Gymnasium Heißen beim 1. Mülheimer Firmenlauf

Am 7. Juni fand der erste Mülheimer Firmenlauf über 5,4 km statt – Anlass für neun Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums Heißen sich sportlich zu betätigen.

Alle teilnehmenden Läufer sind sich einig, dass dies eine sehr gelungene Premiere war und hoffen, dass bei der zweiten Auflage im kommenden Jahr weitere Kolleginnen und Kollegen für den Lauf zu begeistern sind und an den Start gehen werden.

H.Ries

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Im InnoTruck in Richtung Zukunft: Mobile Ausstellung des BMBF macht am Gymnasium Heißen Lust auf Technik-Berufe

Am 29. und 30. Juni 2017 zeigt die Initiative InnoTruck des Bundesforschungsministeriums auf dem Schulhof des Gymnasiums Heißen mit einer interaktiven Ausstellung, warum Innovationen in Technik und Naturwissenschaften für die Zukunft so wichtig sind. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks können angemeldete Schulklassen an multimedialen Führungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in Technik-Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Donnerstag von 14.15 bis 17.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie umliegende Schulen am Stellplatz in der Kleiststraße 50 eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Taekwondotraining im Sportunterricht

 

Am 16.5.2017 bekamen Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a einen kurzen Einblick in die Kampfsportart Taekwondo. Der Trainer namens Herr Hauffe zeigte uns viele Tricks, die er auch an seiner Taekwondoschule (Kampfsportakademie Hauffe) lehrt.

Darunter waren spezielle Tritte, die Klassische Taekwondo- Kampfstellung sowie den üblichen Taekwondoschlag. Dabei erzählte Herr Hauffe uns davon, dass er in einem Koreanischen Kloster in den Kampfsportarten Taekwondo und Hapkido unterwiesen wurde. Dort lernte er auch die Meditation.

Er zeigte uns abschließend auch wie man meditiert, damit wir uns ein wenig von dem anstrengenden Training erholen konnten. Es war ein interessantes Training, welches der Klasse 5a (und den übrigen 5. Klassen) viel Freude bereitet hat.

Anton Dominik + Felix Meyer, 5a

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1. Platz im Sportabzeichen-Wettbewerb 2016

Unsere Schule war am 10. Mai vom Mülheimer Sportbund zur Auszeichnung der erfolgreichsten Schulen im Sportabzeichen-Wettbewerb 2016 eingeladen. Die feierliche Veranstaltung fand in der Sparkasse Mülheim statt. Das Gymnasium Heißen wurde durch Herrn Ries, Herrn Preiser und zehn Schüler der 6D vertreten. Am Wettbewerb hatten insgesamt 22 Mülheimer Schulen teilgenommen, von denen die zehn erfolgreichsten zu der Ehrung eingeladen waren.

Zunächst wurden alle Gäste von den Vorständen der Sparkasse Mülheim und dem Chef des Mülheimers Sportbundes begrüßt. Anschließend wurden viele Zahlen und Statistiken präsentiert. So wurde berichtet, dass im vergangenen Jahr 2952 Kinder und Jugendliche in Mülheim das Sportabzeichen abgelegt haben. Das war ein neuer Rekord.

Dann wurde es spannend und die Preisverleihung begann. In der Gruppe der weiterführenden Schulen mit mehr als 800 Schülern, belegte das Gymnasium Heißen den ersten Platz und konnte die Siegprämie und eine Urkunde entgegennehmen.
Uns hat der Ausflug sehr viel Spaß gemacht und wir waren stolz, dass unsere Schule den Wettbewerb gewonnen hat.

Ole und Jan Dimnik, 6D

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Besuch des Laborgartens

Passend zur Unterrichtsreihe ‚Genetik’ besuchten wir, der Bio-LK Q1 von Frau Heitkamp, den Laborgarten im Heisenberg-Gymnasium in Dortmund. Dort hatten wir die Chance, die im Unterricht besprochenen Methoden der Gentechnik
praktisch auszuprobieren.

Dazu gehörten die PCR-Methode, die DNA-Isolierung und die DNA-
Sequenzierung. In Kleingruppen aufgeteilt, bekamen wir von der Laborleiterin Frau Sperling Anweisungen zu den Experimenten und dessen Ausführungen.

