AFRIKASPENDENLAUF 2017

AFRIKASPENDENLAUF 2017

Zuerst haben wir unsere Eltern und weitere Verwandte gefragt, ob sie pro Laufrunde Geld für Afrika spenden könnten. Seit Jahren wird an unserer Schule auf diese Weise Geld für Afrika gesammelt.

Am Tag des Ereignisses sind wir selbstständig, zum Teil mit dem Bus gefahren und manche wurden mit dem Auto zum Sportplatz gebracht. Dort trafen wir uns in den Klassen und wir besprachen den Tagesablauf.

Zunächst standen viele Spiele auf dem Programm, die in Afrika erfunden worden sind. Außerdem lernten wir einen Tanz kennen, der uns von einem afrikanischen Tänzer beigebracht wurde.

Danach kam der Höhepunkt des Tages: Wir starteten den Lauf mit einer anderen Klasse an der Seite, die unsere gelaufenen Runden zählte. Da es Hochsommer war, wurden wir mit kühlen Getränken und Snacks während des Laufens versorgt. So schafften wir viele Runden, oft mehr als wir vorher gedacht hatten.

Am Schluss, als einige Eltern von den Kindern kamen, haben nochmal alle Klassen zusammen den Tanz vorgeführt.

Nach dem Tanz sind wir nach Hause gefahren und haben die Spenden unserer Sponsoren fröhlich in Empfang genommen.

Neben den fünften Klassen, die ihre Läufe auf dem Sportplatz am Kahlenberg durchgeführt haben, haben sich auch die sechsten Klassen am „Tag für Afrika“ der „Aktion Tagwerk“ beteiligt und sind im Sportunterricht Runde um Runde für den guten Zweck gelaufen.

So konnten die beiden Jahrgangsstufen zusammen eine unglaubliche Spendenhöhe von 8.253,10 Euro erlaufen, die diversen Projekten in Afrika zu Gute kommen. Die Spenden, die die Schülerinnen und Schüler erlaufen haben, haben wir zu 50% der „Aktion Tagwerk“ zukommen lassen, die damit Jugendbildungsprojekte in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt. Die anderen 50% gehen an den Mülheimer Verein „Love from Africa“, der sich in Mülheim um Mitbürger aus Afrika und anderer Herkunft kümmert und darüber hinaus Hilfe für bedürftige Menschen in Ghana organisiert. Diese Hilfe ist zum Beispiel der Bau eines Gemeindezentrums samt Schule. Der Bau des Gemeindezentrums nimmt mit den Spenden jetzt ganz konkrete Konturen an. Nachdem im letzten Jahr das Grundstück erworben wurde, kann nun mit dem Bau begonnen werden. Zur Zeit werden die Kinder, die teilweise elternlose Waisenkinder sind, noch in einer kleinen Wohnung unterrichtet (auf dem Bild sieht man einen Teil von ihnen beim Essen). Das Gemeindezentrum wird dann in Zukunft den passenden Rahmen für den Unterricht und weitere Hilfsmaßnahmen bieten.

Bela Ziegler und Emma Baron, 6b & Dr. Roland Guderley

Suchtvorbeugung in den Jahrgangsstufen 8/9

Suchtvorbeugung nur in den Jahrgangsstufen 8 und 9?
Nein, aber hier liegt unser besonderer Schwerpunkt!

Mit dem Kooperationsprojekt „Check it!“, das vom GINKO (Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum) erarbeitet wurde, wird die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht auf verschiedenen Ebenen angeregt.
Weder kurzfristige Aktionen noch ausschließliche Wissensvermittlung stehen im Vordergrund, vielmehr bietet dieses Konzept Möglichkeiten/Anlässe zur Reflexion des eigenen (Alltags-) Suchtverhaltens und zur Verbesserung der eigenen Handlungskompetenz im Hinblick auf Konfliktverhalten, schulischen und privaten Problemdruck und Freizeitverhalten.

