Weihnachtsmusical „Die sonderbare Nacht“

Zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Schulgeschichte des Gymnasiums Heißen wird am 21. Dezember 2017 ein Musical aufgeführt. In intensiven Proben seit den Sommerferien haben Chor und Orchester der Schule das Weihnachtsmusical erarbeitet und werden es an diesem Tag für die Grundschulen der Umgebung und abends der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Worum geht es? Julia, genannt Julchen, freut sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Eines Nachts träumt sie vom Christkind: Es schenkt ihr ein geheimnisvolles Buch, dessen Titel sie aber nicht erkennen kann.
Als sie am nächsten Tag ihren Bruder von der Schule abholt, erzählt die Lehrerin dort, dass es gar kein Christkind gäbe. Julchen ist geschockt! Als Hausaufgabe soll die Schulklasse auf dem Weihnachtsmarkt Passanten interviewen und sie nach dem Sinn von Weihnachten fragen. Julchen beschließt, das auch zu tun.
Auf dem Weihnachtsmarkt angekommen, trifft sie zunächst einige Leute, die ihr auch nicht so recht antworten können, teils aus Unwissenheit, teils aus Geschäftigkeit. Schließlich begegnet Julchen einem älteren Herrn, der ihr bei Kaffee und heißer Schokolade von der ersten Weihnacht erzählt. . .

 

Wann: 21. Dezember 2017, 19Uhr

Wo: Stadtteilbücherei Heißen

 

Eintritt frei! Wir freuen uns über Spenden zur Deckung der Kosten.

 

Stephanie Keus & Sebastian Stockey

 

 

 

Unser Ausflug zum Düsseldorfer Flughafen

Praktisch jeder ist in seinem Leben schon einmal geflogen. Egal ob in den Urlaub oder auf
Geschäftsreise – das Flugzeug als Verkehrsmittel begegnet uns ständig und dafür müssen wir nur in
den Himmel schauen. Darüber hinaus stellen Flughäfen einen sehr wichtigen infrastruktuerellen und
somit auch wirtschaftlichen Faktor dar. Aus diesem Grund besuchten wir als Sowi-LK am 22.
November den Düsseldorfer Flughafen.


Am Mittag diesen Mittwochs erwartete uns gegen 13 Uhr ein Bus nach Düsseldorf, der bereits mit
einer weiteren Schulklasse gefüllt war. Als wir am Flughafen ankamen erwartete uns zunächst die
Sicherheitskontrolle, allerdings konnte ich bereits vorher die enormen Ausmaße des Rollfeldes
erahnen. Dort angekommen begann auch schon unsere Tour über das gesamte Rollfeld, unter
Aufsicht eines sympathischen Guides. Zunächst konnten wir einige Flugzeuge aus nächster Nähe
betrachten, natürlich nur aus unserem Bus heraus. Trotzdem war der Anblick des Treibens, der
Flugzeuge und Fahrzeuge welche ständig unsere Strecke kreuzten wirklich beachtlich. Bedenkt
man, dass ein normales Flugzeug schon unheimlich imposant sein kann, so setzt der Airbus A380
allerdings völlig neue Maßstäbe. Mit einer Höhe von 24m (Heck) sprengt er praktisch jede normale
Vorstellung eines Flugzeuges. Wenn die riesigen Triebwerke angelassen werden, wird sofort klar:
Hierbei handelt es sich um ein gigantisches Luftschiff. Das Highlight dieser Rundfahrt sollte nicht
lange auf sich warten lassen. Nachdem wir den Flughafen und seine parkenden Gäste etwas weiter
erkundeten, hielt der Tourguide in Sichtweite der Startbahn, kurze darauf begann auch bereits das
große Spektakel. Der A380 mit Kurs auf Dubai fuhr an, gab vollgas und erhob sich sanft in die Luft.
Dann beendeten wir unsere Rundfahrt, nachdem uns der äußere Ring inklusive der vielen großen
Hallen gezeigt wurde.
Der zweite Teil des Ausfluges bestand nach einer kleinen Stärkung darin, dass wir die Gelegenheit
erhielten mit dem Geschäftsführer der Flughafengesellschaft – Michael Hanné – zu sprechen. Vom
einfachen Arbeiter auf dem Rollfeld schaffte er den Aufstieg bis in die oberste Chefetage. Damals
mit viel Engagement noch möglich, kann er uns heute sehr viele interessante Anekdoten seines
Lebens vortragen. Genau dies geschah auch, sodass insgesamt ein sehr spannendes Gespräch
zustande kam. Mich persönlich am meisten beeindruckt hat, dass er trotz seiner steilen Karriere
doch wirklich bodenständig geblieben ist. So erzählte er uns mit einem breiten Grinsen davon, wie
er damals mit einigen Kollegen bei einer Bratwurst die Sportschau verfolgt hat. Dabei wurde jede
Woche aufs neue ausgelost, wer nun in der besagten Zeit Schicht hatte.