Die DNA-Sequenzierung führten wir an einer Fisch-DNA durch. Es wurden
verschiedene Reagenzien zu dem Material hinzugefügt, beispielsweise Ethanol. Nach jeder Zugabe einer Flüssigkeit wurde das Gemisch zentrifugiert.

An einem anderen Tisch führten wir die PCR-Methode durch. Es wurden ebenfalls verschiedene Flüssigkeiten zusammen gemischt. Dazu gehörte die (Fisch-) DNA, Primer, Nucleotide, Polymerasen und Wasser. Anschließend wurde eine Gelelektrophorese durchgeführt.

 

 

 

Auch bei der DNA-Isolierung wurden verschiedene Reagenzien zu dem vorhandenen Material hinzugefügt. Diese wurden dann in einem Thermocycler eine Stunde lang erhitzt und dann wieder abgekühlt. Zum Schluss wurde die DNA in einem weiteren Gerät mit einem Laser bestrahlt und dadurch sichtbar gemacht.

Insgesamt war der Besuch im Labor sehr interessant und aufschlussreich. Man konnte die gentechnischen Verfahren, welche wir im Unterricht nur in der Theorie besprochen hatten, auch praktisch durchführen.

In einem Abschlussgespräch erklärte uns dann Herr Dr. Mundry, der verantwortliche Lehrer an dieser Schule, die Anwendung und Bedeutung dieser Methoden für die Wissenschaft und machte uns auch den Einfluss auf unser Leben deutlich.

Christina Brandenburg, Elisa Wositsch Q1

Fußball-Turnier „Changing Teams“ am 09.03.2017

Luisenschule gewinnt faires Fußball-Turnier der Mülheimer Schulen
Die Einzelsiege gehen an Clara Ponten, Jaden Bagh und Willi Sando

Zu dem Fußballturnier der 5. und 6. Klassen trafen sich rund 120 Fußballerinnen und Fußballer von sieben weiterführenden Schulen, um ihren Meister im fairen „Changing Teams-Turnier“ zu ermitteln.
In jeder von fünf Spielrunden spielten die Schülerinnen und Schüler in einem neu zusammen gewürfelten Team miteinander. Punkte gab es für Siege, Unentschieden und für jedes geschossene Tor. Dabei erspielte Jeder Punkte für seine Schule, aber es gab auch ein individuelles Ergebnis. So blieb es für alle bis zum Ende des Turniers sehr spannend, welche Schule den Gesamtsieg erringen und welcher Schüler und welche Schülerin die meisten Punkte erspielen würde.
„Wir haben sehr spannende Spiele gesehen, die wirklich auf einem hohen Niveau waren. Vor allem aber seid Ihr sehr fair miteinander umgegangen“, lobte Mirko Schweikhard vom Fußballverband Niederrhein bei der Siegerehrung. Gemeinsam mit dem Ausschuss für den Schulsport richtete er wieder das Turnier für die Schulen aus.
Zahlreiche Eltern schauten von der Hallen-Empore zu und sorgten sowohl während des Turniers als auch bei der Ehrung für eine tolle Stimmung.
Lautstark wurden die Siegermannschaften, aber auch die Einzelsieger bejubelt. Das beste Team stellte die Luisenschule mit 40,3 Punkten vor dem Vorjahressieger Gymnasium Broich mit 35,6 Punkten und dem Gymnasium Heißen (33,4 Punkte).

Die erfolgreichste Spielerin an dem Vormittag war Clara Ponten vom Gymnasium Broich. Sie erreichte mit 42 Punkten bei den Mädchen die Höchstpunktzahl. Jaden Bagh (Willy-Brandt-Schule) und Willi Sando (Luisenschule) erspielten mit 69 und 67 Zählern bei den Jungen die meisten Punkte.
Keiner der Kickerinnen und Kicker ging mit leeren Händen nach Hause. Der Fußballverband zeigte sich sehr großzügig und verteilte Medaillen, Fußbälle und T-Shirts.

