JuniorAkademie

 

In den letzten Sommerferien besuchte ich vom 8. bis zum 18. August die JuniorAkademie in Jülich.
Die JuniorAkademie ist eine Sommerakademie für Schüler und Schülerinnen der achten und neunten Klasse mit Forderbedarf. Herr Guderley erzählte mir im Februar von der JuniorAkademie und bat mich, daran teilzunehmen. Also fing ich an eine richtige Bewerbung, also mit Zeugnis, Lebenslauf und zwei Bewerbungsschreiben, zu schreiben. Dann schickte ich die Bewerbung ab und bekam ungefähr einen Monat später die Antwort, dass ich teilnehmen dürfen werde.
Und so fuhr ich am 8. August nach Jülich. Als ich dort ankam, konnte ich erst noch meinen Koffer auf mein Zimmer bringen. Die Zimmer waren im Haus Overbach, ein ziemlich alter Häuserkomplex mit drei Stockwerken sowie ein anderes Gebäude mit Essenssaal. Mein Zimmer, welches im dritten Stock lag, hatte sogar zwei Etagen. Die Betten oben und Bad, Schränke und eine Art kleines Wohnzimmer unten.
Nun sollten wir all zurück ins „Science College“, ein moderner Neubau, in dem auch die Kurse, die wir vorher gewählt hatten, stattfanden. Nach der Begrüßung durch den Bundesbeauftragten (die JuniorAkademie wird vom Bundesbildungsministerium unterstützt) und die Akademieleiterin ging es für uns auch schon ab in unsere Kurse.
In meinem Kurs „Nanotechnologie“ stellten unsere Kursleiter als erstes fest, dass sie nicht gesiezt, sondern geduzt werden wollten, da wir ja nicht in der Schule wären. So verbrachten wir unseren ersten Kursblock (es gab jeden Tag zwei Kursblöcke a drei Stunden) mit netten Kennenlern- und Gruppenspielen. Nach dem Abendessen ging es mit den KüAs weiter. KüA steht für Kursübergreifende Angebote und genau das war es auch. Alle Kurse stellten gemeinsam ein Abendprogramm zusammen: Jemand schlug etwas vor und wenn es genug Mitinteressierte und die Örtlichkeiten dazu gab, wurde der Vorschlag umgesetzt. Es gab viele verschiedene KüAs, so wurden z.B. viele Sportarten, wie Fußball, Basketball, Volleyball oder Parcours, aber auch andere Dinge wie Karten-/Rollenspiel oder Standardtanz angeboten.
Am Morgen durften dann diejenigen, die sich noch mehr sportlich betätigen wollten um 7 Uhr Frühsport machen. Es bestand die Möglichkeit vier, fünf oder sechs Kilometer um einen Baggersee zu laufen oder sogar in ihm schwimmen zu gehen.
Für alle, egal ob Frühsportler oder Spätaufsteher, gab es dann um acht Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück verbrachten wir die nächsten drei Stunden in unseren Kursen. Die „Nanos“ experimentierten viel, z.B. mit dem Lotuseffekt, es gab aber auch jeden Morgen eine Vorlesung über Themengebiete der Nanotechnologie, wie Nano-Kohlenstoff-Verbindungen oder Quantenphysik, Atomorbitale oder Tunneleffekt. Unsere Kursleiter richteten sich was die Themen angeht auch sehr nach uns: wenn jemand mehr über Quantenmechanik erfahren wollte, gingen sie in einer ihrer Vorlesungen darauf ein (der Tunneleffekt war ein beliebtes Thema…)