Alles in allem erfuhren wir schnell, dass Herr Hannés Karriere bis zum heutigen Tag unheimlich abwechslungsreich und vielseitig ist. Allein schon durch die unheimlich große Anzahl an lustigen Anekdoten kam dies zum
Vorschein. Als Geschäftsführer des Flughafens ist er für mehr als 23 Millionen Passagiere jährlich
sowie ca. 17.500 beschäftigte verantwortlich. Dabei existieren über 180 Ziele, in 50 Ländern,
angeflogen von 80 Fluggesellschaften. Der Düsseldorf Airport ist der drittgrößte Flughafen
Deutschlands.
Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug mit zwei großen Highlights, welche den Tag sehr
interessant gemacht haben. Hier nochmals vielen Dank an Herrn Hanné, sowie unseren Tourguide
und unserem Lehrer Herr Preiser, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.
Von Miro Malinovic

Unser Besuch in der französischen Bibliothek

 

Kurz vor den Sommerferien haben wir im Rahmen des Französisch-Kurses einen Ausflug in die französische Bücherei in Essen Rüttenscheid gemacht.

Wir wurden von einem netten Bibliothekar mit französischem Akzent empfangen. Zu Beginn haben wir alle an einem großen Tisch Platz genommen und er hat begonnen, sich mit uns auf Französisch zu unterhalten. Wir lernten etwas über Länder, in denen Französisch gesprochen wird, über die Arbeit in einer Bibliothek, die ausschließlich Bücher und Hefte auf Französisch verleiht und er erklärte uns einiges zu seinem Beruf. Nach einiger Zeit löste sich die Runde auf und wir bekamen alle einen Rallye – Zettel, um die Bibliothek eigenständig zu erforschen.

 

Nach und nach erfüllten wir alle Aufgaben des Zettels. Dieser beinhaltete zum Beispiel, sich ein durch sein Cover ansprechendes Buch zu suchen und aus den ersten drei Sätzen ein Gedicht zu schreiben.

Für einige von uns gab es am Ende der Tour durch die Bibliothek noch eine unerwartete Überraschung, denn als wir aus dem Fenster sahen, erkannte wir inmitten des Schulhofs unsere ehemalige Grundschullehrerin umringt von Zweit- oder Drittklässlern stehen. Nachdem wir uns einen Moment mit ihr unterhalten hatten, verabschiedeten wir uns, bedankten wir uns beim Bibliothekar und verließen die Bücherei.
Alles in allem hat mir der Ausflug sehr gut gefallen. Ach, wenn wir nicht sofort alles verstanden haben, sind wir am Ende mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause gegangen. Sarah Neumann  / 9C

Neues und Interessantes aus der Naturwissenschaftsecke…

Der InnoTruck

Am Donnerstag, dem 29.06.17 gingen wir in der ersten Stunde zum InnoTruck. Es war ein Lastwagen mit großem Anhänger und einem zweiten Stock. Der Grund für unseren Aufenthalt war ein Photovoltaik-Workshop. Wir wurden mit Kitteln und Schutzbrillen ausgestattet und dann ging es los. Zunächst wurden wir in 3er-Gruppen aufgeteilt und fingen an eine Solarzelle unter anderem aus Tee zu basteln. Wir gossen den Tee zwischen zwei Glasplatten, die zuvor speziell bearbeitet worden waren. Als wir damit fertig waren und alle Solarzellen hintereinanderschalteten, konnten wir trotz bedecktem Himmel einen kleinen – wenn auch ziemlich nervigen – Lautsprecher betreiben.