Dabei übernehmen im Laufe eines Schulhalbjahres inner- und außerschulische Kooperationspartner spezifische Aufgaben dieses Projektes:

  • Klassen-/Deutschlehrer und Beratungslehrer: Einführung in die Problematik, Berücksichtigung des realen Erfahrungshorizontes, Funktionen von Suchtmitteln usw.
  • GINKO: Besuch einer Beratungsstelle,
  • Polizei: Unterrichtsbesuch eines Vertreters des Kriminalkommissariats mit Informationen über die gesetzlichen Bestimmungen und den Sinn von Regeln und Normen,
  • ehemalige Suchtabhängige: z.B. der Besuch eines ehemaligen Alkoholikers, der Veränderungen und die Probleme im Leben eines süchtigen Menschen beschreibt,
  • Therapieeinrichtung: Besuch einer Therapieeinrichtung, z.B. der „Fähre“ in Essen mit der Möglichkeit zu Gesprächen mit Patientinnen und Patienten,
  • Eltern: Im Verlauf oder als Abschluss des Projekts kann ein Elternabend mit Anregungen zu erzieherischen Konsequenzen stattfinden.

In verschiedenen Fächern wie z.B. in Politik, Biologie, Religion und Deutsch werden entsprechend den Richtlinien Unterrichtseinheiten zum Thema Süchte und Drogen in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen durchgeführt. In der Jahrgangsstufe 7 oder 8 haben einzelne Klassen an einem Nichtraucher-Wettbewerb teilgenommen.

Marc Khatir

Hilfe für Flüchtlinge

Wie im letzten Jahr möchte ich auch jetzt wieder zu Weihnachten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (15-18 Jahre) aus verschiedenen Ländern eine kleine Freude bereiten. Inzwischen ist die Zahl derer, die zu uns gekommen sind, gestiegen. Ihre Situation gleichbleibend traumatisch. Wie bisher erhalten sie einen Vormund, werden grundversorgt, in verschiedenen Heimen untergebracht und an Berufsschulen unterrichtet. Dort besuchen sie zunächst einen Deutschkurs. Danach können sie in Regelklassen weiter ausgebildet werden.
Durch den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern hat sich gezeigt, dass Integration gelingen kann und die Jugendlichen insbesondere im schulischen Bereich gute Erfolge erzielen. Es ist nicht immer einfach, aber alle Bemühungen lohnen sich.
Die Tradition an unserer Schule – Pakete zur Weihnachtszeit – soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. In Absprache mit den Vormündern (Sozialdienst katholischer Frauen in Bochum – SkF-Bochum.de) können sie folgende Dinge beinhalten:
– Süßigkeiten
– Hygieneartikel
– kleine Taschenlampen
– Spiralhefter und Kugelschreiber
– Mütze, Schal, Handschuhe
– Socken
– Kinokarte (auch in Bochum verwendbar)
– Handtuch
Bei Abgabe einzelner Sachen packen wir die Pakete selbst.
Zusätzlich werden nach wie vor Winterjacken benötigt. Um für den Vormund oder die Sozialarbeiter bzw. Betreuer erreichbar zu sein, ist ein Handy wünschenswert; dies muss von den Jugendlichen über Bekannte oder Freunde selbst organisiert werden. Wer noch ein älteres Modell in der Schublade hat, findet auf jeden Fall einen dankbaren Abnehmer.
Ich hoffe darauf, dass mich möglichst viele Schüler/innen und Eltern unterstützen.
Abgabe: Raum E252 oder Lehrerzimmer