Die Ergebnisse im Überblick:
Die Schulwertung :
1. Luisenschule 40,3 Punkte
2. Gymnasium Broich 35,6
3. Gymnasium Heißen 33,4
4. Otto-Pankok-Schule 31
5. Willy-Brandt-Schule 30,3
6. Realschule Mellinghofer Str. 27,45
7. Realschule Stadtmitte 25,8

Einzelwertung der Jungen
1. Jaden Bagh (Willy-Brandt-Schule) 69 Punkte
2. Willi Sando (Luisenschule) 67 Punkte
3. Derek Asamoah (Gymnasium Broich) 54 Punkte

Einzelwertung der Mädchen
1. Clara Ponten (Gymnasium Broich) 42 Punkte
2. Edita Rexkepi (Willy-Brandt-Schule) 36 Punkte
3. Cara Siebrecht (Otto-Pankok-Schule) 35 Punkte

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Annette Michels
Tel. (0208) 30 850 21
Annette.michels@msb-mh.de

Geschäftsführung Ausschuss für den Schulsport
Geschäftsstelle Mülheimer Sportbund
Südstraße 25
45470 Mülheim an der Ruhr

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Schülersprechstunde mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten am 17. Februar 2017

 

 
Politik braucht Beteiligung – ein Fazit aus der Schülersprechstunde
Welche Bedeutung der Teilhabe und Mitgestaltung an
demokratischen Prozessen zukommt, war eine ganz wesentliche
Erkenntnis nach dem Besuch von Oberbürgermeister Ulrich
Scholten am Gymnasium Heißen. Rund 180 Schülerinnen und
Schüler hatten sich im Rahmen des Sozialwissenschafts- (SoWi-)
und Politikunterrichtes auf den Besuch des Stadtoberhaupts an
ihrer Schule bestens vorbereitet und stellten viele –
erfreulicherweise auch kritische – Fragen zum Geschehen in
Kommunal- und Landespolitik.

Schülersprechstunde. Oberbürgermeister Ulrich Scholten spricht mit Schülern und Schülerinnen des Gymnasium Heißen. Schul- und Stadtteilbibliothek Heißen, Kleiststraße.
17.02.2016
Foto: Walter Schernstein

So zeigte sich die Schülerschaft interessiert an Themen wie unter
anderem dem öffentlichen Nahverkehr, der räumlich/sächlichen
Ausstattung ihrer Schule, der Haltung Scholtens zum Thema „G8
oder G9“ oder auch seiner Einschätzung zum SPD-Kandidaten für
die Bundestagswahl, Martin Schulz. Eine Schülerin, die die letzte
Ratssitzung persönlich verfolgt hatte, erkundigte sich zudem, wie
künftig nun mit den Kosten zur Unterbringung der Flüchtlinge
verfahren werde. Da die derzeit zugrunde gelegte Landespauschale
für die der Stadt Mülheim tatsächlich entstandenen Kosten nicht
auskömmlich sei, sei im Rat kontrovers über die Möglichkeiten und
Chancen einer Klage gegen das Land beraten worden. Die
Erfolgsaussichten sollten, so zitierte Scholten Stadtdirektor Frank
Steinfort, bei Einleitung eines solchen Klageverfahrens „bei
mindestens 60%“ liegen. Hiervon gehe man momentan
mehrheitlich nicht aus. Daher seien parallel auch anderweitige
Kommunikationswege wie zum Beispiel über den Städtetag zu
suchen, um in den Verhandlungen mit dem Land ein angemessenes
Ergebnis zu erzielen. Erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister am
Beispiel dieser Frage, dass die Möglichkeiten, sich über den Besuch
politischer Sitzungen ein eigenes Meinungsbild zu verschaffen,
genutzt würden.

