Kreatives Schreiben I

 

Lyrik nach 1945 – die „Neue Subjektivität“

Man muss vergessen, dass es so etwas wie Kunst gibt! Und einfach anfangen! […] Häufig höre ich von Leuten, denen ich meine Sachen zeige, dass dies nun eigentlich keine Gedichte mehr seien, und sie glauben, damit das entscheidende Urteil ausgesprochen zu haben. Sie sagen, das hier sei ja alles einfach, man könne es ja verstehen… Diesen Vorgang finde ich witzig. Was soll man da machen? Das Klischee, die ganze abstrakte Vorstellung von einem eigentlichen Gedicht noch einmal aufdecken? Es gibt kein anderes Material als das, was allen zugänglich ist und womit jeder alltäglich umgeht, was man aufnimmt, wenn man aus dem Fenster guckt, auf der Straße steht, an einem Schaufenster vorbeigeht…“

(aus: „Notiz“ von Rolf Dieter Brinkmann, 1968; Brinkmann zählt zu den Lyrikern der „Neuen Subjektivität“)

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zur „Neuen Subjektivität“ –

Es reicht

Ich frühstückte und ging

Ich ging im Walde so für mich hin

Ich dachte darüber nach was du

sagtest und kam zu dem Entschluss:

Dass es reicht!

Ich kam nach Haus‘ und du

sahst mich an

Ich ging starr an dir vorbei

in meine neues Leben hinein.

(Lea Franzen, EF)

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Sprache

Ich spreche Mond,

der Mond spricht zu mir,

eine Sprache,

die niemand versteht.

Ich spreche Mond,

der Kilometer weit entfernt,

und ohne Leben lebt,

ohne Sterben stirbt.

Ich spreche Mond,

eine Sprache ohne sprechen,

die nur ich verstehe,

denn ich spreche Mond und er antwortet mir.

(Lena Oberdörster, EF)

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Ich erinnere mich

an eine Zeit

vor dir:

Ich ging im Walde

so für mich hin,

doch hatte ein Licht

auf das ich zugehen konnte.

Doch jetzt:

Ich stehe im Waldesschatten

getrennt von dir

durch eine dunkle Wand,

die ich nicht durchbrechen kann.

Ich habe vergessen wer ich bin,

denn wer bin ich,

wenn ich nicht ich bin.

(Wiebke Nissen, EF)

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Zufluchtsweg

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Sieben Jahr, so ist’s schon her,

da gingest du und kamest nicht mehr.

Sieben Jahr steh ich nun hier

und denke dein,

wenn das geschlossene Lid der Nacht

mich umhüllt.

Nach sieben Jahr in Gedank‘

steh ich nach jenem Abend erneut,

denke dein und spreche zu dir:

Ich bin dir lieb und erfüll‘ meine Lieb‘

in ewiger Treu.

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Ich trete ein.

(Robin Kipp, EF)

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Ich der brennende Wüstenwind,

renne geschwind

durch das Labyrinth.

Die Bundesliga ist gegen RB Leipzig

Und die gesamte Nation vereint sich

Mein Vorbild ist HW4

Er ist halb Mensch und halb Tier

Herr Müller hörte selten so einen Müll

Er ging in den Unterricht mit Gebrüll

Er beleidigte mich arg

Und das erzählte ich dem Mark

Ich bin darüber sehr frustriert

Deshalb habe ich mich an der Playstation amüsiert

und somit meinen Gegner pulverisiert

(Tim Woop, EF)

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Erfolg

Ich träumte viel,

und hörte nicht mehr auf.

Denn ich hatte ein Ziel,

ich wollte hoch hinauf.

Doch ich musste mir eingestehen,

Erfolg kommt nicht von alleine,

man fängt klein an, das musste ich verstehen,

und so machte ich mich los auf meine‘ Beine‘.

Ich merkte, dass alles harte Arbeit ist,

nichts kommt, wenn man einfach rumsitzt,

das weiß sogar der größte Optimist,

man muss alles tun, bis man stark schwitzt.

Am Ende des Tages muss man kämpfen,

um sein großes Ziel zu erreichen,

denn dann kann man groß glänzen,

und die Sterne ergreifen.

(Shaun Kamalraj, EF)

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Atemnot

Ich fühle die Luft vom anderen Planeten,

tief atme ich ein,

um sie zu genießen.

Wie ein Sturm durchfährt sie mein Gesicht,

ich spüre sie mein Haar durchziehen,

wie ein frischer Frühlingswind.

Ich muss erkennen, sie wird verschwinden,

alles hier einsam hinterlassen,

und alles Leben nehmen.

