Schulsanitäter bekommen Verstärkung!

In jedem Jahr suchen wir freiwillige Schülerinnen und Schüler aus dem siebten Jahrgang, die an der vierteljährlichen Ausbildung des ASB teilnehmen um anschließend wichtige ehrenamtliche Aufgaben als Schulsanitäter/innen wahrzunehmen. Im Anschluss gibt es eine Prüfung, deren Ergebnisse uns kurz nach „Redaktionsschluss“ erreicht haben. Demnach haben alle 9 Prüflinge vom Gymnasium Heißen bestanden. Dazu gratulieren wir recht herzlich! Die offizielle Urkundenverleihung wird beim traditionellen Pizzaessen kurz vor den Sommerferien stattfinden. Durch Konfirmationsfahrten fehlen Linda Bambey, Lucia L. ,Johanna Malich und Alina Schulz auf dem Foto. Rette uns wer kann!
S. Damm

Unsere neuen Sanis: Paul Geiger, Julia Henßen, Fiona Hüskes, Cassandra Banner, Simon Kösters

Schulsani-Contest 2016

Am 02.07.2016 fand der alljährliche Schulsani-Contest des ASBs, unseres Schulsanitäterausbilders, statt. Bei diesem Wettbewerb können Sanitäter verschiedener Schulen ihr Können im Bereich Sanitätsdienst unter Beweis stellen.
Vor ein paar Jahren noch war unsere Schule immer auf dem ersten Platz gewesen, bis sich keine Gruppe mehr gefunden hatte und wir somit auch nicht teilnehmen konnten. Von da an belegte das Burggymnasium Jahr für Jahr den ersten Platz.
Aber dieses Jahr sollte alles anders werden!
Um teilnehmen zu können, braucht man mindestens eine Vierergruppe, die wir auch zunächst aufgestellt bekamen. Jedoch mussten wir am Tag des Wettbewerbes mit Bedauern feststellen, dass zwei unserer Teammitglieder nicht erschienen. Also waren wir nur noch zu zweit. Wir dachten, wir könnten wieder nach Hause fahren, als dann aber noch eine Schülerin von einer anderen, „gegnerischen“, Schule ohne Gruppe zu uns kam und sich uns anschloss.
Wir hatten Glück und durften als Dreiergruppe losziehen. Wir bekamen einen Stadtplan und liefen zusammen mit Frau de Wit-Yokoi los.
Insgesamt gab es fünf Stationen: zwei Geschicklichkeitsstationen und drei Notfallstationen. Bei den Notfallstationen mussten wir z.B. eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen oder ein Motorradunfallopfer verarzten. Zu den Geschicklichkeitsstationen gehörte unter anderem, den europäischen Ländern ihre Hauptstädte zuzuordnen oder einen Parcour in einer bestimmten Zeit zu bestreiten.
Für alle Stationen gab es Punkte, die später von den „Prüfern“ zusammengezählt wurden.
Da wir nur zu dritt waren, aber man für manche Stationen mindestens vier Personen gebraucht hätte, hofften wir, zumindest nicht auf den letzten Platz zu kommen.
Wie sich herausstellte, waren wir, zu unserem eigenen Erstaunen, die zweitbeste Gruppe und belegten somit den zweiten Platz. Als Preise bekamen wir einen Gutschein für ein Liveerlebnis in einem „Escape-Room“ für unsere Gruppe, einen Pokal und eine Urkunde, welche ihr nun an der Tür unseres Saniraumes wiederfinden könnt.
Mitmachen lohnt sich also! Es war in der Tat ein für uns erfreulicher Tag, und die Betreuer der SchulsanitäterInnen unserer Schule danken Lara und Marielle für ihren Einsatz. Immerhin haben sie einen Samstag „geopfert“. Im Jahr 2017 hoffen wir erneut auf ein – nunmehr vollständiges – Team, das seine Fähigkeiten ebenso erfolgreich unter Beweis stellen möge.
Ende Oktober/Anfang November wird an unserer Schule eine Informationsveranstaltung durch den Arbeiter-Samariter-Bund für 7. Klassen stattfinden im Hinblick auf neue Ausbildungskurse. Diese werden Anfang des neuen Jahres beginnen. Der genaue Termin wird noch über die KlassenlehrerInnen bekanntgegeben werden. Wir hoffen auf zahlreiche, ebenso engagierte NachwuchssanitäterInnen.
Lara Strünkmann 9d
Marielle Evers 9d
Karin de Wit-Yokoi

Unser Schulsanitätsdienst

 „Hände, die helfen, schlagen nicht“

Viele Schulen rühmen sich heute damit, dass sie einen Schulsanitätsdienst aufbauen.