Nach dem Mittagessen hatten wir die Wahl zwischen Sport oder Chor. Beim Sport wurden diverse Sportarten angeboten, der Chor übte verschiedene Lieder ein, wie zum Beispiel Viva la Vida (Coldplay) oder Sweet Dreams (Eurythmics).
Nach unserem zweitem Kursblock gab es dann Abendessen, danach kamen wieder die KüAs und so weiter. Der Ablauf war jeden Tag der gleiche, es wurde aber nie langweilig. Es gab natürlich ein paar besondere Ereignisse, es waren aber nicht sie, die es nie langweilig werden haben lassen. Es waren die Menschen, die jeden Tag um dich herum waren. Die Leiter der Akademie waren natürlich auch nicht ganz unschuldig. Es wurde zum einen ein Mörderspiel organisiert, bei dem wir uns alle gegenseitig umbringen mussten. Jeder hatte einen Namen und eine Mordwaffe. Nahm das Opfer diese Mordwaffe aus irgendwelchen Gründen freiwillig in die Hand war es tot. Der Mörder durfte sich dann am Opfer seines Opfers versuchen. Dieses Spiel machte zwar etwas paranoid, hat aber auch total Spaß gemacht. Ab Beginn der zweiten Woche gab es dann auch jeden Tag einen (neuen) „Munkelbaum“. Es war ein großes Blatt Papier, mit einem Baum drauf und jeder durfte etwas draufschreiben. Wir waren am Anfang etwas skeptisch, haben aber schnell das Potenzial dieses Baumes erkannt. Über zahlreiche Insider gab es auch viele Anspielungen und sogar kleine Bildchen.
Am vorletzten Abend gab es auch eine Disco, in der zwar einige Lieder fragwürdig waren, man jedoch trotzdem wunderbar tanzen konnte. In den Kursen bereiteten sich nun schon alle auf die Abschlusspräsentation vor. Die Forensiker studierten ein kleines Theaterstück ein, in dem sie zeigten was der Unterschied zwischen Fernseh- und „echten“ Ermittlern ist. Die Microcontroller zeigten ihr Projekt: Ein interaktives und über das Smartphone steuerbares Gewächshaus. Und die Nanos zeigten in ihrer Präsentation was Nano alles kann und in welchen Maßstäben die Wissenschaftler wirklich arbeiten (in wirklich, wirklich kleinen). Der Chor führte die von ihm einstudierten Lieder („Sweet Dreams“, „Viva la Vida“ und „Falling slowly“) auf und das Orchester spielte „He’s a pirate“ (den Titelsong aus „Fluch der Karibik“). Nach einem doch etwas schweren Abschied mussten wir dann alle schon wieder nach Hause. Jemand hatte es ganz treffend formuliert. „Erst wollte ich nicht, dann wollte ich nicht mehr weg.“ Ich denke, dass galt für uns alle.

