Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa 2018“

 

Mit seinen 65 Jahren blickt der Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ auf eine lange Tradition zurück. Durch die unterschiedlichsten Aufgaben soll der europäische Gedanke mit Leben gefüllt und eine Begegnung zwischen Ost und West ermöglicht werden.

In diesem Jahr haben sich vier SchülerInnen der Klasse 7e der Herausforderung gestellt und mit ihren kreativen Beiträgen an dem Wettbewerb teilgenommen.
Victoria und Patricia Bivec sowie Janelle Elze haben sich dem Thema Schauergeschichte angenommen und phantasievolle, gruselige Geschichten geschrieben.
Sophia Trümper dagegen verfasste ein kreatives Ende für eine Kurzgeschichte, deren Anfang der Wuppertaler Schriftsteller Michael Zeller eigens für den Schülerwettbewerb geschrieben hatte.

Besonders Sophia Trümper konnte die Jury mit ihrem literarischen Beitrag derart überzeugen, dass sie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW mit einem Siegerpreis ausgezeichnet wurde. Neben einer Urkunde und einem Geldpreis erhielt Sophia auch eine persönliche Nachricht des Autors Michael Zeller, in der er ihr herzlich zu ihrer schönen Geschichte gratuliert und sie ermuntert, auch in Zukunft weiterzuschreiben.

Auch das Gymnasium Heißen gratuliert ganz herzlich zu diesem schönen Erfolg und dankt allen Schülerinnen für Ihre Teilnahme.

Theateraufführung des Literaturkurses der Q1 von Dürrenmatts „Die Physiker“

Eine Formel zur Vernichtung der Menschheit, gefährliche Liebesbeziehungen und

drei augenscheinlich Verrückte …

 

Um all dies dreht sich die tragische Komödie „Die Physiker“ von Dürrenmatt und ähnelt damit

eher einem Kriminalstück als einer Schullektüre. Im Mittelpunkt der Handlung steht

das Leben der drei Physiker Möbius, Einstein und Newton, welche in dem Schweizer

Sanatorium „les Cerisiers“ durch ihr sonderbares Verhalten für viel Aufsehen sorgen

und sogar die Polizei ins Haus bringen, während die selbstsüchtige Sanatoriums Leitung

Frau Dr. von Zahnd im Hintergrund die Fäden zieht.

 

Wie dieses Drama ein Ende findet, möchten wir, der Literaturkurs von Frau Domin,

euch in Form eines Theaterstückes präsentieren. Alle Interessierten laden wir herzlich

dazu ein, sich unsere Abendvorstellung am 28. Juni 2018 in der Stadtteilbibliothek anzusehen.

 

Am selben Abend führt der Literaturkurs von Frau Becker-Adam zudem das selbst umgeschriebene Stück „Der Hypochondrist“ auf und freut sich ebenso auf viele Zuschauer!

 

 

Wir freuen uns auf euch!

Die Physiker & Co

 

 

Jugend debattiert – Die Regionalqualifikation im Melanchthon Gemeindezentrum

Am 21.2.2018 fand im Melanchthon Gemeindezentrum in Essen nach dem schulinternen Wettbewerb die Regionalqualifikation für den Debattierwettbewerb “Jugend debattiert” statt. Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil. Jeweils zwei Debattanten und ein Vertreter/Innen, der im Falle eines Ausfalls einspringen würde, waren dabei. Um kurz vor acht trafen sich die Debattanten vor
dem Gemeindezentrum und orientierten sich am Zeitplan. Im Wechsel debattierten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II. Die Sekundarstufe II legte mit der Frage, ob in stark belasteten Städten ein Dieselverbot eingeführt werden solle, vor. Nach jeder Debatte gab es eine kurze Pause, in der sich die Juroren besprochen und die Debattanten bewertet haben. Daraufhin waren die Schülerinnen und
Schüler der Unterstufe dran. Lena Tiggelbeck aus der 8d hat sich ebenfalls im Schulwettbewerb für die Regionalentscheidung qualifiziert. Hier ein Bericht über ihre Erfahrung als Debattantin:
Der Wettbewerb startete mit einer kurzen Begrüßung durch die Regionalkoordinatorin Gaby Peltz. Danach hatten wir etwas Zeit, um uns mit unseren Partnern abzusprechen. Da die Oberstufe begann, konnte ich mir eine ihrer Debatten anschauen. Direkt danach ging es dann auch für mich, mit der Frage „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“, los.
Während der Debatte war ich natürlich ziemlich aufgeregt. Als ich dann aber merkte, dass sowohl die Jury als auch die anderen Debattanten alle nett waren, legte sich meine Nervosität schnell. Zum Schluss der Debatte erhielt jeder positive Kritik sowie ein paar Verbesserungs- vorschläge von der Jury. Bei meiner zweiten Debatte zu der Streitfrage: „Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen?“ lief ebenfalls alles gut, sodass ich dann entspannt mit den anderen Schülerinnen und Schülern zusammen auf die Ergebnisse warten konnte. Von den 24 Teilnehmern der Mittelstufe haben sich vier für das
Regionalfinale qualifiziert. Einer davon war Leander Jungk aus der 9e. Er hat mittlerweile auch das Finale gewonnen und nimmt nun an der Landesqualifikation im Mai teil. Herzlichen Glückwunsch!
Alles in allem war es eine tolle Erfahrung an „Jugend debattiert“ teilzunehmen und ich habe viel dazugelernt. Aus unserer Sekundarstufe II ist diesmal leider niemand weitergekommen, dennoch war es insgesamt ein sehr gelungener Vormittag mit vielen spannenden Debatten und Themen.

