Jugend debattiert – Die Regionalqualifikation im Melanchthon Gemeindezentrum

Am 21.2.2018 fand im Melanchthon Gemeindezentrum in Essen nach dem schulinternen Wettbewerb die Regionalqualifikation für den Debattierwettbewerb “Jugend debattiert” statt. Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil. Jeweils zwei Debattanten und ein Vertreter/Innen, der im Falle eines Ausfalls einspringen würde, waren dabei. Um kurz vor acht trafen sich die Debattanten vor
dem Gemeindezentrum und orientierten sich am Zeitplan. Im Wechsel debattierten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. Die Sekundarstufe II legte mit der Frage, ob in stark belasteten Städten ein Dieselverbot eingeführt werden solle, vor. Nach jeder Debatte gab es eine kurze Pause, in der sich die Juroren besprochen und die Debattanten bewertet haben. Daraufhin waren die Schülerinnen und
Schüler der Unterstufe dran. Lena Tiggelbeck aus der 8d hat sich ebenfalls im Schulwettbewerb für die Regionalentscheidung qualifiziert. Hier ein Bericht über ihre Erfahrung als Debattantin:
Der Wettbewerb startete mit einer kurzen Begrüßung durch die Regionalkoordinatorin Gaby Peltz. Danach hatten wir etwas Zeit, um uns mit unseren Partnern abzusprechen. Da die Oberstufe begann, konnte ich mir eine ihrer Debatten anschauen. Direkt danach ging es dann auch für mich, mit der Frage „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“, los.
Während der Debatte war ich natürlich ziemlich aufgeregt. Als ich dann aber merkte, dass sowohl die Jury als auch die anderen Debattanten alle nett waren, legte sich meine Nervosität schnell. Zum Schluss der Debatte erhielt jeder positive Kritik sowie ein paar Verbesserungs- vorschläge von der Jury. Bei meiner zweiten Debatte zu der Streitfrage: „Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen?“ lief ebenfalls alles gut, sodass ich dann entspannt mit den anderen Schülerinnen und Schülern zusammen auf die Ergebnisse warten konnte. Von den 24 Teilnehmern der Mittelstufe haben sich vier für das
Regionalfinale qualifiziert. Einer davon war Leander Jungk aus der 9e. Er hat mittlerweile auch das Finale gewonnen und nimmt nun an der Landesqualifikation im Mai teil. Herzlichen Glückwunsch!
Alles in allem war es eine tolle Erfahrung an „Jugend debattiert“ teilzunehmen und ich habe viel dazugelernt. Aus unserer Sekundarstufe II ist diesmal leider niemand weitergekommen, dennoch war es insgesamt ein sehr gelungener Vormittag mit vielen spannenden Debatten und Themen.

Lena Tiggelbeck (8d), Nea Khalo (9e)

Frankreichaustausch

20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 des Städtischen Gymnasiums Heißen wurden mit ihren französischen Austauschpartnern im Rathaus der Stadt Mülheim empfangen. Begleitet wurden die Schüler von den Lehrerinnen Victoria Lubarski-Goldbeck und Marion Abu Jhaisha, die den Austausch auf Mülheimer Seite betreuen, sowie der Kolleginnen Anne Männlein und Léa Boko vom Lycée Descartes in Tours. Die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen feiert in diesem Jahr ihr 5-jähriges Jubiläum.

Weichenstellung für ein gesundheitsorientiertes Schulprofil

 

Gymnasium Heißen startet gesund ins neue Schuljahr

Fragt man seine Mitmenschen, was denn das Wichtigste im Leben sei, so lautet die Antwort oftmals: Gesundheit! Als elementares Ziel der Pädago-gik ist die Gesundheitserziehung bereits in diverse Lehrpläne der Unter-richtsfächer eingebettet. Wenn Schulen sich darüber hinaus engagieren möchten, bietet das Programm Bildung und Gesundheit (BuG) viele weite-re Möglichkeiten. Es wird vom Landesministerium und diversen Kranken-kassenverbänden getragen und bietet Anreize zur  Fokussierung auf ge-sundheitliche Aspekte im Lebensraum Schule. Durch die Unterschrift eines Kooperationsvertrages im ersten Schritt wird beurkundet, dass in Zukunft gemeinsam an Themen zur Schülergesundheit, Lehrergesundheit und der Gesundheitserhaltung aller weiteren Personen im Schulbetrieb gearbeitet wird.

