Informationen zur Mittelstufe

Herzlich willkommen im Bereich der Mittelstufe

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, sehr geehrte Gäste unserer
Homepage! Wir heißen euch und Sie ganz herzlich willkommen im Bereich der
Mittelstufe.

Wir, das sind:

Dr. Roland Guderley, Mittelstufenkoordinator
Tel.: 0208-4554066
Email: guderley@gymnasium-heissen.de

und


Swenja Stoffels, Mitarbeit in der Koordination der Mittelstufe
Tel.: 0208-4554066
Email: stoffels@gymnasium-heissen.de

Wir beantworten euch und Ihnen gerne alle Fragen zur Mittelstufe, die sich
nicht schon mit dem jeweiligen Fachlehrer oder Klassenlehrer klären lassen
und natürlich alle ganz allgemein die Mittelstufe betreffenden Fragen.

Hier auf der Homepage möchten wir einen kleinen Einblick in das geben, was
die Mittelstufe generell und speziell an unserer Schule ausmacht und welche
unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten in der Mittelstufe
im Mittelpunkt stehen.

Die Mittelstufe schließt sich an die Unterstufe an, in der die Schülerinnen
und Schüler sich an die Atmosphäre und Arbeitsweise in unserer Schule
gewöhnt haben und in ihren Klassen Fuß fassen konnten. Die Mittelstufe
umfasst die Jahrgänge 7 – 9, schließt die Sekundarstufe I ab und bereitet
die Schülerinnen und Schüler auf die dann folgende Oberstufe (Sekundarstufe
II) vor.

 

Versetzungsordnung für die Sekundarstufe I (APO SI)

Hier ist in einer Übersicht die Versetzungsordnung dargestellt. Die Tabelle
sieht komplizierter aus, als sie ist. Bei Rückfragen helfen die
Klassenlehrer oder wir gerne.

 


Versetzung in die Klassen 7 bis 9 des Gymnasiums und


in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe

§ 27 APO SI

Fächergruppe I (FGI)

Deutsch, Mathematik

1. Fremdsprache

2. Fremdsprache

Fächergruppe II

(FG II)

Übrige Fächer

Versetzt

Ja/ nein

Nachprüfung*)

Ja/ Nein

1

4 4 4 4

5(6), andere 4

ja

2

5 4 4 4

andere 4

nein

ja (FG I)

3

5 4 4 4

4 und besser

nein

ja (FG I)

4

5 5 3 4

4 und besser

nein

ja (FG I)

5

5 5 3 4

5(6), andere 4 und besser

nein

nein

6

5 3 4 4

andere 4

ja

7

5 3 4 4

5(6), andere 4

nein

ja (nur 5)

8

6 andere 4 und besser

4 und besser

nein

nein

9

4 4 4 4

5(6) 5 3, andere 4

ja

10

4 4 3 4

5(6) 5, andere 4

ja

11

4 4 3 4

5 5 3, andere 4

ja

12

3 4 4 4

5 5 5 3, andere 4

nein

ja

13

3 4 4 4

6 5 5 3, andere 4

nein

ja (nur 5)

14

4 und besser

6 6 andere 4 und besser

nein

nein

*) Die Nachprüfung ist nur ab Klasse 7 in einem Fach mit der Note
„mangelhaft “möglich;

Bei der Zensur „ungenügend“ ist eine Nachprüfung nicht möglich.

Einige der Zeilen werden kurz erläutert:

Ohne Nachprüfung glatt versetzt wird man natürlich, wenn alle Noten glatt
ausreichend oder besser sind. Dieser Fall ist in der Tabelle oben nicht
extra aufgeführt.

Ist eine 5 in einem schriftlichen Fach (Fächergruppe I) dabei, so muss ein
anderes Fach der Fächergruppe I mindestens 3 sein, um ohne Nachprüfung
versetzt zu werden (Zeile 6).

Hat man eine 5 in einem Fach der Fächergruppe II und sind alle anderen
Noten mindestens 4, so wird man ohne Nachprüfung versetzt (Zeile 1).

Hat man in zwei Fächern der Fächergruppe II eine 5, so braucht man als
Ausgleich mindestens eine 3 in der Fächergruppe I oder in der Fächergruppe
II und eine weitere 3 (in FG I oder in FG II). In diesem Fall genügt 2 x 3
in FG II nicht (Zeile 11).

Bei drei Mal 5 in der Fächergruppe II, einer 3 in Fächergruppe I und einer
3 in der Fächergruppe II kann man eine Nachprüfung machen und damit gilt
der Fall aus Zeile 11.

In einem Fach, in dem die Note 6 erteilt wurde, kann keine Nachprüfung
gemacht werden.