Tim Oschek, Klasse 10b

Wie immer am Start beim 21. Mülheimer Drachenboot-Festival!!!

Auch zum 21. Mülheimer Drachenboot-Festival trafen sich an diesem Wochenende wieder zahlreiche Mannschaften in der Ruhrarena zwischen Schloß- und Eisenbahnbrücke, um Ruhr und Gegner zu bezwingen und ihren Drachenbooten Flügel zu verleihen.
Wie jedes Jahr gingen die Traditionsboote des „Gymnasium Heißen“ an den Start. Coach Andreas Leyer konnte mit den „Heißener Schuldrachen Youngster“ ein Schülerteam in der Jugend Mixed Klasse und Sissi Heitkamp und Katrin Eppinger mit den „Heißener Schuldrachen Oldies“ ein Lehrerteam in der Mixed Klasse ins Rennen schicken. Am Rennsonntag traf man sich entsprechend in der „MüGa“ an der Ruhr, wo sich bereits zu früher Stunde die zahlreichen Drachenbootmannschaften in den Pavillons versammelten.


Zunächst durften die „Oldies“ ran, um das Terrain zu testen: Im Vergleich zum Vorjahr ging es durch die verstärkte Strömung deutlich „bergauf“, aber zumindest der Wettergott zeigte sich mit blauem Himmel und angenehmen Temperaturen freundlich gesinnt. Nach kurzem Warmpaddeln zur Startlinie hieß es dann auch bereits „Attention…“ und überraschend schnell „GO!“. Der erste Lauf resultierte dank eines dynamischen Starts und rhythmischen Paddelschlags in einem hervorragenden zweiten Platz. Kurz darauf folgten auch die „Youngster“, welche mit der drittbesten Laufzeit das Ziel erreichten. In ihrem zweiten Lauf konnten nun wieder die „Oldies“ – wenn auch mit schwerer werdenden Armen – die Leistung aus dem ersten Lauf bestätigen. Die „Youngster“ schafften es in ihrem zweiten Lauf sogar zuzulegen und fuhren auf einen starken und vor allem schnellen zweiten Platz.
Die Platzierungen in den Qualifikationsrennen waren jedoch nur Schall und Rauch – es zählten die addierten Laufzeiten! Und hier schlugen sich beide Mannschaften offensichtlich beachtlich: Obwohl man sich im Vorfeld lediglich in einer Trainingseinheit vorbereitet und eingeschworen hatte, getreu dem Motto: „Wer übt, der kann nix!“, qualifizierten sich beide Teams für das jeweilige A-Finale.


Bevor es für die Teams in die Finalläufe ging, bestand jedoch zunächst die Möglichkeit, neue Kräfte zu tanken. Bei Bratwurst, Flammkuchen sowie Kaffee und Kuchen wurden in entspannter Runde gute Gespräche geführt und die letzten sommerlichen Sonnenstrahlen genossen. Gut erholt gingen die „Oldies“ anschließend als erstes Heißener Team wieder auf die Strecke. Die lauten Anfeuerungsrufe von den „Youngstern“, den mitgereisten Kollegen, Familien und auch von der Schulleiterin Frau Dr. Leistritz mobilisierten zusätzlich die letzten Kraftreserven. In einem spannenden Zieleinlauf und mit der persönlichen Tagesbestzeit von 1:24 Minuten wurde der Sprung auf den dritten Platz des Treppchens geschafft. Nur eine Sekunde trennte die ersten drei Boote voneinander. Direkt im Anschluss wurde zum Finale der Mixed Jugend Klasse auf der Schlossbrücke Stellung bezogen. Auch die „Youngster“ hatten sich noch einige Körner für den Höhepunkt des Renntages aufbewahrt. Mit einer überragenden Laufzeit von 1:21 Minuten schlug man den Sport-LK des Karl-Ziegler-Gymnasiums und musste sich lediglich den Vereinsmannschaften des DJK Ruhrwacht und der Mülheimer KV geschlagen geben.
Das Fazit des 21. Mülheimer Drachenbootrennens: Neben den weiteren Mannschaften aus Schulen, Vereinen, Politik und Wirtschaft schlug man sich mit viel Einsatz und Teamgeist mehr als beachtlich und konnte jeweils in den A-Finals den dritten Platz belegen! Darüber hinaus sorgten gutes Wetter sowie die freundliche und familiäre Atmosphäre für einen tollen Sonntag an der Ruhr, so dass sicher auch im nächsten Jahr wieder Teams des „Gymnasium Heißen“ die Herausforderung in der Ruhrarena annehmen werden.

Es fuhren für die „Heißener Schuldrachen Oldies“:
Damen: Frau Eppinger, Frau Siegmund, Frau Duffe, Frau Neumann, Frau Mharchi, Frau Lunow, Frau Vogt, Frau Schlüter, Frau Heusel-Butenberg, Frau Schulz, Frau Dottai und Frau Pfannstiel.
Herren: Herr Leyer, Herr Damm, Herr Risken, Herr Khatir, Herr Thaper, Herr Tacke, unser Praktikant Olivier Kerkhoff, die Altabiturienten Younes Metley und Jonas Kathmann (Abi Jahrgang 2012).

Es fuhren für die „Heißener Schuldrachen Youngster“:
Damen: Jule Friedemann (Q1), Christina Brandenburg, Jana Augenstein, Elisa Wositsch, Nadine Kerschl, Julia Kalbitzer, Shari Späh, Marie Mraovic, Saskia Sunten und Rojda Könülsök (alle Q2).
Herren: Yannik Schützmann, Lukas Steinborn, Mario Winkler, Lukas Dicke, Aaron Berger, Tim Vogel, Tim Teves, Florian Günter (alle Q2). Unterstützt wurden sie von den diesjährigen Abiturienten Lukas Tillmann, Julian Zimmermann und Nils Bartsch.