Zu diesem Anlass lud das Gymnasium Heißen zur Unterzeichnung der Ko-operationsvereinbarung ihre Bezirkskoordinatorin Jutta Jussef ein. Sie hilft bei der Umsetzung von Projekten und stellt den Schulen, die sich mit einem Konzept langfristig zur guten, gesunden Schule entwickeln wollen, finan-zielle Mittel zur Verfügung. Der Ansprechpartner am Gymnasium Heißen, Stefan Damm, sieht es als Chance für alle, bei der Eltern, Schüler und Leh-rer gemeinsam den Schulalltag verändern können. Die Vielfalt an mögli-chen Themen ist groß und wird durch das Programm nicht eingeschränkt. Bewegte Pausen, Ruheräume oder Ressourcenmanagement stellen nur ei-nige Handlungsfelder in diesem Kontext vor, welche im Schulprofil veran-kert werden. Diese Ausrichtung auf Gesundheitsthemen setzt ein engagier-tes Kollegium, eine aktive Elternschaft und reflektierte Schülerinnen und Schüler voraus. Schulleiterin Sigrun Leistritz unterstützt das Projekt von Anfang an und weiß, dass ihre Schule über diese notwendigen Rahmenbe-dingungen verfügt.

Bildunterschrift: Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung des Landesprogramms durch die Schulleiterin Sigrun Leistritz (1. v. l.), den Ansprechpartner der Schule Stefan Damm und die Bezirkskoordinatorin Jutta Jussef

Der Tag der offenen Tür in unserer internationalen Klasse

Der Tag der offenen Tür in unserer internationalen Klasse

Am 20. Januar fand der Tag der offenen Tür 2018 an unserer Schule statt. Im Unterricht bei Frau Papaioannou haben wir uns überlegt, wie wir uns präsentieren können. Wir haben uns entschieden, Karteikarten für die Kinder vorzubereiten. Wir haben Fragen und Phrasen in unseren Muttersprachen auf Karteikarten geschrieben. Unsere Herkunftssprachen sind Twi (Ghana), Arabisch (Syrien), Russisch (Russland), Rumänisch (Moldawien), Persisch (Afghanistan), Französisch (Elfenbeinküste), Italienisch (Italien) und Serbisch (Serbien). Wir haben die Flaggen unserer Länder gemalt und an die Tische geklebt, damit die Besucher unsere Heimatländer erkennen können. Auf den Karteikarten standen die folgenden Phrasen und Fragen: Hallo!/Guten Tag!/Wie heißt du?/Wie alt bist du?/Wie geht es dir?/Auf Wiedersehen!/Tschüss!/ Zahlen von 1 – 10. Als die Kinder ab 09.30h zu uns gekommen sind, haben wir ihnen unsere Sprachen beigebracht. Die Kinder fanden es toll, unsere Sprachen kennenzulernen. Danach hatten die Kinder noch Zeit für weitere Aktivitäten und Überraschungen an unserer Schule. Wir fanden den Tag der offenen Tür sehr toll, weil wir die Chance hatten, mit den Kindern zu arbeiten. Es war großartig, weil die Kinder unserer Sprachen kennenlernen wollten. Wir wollen Frau Papaioannou ein großes „Dankeschön“ sagen, weil sie uns sehr geholfen hat und immer alles für uns gemacht hat und immer noch macht.

Pädagogische Pause am Gymnasium Heißen

Pädagogische Pause am Gymnasium Heißen

Mittagessen oder Snack in der Cafeteria
Die Jugendlichen können ein warmes Mittagessen oder einen kleinen Snack kaufen.

Ruhe in der Stadtteilbücherei
Es können Bücher gelesen oder ausgeliehen werden.

Auspowern in der Sporthalle
Sportangebote nach Bedarf, wie z. Bsp. Fußball.

Spiel und Spaß in den Betreuungsräumen
z. Bsp. Kicker, Hockey, Airhockey,
Gesellschaftsspiele und kleine kreative Aktionen oder einfach nur abhängen.

Arbeiten im Hausaufgabenraum
Vokabeln lernen, Hausaufgaben machen, Vorbereitung auf den Unterricht oder Arbeiten in der Lerngruppe.

Spiel, Sport und Spaß auf dem Schulhof z. Bsp. Tischtennis, Basketball, Fußball, Federball, …

Mitarbeiter
des verlässlichen Nachmittags

Die Betreuerinnen der Diakonie sind
Ute Roemer und Sonja Zydek.