 

Unterrichtsorganisation

Auszug aus der Stundentafel der Sek I für die Klassen 7 bis 9:

7

8

9

Deutsch

4

4

3

Englisch

4 (5)

3

3

2. Fremdsprache

4

3

3

Kunst

12)

12)

12)

Musik

12)

12)

12)

Geschichte

2

2

Erdkunde

2 (3)

2

Politik

2

2

Mathematik

4

4

3

Biologie

2

2

Chemie

2

2

2

Physik

2

2

Religion

2

2

2

Sport

3

3

2

Wahlpflichtbereich

2 – 33)

2 – 33)

Ergänzungsstunden im Rahmen der IFA-Stunde

1

1

1

 

2) Veränderung in dem jeweiligen Fach im 1. und 2. Halbjahr: 1.Halbjahr/ 2.
Halbjahr (oder umgekehrt)

3) Die dritte Fremdsprache ist im Wahlpflichtbereich II 3-stündig.

 

Der Auszug aus der Stundentafel für die Sekundarstufe I gibt an, welches
Fach in welcher Jahrgangsstufe mit welcher Stundenzahl pro Woche
unterrichtet wird. So hat z.B. die Klasse 8 in der Regel in einer Woche 4
Stunden Deutsch, 3 Stunden Englisch, 3 Stunden 2. Fremdsprache Französisch
oder Latein, 4 Stunden Mathematik und jeweils 2 Stunden Geschichte,
Biologie, Chemie, Religion, Sport, 2 Stunden Kunst in einem Halbjahr und 2
Stunden Musik in dem anderen Halbjahr, und 2 bzw. 3 Stunden in einem Fach
des Differenzierungsbereiches. Das sind zusammen ca. 32 Stunden in der
Woche. In der bilingualen Klasse werden die Fächer Geschichte und Biologie
in der Zielsprache Englisch mit gleicher Stundenzahl wie in der Regelklasse
unterrichtet.

Im Jahrgang 7 erfolgt zusätzlich halbjährlich Physikunterricht und
Unterricht in Informationstechnischer Grundbildung.

 

Feste fachübergreifende Projekte und Besonderheiten in den
Jahrgangsstufen 7-9

Jahrgang 7:

  • Klassenfahrten im Rahmen von Sportfreizeiten, Skifreizeit und
    Englandfahrt
  • Ausgestaltung der Projektwoche vor den Herbstferien zum Thema Mobbing
  • Eine Klassenarbeit in Englisch wird als mündliche Prüfung gestaltet
  • Informationsveranstaltung zur differenzierten Mittelstufe
  • Zweistündiges Projekt im Rahmen des Politikunterrichtes zum Thema „Umgang
    mit Geld“

 

Jahrgang 8:

  • Ausgestaltung der Projektwoche zum Thema „Mülheim und das Ruhrgebiet im
    Mittelalter“
  • Potenzialanalyse
  • Thementage zur Suchtprophylaxe in Zusammenarbeit mit Ginko und der
    Polizei im Friedrich-Wennmann-Haus
  • Zeus-Zeitungsprojekt im Deutschunterricht
  • Lernstandserhebungen in den Fächern, Deutsch, Mathematik und Englisch
  • Sexualkundeprojekt in Zusammenarbeit mit ProFamilia im
    Friedrich-Wennmann-Haus
  • Antirassismustag
  • Vorbereitungsveranstaltung für mögliche Auslandsaufenthalte im Jahrgang
    10 und für ein Auslandspraktikum
  • Tagesexkursion nach Lüttich mit den Französischkursen

 

Jahrgang 9:

  • Berlinexkursion in der Projektwoche
  • Tanzkurse im Rahmen des Sportunterrichtes
  • Sechstägiges Sozialpraktikum in der Woche vor den Halbjahreszeugnissen
  • Girls & Boys Day
  • Besuch der Hochschule Ruhr West
  • Rechtskunde-AG im 2. Halbjahr mit Gerichtsbesuch
  • Schüleraustausch mit Frankreich (Tours) und Polen (Opole, Slupsk)
  • Wettbewerb bio-logisch
  • Informationsveranstaltung zur Oberstufe
  • Die letzte Klassenarbeit in Englisch wird als mündliche Prüfung gestaltet

 

Differenzierung in der Sekundarstufe I – was ist das?
Wahlpflichtunterricht

In den Klassen 8 und 9 muss jede Schülerin und jeder Schüler einen zwei-
bzw. dreistündigen Kurs zusätzlich wählen. Es handelt sich dabei um den
Wahlpflichtbereich II. Die angebotenen Kurse sollen den Schülerinnen und
Schülern eine Schwerpunktsetzung ermöglichen. Außerdem bereiten sie auf das
Kurssystem der gymnasialen Oberstufe vor.

