GINKO Stiftung für Prävention

Seit vielen Jahren kooperiert das Gymnasium Heißen mit der ginko Stiftung für Prävention. Insbesondere das Check-it-Programm der Stiftung wurde für verschiedenste Klassen der Mittelstufe genutzt und auch Präventionstage wie „Feiern statt Reiern“, der „Alkoholparcours“ und „ Klang meines Körpers“ zu Essstörungen waren Teil der Prävention unserer Schule. Seit 2014 haben wir gemeinsam mit ginko rund um das Halbjahreszeugnis Suchtpräventionstage mit den Check-it-Bausteinen für alle achten Klassen im Friedrich-Wennmann-Haus etablieren können.
Die ginko Stiftung für Prävention ist eine operative Stiftung, die zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks selbst Projekte und Kampagnen durchführt. Sie wurde 1979 als Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum gegründet mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche bei Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen sowie die Entwicklung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen zu verhindern.
Die ginko Stiftung ist Träger der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW sowie einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr.
Ein interdisziplinäres Team von zur Zeit 13 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt zahlreiche Präventionsprojekte sowohl im kommunalen Bereich als auch auf Landesebene um und berät Fachkräfte und Betroffene.
Vom ginko aus wird die Arbeit von über 100 Prophylaxefachkräften im Land koordiniert. Dazu zählen z. B. Informationsdienste, Organisation von Fortbildungen und Arbeitstreffen.
Konkret erfolgt dies u.a. durch die Umsetzung von landesweiten Initiativen und Projekten wie die Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“, die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ zur Förderung des Nichtrauchens sowie das Transferprojekt „MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit riskant konsumierenden Jugendlichen“.
Die Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim versteht Suchtprävention als Teilbereich allgemeiner Gesundheitsförderung gemäß der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Mülheim übernimmt sie folgende Aufgaben:
Primärprävention: Entwicklung und Durchführung von Projekten mit Jugendlichen zur Förderung von allgemeinen Lebenskompetenzen,
Sekundärprävention: Früherkennung suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher verbessern und Transfer in die Jugendberatungsstelle,
Fortbildung von Fachkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Betrieben,
Gremienarbeit und Vernetzung.
Die Jugendberatungsstelle begleitet Jugendliche in Konflikt- und Problemsituationen sowie bei akuten Suchtgefährdungen. In Form von Einzelgesprächen und Gruppenangeboten erhalten sie Unterstützung, um ihnen ein suchtfreies Leben zu ermöglichen. Suchtgefährdete Jugendliche sind nicht nur bereits auffällig gewordene riskant konsumierende Jugendliche sondern auch solche Jugendliche, die sich in aktuellen oder andauernden Konflikt- und Spannungssituationen befinden.
Die Beratung ist kostenlos, anonym und vertraulich.
Die Informationen sind überwiegend der Seite http://www.ginko-stiftung.de/muelheim/default.aspx entnommen, auf der auch noch weitere Informationen abrufbar sind.

Kennenlern-Klassenfahrt nach Blankenheim

Unsere Klassenfahrt war sehr schön. Als wir auf der Burg Blankenheim ankamen,gingen wir erst einmal in den Rittersaal, wo wir auch immer essen würden.
Dort bekamen wir anfangs alle nötigen Informationen über die Burg, zu unseren
Zimmern und dem Programm. Danach bezogen wir unsere Zimmer und gingen
um 12:30 Uhr wieder nach unten in den Rittersaal zum Mittagessen.
Wir hatten einen Tischdienst, der immer ein paar Minuten vor dem Essen da
sein musste, um alle Tische zu decken. Nach dem Essen mussten die Kinder, die
für diesen Tischdienst eingeteilt waren, bleiben, um die Tische abzuräumen und
die Teller von Essensresten zu säubern. Die Kinder vom Tischdienst konnten einem
sehr leid tun: Denn die Reste, die manchmal aus Kakao, Brötchen, Kartoffelpüree,
Reis und Spaghetti bestanden, sahen in dem Eimer, in dem alles zusammen
geschüttet wurde, nicht sehr appetitlich aus.
Noch am ersten Tag lernten wir unseren Betreuer Daniel kennen. Und in den
weiteren Tagen, die wir dort waren, sollten wir verschiedene Prüfungen lösen,
um einen verschwunden Professor zu finden…!
Auf dem Programm standen auch eine Nachtwanderung und ein Filmabend, an
dem wir die drei ??? geguckt haben. Der krönende Abschluss am Donnerstag
war ein Ritteressen und ein Partyabend. Dafür sollte sich jede Klasse zwei Programme
ausdenken. Unsere Klasse hat Witze und einen lustigen Sketsch vorgetragen.
Alles in allem war es eine sehr schöne Woche auf Burg Blankenheim.