Damit wir so viele Angebote bieten können, werden wir bei der Aufsicht in der pädagogischen Pause von Lehrern und einer Honorarkraft unterstützt.

Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Lehrern, Betreuern und den Schülern basiert auf gegenseitigem Vertrauen.

Telefon: 455 – 4068

Ganztagsoffensive
an weiterführenden Schulen
Ein Angebot des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr
Hagdorn 1a, 45468 Mülheim an der Ruhr

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Hirsch-Palepu,
Leiterin Abteilung Soziale Dienste
Telefon: 0208- 3003 225,
hirsch-palepu@diakonie-muelheim.de
Michael John, OGS-Koordination
Telefon: 0208- 3003 213,
john@diakonie-muelheim.de

Pädagogische Mittagspause

und

Ganztagsoffensive

am Gymnasium Heißen

In der Trägerschaft des
Diakonischen Werkes

Das Europaletten-Projekt

In der Projektwoche im Herbst vom 10. bis 16.10. 2017 startete in der Ganztagsoffensive die Umgestaltung des Gruppenraums. Die Betreuungskinder der 6ten und 7ten Klasse waren engagiert dabei.
Die alten Sofas raus und eine Sitzlandschaft aus Europalletten rein.
Zuerst wurden die Wände farbig gestaltet. Mit Wassersprühern und Schutz T- Shirt ausgestattet durften die Kids die Farbe auf die Wände spritzen. Alle Kinder waren freudig bei der Sache. Mal zaghaft und mal frei heraus. So entstand ein bunter Hintergrund für die neue Chill-Ecke.
Am Dienstagmittag wurden die Paletten geliefert. Ein Laster mit Kran brachte uns die Paletten direkt vor die Türe. Die Paletten mussten „nur noch“ in den Gruppenraum transportiert werden und wir stellten fest, dass die ganz schön schwer sind. 10 Paletten wiegen insgesamt 200kg.
Danach wurde fleißig beraten und gebaut. Wie sollen die Paletten gestapelt und angeordnet werden? Es gab 3 Möglichkeit und eine Gruppenentscheidung. Danach hatten alle Muskelkater in den Armen.
In den nächsten Tagen wurde in Teamarbeit gebohrt und geschraubt. Die Paletten mussten mit Winkeln und Metallplatten verbunden werden, damit sie nicht rutschen. Anschließend haben die Kinder die Spanplatten darauf befestigt. So ist es stabil und die Sitzfläche ist schön glatt. Mit den alten Kissen war es direkt bequem.
Ein erster Sitz- und Chilltest war schon erfolgreich.
4m x 4m misst der Teppich. Mit vielen Händen wird er zurechtgelegt und er kann zugeschnitten werden. Der Teppich wird mit Hilfe von doppelseitigem Teppichklebeband an der Holzkonstruktion befestigt und per Elektrotacker nochmals gesichert.

Wenn die Leisten angebracht sind, dann ist das „Werk“ vollendet.

Es hat viel Spaß gemacht.