Lena Tiggelbeck (8d), Nea Khalo (9e)

Der Tag der offenen Tür in unserer internationalen Klasse

Der Tag der offenen Tür in unserer internationalen Klasse

Am 20. Januar fand der Tag der offenen Tür 2018 an unserer Schule statt. Im Unterricht bei Frau Papaioannou haben wir uns überlegt, wie wir uns präsentieren können. Wir haben uns entschieden, Karteikarten für die Kinder vorzubereiten. Wir haben Fragen und Phrasen in unseren Muttersprachen auf Karteikarten geschrieben. Unsere Herkunftssprachen sind Twi (Ghana), Arabisch (Syrien), Russisch (Russland), Rumänisch (Moldawien), Persisch (Afghanistan), Französisch (Elfenbeinküste), Italienisch (Italien) und Serbisch (Serbien). Wir haben die Flaggen unserer Länder gemalt und an die Tische geklebt, damit die Besucher unsere Heimatländer erkennen können. Auf den Karteikarten standen die folgenden Phrasen und Fragen: Hallo!/Guten Tag!/Wie heißt du?/Wie alt bist du?/Wie geht es dir?/Auf Wiedersehen!/Tschüss!/ Zahlen von 1 – 10. Als die Kinder ab 09.30h zu uns gekommen sind, haben wir ihnen unsere Sprachen beigebracht. Die Kinder fanden es toll, unsere Sprachen kennenzulernen. Danach hatten die Kinder noch Zeit für weitere Aktivitäten und Überraschungen an unserer Schule. Wir fanden den Tag der offenen Tür sehr toll, weil wir die Chance hatten, mit den Kindern zu arbeiten. Es war großartig, weil die Kinder unserer Sprachen kennenlernen wollten. Wir wollen Frau Papaioannou ein großes „Dankeschön“ sagen, weil sie uns sehr geholfen hat und immer alles für uns gemacht hat und immer noch macht.

Kreatives Schreiben I

 

Lyrik nach 1945 – die „Neue Subjektivität“

Man muss vergessen, dass es so etwas wie Kunst gibt! Und einfach anfangen! […] Häufig höre ich von Leuten, denen ich meine Sachen zeige, dass dies nun eigentlich keine Gedichte mehr seien, und sie glauben, damit das entscheidende Urteil ausgesprochen zu haben. Sie sagen, das hier sei ja alles einfach, man könne es ja verstehen… Diesen Vorgang finde ich witzig. Was soll man da machen? Das Klischee, die ganze abstrakte Vorstellung von einem eigentlichen Gedicht noch einmal aufdecken? Es gibt kein anderes Material als das, was allen zugänglich ist und womit jeder alltäglich umgeht, was man aufnimmt, wenn man aus dem Fenster guckt, auf der Straße steht, an einem Schaufenster vorbeigeht…“

(aus: „Notiz“ von Rolf Dieter Brinkmann, 1968; Brinkmann zählt zu den Lyrikern der „Neuen Subjektivität“)

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zur „Neuen Subjektivität“ –

Es reicht

Ich frühstückte und ging

Ich ging im Walde so für mich hin

Ich dachte darüber nach was du

sagtest und kam zu dem Entschluss:

Dass es reicht!

Ich kam nach Haus’ und du

sahst mich an

Ich ging starr an dir vorbei

in meine neues Leben hinein.