Muriel Blomeyer, 5d

Andere beschreiben es so:
Am 14.10.2013 trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 auf dem
Schulhof. Als wir dann eine halbe Stunde gewartet hatten, kamen die Busse.
Nach einer langen Busfahrt kamen wir in Blankenheim an. Nachdem alle ihre
Betten bezogen und ihre Koffer geholt hatten, ging es zum Mittagessen. Danach
lernten wir unseren Freizeitführer namens Rudi kennen. Wir gingen mit ihm auf
eine Wiese, auf der wir ein paar Spiele spielten. Danach liefen wir in den naheliegenden
Wald und lernten etwas über Marco Polo, den Handelsmann. Marco
Polo hatte das Problem, dass man, wenn man Waren über die Grenze bringen
wollte, dem Zöllner eine Münze zahlen musste. Deshalb schmuggelte er seine
Waren über die Grenzen. Wir bauten ein Lager und machten ein Spiel zu dem
Thema „Schmuggeln“. Am Abend sollte eigentlich eine Nachtwanderung stattfinden,
doch es regnete so stark, dass wir statt einer nächtlichen Wanderung im
Wald unsere mitgebrachten Spiele auspackten und spielten.
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Am nächsten Morgen trafen sich alle im Rittersaal, um ein hölzernes Amulett zu
basteln. Wir fanden dies ganz toll, denn wir mussten z.B. auch ein Loch in den
Holztaler bohren und die Rinden nach Bedarf wegschneiden.
Am Dienstagnachmittag trafen wir uns nach einem leckeren Mittagessen auf
dem Burghof. Wir versammelten uns im Kreis und Rudi erklärte uns das Spiel.
Es ging darum, von den Menschen, die auf dem Burghof herumliefen, möglichst
viele Schlüssel zu bekommen. Es gab maximal für jede 4-er Gruppe neun
Schlüssel zu vergeben. Einen Schlüssel konnte man bekommen, indem man zu
einem Menschen ging und fragte, ob er einen Schlüssel habe. Wenn der Gefragte
mit „Ja“ antwortet, gab er dem anderen eine Aufgabe. Wenn er diese erfüllt
hatte, bekam man einen Schlüssel.
Nach dem Abendessen konnten wir endlich die spannende Nachtwanderung im
Wald machen. Die Dunkelheit war sehr unheimlich, denn es war stockfinster.
Als wir wieder am Burghof waren, erwartete uns eine Überraschung. Da Florian
und Annika Geburtstag hatten, durften wir uns am späten Abend mit Süßigkeiten
und anderen Leckereien den Bauch voll schlagen. Am letzten Tag mit Rudi
haben wir das Bogenschießen erlernt. Am Nachmittag spielten wir ein Spiel, bei
dem man ein „Gespenst“ war und bestimmte Fragen beantworten musste. Ziel
des Spiels war es, in die Burg zu kommen. Für jede richtig beantwortete Frage
durfte einer aus der 4-er Gruppe das Gespenster-Püppchen auf dem Spielfeld einen
Schritt nach vorne schieben.
Danach sind wir in eine Höhle gegangen und haben dort den Gral von Blankenheim
zur Erinnerung an die schöne Zeit dort gekriegt. Leider war dann die Zeit
mit Rudi schon vorbei und wir mussten uns verabschieden. Als Abschiedsgeschenk
überreichten unsere Klassensprecher unserem Freizeitführer eine Postkarte
mit unseren Unterschriften.
Am Abend haben wir mit allen 5. Klassen einen Film geguckt und zwar „Die
drei ???“. Der Film war sehr spannend und manche Stellen waren so aufregend,
dass sich einige von uns erschreckt haben.
Am nächsten Vormittag haben wir Skelette als Dekoration für den Partyabend
gebastelt. Wir trafen uns am Nachmittag wieder und machten eine Rallye durch
das Dorf. Wir mussten Fragen beantworten und durften alle Leute ansprechen.
Die Gruppen, die alle Fragen richtig beantwortet und das Lösungswort herausgefunden
hatten, durften sich anschließend Souvenirs und Süßes kaufen. Statt
dem Abendbrot erwartete uns am letzten Abend ein richtiges Rittermahl. Es gab
Hühnchen mit Sauerkraut und Kartoffeln. Wir mussten alles mit den Fingern essen.
Danach haben wir zusammen mit der 5c einen Partyabend veranstaltet. Nach ein
paar Beiträgen der Schülerinnen und Schüler, z. B. eine Modenschau, haben wir
Süßigkeiten und Snacks genascht, getanzt und gespielt.
Am letzten Tag waren wir alle sehr traurig, denn wir hatten großen Spaß in
Blankenheim und diese Fahrt war außerdem gut für unsere Klassengemeinschaft.