Das Betreuungsteam

Sowi-LK besucht das Bundesministerium für Verteidigung

Am Mittwoch den 31.01.2018 besuchte unser Sowi LK in der Q2- begleitet von Frau Eppinger und dem Kurslehrer Herrn Preiser, das Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.
Zunächst führte uns der Referent für Sicherheits- und Verteidigungspolitik David Ginster in das Besucherzentrum des BMVG.
Dort hielt er einen interessanten Impulsvortrag zum Thema moderne Kriegsführung, wobei der Fokus auf atomaren Waffen lag.
Wir blickten zurück auf das Jahr 1945, genauer gesagt auf den 6.08 und 9.08.45- die beiden Tage, an denen zum ersten Mal Atombomben als Waffe auch gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurden.
Der Jugendoffizier Ginster stellte dabei insbesondere heraus, dass die Strahlenbelastung atomarer Waffen deutlich geringer sei, als beispielsweise bei einer Kernschmelze in Atomkraftwerken( Tschernobyl und Fukushima).
Das eigentliche Vernichtungspotenzial dieser Waffen gehe von der, sich nach der Detonation ausbreitenden, Druckwelle sowie der extremen Hitzeentwicklung aus.
In Anbetracht der aktuellen Verteilung von Atomwaffen auf der Welt, konstatierte Ginster, dass ein dritter Weltkrieg den Tod des Großteils der Weltbevölkerung zur Folge haben könnte.
Dies liege zum einen daran, dass die Sprengkraft der Waffen durch fortgeschrittene Technologien unvorstellbar groß sei( Zarbombe 4000x so stark wie Hiroshima-Bombe) und zum anderen stünden neben den 5 offiziellen Atommächten USA, Rußland, China,Frankreich und Großbritannien auch zahlreiche weitere Staaten unter Verdacht, diese Form von Waffen zu besitzen respektive herstellen zu können.
Also behält das Zitat Albert Einsteins: “Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.” nach wie vor seine Gültigkeit.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine fuhren wir zum ehemaligen Regierungsbunker in Ahrweiler.
Die rund 17,3 Kilometer lange Bunkeranlage wurden in den Jahren 1960-1972 gebaut beziehungsweise erweitert und nach Ende des Kalten Krieges (Ende der 1990er Jahre) aus Kostengründen stillgelegt.
Während unserer Führung viel es schwer, sich das tatsächliche Ausmaß einer Anlage vorzustellen, die 3000 Personen im Falle eines Atomschlages Schutz bieten sollte.
Aufgrund des erfolgten Rückbaus konnten wir nur die ersten 203 Meter durchlaufen.
Nichtsdestotrotz faszinierte uns die minutiös geplante Anlage mit ihren zahlreichen Sicherheitsbereichen und der “Autarkie auf Zeit”.
Alles in Allem bot der Besuch in Bonn uns wichtige und interessante Einblicke in die Geschichte, brachte gleichermaßen aktuelle Konfliktsituationen zur Diskussion und beantwortete ebenso unsere Fragen zum Thema Atomwaffen und internationale Sicherheitspolitik.

Achtungserfolg für das Gymnasium Heißen

 

 

Als kampfloser Stadtmeister hatten sich die Handballer des Gymnasium Heißen, WK II Jungen (Jahrgänge 2003-05) für die Vorrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft qualifiziert. Von Anfang an war klar, dass hier zu bestehen eine enorm schwierige Aufgabe war, fuhr man doch nur mit einem Spieler aus dem älteren Jahrgang dorthin.

Doch das Team schlug sich beachtlich: im ersten Spiel gegen den späteren Sieger Gymnasium Haan verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen (5:7), und erst im zweiten Durchgang setzte sich die körperliche Überlegenheit der Haaner durch. Endstand: 7:13.

Im zweiten Spiel verschliefen unsere Jungs leider den Start und wir lagen schnell mit 0:5 zurück. Nach einigen Positionswechseln von Coach Sebastian Stockey kamen die Jungs besser ins Spiel, konnten aber die letztlich verdiente 5:14 Niederlage nicht mehr verhindern.

Fazit: Gegen die durchgehend mit Spielern des ’03er Jahrgangs besetzten Gegner mussten wir Lehrgeld bezahlen. Jetzt aber schon steht fest: auf ein Neues im nächsten Jahr!

Es spielten: hinten v.l.n.r.: Finn, Max (2), Lennart (1), Simon (1), Jan, Ole. Coach: S. Stockey

vorne v.l.n.r.: Maik (8/5), Mats, Nils, Niklas.

 

H.Ries

 

 

Weihnachtsmusical „Die sonderbare Nacht“

Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Schulgeschichte des Gymnasiums Heißen wird am 21. Dezember 2017 ein Musical aufgeführt. In intensiven Proben seit den Sommerferien haben Chor und Orchester der Schule das Weihnachtsmusical erarbeitet und werden es an diesem Tag für die Grundschulen der Umgebung und abends der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Worum geht es? Julia, genannt Julchen, freut sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Eines Nachts träumt sie vom Christkind: Es schenkt ihr ein geheimnisvolles Buch, dessen Titel sie aber nicht erkennen kann.
Als sie am nächsten Tag ihren Bruder von der Schule abholt, erzählt die Lehrerin dort, dass es gar kein Christkind gäbe. Julchen ist geschockt! Als Hausaufgabe soll die Schulklasse auf dem Weihnachtsmarkt Passanten interviewen und sie nach dem Sinn von Weihnachten fragen. Julchen beschließt, das auch zu tun.
Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen, trifft sie zunächst einige Leute, die ihr auch nicht so recht antworten können, teils aus Unwissenheit, teils aus Geschäftigkeit. Schließlich begegnet Julchen einem älteren Herrn, der ihr bei Kaffee und heißer Schokolade von der ersten Weihnacht erzählt. . .