Die eigentliche Attraktion des InnoTrucks jedoch war die Virtual-Reality-Lounge, in der man mit einer VR-Brille und einem Joystick das Innere eines Menschen oder den Ozean erkunden konnte. Als wir zu einem weiteren Termin noch mal mit unserer Klasse dort waren, war die VR-Lounge ständig überfüllt und fast niemand hatte Augen für die dann doch recht spannenden Exponate wie beispielsweise eine extrem reißfeste Türklinke aus dem 3D-Drucker.

Tim Oschek, Jahrgangsstufe EF

 

Für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 bieten wir an unserer Schule in Kooperation mit dem VDIni-Club, einem Angebot des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), zu bestimmten Terminen Workshops quer durch sämtliche Bereiche der MINT-Fächer an. In diesem Jahr beschäftigten wir uns mit dem Thema Wasser und Experimenten zur Solar- und Windenergie. Die Veranstaltungstermine finden Sie auf der Homepage unter der Rubrik „Halbjahrestermine“. (Interessierte melden sich bitte rechtzeitig bei Frau Lunow.) Des Weiteren finden Sie im Bereich „Unsere Schule“ unter dem Punkt „Schulprofil“ Angebote unserer Arbeitsgemeinschaften, die sich an Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen richten. Gerade im Hinblick auf das MINT-Zertifikat ist die Teilnahme solcher AG´s ebenso sinnvoll wie die Teilnahme an Wettbewerben. Diesbezüglich können Sie und Ihre Kinder sich entweder an Herrn Gehring oder an Frau Lunow (Chemie-Lehrkräfte) wenden.

Ihre und Eure Fachschaft Chemie

 

Hola!

Hola!


ich heiβe Anna Gutiérrez und ich komme aus Spanien. Ich wohne in Bellpuig (Lleida) (Katalonien) und bin Deutschlehrerin am Gymnasium Manuel de Montsuar. Glücklicherweise bin ich in Mülheim an der Ruhr für eine Hospitation, die 3 Wochen dauert. Ich besuche verschiedene Klassen und beobachte wie die Lehrer unterrichten. Es gibt viele Unterschiede zwischen beiden Ländern. Der gröβte Unterschied ist das Schulsystem. In Spanien ist das Schulsystem anders,  nach der fünften Klasse gehen die Schüler zusammen ins Gymnasium. In Deutschland sind die Schüler auf vier Schultypen verteilt (Hauptschule, Gesamtschule, Realschule und  Gymnasium), entsprechend ihrer Schulnoten. Im Vergleich zu Spanien sind wahrscheinlich daher die Schüler auf dem Gymnasium sehr lieb, ihr Verhalten ist wirklich gut und sie haben mehr Lust auf Lernen.
Bis jetzt habe ich viel gelernt und es ist erst eine Woche vergangen. In  der ersten Woche habe ich verschiedene Stufen beobachtet, nicht nur Deutsch sondern auch Französisch, Sport oder Biologie in der Inklusionsklasse. Wenn alles in Ordnung ist, begrüβen die Schüler ihre Lehrer mit einem herrlichen ”Guten Morgen, Herr/Frau….. “!, dann herrscht Stille. Die Lehrer fangen mit den Hausaufgaben an, dann folgt  eine Zusammenfassung von der letzten Stunde und sie stellen  eine Frage oder es wird ein neues Thema vorgestellt. Es ist überraschend, wie  groβ die Motivation der Schüler ist. Die Schüler melden sich, wenn sie eine Antwort geben wollen, sie respektieren sich und sie sprechen klar und deutlich, ohne Angst davor, sich zu irren. Im Unterricht wird viel mehr gesprochen als in Spanien, alle schreiben mit einem Füller und nach den Übungen versuchen die Schüler die guten und positiven Aspekte der Erarbeitung zu nennen, oder was bzw. wie sie sie verbessern könnten. Die Unterrichtstunden dauern 45 Minuten, und sie haben kaum Hausaufgaben auf.
Abschlieβend möchte ich erwähnen, dass es für mich eine  groβe Gelegenheit ist, im Gymnasium Heiβen meine Erfahrung zu erweitern. Auβerdem wollte ich betonen, wie nett und freundlich die Lehrer sind, die Schüler haben einfach Glück!
Diese Hospitation in Mülheim an der Ruhr lohnt sich! ¡Hasta pronto!