(Lea Franzen, EF)

___________________________________________________

Sprache

Ich spreche Mond,

der Mond spricht zu mir,

eine Sprache,

die niemand versteht.

Ich spreche Mond,

der Kilometer weit entfernt,

und ohne Leben lebt,

ohne Sterben stirbt.

Ich spreche Mond,

eine Sprache ohne sprechen,

die nur ich verstehe,

denn ich spreche Mond und er antwortet mir.

(Lena Oberdörster, EF)

_____________________

Ich erinnere mich

an eine Zeit

vor dir:

Ich ging im Walde

so für mich hin,

doch hatte ein Licht

auf das ich zugehen konnte.

Doch jetzt:

Ich stehe im Waldesschatten

getrennt von dir

durch eine dunkle Wand,

die ich nicht durchbrechen kann.

Ich habe vergessen wer ich bin,

denn wer bin ich,

wenn ich nicht ich bin.

(Wiebke Nissen, EF)

______________________________

Zufluchtsweg

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Sieben Jahr, so ist’s schon her,

da gingest du und kamest nicht mehr.

Sieben Jahr steh ich nun hier

und denke dein,

wenn das geschlossene Lid der Nacht

mich umhüllt.

Nach sieben Jahr in Gedank’

steh ich nach jenem Abend erneut,

denke dein und spreche zu dir:

Ich bin dir lieb und erfüll’ meine Lieb’

in ewiger Treu.

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Ich trete ein.

(Robin Kipp, EF)

__________________________________

Ich der brennende Wüstenwind,

renne geschwind

durch das Labyrinth.

Die Bundesliga ist gegen RB Leipzig

Und die gesamte Nation vereint sich

Mein Vorbild ist HW4

Er ist halb Mensch und halb Tier

Herr Müller hörte selten so einen Müll

Er ging in den Unterricht mit Gebrüll

Er beleidigte mich arg

Und das erzählte ich dem Mark

Ich bin darüber sehr frustriert

Deshalb habe ich mich an der Playstation amüsiert

und somit meinen Gegner pulverisiert

(Tim Woop, EF)

________________________________________

Erfolg

Ich träumte viel,

und hörte nicht mehr auf.

Denn ich hatte ein Ziel,

ich wollte hoch hinauf.

Doch ich musste mir eingestehen,

Erfolg kommt nicht von alleine,

man fängt klein an, das musste ich verstehen,

und so machte ich mich los auf meine’ Beine’.

Ich merkte, dass alles harte Arbeit ist,

nichts kommt, wenn man einfach rumsitzt,

das weiß sogar der größte Optimist,

man muss alles tun, bis man stark schwitzt.

Am Ende des Tages muss man kämpfen,

um sein großes Ziel zu erreichen,

denn dann kann man groß glänzen,

und die Sterne ergreifen.

(Shaun Kamalraj, EF)

_____________________________________________

Atemnot

Ich fühle die Luft vom anderen Planeten,

tief atme ich ein,

um sie zu genießen.

Wie ein Sturm durchfährt sie mein Gesicht,

ich spüre sie mein Haar durchziehen,

wie ein frischer Frühlingswind.

Ich muss erkennen, sie wird verschwinden,

alles hier einsam hinterlassen,

und alles Leben nehmen.

Atemlos schnappe ich nach Luft,

doch alles was ich fühle meine brennende Lunge,

bevor alles um mich verschwimmt.

Ich fühlte die Luft vom anderen Planeten.

(Lena Oberdörster, EF)

Kreatives Schreiben II

 

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zu Kurzgeschichten der Nachkriegszeit –

Nach der analytischen Beschäftigung mit verschiedenen Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert , die in der Nachkriegszeit entstanden sind, haben die Schülerinnen und Schüler der 9d mit unterschiedlichen Methoden des kreativen Schreibens eigene epische Texte – Kurzgeschichten – verfasst. Hier eine Auswahl:

Die folgende Geschichte ist durch „Klopfwörter“ entstanden. Die Schülerin hat von verschiedenen Schülern Begriffe bekommen, an die diese – spontan beim Klopfen auf den Tisch – gedacht haben. Ihre Klopfwörter lauteten: Laub, Arm, Balkon.

Er wartete. Der Garten war schon voll mit Laub und es roch nach Herbst.