Komplettiert wurden beide Mannschaften durch Trommler Jakob Kopadze (Klasse 6).
Verfasst von Henrik Tacke und Benedikt Heyer

Gymnasium Heißen beim 1. Mülheimer Firmenlauf

Am 7. Juni fand der erste Mülheimer Firmenlauf über 5,4 km statt – Anlass für neun Kolleginnen und Kollegen des Gymnasiums Heißen sich sportlich zu betätigen.

Alle teilnehmenden Läufer sind sich einig, dass dies eine sehr gelungene Premiere war und hoffen, dass bei der zweiten Auflage im kommenden Jahr weitere Kolleginnen und Kollegen für den Lauf zu begeistern sind und an den Start gehen werden.

H.Ries

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Im InnoTruck in Richtung Zukunft: Mobile Ausstellung des BMBF macht am Gymnasium Heißen Lust auf Technik-Berufe

Am 29. und 30. Juni 2017 zeigt die Initiative InnoTruck des Bundesforschungsministeriums auf dem Schulhof des Gymnasiums Heißen mit einer interaktiven Ausstellung, warum Innovationen in Technik und Naturwissenschaften für die Zukunft so wichtig sind. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks können angemeldete Schulklassen an multimedialen Führungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in Technik-Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Donnerstag von 14.15 bis 17.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie umliegende Schulen am Stellplatz in der Kleiststraße 50 eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Taekwondotraining im Sportunterricht

 

Am 16.5.2017 bekamen Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a einen kurzen Einblick in die Kampfsportart Taekwondo. Der Trainer namens Herr Hauffe zeigte uns viele Tricks, die er auch an seiner Taekwondoschule (Kampfsportakademie Hauffe) lehrt.

Darunter waren spezielle Tritte, die Klassische Taekwondo- Kampfstellung sowie den üblichen Taekwondoschlag. Dabei erzählte Herr Hauffe uns davon, dass er in einem Koreanischen Kloster in den Kampfsportarten Taekwondo und Hapkido unterwiesen wurde. Dort lernte er auch die Meditation.

Er zeigte uns abschließend auch wie man meditiert, damit wir uns ein wenig von dem anstrengenden Training erholen konnten. Es war ein interessantes Training, welches der Klasse 5a (und den übrigen 5. Klassen) viel Freude bereitet hat.

Anton Dominik + Felix Meyer, 5a

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1. Platz im Sportabzeichen-Wettbewerb 2016

Unsere Schule war am 10. Mai vom Mülheimer Sportbund zur Auszeichnung der erfolgreichsten Schulen im Sportabzeichen-Wettbewerb 2016 eingeladen. Die feierliche Veranstaltung fand in der Sparkasse Mülheim statt. Das Gymnasium Heißen wurde durch Herrn Ries, Herrn Preiser und zehn Schüler der 6D vertreten. Am Wettbewerb hatten insgesamt 22 Mülheimer Schulen teilgenommen, von denen die zehn erfolgreichsten zu der Ehrung eingeladen waren.

Zunächst wurden alle Gäste von den Vorständen der Sparkasse Mülheim und dem Chef des Mülheimers Sportbundes begrüßt. Anschließend wurden viele Zahlen und Statistiken präsentiert. So wurde berichtet, dass im vergangenen Jahr 2952 Kinder und Jugendliche in Mülheim das Sportabzeichen abgelegt haben. Das war ein neuer Rekord.

Dann wurde es spannend und die Preisverleihung begann. In der Gruppe der weiterführenden Schulen mit mehr als 800 Schülern, belegte das Gymnasium Heißen den ersten Platz und konnte die Siegprämie und eine Urkunde entgegennehmen.
Uns hat der Ausflug sehr viel Spaß gemacht und wir waren stolz, dass unsere Schule den Wettbewerb gewonnen hat.