Bildung und Gesundheit

Bildung und Gesundheit

Informationen zum Programm

 

Liebe Schulgemeinde,

das Gymnasium Heißen hat in der letzten Lehrerkonferenz darüber abgestimmt, dass wir an dem Programm „Bildung und Gesundheit“ langfristig teilnehmen möchten. Dies ist das gemeinsame Programm der Landesregierung (vertreten durch das Schulministerium) und diverser Krankenkassenverbände. Das Ziel ist die Förderung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Qualitätsentwicklung an Schulen. Gefördert werden Projekte und Vorhaben die darauf abzielen, dass man sich zu einer guten gesunden Schule (weiter-) entwickelt. Dies ist mit Eltern- und Schüleraktivität verbunden, wobei man jedoch externe Hilfe bekommt z.B.: beratende Tätigkeiten, Auswertung (Screeningverfahren), Unterstützung bei der Durchführung von Projekten …

Langfristig wollen wir somit Gesundheitsthemen in den Fokus rücken und sie im Schulprogramm verankern. Die Schule wird dazu eine Steuergruppe bilden, welche Gesundheitsfragen zur Lehrergesundheit, Schülergesundheit und des Schulprogramms koordiniert, anregt und durchführt. Mögliche Themen wären: Bewegte Pause, Ruheraum, Schulessen, verantwortungsvolle Handynutzung, Lehrerfortbildungen zu bewegtem Unterricht, Fortbildungen zur Lehrergesundheit usw.

Um einen Bedarf zu ermitteln, werden Umfragen durchgeführt (Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schüler) und von externen Experten an der Uni Düsseldorf ausgewertet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse beschließt die Steuergruppe entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit aller Beteiligten im Umfeld der Schule. Entsprechende Evaluationsprozesse in regelmäßigen Abständen sollen die Qualität dieser Gesundheitsarbeit reflektieren und sie für die Zukunft optimieren. Momentan befinden wir uns somit in der „Einarbeitungsphase“. Ich hoffe in Zukunft auf viele kreative Ideen, damit wir uns das Wertvollste das wir besitzen auch lange erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Damm

 

Unsere Sportfreizeit

 

Sportfreizeit?! Na klar, zuerst war man dann doch ein bisschen enttäuscht. Keine Skifreizeit?! Keine lange Busfahrt, kein Skifahren, kein Schnee. Aber diese Klassenfahrt hat uns gezeigt was man alles aus einer „langweiligen“ Sportfreizeit machen kann. Und zwar eine Klassenfahrt, die ganz sicher besser war als eine Skifreizeit. Viel besser.

Aber beginne ich beim Anfang. Am Montag, den 25. September, fuhren wir los. Radevormwald, unser Ziel, lag eine gute Stunde Fahrt entfernt, weswegen die Fahrt schnell auch schon wieder vorbei war. Als wir ankamen, waren wir enttäuscht. Der „Fußballplatz“ war nur eine Wiese mit zwei rostigen Torgestellen. Der „Volleyballplatz“ hatte ein altes Netz. Und der Basketballkorb war alt und abgenutzt. Also gingen wir recht enttäuscht zum Mittagessen. Spaghetti Bolognese. Und, zumindest ich, war überrascht. Sie schmeckten… lecker. Ich war aber auch alleine mit meiner Meinung. Also bezogen wir missmutig unsere Zimmer. Und nun kam eine weitere Überraschung. Die Zimmer waren sehr schön. Zwei normale Betten und ein Hochbett boten Platz für vier Leute. In einem weiteren Raum hatten wir unser eigenes Bad. Wir bezogen die Betten und schon startete das erste Spiel. Das Chaos-Spiel. Wer es nicht kennt, so geht es: man würfelt und kommt auf ein Spielfeld mit einer Nummer, diese wurde vorher auf einen Zettel geschrieben und im Haus versteckt. Man muss nun den Zettel finden und sich ein Wort, welches hinten draufsteht, merken und zurück zum Spielfeld gehen. Wenn man am Spielfeld das richtige Wort genannt hat muss man eine Aufgabe lösen. Dann darf man erneut würfeln und so weiter und so fort. Den Gewinnern winkte eine Süßigkeiten-Prämie. Es folgte ein gutes Abendessen und das Abendprogramm, welches daraus bestand, dass wir die Sporthalle mieteten und Völkerball und Ähnliches spielten.