Sie kam zu ihm auf den Balkon. Komm rein. Du erkältest dich noch!, sagte sie. Schau nur!, erwiderte er, schau! Der Baum dort verliert sonst die Blätter als erstes. Aber schau! Er zeigte auf ein letztes rot-goldenes Blatt, das an dem sonst kahlen Baum hing. Sie sah ihn verdutzt an, bevor sie sanft den Arm des Mannes nach unten drückte. Jetzt komm rein, probierte sie es noch einmal. Doch er blieb stehen. Hoffnung, flüsterte er, und fuhr mit seiner Hand über die Wunde am Bein. Der Kampf ist noch nicht verloren. Ohne ein weiteres Wort ging er zurück in das Haus und ließ sie alleine auf dem Balkon stehen. Sie schüttelte den Kopf und folgte ihm nach einer Weile.

Kamen näher und näher. Die

(Belana Behrendt, 9d)

_______________________________________________________________

Es war dunkel und still. Sie lief durch die dunklen Straßen von Paris. Sie wusste, dass er kommen würde. Und sie wusste auch, dass er sie mitnehmen würde. Es war so still, dass sie ihren eigenen Atmen hören konnte. Auf einmal hörte sie etwas. Ein Mülleimer war umgefallen. Jetzt kommt er, dachte sie, jetzt kommt er. Sie ging weiter. Sie wusste nicht mehr, wo sie war. Sie würde es nie nach Hause schaffen, dachte sie. Sie hörte Schritte. Große, kräftige Schritte. Die kleine Amrha, das war ihr Name, versteckte sich hinter einem Busch. Sie sah einen großen Schatten. Der Schatten kam immer näher. Jetzt sah sie ihn. Vor ihr stand ein Riese. Der Riese streckte die Hand zu ihr aus und…

Amrha wachte auf. Zum Glück nur ein Albtraum, dachte sie sich. Sie sah zur Uhr. Es war 4Uhr morgens. Sie ging zum Fenster, um es zu öffnen. Und vor ihrem Fenster stand er dann, der Riese…

(Aaron Bohse, 9d)

Ich wachte plötzlich auf. Da war dieser komische Albtraum. Aber was war eigentlich passiert? Die Uhr zeigte 0:01 Uhr. Hatte es etwas damit zu tun, was mir gestern zugestoßen ist? Ich versuchte, meine Augen zu schließen und wieder einzuschlafen, doch es ging nicht. Jedes mal, wenn ich meine Augen schloss, sah ich dieses Bild. Es ging nicht. Ich konnte an nichts anderes denken. Es ging einfach nicht. Ich verstand nicht, wie ein Mensch nur so etwas tun konnte.

Ich versuchte aufzustehen, doch meine ganzer Körper schmerzte. Ich stützte mich an der Wand meiner Zelle ab, als ich spürte, wie meine Beine nachgaben. Dort saß ich nun. Auf dem staubigen Betonboden. Ich starrte die Projektion der Uhrzeit auf der Wand an. Null Uhr drei. Bald würden sie wiederkommen. Sie würden mich Dinge fragen, von denen ich nichts wusste. Ich spürte, wie Tränen an meiner Wange hinunterliefen. Bald ist es vorbei, dachte ich. Bald.

(Emely Hillmann, 9d)

Quality Kids… … Kinder vom Fachmann

Für Jugendliche sind Theaterstücke bloß langweilig? Dass das nicht wahr ist, bewies am Montag, den 20.2. unser Literaturkurs von Frau Domin mit dem Stück „Quality Kids“.


Das Stück spielt in einer nahen Zukunft, in der man Kinder nach eigenen Wünschen durch Samenspender und Leihmütter gebären lassen kann.
Innerhalb eines halben Jahres probten wir dieses Stück und ergänzten es durch unsere eigenen Ideen, sodass es ein interessantes und witziges Stück für unsere Mitschüler und Lehrer wurde. Zwar gab es, aufgrund ausfallender Schüler im Kurs, einige Komplikationen, jedoch wurden diese durch Teamwork, Improvisationsgabe und die Bereitschaft für andere Rollen einzuspringen überwunden.
Letztendlich machte es sowohl den Schauspielern, als auch den zahlreichen Zuschauern Spaß  „Quality Kids“ anzusehen und daran teilzunehmen, was an den lauten Lachern und dem häufigen Applaus deutlich wurde.
Der Kurs plant außerdem einen Theaterabend mit Verpflegung vor dem Ende des Schuljahres, an dem Schüler, Lehrer und Eltern herzlichst eingeladen sind.
Sina Starke, Q1