Ole und Jan Dimnik, 6D

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Besuch des Laborgartens

Passend zur Unterrichtsreihe ‚Genetik’ besuchten wir, der Bio-LK Q1 von Frau Heitkamp, den Laborgarten im Heisenberg-Gymnasium in Dortmund. Dort hatten wir die Chance, die im Unterricht besprochenen Methoden der Gentechnik
praktisch auszuprobieren.

Dazu gehörten die PCR-Methode, die DNA-Isolierung und die DNA-
Sequenzierung. In Kleingruppen aufgeteilt, bekamen wir von der Laborleiterin Frau Sperling Anweisungen zu den Experimenten und dessen Ausführungen.

Die DNA-Sequenzierung führten wir an einer Fisch-DNA durch. Es wurden
verschiedene Reagenzien zu dem Material hinzugefügt, beispielsweise Ethanol. Nach jeder Zugabe einer Flüssigkeit wurde das Gemisch zentrifugiert.

An einem anderen Tisch führten wir die PCR-Methode durch. Es wurden ebenfalls verschiedene Flüssigkeiten zusammen gemischt. Dazu gehörte die (Fisch-) DNA, Primer, Nucleotide, Polymerasen und Wasser. Anschließend wurde eine Gelelektrophorese durchgeführt.

 

 

 

Auch bei der DNA-Isolierung wurden verschiedene Reagenzien zu dem vorhandenen Material hinzugefügt. Diese wurden dann in einem Thermocycler eine Stunde lang erhitzt und dann wieder abgekühlt. Zum Schluss wurde die DNA in einem weiteren Gerät mit einem Laser bestrahlt und dadurch sichtbar gemacht.

Insgesamt war der Besuch im Labor sehr interessant und aufschlussreich. Man konnte die gentechnischen Verfahren, welche wir im Unterricht nur in der Theorie besprochen hatten, auch praktisch durchführen.

In einem Abschlussgespräch erklärte uns dann Herr Dr. Mundry, der verantwortliche Lehrer an dieser Schule, die Anwendung und Bedeutung dieser Methoden für die Wissenschaft und machte uns auch den Einfluss auf unser Leben deutlich.

Christina Brandenburg, Elisa Wositsch Q1

Fußball-Turnier „Changing Teams“ am 09.03.2017

Luisenschule gewinnt faires Fußball-Turnier der Mülheimer Schulen
Die Einzelsiege gehen an Clara Ponten, Jaden Bagh und Willi Sando

Zu dem Fußballturnier der 5. und 6. Klassen trafen sich rund 120 Fußballerinnen und Fußballer von sieben weiterführenden Schulen, um ihren Meister im fairen „Changing Teams-Turnier“ zu ermitteln.
In jeder von fünf Spielrunden spielten die Schülerinnen und Schüler in einem neu zusammen gewürfelten Team miteinander. Punkte gab es für Siege, Unentschieden und für jedes geschossene Tor. Dabei erspielte Jeder Punkte für seine Schule, aber es gab auch ein individuelles Ergebnis. So blieb es für alle bis zum Ende des Turniers sehr spannend, welche Schule den Gesamtsieg erringen und welcher Schüler und welche Schülerin die meisten Punkte erspielen würde.
„Wir haben sehr spannende Spiele gesehen, die wirklich auf einem hohen Niveau waren. Vor allem aber seid Ihr sehr fair miteinander umgegangen“, lobte Mirko Schweikhard vom Fußballverband Niederrhein bei der Siegerehrung. Gemeinsam mit dem Ausschuss für den Schulsport richtete er wieder das Turnier für die Schulen aus.
Zahlreiche Eltern schauten von der Hallen-Empore zu und sorgten sowohl während des Turniers als auch bei der Ehrung für eine tolle Stimmung.
Lautstark wurden die Siegermannschaften, aber auch die Einzelsieger bejubelt. Das beste Team stellte die Luisenschule mit 40,3 Punkten vor dem Vorjahressieger Gymnasium Broich mit 35,6 Punkten und dem Gymnasium Heißen (33,4 Punkte).