Schülersprechstunde. Oberbürgermeister Ulrich Scholten spricht mit Schülern und Schülerinnen des Gymnasium Heißen. Schul- und Stadtteilbibliothek Heißen, Kleiststraße.
17.02.2016
Foto: Walter Schernstein

Gefragt nach der Schuldensituation der Stadt Mülheim an der Ruhr
erläuterte Ulrich Scholten die Chancen, die sich für die Kommune
aus einer Teilnahme am Stärkungspakt 3 ergeben könnten. Sofern
die im Gesetzesentwurf formulierten Rahmenbedingungen in vollem
Umfang erfüllt werden könnten, könnte Mülheim an der Ruhr
jährlich rund 31 Millionen Euro aus dem Stärkungspakt erhalten.
Anhand weiterer Fragen zu den Themen „energetische
Stadtentwicklung“ sowie dem Bürgerbegehren, welches Ende 2016
im Zusammenhang mit der Vertragsunterzeichnung zur weiteren
Beteiligung der Innogy (ehemals RWE) an der medl auf den Weg
gebracht wurde, machten die Schülerinnen und Schüler deutlich,
dass ihnen nicht allein das Wissen um, sondern die Mitgestaltung
an politischen Themen und Prozessen wichtig ist. Sie äußerten
jedoch kritisch, dass nach ihrem Eindruck nicht immer ausreichend
Zeit zur Verfügung stehe, um sich vor relevanten Entscheidungen
eine umfassende Meinung bilden zu können. Ihr Wunsch sei es, das
brachten sie an verschiedenen Stellen des Gespräches zum
Ausdruck, dass eine noch stärkere Beteiligung an grundlegenden
Entscheidungen möglich sei.
Zum Abschluss der Schülersprechstunde danach gefragt, was die
Politik mit Blick auf die anstehende Landtags- und Bundestagswahl
tun könne, um gute Umfragewerte zu erzielen, verwies Ulrich
Scholten auf seine persönlichen Erfahrungen aus dem Wahlkampf:
Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und eine
„Politik zum Anfassen“ sei für demokratisches Handeln unerlässlich.
Aus diesem Grund freue er sich auch immer wieder auf Gespräche
mit jungen Menschen, wie zum Beispiel im Rahmen der
Schülersprechstunde.
Das von der Schülerschaft gezeigte politische Interesse während
der Veranstaltung beeindruckte den OB. Er appellierte an die
Jugendlichen, sich für die Ende dieses Jahres anstehende Neuwahl
des Jugendstadtrates aufstellen zu lassen und auf jeden Fall wählen
zu gehen. Dessen Mitglieder nutzten im Anschluss an die [1]
Schülersprechstunde die Gelegenheit, nicht nur für eine hohe
Wahlbeteiligung zu werben, sondern auch die Einladung
auszusprechen, sich aktiv in die Arbeit des Jugendstadtrates
einzubringen.

Kreatives Schreiben I

 

Lyrik nach 1945 – die „Neue Subjektivität“

Man muss vergessen, dass es so etwas wie Kunst gibt! Und einfach anfangen! […] Häufig höre ich von Leuten, denen ich meine Sachen zeige, dass dies nun eigentlich keine Gedichte mehr seien, und sie glauben, damit das entscheidende Urteil ausgesprochen zu haben. Sie sagen, das hier sei ja alles einfach, man könne es ja verstehen… Diesen Vorgang finde ich witzig. Was soll man da machen? Das Klischee, die ganze abstrakte Vorstellung von einem eigentlichen Gedicht noch einmal aufdecken? Es gibt kein anderes Material als das, was allen zugänglich ist und womit jeder alltäglich umgeht, was man aufnimmt, wenn man aus dem Fenster guckt, auf der Straße steht, an einem Schaufenster vorbeigeht…“

(aus: „Notiz“ von Rolf Dieter Brinkmann, 1968; Brinkmann zählt zu den Lyrikern der „Neuen Subjektivität“)

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zur „Neuen Subjektivität“ –

Es reicht

Ich frühstückte und ging

Ich ging im Walde so für mich hin

Ich dachte darüber nach was du

sagtest und kam zu dem Entschluss:

Dass es reicht!

Ich kam nach Haus‘ und du

sahst mich an

Ich ging starr an dir vorbei

in meine neues Leben hinein.

(Lea Franzen, EF)

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Sprache

Ich spreche Mond,

der Mond spricht zu mir,

eine Sprache,

die niemand versteht.

Ich spreche Mond,

der Kilometer weit entfernt,

und ohne Leben lebt,

ohne Sterben stirbt.

Ich spreche Mond,

eine Sprache ohne sprechen,

die nur ich verstehe,

denn ich spreche Mond und er antwortet mir.