Der nächste Tag ging gleich mit einem guten Frühstück los, dem sich eine Stadtrallye durch Radevormwald anschloss. Die Gewinner wurden zu Königen und Königinnen gekrönt. Also alles in einem ein schöner Vormittag. Das Mittagessen, Hähnchen-Spieße, schmeckte ebenfalls gut. Alles sah so aus, als würde das ein schöner Tag werden. Am Mittag begaben wir uns zu der Wiese, die vor unserer Jugendherberge lag. Dort begrüßte uns Michael, ein Sozialpädagoge, der mit uns die verschiedensten Übungen machte, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Danach ging es direkt zum Bogenschießen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete wie aus Kübeln. Während einige den Regen auf dem Zimmer abwarteten, ließen sich andere nicht einschüchtern. Sie zogen sich Regenjacken an und spielten im Regen Volleyball. Als der Regen nachgelassen hatte, machten wir weiter und zur Kletterwand über. Diese bezwungen wir ebenfalls. Das Besondere war hierbei, dass man immer etwas zu tun hatte. Entweder ist man geklettert oder man half zu sichern. Nach diesem verregneten Nachmittag gab es unser wohlverdientes Abendessen. Am späten Abend gingen wir erneut in die Turnhalle mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal Fußball spielten. Danach gingen wir auf unsere Zimmer und schliefen mehr oder weniger früh ein.

Am Mittwoch standen wir (wie immer) pünktlich zum Frühstück auf. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, gingen wir zum Hochseilgarten, an dem Michael schon auf uns wartete. Nun teilten wir uns auf, manche gingen zum Bogenschießen, während andere schon mit dem Klettern begannen. Nach einer Weile kamen dann auch die Kinder, die beim Bogenschießen waren, zu den Kindern, die kletterten. Nachdem jeder, der wollte, im Hochseilgarten geklettert ist, kam schon unser Mittagessen. Am Nachmittag gab es wieder Programm. Wir gingen auf eine Wiese und probierten Sportarten aus. Zuerst spielten wir Rugbase, eine Mischung aus Rugby und Baseball. Dieses funktionierte leider nicht so gut, weswegen wir es abbrachen und ganz normal Brennball gespielt haben. Danach konnte jeder seine eigenen Sportgeräte holen und es wurde Basketball, Federball und Volleyball gespielt. Danach ging es auch schon wieder zum Abendessen. Am Abend guckten wir einen Film, und zwar „Fack ju Göhte“. Der gefiel auch fast allen gut. Danach gingen wir auf unser Zimmer und schliefen wieder mal recht spät ein.

Der Donnerstag war der letzte „richtige“ Tag, den wir genießen konnten. Am Vormittag starteten wir unseren Orientierungslauf, welcher so funktionierte: Man suchte einen Punkt auf einer Karte. Zu diesem Punkt mussten wir laufen um dort einen Cache zu finden. In diesem Cache waren Zahlen, welche wir brauchten um das Zahlenschloss an der „Schatztruhe“ zu öffnen, und ein neues Kartenstück, welches wir auf unserer Karte finden mussten um dort wieder einen Cache zu finden. So lief das Spiel immer weiter. Am Ende waren die Jungen deutlich schneller als die Mädchen. Danach aßen wir mittag und es ging auch schon weiter mit dem Programm. Wir veranstalteten eine Olympiade. Wir wurden in Teams eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben lösen. Die Gewinner wurden mit einem Hausaufgaben- Gutschein belohnt. Nun rückte unser letzter Abend immer näher. Für diesen sollten wir alle Gedichte über die Klassenfahrt schreiben. Diese wurden dann am Abend vorgelesen. Danach spielten alle Gesellschaftsspiele, unser Spieleabend hatte begonnen. Es wurde gepokert, gewürfelt und, und und. Danach veranstalteten wir eine kleine Disco. Leider mussten wir auch schon früh ins Bett, da am nächsten Tag die Abfahrt bevorstand.

Am nächsten Tag zogen wir aus unseren Zimmern aus. Kurz danach aßen wir und fuhren auch schon nach Hause.

Tom Abernetty, 7b

Our class trip to England

 

We, form 7e, went on a class trip to Canterbury.
Our trip started on Monday, 25th September. After about seven hours we reached Calais where we had to go through the pass control. Then we took the ferry to Dover. At about 5 pm we arrived at the Canterbury Youth Hostel.