Die erfolgreichste Spielerin an dem Vormittag war Clara Ponten vom Gymnasium Broich. Sie erreichte mit 42 Punkten bei den Mädchen die Höchstpunktzahl. Jaden Bagh (Willy-Brandt-Schule) und Willi Sando (Luisenschule) erspielten mit 69 und 67 Zählern bei den Jungen die meisten Punkte.
Keiner der Kickerinnen und Kicker ging mit leeren Händen nach Hause. Der Fußballverband zeigte sich sehr großzügig und verteilte Medaillen, Fußbälle und T-Shirts.

Die Ergebnisse im Überblick:
Die Schulwertung :
1. Luisenschule 40,3 Punkte
2. Gymnasium Broich 35,6
3. Gymnasium Heißen 33,4
4. Otto-Pankok-Schule 31
5. Willy-Brandt-Schule 30,3
6. Realschule Mellinghofer Str. 27,45
7. Realschule Stadtmitte 25,8

Einzelwertung der Jungen
1. Jaden Bagh (Willy-Brandt-Schule) 69 Punkte
2. Willi Sando (Luisenschule) 67 Punkte
3. Derek Asamoah (Gymnasium Broich) 54 Punkte

Einzelwertung der Mädchen
1. Clara Ponten (Gymnasium Broich) 42 Punkte
2. Edita Rexkepi (Willy-Brandt-Schule) 36 Punkte
3. Cara Siebrecht (Otto-Pankok-Schule) 35 Punkte

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Annette Michels
Tel. (0208) 30 850 21
Annette.michels@msb-mh.de

Geschäftsführung Ausschuss für den Schulsport
Geschäftsstelle Mülheimer Sportbund
Südstraße 25
45470 Mülheim an der Ruhr

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Schülersprechstunde mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten am 17. Februar 2017

 

 
Politik braucht Beteiligung – ein Fazit aus der Schülersprechstunde
Welche Bedeutung der Teilhabe und Mitgestaltung an
demokratischen Prozessen zukommt, war eine ganz wesentliche
Erkenntnis nach dem Besuch von Oberbürgermeister Ulrich
Scholten am Gymnasium Heißen. Rund 180 Schülerinnen und
Schüler hatten sich im Rahmen des Sozialwissenschafts- (SoWi-)
und Politikunterrichtes auf den Besuch des Stadtoberhaupts an
ihrer Schule bestens vorbereitet und stellten viele –
erfreulicherweise auch kritische – Fragen zum Geschehen in
Kommunal- und Landespolitik.

Schülersprechstunde. Oberbürgermeister Ulrich Scholten spricht mit Schülern und Schülerinnen des Gymnasium Heißen. Schul- und Stadtteilbibliothek Heißen, Kleiststraße.
17.02.2016
Foto: Walter Schernstein

So zeigte sich die Schülerschaft interessiert an Themen wie unter
anderem dem öffentlichen Nahverkehr, der räumlich/sächlichen
Ausstattung ihrer Schule, der Haltung Scholtens zum Thema „G8
oder G9“ oder auch seiner Einschätzung zum SPD-Kandidaten für
die Bundestagswahl, Martin Schulz. Eine Schülerin, die die letzte
Ratssitzung persönlich verfolgt hatte, erkundigte sich zudem, wie
künftig nun mit den Kosten zur Unterbringung der Flüchtlinge
verfahren werde. Da die derzeit zugrunde gelegte Landespauschale
für die der Stadt Mülheim tatsächlich entstandenen Kosten nicht
auskömmlich sei, sei im Rat kontrovers über die Möglichkeiten und
Chancen einer Klage gegen das Land beraten worden. Die
Erfolgsaussichten sollten, so zitierte Scholten Stadtdirektor Frank
Steinfort, bei Einleitung eines solchen Klageverfahrens „bei
mindestens 60%“ liegen. Hiervon gehe man momentan
mehrheitlich nicht aus. Daher seien parallel auch anderweitige
Kommunikationswege wie zum Beispiel über den Städtetag zu
suchen, um in den Verhandlungen mit dem Land ein angemessenes
Ergebnis zu erzielen. Erfreut zeigte sich der Oberbürgermeister am
Beispiel dieser Frage, dass die Möglichkeiten, sich über den Besuch
politischer Sitzungen ein eigenes Meinungsbild zu verschaffen,
genutzt würden.