(Lena Oberdörster, EF)

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Ich erinnere mich

an eine Zeit

vor dir:

Ich ging im Walde

so für mich hin,

doch hatte ein Licht

auf das ich zugehen konnte.

Doch jetzt:

Ich stehe im Waldesschatten

getrennt von dir

durch eine dunkle Wand,

die ich nicht durchbrechen kann.

Ich habe vergessen wer ich bin,

denn wer bin ich,

wenn ich nicht ich bin.

(Wiebke Nissen, EF)

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Zufluchtsweg

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Sieben Jahr, so ist’s schon her,

da gingest du und kamest nicht mehr.

Sieben Jahr steh ich nun hier

und denke dein,

wenn das geschlossene Lid der Nacht

mich umhüllt.

Nach sieben Jahr in Gedank‘

steh ich nach jenem Abend erneut,

denke dein und spreche zu dir:

Ich bin dir lieb und erfüll‘ meine Lieb‘

in ewiger Treu.

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Ich trete ein.

(Robin Kipp, EF)

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Ich der brennende Wüstenwind,

renne geschwind

durch das Labyrinth.

Die Bundesliga ist gegen RB Leipzig

Und die gesamte Nation vereint sich

Mein Vorbild ist HW4

Er ist halb Mensch und halb Tier

Herr Müller hörte selten so einen Müll

Er ging in den Unterricht mit Gebrüll

Er beleidigte mich arg

Und das erzählte ich dem Mark

Ich bin darüber sehr frustriert

Deshalb habe ich mich an der Playstation amüsiert

und somit meinen Gegner pulverisiert

(Tim Woop, EF)

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Erfolg

Ich träumte viel,

und hörte nicht mehr auf.

Denn ich hatte ein Ziel,

ich wollte hoch hinauf.

Doch ich musste mir eingestehen,

Erfolg kommt nicht von alleine,

man fängt klein an, das musste ich verstehen,

und so machte ich mich los auf meine‘ Beine‘.

Ich merkte, dass alles harte Arbeit ist,

nichts kommt, wenn man einfach rumsitzt,

das weiß sogar der größte Optimist,

man muss alles tun, bis man stark schwitzt.

Am Ende des Tages muss man kämpfen,

um sein großes Ziel zu erreichen,

denn dann kann man groß glänzen,

und die Sterne ergreifen.

(Shaun Kamalraj, EF)

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Atemnot

Ich fühle die Luft vom anderen Planeten,

tief atme ich ein,

um sie zu genießen.

Wie ein Sturm durchfährt sie mein Gesicht,

ich spüre sie mein Haar durchziehen,

wie ein frischer Frühlingswind.

Ich muss erkennen, sie wird verschwinden,

alles hier einsam hinterlassen,

und alles Leben nehmen.

Atemlos schnappe ich nach Luft,

doch alles was ich fühle meine brennende Lunge,

bevor alles um mich verschwimmt.

Ich fühlte die Luft vom anderen Planeten.

(Lena Oberdörster, EF)

Kreatives Schreiben II

 

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zu Kurzgeschichten der Nachkriegszeit –

Nach der analytischen Beschäftigung mit verschiedenen Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert , die in der Nachkriegszeit entstanden sind, haben die Schülerinnen und Schüler der 9d mit unterschiedlichen Methoden des kreativen Schreibens eigene epische Texte – Kurzgeschichten – verfasst. Hier eine Auswahl:

Die folgende Geschichte ist durch „Klopfwörter“ entstanden. Die Schülerin hat von verschiedenen Schülern Begriffe bekommen, an die diese – spontan beim Klopfen auf den Tisch – gedacht haben. Ihre Klopfwörter lauteten: Laub, Arm, Balkon.

Er wartete. Der Garten war schon voll mit Laub und es roch nach Herbst.