Atemlos schnappe ich nach Luft,

doch alles was ich fühle meine brennende Lunge,

bevor alles um mich verschwimmt.

Ich fühlte die Luft vom anderen Planeten.

(Lena Oberdörster, EF)

Kreatives Schreiben II

 

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zu Kurzgeschichten der Nachkriegszeit –

Nach der analytischen Beschäftigung mit verschiedenen Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert , die in der Nachkriegszeit entstanden sind, haben die Schülerinnen und Schüler der 9d mit unterschiedlichen Methoden des kreativen Schreibens eigene epische Texte – Kurzgeschichten – verfasst. Hier eine Auswahl:

Die folgende Geschichte ist durch „Klopfwörter“ entstanden. Die Schülerin hat von verschiedenen Schülern Begriffe bekommen, an die diese – spontan beim Klopfen auf den Tisch – gedacht haben. Ihre Klopfwörter lauteten: Laub, Arm, Balkon.

Er wartete. Der Garten war schon voll mit Laub und es roch nach Herbst.

Sie kam zu ihm auf den Balkon. Komm rein. Du erkältest dich noch!, sagte sie. Schau nur!, erwiderte er, schau! Der Baum dort verliert sonst die Blätter als erstes. Aber schau! Er zeigte auf ein letztes rot-goldenes Blatt, das an dem sonst kahlen Baum hing. Sie sah ihn verdutzt an, bevor sie sanft den Arm des Mannes nach unten drückte. Jetzt komm rein, probierte sie es noch einmal. Doch er blieb stehen. Hoffnung, flüsterte er, und fuhr mit seiner Hand über die Wunde am Bein. Der Kampf ist noch nicht verloren. Ohne ein weiteres Wort ging er zurück in das Haus und ließ sie alleine auf dem Balkon stehen. Sie schüttelte den Kopf und folgte ihm nach einer Weile.

Kamen näher und näher. Die

(Belana Behrendt, 9d)

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Es war dunkel und still. Sie lief durch die dunklen Straßen von Paris. Sie wusste, dass er kommen würde. Und sie wusste auch, dass er sie mitnehmen würde. Es war so still, dass sie ihren eigenen Atmen hören konnte. Auf einmal hörte sie etwas. Ein Mülleimer war umgefallen. Jetzt kommt er, dachte sie, jetzt kommt er. Sie ging weiter. Sie wusste nicht mehr, wo sie war. Sie würde es nie nach Hause schaffen, dachte sie. Sie hörte Schritte. Große, kräftige Schritte. Die kleine Amrha, das war ihr Name, versteckte sich hinter einem Busch. Sie sah einen großen Schatten. Der Schatten kam immer näher. Jetzt sah sie ihn. Vor ihr stand ein Riese. Der Riese streckte die Hand zu ihr aus und…

Amrha wachte auf. Zum Glück nur ein Albtraum, dachte sie sich. Sie sah zur Uhr. Es war 4Uhr morgens. Sie ging zum Fenster, um es zu öffnen. Und vor ihrem Fenster stand er dann, der Riese…

(Aaron Bohse, 9d)

Ich wachte plötzlich auf. Da war dieser komische Albtraum. Aber was war eigentlich passiert? Die Uhr zeigte 0:01 Uhr. Hatte es etwas damit zu tun, was mir gestern zugestoßen ist? Ich versuchte, meine Augen zu schließen und wieder einzuschlafen, doch es ging nicht. Jedes mal, wenn ich meine Augen schloss, sah ich dieses Bild. Es ging nicht. Ich konnte an nichts anderes denken. Es ging einfach nicht. Ich verstand nicht, wie ein Mensch nur so etwas tun konnte.

Ich versuchte aufzustehen, doch meine ganzer Körper schmerzte. Ich stützte mich an der Wand meiner Zelle ab, als ich spürte, wie meine Beine nachgaben. Dort saß ich nun. Auf dem staubigen Betonboden. Ich starrte die Projektion der Uhrzeit auf der Wand an. Null Uhr drei. Bald würden sie wiederkommen. Sie würden mich Dinge fragen, von denen ich nichts wusste. Ich spürte, wie Tränen an meiner Wange hinunterliefen. Bald ist es vorbei, dachte ich. Bald.

(Emely Hillmann, 9d)

Quality Kids… … Kinder vom Fachmann

Für Jugendliche sind Theaterstücke bloß langweilig? Dass das nicht wahr ist, bewies am Montag, den 20.2. unser Literaturkurs von Frau Domin mit dem Stück „Quality Kids“.