Dafür hat das Gymnasium Heißen nur ein müdes Lächeln, denn:

Schon zu Beginn der 80er Jahre fanden bei uns in der Freizeit Erste Hilfe Kurse für SchülerInnen statt. Hieran nahmen jährlich  ca. 50 SchülerInnen teil. 2001 wurde die Ausbildung der SchulsanitäterInnen kommerziell geregelt.

2002 wurde dann der Schulsanitätsdienst offiziell gegründet und der Sanitätsraum eingeweiht.

Zunächst übernahm der Malteser-Hilfsdienst Mülheim die gründliche Ausbildung, aber leider gab es bei ihnen nach einiger Zeit Personalknappheit.

Glücklicherweise fanden wir schnell im Arbeiter-Samariter-Bund Essen einen neuen Partner, so dass wir die Ausbildung lückenlos fortsetzen konnten und hoffentlich noch lange können.

Neben der zweitägigen Grundausbildung in Erster Hilfe für die 5.Klassen findet jährlich in den siebten Klassen eine mehrmonatige Ausbildung zur Schulsanitäterin bzw. zum Schulsanitäter statt.

Wir haben in den Jahren mehr als 200 Sanitäter ausgebildet.

Und was machen unsere Schulsanitäter?

Viel, sehr viel sogar.

Alles aufzulisten, würde den Rahmen sprengen.

Hier einige Beispiele: In jeder Pause ist der Saniraum besetzt, in dringenden Fällen werden die Sanitäter aus dem Unterricht gerufen.

Unsere Sanitäter helfen bei kleinen und großen Verletzungen. Dies gilt nicht nur für SchülerInnen, sondern auch für alle Mitarbeiter und Gäste der Schule.

„Aus eigener Erfahrung bestätige ich, die Sanis sind toll!!!“, so Frau Jabs, die von Anfang an maßgeblich den Schulsanitätsdienst mit aufgebaut und betreut hat bis zu ihrer Pensionierung im Januar dieses Jahres.

Bei vielen Veranstaltungen, z.B. Sportveranstaltungen, Wanderungen der fünften Klassen,  sind sie stets präsent, aber auch bei Großveranstaltungen wie z.B. dem Cro-Konzert.

Und unsere Sanis sind gut, sehr gut. So werden die Sanis häufig bei Veranstaltungen von Grundschulen und auch Stadtteilveranstaltungen angefordert. In den vergangenen Jahren waren wir auch erfolgreich bzw. sehr erfolgreich bei Wettbewerben.

Leider fehlt unseren jetzigen Sanitäterinnen und Sanitätern der Mut, sich an Wettbewerben zu beteiligen. Da für das nächste Schuljahr ein „Auffrischungskurs“ geplant ist, sollte das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder bzw. weiter wachsen.

Bleibt also zu hoffen, dass wir bald erneut bei Sanicontests starten werden, so dass unsere Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung finden möge.

Unser herzlicher Dank gilt Frau Jabs für ihren unermüdlichen, engagierten und kompetenten Einsatz. Es wird schwierig, die von ihr hinterlassene Lücke zu schließen, aber dankenswerter Weise haben sich junge, ebenfalls sehr engagierte Kollegen bereit erklärt, dies zumindest zu versuchen.

Bei unserem alljährlich stattfindenden Pizzaessen am Schuljahresende zwecks Urkundenübergabe an unsere „Neuen“ und damit deren Aufnahme in den eingeschworenen Kreis der Heißener Schulsanitäter kommen wir alle, auch Ehemalige, in friedlich-froher Runde zusammen, getreu unserem Motto:

„Hände, die helfen, schlagen nicht“.

Die Reise geht weiter…………