Sie kam zu ihm auf den Balkon. Komm rein. Du erkältest dich noch!, sagte sie. Schau nur!, erwiderte er, schau! Der Baum dort verliert sonst die Blätter als erstes. Aber schau! Er zeigte auf ein letztes rot-goldenes Blatt, das an dem sonst kahlen Baum hing. Sie sah ihn verdutzt an, bevor sie sanft den Arm des Mannes nach unten drückte. Jetzt komm rein, probierte sie es noch einmal. Doch er blieb stehen. Hoffnung, flüsterte er, und fuhr mit seiner Hand über die Wunde am Bein. Der Kampf ist noch nicht verloren. Ohne ein weiteres Wort ging er zurück in das Haus und ließ sie alleine auf dem Balkon stehen. Sie schüttelte den Kopf und folgte ihm nach einer Weile.

Kamen näher und näher. Die

(Belana Behrendt, 9d)

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Es war dunkel und still. Sie lief durch die dunklen Straßen von Paris. Sie wusste, dass er kommen würde. Und sie wusste auch, dass er sie mitnehmen würde. Es war so still, dass sie ihren eigenen Atmen hören konnte. Auf einmal hörte sie etwas. Ein Mülleimer war umgefallen. Jetzt kommt er, dachte sie, jetzt kommt er. Sie ging weiter. Sie wusste nicht mehr, wo sie war. Sie würde es nie nach Hause schaffen, dachte sie. Sie hörte Schritte. Große, kräftige Schritte. Die kleine Amrha, das war ihr Name, versteckte sich hinter einem Busch. Sie sah einen großen Schatten. Der Schatten kam immer näher. Jetzt sah sie ihn. Vor ihr stand ein Riese. Der Riese streckte die Hand zu ihr aus und…

Amrha wachte auf. Zum Glück nur ein Albtraum, dachte sie sich. Sie sah zur Uhr. Es war 4Uhr morgens. Sie ging zum Fenster, um es zu öffnen. Und vor ihrem Fenster stand er dann, der Riese…

(Aaron Bohse, 9d)

Ich wachte plötzlich auf. Da war dieser komische Albtraum. Aber was war eigentlich passiert? Die Uhr zeigte 0:01 Uhr. Hatte es etwas damit zu tun, was mir gestern zugestoßen ist? Ich versuchte, meine Augen zu schließen und wieder einzuschlafen, doch es ging nicht. Jedes mal, wenn ich meine Augen schloss, sah ich dieses Bild. Es ging nicht. Ich konnte an nichts anderes denken. Es ging einfach nicht. Ich verstand nicht, wie ein Mensch nur so etwas tun konnte.

Ich versuchte aufzustehen, doch meine ganzer Körper schmerzte. Ich stützte mich an der Wand meiner Zelle ab, als ich spürte, wie meine Beine nachgaben. Dort saß ich nun. Auf dem staubigen Betonboden. Ich starrte die Projektion der Uhrzeit auf der Wand an. Null Uhr drei. Bald würden sie wiederkommen. Sie würden mich Dinge fragen, von denen ich nichts wusste. Ich spürte, wie Tränen an meiner Wange hinunterliefen. Bald ist es vorbei, dachte ich. Bald.

(Emely Hillmann, 9d)

Quality Kids… … Kinder vom Fachmann

Für Jugendliche sind Theaterstücke bloß langweilig? Dass das nicht wahr ist, bewies am Montag, den 20.2. unser Literaturkurs von Frau Domin mit dem Stück „Quality Kids“.


Das Stück spielt in einer nahen Zukunft, in der man Kinder nach eigenen Wünschen durch Samenspender und Leihmütter gebären lassen kann.
Innerhalb eines halben Jahres probten wir dieses Stück und ergänzten es durch unsere eigenen Ideen, sodass es ein interessantes und witziges Stück für unsere Mitschüler und Lehrer wurde. Zwar gab es, aufgrund ausfallender Schüler im Kurs, einige Komplikationen, jedoch wurden diese durch Teamwork, Improvisationsgabe und die Bereitschaft für andere Rollen einzuspringen überwunden.
Letztendlich machte es sowohl den Schauspielern, als auch den zahlreichen Zuschauern Spaß  „Quality Kids“ anzusehen und daran teilzunehmen, was an den lauten Lachern und dem häufigen Applaus deutlich wurde.
Der Kurs plant außerdem einen Theaterabend mit Verpflegung vor dem Ende des Schuljahres, an dem Schüler, Lehrer und Eltern herzlichst eingeladen sind.
Sina Starke, Q1