Das Stück spielt in einer nahen Zukunft, in der man Kinder nach eigenen Wünschen durch Samenspender und Leihmütter gebären lassen kann.
Innerhalb eines halben Jahres probten wir dieses Stück und ergänzten es durch unsere eigenen Ideen, sodass es ein interessantes und witziges Stück für unsere Mitschüler und Lehrer wurde. Zwar gab es, aufgrund ausfallender Schüler im Kurs, einige Komplikationen, jedoch wurden diese durch Teamwork, Improvisationsgabe und die Bereitschaft für andere Rollen einzuspringen überwunden.
Letztendlich machte es sowohl den Schauspielern, als auch den zahlreichen Zuschauern Spaß  „Quality Kids“ anzusehen und daran teilzunehmen, was an den lauten Lachern und dem häufigen Applaus deutlich wurde.
Der Kurs plant außerdem einen Theaterabend mit Verpflegung vor dem Ende des Schuljahres, an dem Schüler, Lehrer und Eltern herzlichst eingeladen sind.
Sina Starke, Q1

Jugend debattiert

jugend debatiert20161Ich habe in den letzten Wochen am Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“ teilgenommen. Der Wettbewerb wurde vor einigen Jahren von der Hertie-Stiftung eingeführt, weil es den Anschein gab, dass Jugendliche sich zu wenig mit aktuellen politischen Themen auseinandersetzen.Der Wettbewerb zog sich über mehrere Ebenen hinaus. Vor der ersten Stufe, dem Schulwettbewerb, haben wir mehrere Informations- und Trainingsstunden erhalten. Eine Woche vor dem Schulwettbewerb wurde uns die Debattenfrage „Sollen Schüler der 8.Klasse dazu verpflichtet werden, sich für Flüchtlingskinder zu engagieren?“ genannt.

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Dazu haben wir vor ca. 80 Schülern die Schuldebatte gehalten. Als ich diese gewonnen habe, bin ich mit der Zweitplatzierten zur Regionalqualifikation gefahren. Dort musste ich zwei Debatten mit Schülern unterschiedlicher Schulen vor einer Jury halten und habe dort auch gewonnen. Beim Regionalfinale im Essener Rathaus bin ich 3. geworden. Es war eine schöne Erfahrung, an diesem Wettbewerb teilzunehmen und ich kann mich jetzt besser in Debatten bzw. Diskussionen durchsetzen.
(Julian Rollmann, 9d)

Die Welt in Heißen

Die weltweite Flüchtlingssituation hat auch unsere Schule nicht unberührt gelassen und so ist das Gymnasium Heißen seit einigen Monaten das neue (schulische) Zuhause von Flüchtlingskindern aus Syrien, aus Afghanistan, aus dem Irak und aus Nigeria. Neben dieser Gruppe der Kriegsflüchtlinge sind an unserer Schule auch Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Eltern aus wirtschaftlichen Gründen den Schritt in eine hoffentlich bessere Zukunft gewagt haben. Zu den Herkunftsländern dieser zählen Griechenland, Serbien, Polen, Mazedonien und Ghana.
Zusammengefasst werden diese Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren auf Verwaltungsebene unter der Begrifflichkeit Seiteneinsteiger.
Das langfristige Ziel ist einerseits die gesellschaftliche Integration und andererseits der schulische Erfolg dieser Schülergruppe.
Um dieses Ziel zu erreichen, erhalten die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule Deutschunterricht im Umfang von 10 – 12 Stunden wöchentlich. Der Erwerb sprachlicher Grundlagen des Deutschen steht dabei im Vordergrund. Unterstützt werden wir am Gymnasium Heißen erfreulicherweise von Eltern, die sich ehrenamtlich engagieren, indem sie die Schülerinnen und Schüler auch individuell, außerhalb der Lerngruppe im Einzelunterricht oder in Kleingruppen, fördern und fordern. An dieser Stelle möchten wir unser herzliches Dankeschön an Frau Rosenthal, Frau Günther, Frau Tillmann und an unsere ehemalige Kollegin Frau Biermann aussprechen. Frau Biermann ist seit diesem Halbjahr wieder an „Bord“ und hilft uns mit ihrer Erfahrung weiter und steht es uns in allen Belangen zur Seite.
Da eine ganzheitliche Integration nur gelingen kann, wenn gemeinsame (Lern-)Erfahrungen aller Beteiligten ermöglicht werden, nehmen die Seiteneinsteiger neben dem Unterricht im Fach Deutsch als Fremdsprache auch am Unterricht der ihr zugeteilten Regelklasse teil. Natürlich verhindern sprachliche Barrieren am Anfang (noch) das aktive Mitarbeiten in Fächern wie Geschichte, Politik, Physik etc., doch ein individuelles Förderkonzept, das den Schülerinnen und Schülern Lernmaterial bereitstellt, soll dieser anfänglichen Schwierigkeit entgegenwirken.
Wir hoffen mit diesem Konzept den Schülerinnen und Schülern und ihren individuellen Voraussetzungen gerecht zu werden und ihnen eine erfolgreiche Schulzeit bei uns und mit uns zu ermöglichen.