Milo und Lewin, 5e

Matheolympiade 2016: Gymnasium Heißen wieder vorn!

Auch in diesem Jahr war unsere Schule bei der Stadtrunde der Mathematik-Olympiade vorn. Dieser Wettbewerb hat die Förderung mathematisch begabter und interessierter Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 zum Ziel. Davon haben wir an unserer Schule offensichtlich einige: Von 24 Preisen gingen 8 nach Heißen, besonders erfreulich ist, dass wir von vier in Mülheim vergebenen ersten Preisen drei nach Heißen holen konnten. Die drei Ertstplatzierten sind damit für die Landesrunde in Steinhagen qualifiziert, wir drücken die Daumen!

Die Schüler halten die Urkunde glücklich in der Hand

An der ersten Runde, die als Hausaufgabenwettbewerb mit bundesweit zentral gestellten Aufgaben stattgefunden hat, konnten alle Mülheimer Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Nur die besten wurden dann in die zweite, stadtweite Regionalrunde weitergeleitet, in der den Schülern unter Aufsicht sehr anspruchsvolle Aufgaben vorgelegt wurden.

Erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb gewannen Arne Meister aus der 7b, Rico Bambey aus der 8b und Yicheng Yan aus der Q2.

Zweite Preise gewannen Ben Freyer (5a), Jonathan Rollmann (7d) und Julian Rollmann (EF). Dritte Preise gingen an Nicolas Fischer (6e), Till Franzen (7d). Auch Euch einen herzlichen Glückwunsch!

Die von allen Teilnehmern lang ersehnte Siegerehrung fand am 16.12.2016 im Rathaus statt. Zusammen mit Frau Bürgermeisterin aus der Beek wurden die bis dahin geheim gehaltenen Platzierungen bekannt gegeben, und es wurden Knobelspiele und Buchpreise an die Preisträger verteilt.

Robert Dißelmeyer

Hausaufgabenkonzept

I. Verantwortung der Unterrichtenden

Die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Heißen verstehen es als ihre Verantwortung, die unten aufgeführten Grundsätze des Umgangs mit HA zu beachten.
Nicht alle Grundsätze werden dabei in jedem Unterrichtsfach in gleicher Weise zum Tragen kommen, da sie sich immer an den z.T. sehr unterschiedlichen fachspezifischen Anforderungen und Lernzielen des jeweiligen Faches orientieren.

a. Grundsätze des Umgangs mit HA

  • Wir erachten Hausaufgaben als einen wichtigen Bestandteil schulischer Arbeit.
    Sie erfüllen zentrale und unverzichtbare Funktionen im Rahmen des Unterrichts,
    da…