Schülersprechstunde. Oberbürgermeister Ulrich Scholten spricht mit Schülern und Schülerinnen des Gymnasium Heißen. Schul- und Stadtteilbibliothek Heißen, Kleiststraße.
17.02.2016
Foto: Walter Schernstein

Gefragt nach der Schuldensituation der Stadt Mülheim an der Ruhr
erläuterte Ulrich Scholten die Chancen, die sich für die Kommune
aus einer Teilnahme am Stärkungspakt 3 ergeben könnten. Sofern
die im Gesetzesentwurf formulierten Rahmenbedingungen in vollem
Umfang erfüllt werden könnten, könnte Mülheim an der Ruhr
jährlich rund 31 Millionen Euro aus dem Stärkungspakt erhalten.
Anhand weiterer Fragen zu den Themen „energetische
Stadtentwicklung“ sowie dem Bürgerbegehren, welches Ende 2016
im Zusammenhang mit der Vertragsunterzeichnung zur weiteren
Beteiligung der Innogy (ehemals RWE) an der medl auf den Weg
gebracht wurde, machten die Schülerinnen und Schüler deutlich,
dass ihnen nicht allein das Wissen um, sondern die Mitgestaltung
an politischen Themen und Prozessen wichtig ist. Sie äußerten
jedoch kritisch, dass nach ihrem Eindruck nicht immer ausreichend
Zeit zur Verfügung stehe, um sich vor relevanten Entscheidungen
eine umfassende Meinung bilden zu können. Ihr Wunsch sei es, das
brachten sie an verschiedenen Stellen des Gespräches zum
Ausdruck, dass eine noch stärkere Beteiligung an grundlegenden
Entscheidungen möglich sei.
Zum Abschluss der Schülersprechstunde danach gefragt, was die
Politik mit Blick auf die anstehende Landtags- und Bundestagswahl
tun könne, um gute Umfragewerte zu erzielen, verwies Ulrich
Scholten auf seine persönlichen Erfahrungen aus dem Wahlkampf:
Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und eine
„Politik zum Anfassen“ sei für demokratisches Handeln unerlässlich.
Aus diesem Grund freue er sich auch immer wieder auf Gespräche
mit jungen Menschen, wie zum Beispiel im Rahmen der
Schülersprechstunde.
Das von der Schülerschaft gezeigte politische Interesse während
der Veranstaltung beeindruckte den OB. Er appellierte an die
Jugendlichen, sich für die Ende dieses Jahres anstehende Neuwahl
des Jugendstadtrates aufstellen zu lassen und auf jeden Fall wählen
zu gehen. Dessen Mitglieder nutzten im Anschluss an die [1]
Schülersprechstunde die Gelegenheit, nicht nur für eine hohe
Wahlbeteiligung zu werben, sondern auch die Einladung
auszusprechen, sich aktiv in die Arbeit des Jugendstadtrates
einzubringen.

Kreatives Schreiben I

 

Lyrik nach 1945 – die „Neue Subjektivität“

Man muss vergessen, dass es so etwas wie Kunst gibt! Und einfach anfangen! […] Häufig höre ich von Leuten, denen ich meine Sachen zeige, dass dies nun eigentlich keine Gedichte mehr seien, und sie glauben, damit das entscheidende Urteil ausgesprochen zu haben. Sie sagen, das hier sei ja alles einfach, man könne es ja verstehen… Diesen Vorgang finde ich witzig. Was soll man da machen? Das Klischee, die ganze abstrakte Vorstellung von einem eigentlichen Gedicht noch einmal aufdecken? Es gibt kein anderes Material als das, was allen zugänglich ist und womit jeder alltäglich umgeht, was man aufnimmt, wenn man aus dem Fenster guckt, auf der Straße steht, an einem Schaufenster vorbeigeht…“

(aus: „Notiz“ von Rolf Dieter Brinkmann, 1968; Brinkmann zählt zu den Lyrikern der „Neuen Subjektivität“)

Schülertexte

– entstanden im Rahmen der Unterrichtsreihe zur „Neuen Subjektivität“ –

Es reicht

Ich frühstückte und ging

Ich ging im Walde so für mich hin

Ich dachte darüber nach was du

sagtest und kam zu dem Entschluss:

Dass es reicht!