Brigitte Neu

Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika

Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika

Auch im Jahr 2015 hatten wir für den 05.05.2015 den „Sponsored-Run“ aller Sechstklässler auf dem Sportplatz am Kahlenberg geplant. Leider hat uns eine Unwetterwarnung des Wetteramtes einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Aktion konnte nicht an diesem Tag durchgeführt werden. Das hat die Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs aber nicht davon abgehalten trotzdem für den guten Zweck zu laufen. Mit Hilfe der Sportlehrer wurden die Läufe im Rahmen des Sportunterrichtes durchgeführt. Der tolle Einsatz bei diesen Läufen erbrachte unglaubliche 7.022,55 Euro, die zu jeweils 50% der „Aktion Tagwerk“ zugekommen sind, die damit Jugendbildungsprojekte in Burundi, der Elfenbeinküste, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt. Die anderen 50% gingen an den Mülheimer Verein „Love from Africa“, der sich in Mülheim um Mitbürger aus Afrika und anderer Herkunft kümmert und darüber hinaus Hilfe für bedürftige Menschen in Ghana organisiert, wie zum Beispiel den Bau einer Schule und den eines Reha-Centers.
Wir danken den engagierten Läufern und ihren Sponsoren für dieses tolle Spendenergebnis.

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Regenwasserprojekt

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Abkopplungsmaßnahme am Gymnasium Kleiststraße – Projektinfos

Worum geht es?
Das Ruhrgebiet ist in den vergangenen Jahrzehnten – eigentlich im gesamten vergangenen Jahrhundert – in punkto Natur häufig nicht gut behandelt worden. Besonders hart hat es die Bäche an der Emscher und die Emscher selber getroffen. Als vor mehr als einem Jahrhundert der Kohlebergbau zwischen Ruhr und Lippe im großen Stil begann, wurden sie zu offenen Abwasserläufen ausgebaut. Da durch den Kohleabbau häufige und starke Bergsenkungen passierten, die Abwassermengen genau wie die Industrie und die Bevölkerung rasant zunahmen und es schon wiederholt zu Epidemien durch Abwasser und unhygienische Verhältnisse gekommen war, war ein leistungsstarkes Abwassersystem zu dieser Zeit dringend notwendig. Dies wurde geschaffen, in dem man die Bäche begradigte, mit Sohlschalen aus Beton auskleidete und wo nötig eindeichte: das Emscher-System mit seinen „Köttelbecken“ war geboren. Es leistete viele Jahrzehnte gute Dienste, indem es alles Abwasser schnell und problemlos zu den Kläranlagen leitete und dabei einen hervorragenden Schutz vor Hoch-wasser bot – und das alles zu bezahlbaren Kosten.

Heute ist der Bergbau aus dem Ruhr- und Emschergebiet abgewandert. Damit hören die Bergsenkungen auf und es gibt keinen triftigen Grund mehr für offene Abwasserläufe. Mehr noch: die Bevölkerung wünscht sich für ihre Freizeit saubere Gewässer, an denen sie wandern und Rad fahren, sich aufhalten und wohlfühlen kann. Das geht nur an abwasserfreien, intakten Gewässern. Auch die Gesetzgebung fordert mit der sogenannten europäischen Wasserrahmenrichtlinie, dass alle Gewässer Europas einen guten ökologischen Zustand erreichen.

Die Emschergenossenschaft arbeitet daher seit 1990 am Umbau des Emscher-Systems: das Abwasser wird dabei aus den Gewässern in unterirdische Abwasserkanäle/Rohrleitungen verbannt und unterirdisch zu den Kläranlagen geleitet. Die Gewässer führen dann nur noch sauberes Wasser und benötigen ihr Betonkorsett und die geraden Ufer nicht mehr, sie werden schöner und natürlicher gestaltet und bekommen endlich das Gesicht, das sich die Menschen wünschen. Überall in der Region finden sich solche Kanal- und Gewässerbaustellen der Emschergenossenschaft, und die umgebauten Gewässer werden immer mehr. In Essen kann man sich am Beispiel des Läppkes Mühlenbachs in Frintrop und seit kurzem auch am Borbecker Mühlenbach vom Essener Uni-Klinikum bis zum Rhein-Ruhr-Zentrum bereits ein Bild davon machen, wie sich durch die neuen naturnah gestalteten Gewässer ein Land-schaftsbild verändert.

Das Projekt Emscher-Umbau ist aufgrund der Einzugsgebietsgröße von 865 km² und der Vielzahl der dabei zu bearbeitenden Aufgaben die größte wasserwirtschaftliche Maßnahme in Europa und ein deutlich sichtbarer Teil des Strukturwandels der Region.

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