On our first day in England we visited the city of Canterbury. We did a city quiz and visited Canterbury Cathedral, which is one of the most visited Christian structures in England. After that we made a boat trip on the River Stour. In the evening we went back to the youth hostel.
On Wednesday we visited Hasting and Rye. In Hastings we went to the beach and had time to go shopping as well. After that we went on to Rye. There we visited a light show about the history of the town. After a nice day we went back to the youth hostel and had dinner there.
On Thursday we went on a trip to Dover. We had a guided tour through the wartime tunnels and we walked through Dover Castle. After that we had a picknick at the sea and went for a walk along the chalk cliffs. After a two-hour walk the coach picked us up and took us back to the hostel.
On our last day in England we visited Brighton. We did a tour round the Royal Pavilion. After that we visited ’the lanes’, which are small lanes with lots of shops in the centre of Brighton. Then we went to the British Airways Tower. It is a 173-metre high tower at the beach from where you can look all over Brighton. After a visit in a shopping centre we went to Brighton Pier where we had freetime for about half an hour.


Then it was time to get back on the coach and leave England. The coach took us to Dover where we took the ferry at 11.45 pm. At 7.30 am we arrived in Mülheim. We all were tired but happy.
All in all the class trip was great. Everybody enjoyed it a lot. Even Mister Risken and Miss Vogt enjoyed it.

Nicolas Fischer and Felix Liesegang

Das PAD-Preisträgerprogramm 2017

 

Was ist das PAD-Preisträgerprogramm?

Seit 1984 begrüßt das Gymnasium Heißen jedes Jahr ca. 15 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, die für herausragende Leistungen im Fach Deutsch vom Pädagogischen Austauschdienst zu einem vierwöchigen Aufenthalt in die Bundesrepublik Deutschland eingeladen.

Die erste Station ihrer Deutschlandreise ist für die ausländischen Gäste ein mehrtägiger Aufenthalt in Bonn. Von dort aus gehen sie in Gruppen von ca. 15 Personen unterschiedlichster Nationalität gemeinsam weiter auf Reise und verbringen einen 14-tägigen Besuch an einer von etwa 50 gastgebenden Schulen in ganz Deutschland. Als weiteres Erlebnis erhalten sie anschließend noch die Gelegenheit, München und Berlin zu erkunden. Ein Schüler unserer Schule darf die Gruppe auf dieser Reise durch Deutschland als Begegnungsschüler begleiten.

Während ihres Besuchs in Mülheim werden die Preisträger in Familien unserer Schülerinnen und Schüler aufgenommen. An unserer Schule begleiten sie ihre Gastgeschwister in deren Klassen oder werden gesondert in ihrer Gruppe im Fach Deutsch unterrichtet. Weitere Programmpunkte stellen ein Empfang beim Oberbürgermeister, eine Werksbesichtigung (Bäckerei Peter) sowie ein Besuch von Münster oder Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebiets dar. Die Freizeit und die Wochenenden verbringen sie in ihren Gastfamilien und nehmen so am typisch deutschen Alltagsleben teil.

Ein großer Dank gilt diesen Gastfamilien und den Begegnungsschülerinnen und -schülern, die durch Ihre Teilnahme das PAD-Programm an unserer Schule ermöglichen und immer wieder mit Leben füllen.

Claudia Vogt

Meine Erfahrungen als Begegnungsschülerin des PAD-Preisträgerprogramms

Meine Zeit als Begegnungsschülerin der diesjährigen PAD-Gruppe war sehr interessant und lehrreich für mich. Ich habe viele spannende Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Mich hat beeindruckt, wie schnell wir uns als Gruppe zusammengefunden haben und wie viel wir alle voneinander gelernt haben.

In unserer Gruppe waren jeweils zwei Preisträger aus den USA, Indonesien, Chile, Slowenien, Estland und Italien. Manche von ihnen waren bereits vorher schon einmal in Deutschland, aber für einige war es das erste Mal.

Eine für mich herausragende Aktivität, die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war das gemeinsame Kochen in Bonn. Das Zubereiten der landestypischen Gerichte war für uns alle sehr lustig und jeder hat an diesem Abend Dinge probiert, die er vorher noch nie gegessen hatte. Besonders überraschend war für die meisten von uns, dass ein Mädchen aus Indonesien noch nie Spaghetti mit Tomatensoße gegessen hatte, weil dieses Gericht sowohl bei Jugendlichen aus Europa und Nordamerika, aber auch Südamerika beliebt war.