Die Klassenfahrt nach Blankenheim

Die Klassenfahrt nach Blankenheim war wirklich sehr cool.

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Nachdem wir am Montagmorgen mit dem Bus angekommen waren, bezogen wir als erstes die Betten und räumten die Sachen ein, danach gab es Mittagessen.
Nachmittags hatten wir als ersten großen Programmpunkt einen Galorömischen Wettkampf. Wir mussten Disziplinen wie z.B. Hammerwerfen, Baumstammstoßen, Münzwerfen, Hufeisenwerfen und Fassrollen absolvieren.
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Kursfahrt nach Wien 2015

Kursfahrt nach Wien 2015 – über den Dächern, auf Sissis Spuren in einer wunderbaren Stadt!

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Am 28.09.2015 ging unsere Kursfahrt mit den Deutsch-Leistungskursen von Frau Lubarski und Frau Gonzales endlich in die schönste Stadt Österreichs- nach Wien.Mehr lesen..

Wettbewerbssieger! „Jugend debattiert“

Francis Tittgen, Noah Laß, Julian Hillenbrand und Tim Tennig belegen die ersten vier Plätze auf dem diesjährigen Schulwettbewerb „Jugend debattiert“. Sie debattieren überzeugend die Fragen, ob der Schultag mit einer Stunde Sportunterricht beginnen soll und ob alle Schüler ab Klasse 8 verpflichtet werden sollen, einen Führerschein zum richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken zu machen. (Januar 2015)
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Wir sind „Jugend debattiert Schule“!

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Wir sind „Jugend debattiert Schule“, erkennbar an einem Schild im Eingangsbereich. Diesen Titel tragen wir zwar noch nicht sehr lange, erst recht keine 40 Jahre, dennoch sind wir als solche „Jugend debattiert Schule“ dieses Jahr schon recht erfolgreich durchgestartet. Doch erst einmal sollte ich erklären was genau denn „Jugend debattiert!“ überhaupt ist und wie der Wettbewerb so abläuft:

Jugend debattiert ist ein Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, bei dem man in einer 24-minütigen Debattierrunde versuchen muss, die mit Debattierenden und Juroren durch Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit zu überzeugen.
Eine Debatte ist immer gleich aufgebaut, es debattieren zwei Leute für (PRO) und zwei Leute gegen (CONTRA) eine Entscheidung, die in der jeweiligen Debatte getroffen werden soll. Zum Beispiel: Sollen in Nordrhein-Westfalen die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen der 1- und 2. Bundesliga von den Vereinen getragen werden?
Jeder Debattant beginnt mit einer Eröffnungsrede, in welcher er zwei Minuten Zeit hat, seine (vorgegebene) Meinung darzulegen. Anschließend folgt eine 12-minütige freie Aussprache, bei welcher man an die Argumente anknüpft und die der Gegenseite entkräftet. Zum Schluss hat jeder noch mal eine Minute Zeit, um mit einem zusammenfassenden Statement abzuschließen.
Jugend debattiert hat mehrere Runden und startet mit einem internen Schulfinale, danach geht es weiter mit der Regionalqualifikation und dem Regionalfinale. In der Qualifikation werden die vier besten Debattanten für das jeweilige Finale, sowie zwei Ersatzleute ermittelt. So geht es immer weiter bis hin zum Bundesfinale vor unserem aktuellen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Nun, da hoffentlich alle einen groben Überblick bekommen haben, kommen wir vom Allgemeinen mal wieder zurück zum Wettbewerb in diesem Jahr, das zweite Jahr überhaupt, in dem „Jugend debattiert!“ an unserer Schule stattfindet.
Schon bevor der Wettbewerb an sich dieses Jahr startete, war ein erster Erfolg zu vermelden, denn am 21. Januar haben Herr Bergmann und Frau Mangold (ehemal.. Referendarin), sowie weitere fünf Schüler unserer Schule eine „Jugend debattiert!“ Jurorenschulung erfolgreich abgeschlossen.
Daraufhin fand am 11. Februar das Schulfinale in der Stadtteilbibliothek statt.
Es wurde von Frau Bonsmann-Rudolph und Herrn Bergmann juriert, da Frau Mangold und Herr Schrader uns leider verlassen mussten. Daran teilgenommen haben acht Schüler aus der 9. und 10. Klasse, von denen sich Noah Laß (2. Platz) und ich, Francis Tittgen (1. Platz) mit Julian Hillenbrand (3. Platz) als Ersatzdebattanten für die nächste Runde, die Regionalqualifikation im Melanchthon-Gemeindezentrum in Essen, qualifizierten.
Kurz darauf erhielten wir die drei möglichen Fragen für die Regionalqualifikation, wovon im Endeffekt nur zwei Themen in der Qualifikation wirklich debattiert werden.
Im Klartext heißt das, dass man sich sowohl auf die pro- als auch auf die contra-Seite der drei Fragen ausführlich vorbereiten musste.
Doch auch in dieser Runde setzten Noah (3. Platz) und ich (1. Platz) uns erfolgreich durch und so wartete auf uns das Regionalfinale im Mülheimer Rathaus mit der Streitfrage, ob in Nordrhein-Westfalen gekennzeichnete Freiflächen für das Sprayen von Graffitis zur Verfügung gestellt werden sollen.
Also recherchierten wir im Internet und befragten Mitschüler, sowie Familienmitglieder und trugen nützliche Informationen und hilfreiche Argumente zusammen.