Jugend debattiert

jugend debatiert20161Ich habe in den letzten Wochen am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teilgenommen. Der Wettbewerb wurde vor einigen Jahren von der Hertie-Stiftung eingeführt, weil es den Anschein gab, dass Jugendliche sich zu wenig mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzen.Der Wettbewerb zog sich über mehrere Ebenen hinaus. Vor der ersten Stufe, dem Schulwettbewerb, haben wir mehrere Informations- und Trainingsstunden erhalten. Eine Woche vor dem Schulwettbewerb wurde uns die Debattenfrage „Sollen Schüler der 8.Klasse dazu verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder zu engagieren?“ genannt.

jugend debatteirt 2

Dazu haben wir vor ca. 80 Schülern die Schuldebatte gehalten. Als ich diese gewonnen habe, bin ich mit der Zweitplatzierten zur Regionalqualifikation gefahren. Dort musste ich zwei Debatten mit Schülern unterschiedlicher Schulen vor einer Jury halten und habe dort auch gewonnen. Beim Regionalfinale im Essener Rathaus bin ich 3. geworden. Es war eine schöne Erfahrung, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ich kann mich jetzt besser in Debatten bzw. Diskussionen durchsetzen.
(Julian Rollmann, 9d)

Die Welt in Heißen

Die weltweite Flüchtlingssituation hat auch unsere Schule nicht unberührt gelassen und so ist das Gymnasium Heißen seit einigen Monaten das neue (schulische) Zuhause von Flüchtlingskindern aus Syrien, aus Afghanistan, aus dem Irak und aus Nigeria. Neben dieser Gruppe der Kriegsflüchtlinge sind an unserer Schule auch Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen den Schritt in eine hoffentlich bessere Zukunft gewagt haben. Zu den Herkunftsländern dieser zählen Griechenland, Serbien, Polen, Mazedonien und Ghana.
Zusammengefasst werden diese Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren auf Verwaltungsebene unter der Begrifflichkeit Seiteneinsteiger.
Das langfristige Ziel ist einerseits die gesellschaftliche Integration und andererseits der schulische Erfolg dieser Schülergruppe.
Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule Deutschunterricht im Umfang von 10 – 12 Stunden wöchentlich. Der Erwerb sprachlicher Grundlagen des Deutschen steht dabei im Vordergrund. Unterstützt werden wir am Gymnasium Heißen erfreulicherweise von Eltern, die sich ehrenamtlich engagieren, indem sie die Schülerinnen und Schüler auch individuell, außerhalb der Lerngruppe im Einzelunterricht oder in Kleingruppen, fördern und fordern. An dieser Stelle möchten wir unser herzliches Dankeschön an Frau Rosenthal, Frau Günther, Frau Tillmann und an unsere ehemalige Kollegin Frau Biermann aussprechen. Frau Biermann ist seit diesem Halbjahr wieder an „Bord“ und hilft uns mit ihrer Erfahrung weiter und steht es uns in allen Belangen zur Seite.
Da eine ganzheitliche Integration nur gelingen kann, wenn gemeinsame (Lern-)Erfahrungen aller Beteiligten ermöglicht werden, nehmen die Seiteneinsteiger neben dem Unterricht im Fach Deutsch als Fremdsprache auch am Unterricht der ihr zugeteilten Regelklasse teil. Natürlich verhindern sprachliche Barrieren am Anfang (noch) das aktive Mitarbeiten in Fächern wie Geschichte, Politik, Physik etc., doch ein individuelles Förderkonzept, das den Schülerinnen und Schülern Lernmaterial bereitstellt, soll dieser anfänglichen Schwierigkeit entgegenwirken.
Wir hoffen mit diesem Konzept den Schülerinnen und Schülern und ihren individuellen Voraussetzungen gerecht zu werden und ihnen eine erfolgreiche Schulzeit bei uns und mit uns zu ermöglichen.

Die Klassenfahrt nach Blankenheim

Die Klassenfahrt nach Blankenheim war wirklich sehr cool.

Blankenheim 2015 3
Nachdem wir am Montagmorgen mit dem Bus angekommen waren, bezogen wir als erstes die Betten und räumten die Sachen ein, danach gab es Mittagessen.
Nachmittags hatten wir als ersten großen Programmpunkt einen Galorömischen Wettkampf. Wir mussten Disziplinen wie z.B. Hammerwerfen, Baumstammstoßen, Münzwerfen, Hufeisenwerfen und Fassrollen absolvieren.
Mehr lesen..