Ein weiteres Highlight im Programm war für mich das gemeinsame Zugfahren. Wir haben viel von Deutschland gesehen und hatten Zeit, uns zu unterhalten. Außerdem haben viele von uns Kartenspiele kennengelernt, von denen wir vorher noch nichts gehört hatten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass ich die tolle Möglichkeit hatte, dieses Jahr als Begegnungsschülerin am PAD Programm teilzunehmen. Es war zwar manchmal auch etwas anstrengend, aber ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und Freundschaften geschlossen und würde jedem empfehlen, die Chance, Begegnungsschüler zu werden, zu nutzen.

Ich habe gelernt, dass uns Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Kulturen sehr viel verbindet, besonders unser Humor auch wenn unsere Kulturen teilweise sehr unterschiedlich sind. Wir haben sehr viel zusammen gelacht.

Helen Hartmann

Eindrücke einiger Preisträger

Meine Zeit am Gymnasium Heißen war sehr interessant, weil wir viele verschiedene Sachen unternommen haben, nicht nur in der Schule, sondern auch mit meiner unglaublich netten Gastfamilie in Essen. Es war spannend zu sehen, wie der Unterricht in Deutschland läuft, als auch am Alltag einer deutschen Gastfamilie teilzunehmen. Mit den anderen Preisträgern und unseren Gastgeschwistern hatten wir immer viel Spaß und haben auch immer etwas Interessantes gelernt, egal ob auf dem Ausflug nach Münster oder in der Bäckerei.

Tanja, Slowenien

Meine Zeit in Mülheim war wunderbar. Mülheim ist eine schöne Stadt für mich und meine Gastfamilie war sehr sehr nett. Meine Gastmutter hat immer ein sehr leckeres Essen gekocht – das Essen war immer super. Meine Zeit am Gymnasium Heißen war sehr interessant, weil ich viele neue Erfahrungen bekommen habe – und neue Freunde! Die Lehrerinnen und Lehrer sind sehr nett. Der Unterricht hier gefällt mir sehr, denn er ist ganz anders und besser als in Indonesien. Mülheim und das Gymnasium Heißen gefällt mir sehr.

Rafie, Indonesien

Meine Zeit in Mülheim war etwas Besonderes. Ich hatte eine sehr nette Gastfamilie, die mich sehr freundlich aufgenommen hat. Auch in der Schule habe ich neue Leute kennenlernen können, mit denen ich mich sofort gut verstanden habe. Es war für mich eine fantastische Erfahrung, die ich niemals vergessen werde.

Robert, Estland

 

 

Rom

Am Morgen des 11. Mai war es endlich soweit und wir, der Latein Kurs von Frau Lander zusammen mit Frau Dr. Leistritz und Frau Janßen, starteten gut gelaunt und voller Vorfreude zur lang ersehnten Kursfahrt nach Rom.

Nach zwei Stunden Flug und einer kurzen Busfahrt kamen wir an der Unterkunft an. Die Zimmer waren schön und die Leute dort super nett.     Nachdem die Zimmer verteilt und das Gepäck eingeräumt war, ging es auch schon los in die wunderschöne Stadt. Angefangen bei der Trajanssäule und der Piazza Venezia bis zum Forum Romanum.

Später haben wir den Abend alle ausklingen lassen, indem wir in kleinen Gruppen etwas essen gegangen sind oder uns noch etwas in der Stadt umgesehen haben.

Und auch die folgenden Tage brachten viel Spaß und neues Wissen, denn dank Frau Leistritz, die uns unglaublich viele und interessante Dinge über diese atemberaubende Stadt erzählen konnte, haben wir alle sehr viel dazu gelernt. Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten unserer Fahrt waren auf jeden Fall das Kolosseum, der Trevi-Brunnen, die Piazza Navona und die Sixtinische Kapelle. Wir haben uns natürlich nicht nur die ganzen Sehenswürdigkeiten angeschaut, wir waren auch Spaghetti essen, Eis essen, einkaufen, usw.

Am letzten Abend waren wir noch mal alle zusammen Pizza essen und danach in der weltbesten Eisdiele G. Fassi.

Doch auch die schönste Fahrt geht irgendwann einmal zu Ende und so machten wir uns am 15. Mai wieder zurück auf den Weg nach Deutschland.

Lara Arndt, EF