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Schließlich war der Tag gekommen und Noah und ich debattierten beide auf der Contra-Seite, also gegen eine Errichtung bzw. Freigabe solcher Freiflächen.
Nach 24 sehr langen Minuten war die Debatte vorbei und wir warteten auf die Rückmeldung der Juroren. Zuvor guckten wir uns allerdings noch eine ebenfalls sehr starke Debatte der Sekundarstufe II an. Schließlich standen die Ergebnisse fest und Noah und ich waren freudig überrascht als wir erfuhren, dass wir den 2. und 1. Platz belegten und somit an der Landesqualifikation NRW teilnehmen durften.
Des Weiteren war mit diesem Sieg ein sog. Regionalsiegerseminar verbunden, an welchem beinahe alle Debattanten der Landesqualifikation teilnahmen.
Das Seminar hat zwischen dem 11. März und dem 13. März in Soest stattgefunden. Das Ziel war es, unsere rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern und zu erweitern, in Bezug auf Jugend debattiert, aber auch für ganz alltägliche Dinge. Außerdem sollten wir die anderen Debattanten näher kennenlernen und neue Verbindungen knüpfen.
Insofern war das Seminar ein voller Erfolg für alle Teilnehmer, so gab es keinen, dem es nicht gefallen hat und ich denke auch, dass wir jetzt durchaus in der Lage sind, uns selbst gut zu präsentieren.
Dies kam sehr stark in der Landesqualifikation zur Geltung, bei welchem alle 32 Teilnehmer sehr eng beieinander lagen, jedoch konnten weder Noah, noch ich mich durchsetzten und so war in Oberhausen dieses Mal Ende für uns.
Aber wir sind beide davon überzeugt, wie wertvoll das Seminar und der Wettbewerb an sich für uns waren und können daher auch nur jedem, Lehrern und Schülern, dazu raten im nächsten Jahr ebenfalls an „Jugend debattiert!“ teilzunehmen.
In dem Sinne:
„Jugend debattiert – Wir machen mit!“, zwar nicht in den letzten vier Jahrzehnten, aber hoffentlich in den nächsten 40 Jahren!
Katrin Bonsmann-Rudolph

Wer liest, gewinnt!

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Am 17.11.2014 haben einige Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb `Wer liest, gewinnt` in der Mülheimer Stadtbibliothek teilgenommen, Hanna Gries, Torben Hartel und Arne Meister aus der 5b sowie Milo Tieu, Leander Jungk und Nea Khalo aus der Klasse 6e stellten sich dem Quiz für Leseratten.

Es gab drei Runden, in der ersten Runde ging es um vier Bücher, welche die vier Teams im Vorfeld gelesen haben mussten. Zu diesen Büchern mussten die Teams Fragen beantworten. Beide Gruppen haben sich gut geschlagen. In der zweiten Runde mussten die Teilnehmer generelle Fragen beantworten, um ihr Wissen über Jugendliteratur unter Beweis zu stellen. Ob Pippi Langstrumpf oder die Edelstein-Trilogie – unsere Leseratten haben gute Kenntnisse bewiesen und einen 50€ Gutschein für die Klasse sowie 15€ Büchergutscheine für die Teilnehmer gewonnen

Von Hanna Gries und Hannah Hofrath, Klasse 5b