    • sie die schulische Arbeit sinnvoll ergänzen (der wesentliche Teil des Lernerwerbs findet im Unterricht statt!).
    • sie den SchülerInnen die Chance geben, die im Unterricht erarbeiteten Inhalte und Fertigkeiten zu üben und zu vertiefen.
    • sie zur Vorbereitung/Nachbereitung der Unterrichtsstunden dienen.
    • die SchülerInnen die bereits erarbeiteten Inhalte wiederholen, wodurch allein ein langfristiger Lernerfolg erzielt werden kann.
    • die SchülerInnen den erlernten Stoff noch häufiger praktisch anwenden können (u.a. Informatik).
    • die SchülerInnen ihre Vorkenntnisse/Fertigkeiten in umfangreicherer Form einbringen können (u.a. Musik).
    • sie den SchülerInnen helfen, die oben beschriebenen Aspekte des Lernens immer selbstständiger zu meistern.
  • Wir sind der Ansicht, dass -abhängig von den Anforderungen der unterschiedlichen Unterrichtsfächer-  ganz unterschiedliche Formen von Hausaufgaben besonders effizient sind, wenn die SchülerInnen z.B.:
    • längere Texte verfassen (z.B. Deutsch, Englisch).
    • Material selbstständig auswerten (z.B. Erdkunde).
    • Informationen in Form der Recherche sammeln und strukturieren (z.B. Musik).
    • Beobachtungsaufträge auch über einen längeren Zeitraum ausführen (z.B. Kunst).
    • ihre Lernfortschritte selbstständig kontrollieren und evaluieren (z.B. Chemie).
    • Texte schriftlich übersetzen und das Erlernen von Vokabeln selbstständig erledigen (Latein).
    • selbstständige Programmierübungen durchführen (Informatik).
  • Wir verfolgen das Ziel, die HA in den Unterricht zu integrieren und das Anfertigen der HA im Unterricht vorzuentlasten, indem wir…
    • die SchülerInnen in die Evaluation der HA durch Einsatz von Bewertungsbögen, gegenseitige Korrektur oder Schreibkonferenzen einbinden.
    • vermehrte Lernzeit-Phasen im Unterricht einführen, was den SchülerInnen noch häufiger ermöglicht, im Unterricht Nachfragen zu stellen.
    • das Vokabellernen methodisch vorbereiten und begleiten (Fremdsprachen).
    • die HA im Unterricht auswerten und in die Weiterarbeit der Folgestunden einbinden.
  • Wir verfolgen das Ziel, die Belastung der Schülerinnen und Schüler durch HA möglichst gering zu halten, indem wir…
    • ins Klassenbuch zum „Liefertermin“ eintragen (ggf. mit Angabe der voraussichtlich benötigten Bearbeitungszeit), da so die Hausaufgaben besser koordiniert werden können; dadurch soll auch verhindert werden, dass die maximalen Arbeitszeiten (siehe Abschnitt I.b) überschritten werden.
    • durch Tafelanschrieb auf in Zukunft in allen Klassenräumen der Sekundarstufe I befindlichen Seitentafeln, verständliche Formulierungen und Möglichkeit der Schülerinnen und Schüler, Fragen zur Aufgabenstellung zu erörtern, einen höheren Grad an Transparenz schaffen.
    • unsere Unterstützungssysteme (Hausaufgabenbetreuung, Förderinseln, offener Ganztag) weiter ausbauen.
    • Wochenplanarbeit insbesondere bei umfangreicheren Aufgaben einsetzen, um die Belastung der SchülerInnen weiter zu reduzieren und ihre Eigenverantwortlichkeit zu fördern (Latein: nur bei Vokabeltraining; vermehrt in z.B. Informatik, z.B. Englisch: bei Projekten; Erdkunde: bei Lernzirkeln; Mathematik: vor den Klassenarbeiten, vor Abschluss der Unterrichtsreihe).
    • vermehrt elektronische Medien/internetbasierte Plattformen zur individuellen Betreuung bei der Erledigung der HA einsetzen (z.B. Informatik).
  • Wir verfolgen das Ziel, im Sinne der individuellen Förderung HA differenziert zu erteilen, indem wir …
    • die HA am tatsächlichen, individuell unterschiedlichen Leistungsstand ausrichten.
    • offene Aufgabenstellungen formulieren, die eine Lösung der Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaustufen ermöglichen (z.B. in Informatik).
    • häufig ein arbeitsteiliges/differenziertes Vorgehen in Form von Kurzreferaten unter Einbeziehen der individuellen Interessenslage der Schülerinnen und Schüler ermöglichen (z.B. Biologie; Gesellschaftswissenschaften).
    • immer wieder auch „Basis-HA“ mit zusätzlichen (fakultativen) Aufgaben für besonders interessierte/begabte Schülerinnen und Schüler erteilen.
    • einen Materialpool für den Einsatz im Sinne differenzierter HA aufbauen.
  • Wir schaffen Verbindlichkeit durch einen einheitlichen und konsequenten Umgang mit nicht erledigten/nicht vorliegenden HA/fehlendem Material, indem wir…
    • in den Nebenfächern bei drei bzw. in den Hauptfächern bei vier nicht erledigten/vorliegenden HA einen Eintrag im Klassenbuch vornehmen und die Eltern informieren sowie ein zeitnahes Nacharbeiten im Anschluss an den regulären Unterricht organisieren
      (im 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/12: Freitag, 7. Stunde).
    • bei wiederholter Teilnahme am Nacharbeiten ein Gespräch mit den Eltern des Schülers/der Schülerin sowie dem Schüler/der Schülerin selbst führen.
    • identisch vorgehen bei nicht vorhandenem Material (z.B. Sport).