Ich kam nach Haus‘ und du

sahst mich an

Ich ging starr an dir vorbei

in meine neues Leben hinein.

(Lea Franzen, EF)

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Sprache

Ich spreche Mond,

der Mond spricht zu mir,

eine Sprache,

die niemand versteht.

Ich spreche Mond,

der Kilometer weit entfernt,

und ohne Leben lebt,

ohne Sterben stirbt.

Ich spreche Mond,

eine Sprache ohne sprechen,

die nur ich verstehe,

denn ich spreche Mond und er antwortet mir.

(Lena Oberdörster, EF)

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Ich erinnere mich

an eine Zeit

vor dir:

Ich ging im Walde

so für mich hin,

doch hatte ein Licht

auf das ich zugehen konnte.

Doch jetzt:

Ich stehe im Waldesschatten

getrennt von dir

durch eine dunkle Wand,

die ich nicht durchbrechen kann.

Ich habe vergessen wer ich bin,

denn wer bin ich,

wenn ich nicht ich bin.

(Wiebke Nissen, EF)

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Zufluchtsweg

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Sieben Jahr, so ist’s schon her,

da gingest du und kamest nicht mehr.

Sieben Jahr steh ich nun hier

und denke dein,

wenn das geschlossene Lid der Nacht

mich umhüllt.

Nach sieben Jahr in Gedank‘

steh ich nach jenem Abend erneut,

denke dein und spreche zu dir:

Ich bin dir lieb und erfüll‘ meine Lieb‘

in ewiger Treu.

Ich komme zu dir,

wenn des hellen Mondeslichtes mich erhellt.

Das blau-weiße Meer funkelt im Schein,

und sagt zu mir: Nun komm herein.

Ich trete ein.

(Robin Kipp, EF)

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Ich der brennende Wüstenwind,

renne geschwind

durch das Labyrinth.

Die Bundesliga ist gegen RB Leipzig

Und die gesamte Nation vereint sich

Mein Vorbild ist HW4

Er ist halb Mensch und halb Tier

Herr Müller hörte selten so einen Müll

Er ging in den Unterricht mit Gebrüll

Er beleidigte mich arg

Und das erzählte ich dem Mark

Ich bin darüber sehr frustriert

Deshalb habe ich mich an der Playstation amüsiert

und somit meinen Gegner pulverisiert

(Tim Woop, EF)

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Erfolg

Ich träumte viel,

und hörte nicht mehr auf.

Denn ich hatte ein Ziel,

ich wollte hoch hinauf.

Doch ich musste mir eingestehen,

Erfolg kommt nicht von alleine,

man fängt klein an, das musste ich verstehen,

und so machte ich mich los auf meine‘ Beine‘.

Ich merkte, dass alles harte Arbeit ist,

nichts kommt, wenn man einfach rumsitzt,

das weiß sogar der größte Optimist,

man muss alles tun, bis man stark schwitzt.

Am Ende des Tages muss man kämpfen,

um sein großes Ziel zu erreichen,

denn dann kann man groß glänzen,

und die Sterne ergreifen.

(Shaun Kamalraj, EF)

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Atemnot

Ich fühle die Luft vom anderen Planeten,

tief atme ich ein,

um sie zu genießen.

Wie ein Sturm durchfährt sie mein Gesicht,

ich spüre sie mein Haar durchziehen,

wie ein frischer Frühlingswind.

Ich muss erkennen, sie wird verschwinden,

alles hier einsam hinterlassen,

und alles Leben nehmen.

Atemlos schnappe ich nach Luft,

doch alles was ich fühle meine brennende Lunge,

bevor alles um mich verschwimmt.

Ich fühlte die Luft vom anderen Planeten.

(Lena Oberdörster, EF)