Angebotsmöglichkeiten unserer Schule

Die tatsächliche Einrichtung der Wahlpflichtkurse hängt vom Wahlverhalten
der Schülerinnen und Schüler ab.

Das Gymnasium Heißen bietet für den Wahlpflichtbereich folgende Kurse an:

  • eine dritte Fremdsprache Französisch (dreistündig),
  • eine dritte Fremdsprache Latein (dreistündig),
  • eine dritte Fremdsprache Spanisch (dreistündig),
  • die Fächerkombination Biologie/Chemie (zweistündig),
  • die Fächerkombination Informatik/Technik (zweistündig),
  • die Fächerkombination Politik/Wirtschaft (zweistündig),
    das Fach Kunst (zweistündig).

Für einen dieser Kurse müssen sich die Schüler/innen vor Beginn der
Jahrgangsstufe 8 entscheiden.

 

Empfehlungen

Ein Teil dieses Angebots gehört nicht unbedingt zum üblichen Fächerkanon
der Sekundarstufe I. Den Schülerinnen und Schülern wird so die Möglichkeit
eröffnet, sich in ganz neuen Bereichen zu erproben.

Besonders sinnvoll ist es nach wie vor (auch im Hinblick auf die
Schwerpunktsetzung unserer Schule als Europaschule im zusammenwachsenden
Europa) eine dritte Fremdsprache zu wählen. Denn nie wieder wird einem die
Möglichkeit geboten, so „bequem“ eine weitere Sprache zu erlernen wie jetzt
in der Schule. Ein solcher Kurs muss aber eine Mindestanzahl an
Schülerinnen und Schülern aufweisen, damit er auch in der Oberstufe
weitergeführt werden kann. Als Richtwert dient die Zahl von 25 Schülerinnen
und Schülern.

 

Pädagogische Anliegen und Schwerpunktsetzungen

Die Mittelstufe ist neben der fachlichen Vertiefung der Kompetenzen im
Bereich Wissensaneignung und Methodenanwendung geprägt durch die
persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in der Pubertät.
Dieser Tatsache tragen wir Rechnung durch die oben aufgeführten
außerunterrichtlichen bzw. fachübergreifenden Projekte zur Suchtprävention
und Sexualerziehung, aber auch durch die Einübung sozialer Kompetenzen, sei
es durch das Sozialpraktikum, den Antirassismustag, die Tanzkurse oder in
Austauschprogrammen. Wichtig ist uns bei diesen Projekten und im Umgang von
Schülerinnen und Schülern untereinander sowie zu den Lehrerinnen und
Lehrern ein vertrauensvoller Umgang.

Im Übergang von Jahrgang 7 nach 8 kommt es zum Klassenlehrerwechsel. Am
Ende des siebten Schuljahres führen wir daher Übergabegespräche zwischen
den alten und den neuen Klassenlehrerinnen und -lehrern durch. Dies
ermöglicht uns eine kontinuierlich individuelle Begleitung Ihrer Kinder.

Insbesondere in der IFA-Stunde, aber generell jederzeit, stehen die
Klassenlehrer den Schülerinnen und Schülern bei Gesprächen als
Ansprechpartner zur Verfügung. In den IFA-Stunden wird durch die
individuelle Arbeit an den Fördermaterialien auch Raum geschaffen für
persönliche Gespräche zwischen Klassenlehrerin/lehrer und Schülerin oder
Schüler. Hier ist Raum für Beratung und Coaching. Auch der in der
Unterstufe schon eingeführte Klassenrat ist ein wirksames Instrumentarium
zur Lösung von Problemen in der Klasse. Zusätzlich werden Aspekte aus dem
Lions-Quest-Programm in diesen Stunden genutzt.

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind erster Ansprechpartner für
die Schülerinnen und Schüler und die Eltern.

Unterstützt werden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer durch ständige
informelle Rücksprachen und organisatorisch festgelegte Gespräche mit dem
Mittelstufenkoordinator und der Mitarbeiterin im Bereich Mittelstufe.
Insbesondere in den Quartalsgesprächen zwischen diesen, werden Förder- und
Forderbedarfe der Schülerinnen und Schüler lösungsorientiert besprochen.

In der Phase des Übergangs in die Oberstufe sind es auch die Klassenlehrer,
unterstützt durch die Stufenleiter der Oberstufe, die den Schülerinnen und
Schülern beratend bei der Wahl der Kurse für die EF (Jahrgangsstufe 10) zur
Seite stehen.

Durch die Nähe der Schülerinnen und Schüler zum Klassenlehrer erhoffen wir
uns eine möglichst große Offenheit der Schülerinnen und Schüler, um im
Austausch das Lernklima so gut zu gestalten, dass dies ein optimales Lernen
ermöglicht.