b. Umfang der Hausaufgagen

Die Bearbeitungszeiten dürfen pro Schultag folgende Zeiten nicht überschreiten
(siehe auch sogen. „Hausaufgabenerlass“, BASS 12-31, Nr.1):

-Klassen 5 & 6:           max. 90 Minuten
-Klassen 7-9:               max.120 Minuten

Die Klassenleitung koordiniert die Verteilung und den Umfang der HA in einer Klasse und sorgt bei einer zu hohen Belastung der Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit allen Fachkolleginnen und
-kollegen für Ausgleich. Die hier formulierten Grundsätze, der Sinn, der Umfang und die Verteilung der HA werden zum Zwecke der Transparenz von der Klassenleitung mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern regelmäßig thematisiert. Alle Gremien sollen sich mit den beschriebenen Aspekten der HA-Praxis an unserer Schule regelmäßig befassen.

c.  Allgemeines

In den Fächern, in denen schriftliche Arbeiten verfasst werden, kann nicht auf eine ergänzende Arbeit der Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichts verzichtet werden. Hierbei können sowohl schriftliche als auch mündliche Aufgaben erteilt werden.
In den übrigen Fächern kann nur phasenweise auf HA verzichtet werden, insbesondere kurz vor Klassenarbeiten. Doch auch hier sind HA ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit, da z.B. der Unterricht allein nicht genügend Zeit zum Üben und Vertiefen des erlernten Unterrichtsstoffes bietet.

Beispieltext

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PAD – Die Welt zu Gast in Heißen

Tadschikistan, Guatemala, China, Elfenbeinküste, Australien, Madagaskar, Korea, Kanada, Senegal, Peru, Malaysia … Dies sind nur einige Beispiele für die exotischen und weit entfernten Länder, aus denen das Gymnasium Heißen in den vergangenePAD-Bild1n 31 Jahren Gäste im Rahmen des Internationalen Preisträgerprogramms empfangen hat. Insgesamt durften wir Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren aus 56 Ländern und fünf Kontinenten unserer Erde begrüßen.

Gerade diese Vielfalt an Kulturen und Nationalitäten machen den besonderen Reiz des Preisträgerprogramms aus. Die unterschiedlichen Sprachen, die für uns zum Teil ungewöhnlichen kulturellen und religiösen Verhaltensweisen, die bunten und traditionellen Trachten und Tänze, die auf dem internationalen Abend vorgestellt werden, aber auch die ePAD-Bild2rnsten Aspekte wie z.B. Kriege und Armut in den Heimatländern unserer Gäste, geben uns hautnah und ganz persönlich einen Einblick in die                                           Vielfalt unserer Erde.

