den Regen auf dem Zimmer abwarteten, ließen sich andere nicht einschüchtern. Sie zogen sich Regenjacken an und spielten im Regen Volleyball. Als der Regen nachgelassen hatte, machten wir weiter und zur Kletterwand über. Diese bezwungen wir ebenfalls. Das Besondere war hierbei, dass man immer etwas zu tun hatte. Entweder ist man geklettert oder man half zu sichern. Nach diesem verregneten Nachmittag gab es unser wohlverdientes Abendessen. Am späten Abend gingen wir erneut in die Turnhalle mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal Fußball spielten. Danach gingen wir auf unsere Zimmer und schliefen mehr oder weniger früh ein.

Am Mittwoch standen wir (wie immer) pünktlich zum Frühstück auf. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, gingen wir zum Hochseilgarten, an dem Michael schon auf uns wartete. Nun teilten wir uns auf, manche gingen zum Bogenschießen, während andere schon mit dem Klettern begannen. Nach einer Weile kamen dann auch die Kinder, die beim Bogenschießen waren, zu den Kindern, die kletterten. Nachdem jeder, der wollte, im Hochseilgarten geklettert ist, kam schon unser Mittagessen. Am Nachmittag gab es wieder Programm. Wir gingen auf eine Wiese und probierten Sportarten aus. Zuerst spielten wir Rugbase, eine Mischung aus Rugby und Baseball. Dieses funktionierte leider nicht so gut, weswegen wir es abbrachen und ganz normal Brennball gespielt haben. Danach konnte jeder seine eigenen Sportgeräte holen und es wurde Basketball, Federball und Volleyball gespielt. Danach ging es auch schon wieder zum Abendessen. Am Abend guckten wir einen Film, und zwar „Fack ju Göhte“. Der gefiel auch fast allen gut. Danach gingen wir auf unser Zimmer und schliefen wieder mal recht spät ein.

Der Donnerstag war der letzte „richtige“ Tag, den wir genießen konnten. Am Vormittag starteten wir unseren Orientierungslauf, welcher so funktionierte: Man suchte einen Punkt auf einer Karte. Zu diesem Punkt mussten wir laufen um dort einen Cache zu finden. In diesem Cache waren Zahlen, welche wir brauchten um das Zahlenschloss an der „Schatztruhe“ zu öffnen, und ein neues Kartenstück, welches wir auf unserer Karte finden mussten um dort wieder einen Cache zu finden. So lief das Spiel immer weiter. Am Ende waren die Jungen deutlich schneller als die Mädchen. Danach aßen wir mittag und es ging auch schon weiter mit dem Programm. Wir veranstalteten eine Olympiade. Wir wurden in Teams eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben lösen. Die Gewinner wurden mit einem Hausaufgaben- Gutschein belohnt. Nun rückte unser letzter Abend immer näher. Für diesen sollten wir alle Gedichte über die Klassenfahrt schreiben. Diese wurden dann am Abend vorgelesen. Danach spielten alle Gesellschaftsspiele, unser Spieleabend hatte begonnen. Es wurde gepokert, gewürfelt und, und und. Danach veranstalteten wir eine kleine Disco. Leider mussten wir auch schon früh ins Bett, da am nächsten Tag die Abfahrt bevorstand.

Am nächsten Tag zogen wir aus unseren Zimmern aus. Kurz danach aßen wir und fuhren auch schon nach Hause.

Tom Abernetty, 7b