 

Wann: 21. Dezember 2017, 19Uhr

Wo: Stadtteilbücherei Heißen

 

Eintritt frei! Wir freuen uns über Spenden zur Deckung der Kosten.

 

Stephanie Keus & Sebastian Stockey

 

 

 

Unser Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen

Praktisch jeder ist in seinem Leben schon einmal geflogen. Egal ob in den Urlaub oder auf
Geschäftsreise – das Flugzeug als Verkehrsmittel begegnet uns ständig und dafür müssen wir nur in
den Himmel schauen. Darüber hinaus stellen Flughäfen einen sehr wichtigen infrastruktuerellen und
somit auch wirtschaftlichen Faktor dar. Aus diesem Grund besuchten wir als Sowi-LK am 22.
November den Düsseldorfer Flughafen.


Am Mittag diesen Mittwochs erwartete uns gegen 13 Uhr ein Bus nach Düsseldorf, der bereits mit
einer weiteren Schulklasse gefüllt war. Als wir am Flughafen ankamen erwartete uns zunächst die
Sicherheitskontrolle, allerdings konnte ich bereits vorher die enormen Ausmaße des Rollfeldes
erahnen. Dort angekommen begann auch schon unsere Tour über das gesamte Rollfeld, unter
Aufsicht eines sympathischen Guides. Zunächst konnten wir einige Flugzeuge aus nächster Nähe
betrachten, natürlich nur aus unserem Bus heraus. Trotzdem war der Anblick des Treibens, der
Flugzeuge und Fahrzeuge welche ständig unsere Strecke kreuzten wirklich beachtlich. Bedenkt
man, dass ein normales Flugzeug schon unheimlich imposant sein kann, so setzt der Airbus A380
allerdings völlig neue Maßstäbe. Mit einer Höhe von 24m (Heck) sprengt er praktisch jede normale
Vorstellung eines Flugzeuges. Wenn die riesigen Triebwerke angelassen werden, wird sofort klar:
Hierbei handelt es sich um ein gigantisches Luftschiff. Das Highlight dieser Rundfahrt sollte nicht
lange auf sich warten lassen. Nachdem wir den Flughafen und seine parkenden Gäste etwas weiter
erkundeten, hielt der Tourguide in Sichtweite der Startbahn, kurze darauf begann auch bereits das
große Spektakel. Der A380 mit Kurs auf Dubai fuhr an, gab vollgas und erhob sich sanft in die Luft.
Dann beendeten wir unsere Rundfahrt, nachdem uns der äußere Ring inklusive der vielen großen
Hallen gezeigt wurde.
Der zweite Teil des Ausfluges bestand nach einer kleinen Stärkung darin, dass wir die Gelegenheit
erhielten mit dem Geschäftsführer der Flughafengesellschaft – Michael Hanné – zu sprechen. Vom
einfachen Arbeiter auf dem Rollfeld schaffte er den Aufstieg bis in die oberste Chefetage. Damals
mit viel Engagement noch möglich, kann er uns heute sehr viele interessante Anekdoten seines
Lebens vortragen. Genau dies geschah auch, sodass insgesamt ein sehr spannendes Gespräch
zustande kam. Mich persönlich am meisten beeindruckt hat, dass er trotz seiner steilen Karriere
doch wirklich bodenständig geblieben ist. So erzählte er uns mit einem breiten Grinsen davon, wie
er damals mit einigen Kollegen bei einer Bratwurst die Sportschau verfolgt hat. Dabei wurde jede
Woche aufs neue ausgelost, wer nun in der besagten Zeit Schicht hatte.

Alles in allem erfuhren wir schnell, dass Herr Hannés Karriere bis zum heutigen Tag unheimlich abwechslungsreich und vielseitig ist. Allein schon durch die unheimlich große Anzahl an lustigen Anekdoten kam dies zum
Vorschein. Als Geschäftsführer des Flughafens ist er für mehr als 23 Millionen Passagiere jährlich
sowie ca. 17.500 beschäftigte verantwortlich. Dabei existieren über 180 Ziele, in 50 Ländern,
angeflogen von 80 Fluggesellschaften. Der Düsseldorf Airport ist der drittgrößte Flughafen
Deutschlands.
Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug mit zwei großen Highlights, welche den Tag sehr
interessant gemacht haben. Hier nochmals vielen Dank an Herrn Hanné, sowie unseren Tourguide
und unserem Lehrer Herr Preiser, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.
Von Miro Malinovic