Eine besonders schöne Erfahrung ist immer wieder, dass Freundschaften über Ländergrenzen hinweg geschlossen werden und zum Teil über Jahre und Jahrzehnte bestehen bleiben. Gegenseitige Besuche der Familien, auch in weit entfernte Länder, sind keine Seltenheit.

Am besten drücken aber wohl die Stimmen der teilnehmenden Schüler und Preisträger aus, wie wertvoll und spannend das PAD-Preisträgerprogramm ist:

Meine zwei Wochen hier in Mülheim waren supertoll. Ich werde mich immer daran erinnern – an die tollen Leute hier am Gymnasium Heißen und natürlich an meine wunderbare Gastfamilie. Dankeschön! Nea Saarreharju, Finnland, 2013

Ich freue mich, dass ich Physik auf Deutsch verstehen konnte!
Ihr habt wirklich eine besondere Stadt hier. Mülheim, das Essen und NATÜRLICH die Leute waren so super! Vielen Dank für unseren guten Empfang.
Cindi Pretorius, Südafrika, 2013

Unsere Zeit hier ist sehr schnell vergangen und ich würde gern ein bisschen länger hier bleiben. Alle sind sehr nett zu uns gewesen. Wir haben immer etwas unternommen und es war nie langweilig. Ich habe sehr viele neue Dinge gelernt, so viele Leute kennen gelernt, so viel gesehen … Diese Erfahrungen werde ich nie vergessen. Zu meiner Gastfamilie möchte ich sagen, dass sie die Besten sind. Ihr seid bei mir herzlich willkommen! – Natalie Escobedo, Peru, 2014

 

 

Suchtvorbeugung in den Jahrgangsstufen 8/9

Suchtvorbeugung nur in den Jahrgangsstufen 8 und 9?
Nein, aber hier liegt unser besonderer Schwerpunkt!

Mit dem Kooperationsprojekt „Check it!“, das vom GINKO (Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum) erarbeitet wurde, wird die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht auf verschiedenen Ebenen angeregt.
Weder kurzfristige Aktionen noch ausschließliche Wissensvermittlung stehen im Vordergrund, vielmehr bietet dieses Konzept Möglichkeiten/Anlässe zur Reflexion des eigenen (Alltags-) Suchtverhaltens und zur Verbesserung der eigenen Handlungskompetenz im Hinblick auf Konfliktverhalten, schulischen und privaten Problemdruck und Freizeitverhalten.

Dabei übernehmen im Laufe eines Schulhalbjahres inner- und außerschulische Kooperationspartner spezifische Aufgaben dieses Projektes:

  • Klassen-/Deutschlehrer und Beratungslehrer: Einführung in die Problematik, Berücksichtigung des realen Erfahrungshorizontes, Funktionen von Suchtmitteln usw.
  • GINKO: Besuch einer Beratungsstelle,
  • Polizei: Unterrichtsbesuch eines Vertreters des Kriminalkommissariats mit Informationen über die gesetzlichen Bestimmungen und den Sinn von Regeln und Normen,
  • ehemalige Suchtabhängige: z.B. der Besuch eines ehemaligen Alkoholikers, der Veränderungen und die Probleme im Leben eines süchtigen Menschen beschreibt,
  • Therapieeinrichtung: Besuch einer Therapieeinrichtung, z.B. der „Fähre“ in Essen mit der Möglichkeit zu Gesprächen mit Patientinnen und Patienten,
  • Eltern: Im Verlauf oder als Abschluss des Projekts kann ein Elternabend mit Anregungen zu erzieherischen Konsequenzen stattfinden.

In verschiedenen Fächern wie z.B. in Politik, Biologie, Religion und Deutsch werden entsprechend den Richtlinien Unterrichtseinheiten zum Thema Süchte und Drogen in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen durchgeführt. In der Jahrgangsstufe 7 oder 8 haben einzelne Klassen an einem Nichtraucher-Wettbewerb teilgenommen.

Marc Khatir