Schule ohne Rassismus

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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am 6.12.2013 war es endlich soweit. In der Zeit von 11.45 bis 13.30 Uhr wurde unsere Schule im Vortagsraum der Stadtteilbücherei Heißen offiziell zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zertifiziert.

Kern der Veranstaltung war die Vorstellung der verschiedenen Aktivitäten, die am Gymnasium Heißen zur Förderung der Toleranz und des sozialen Miteinanders stattfinden. Schülerinnen und Schüler stellten die Projekte im persönlichen Gespräch an Informationsständen mit selbst gestalteten Plakaten, Bildern sowie kurzen Film- und Tonsequenzen vor.

Seit dem Jahr 2010 haben sich Schülerinnen und Schüler in einer Umfrage dafür ausgesprochen, im Umgang miteinander – und generell – darauf zu achten, dass man sich mit dem nötigen Respekt begegnet und gegen jegliche rassistischen oder ausgrenzenden Äußerungen vorgeht. Im Laufe der Jahre sind so viele Projekte entstanden, die diese Grundeinstellung verdeutlichen.

Folgende Projekte wurden genauer vorgestellt: der Anti-Rassismus-Tag im Jahrgang 8, das Altenprojekt, die Streitschlichter, die Projektwoche zum Thema Mobbing, die Patenschaft der SV für ein Mädchen aus Indien, die Aktion der SV zum Welt-Aids-Tag sowie die AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“. Auch die Zusammenarbeit mit dem Verein „Love from Africa“ wurde beleuchtet. So stellten Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs den „Tag für Afrika“ vor und Stella Weber, die Initiatorin des Vereins, gab Einblicke in dessen Arbeit.

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Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung durch den Gospelchor des Vereins „Love from Africa“ und den Unterstufenchor des Gymnasiums Heißen sowie eine Vorführung der Zumba-AG der Schule unter der Leitung von Lawrence Otoo (ebenfalls von „Love from Africa“). Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Leistritz dankte Herr Dr. Guderley den anwesenden Kooperationspartnern der Schule, die hier noch einmal kurz aufgeführt werden:

Frau Krallmann als ehemalige Schulleiterin, die viele Projekte mit iniziiert hat; Herr Leyendecker, Frau Henning und Frau Wehner vom CBE (Zentrum für bürgerschaftliches Engagement); Herr Behmenburg von „Pflege zu Hause“ für das Altenprojekt; Herr Fabian-Knöpges, Herr Böing und Herr Sarbandi für den Antirassismus-Tag; Herr Bardenheuer für die Erstellung einer Radiosendung zur AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“; Stella Weber und Lawrence Otoo vom Verein „Love from Africa“; Frau Kleinewegen vom kommunalen Integrationszentrum und Herr Sen vom Integrationsrat; Herr Dr. Rawe und Herr Roepstorff vom Stadtarchiv; Herr Draken und Frau Weyand von der Sparda-Bank West. Natürlich wurden die Projekte auch durch den Förderverein der Schule sowie Eltern und Schüler mit in die Wege geleitet bzw. durchgeführt.

Neben den Kooperationspartnern waren noch Herr Ernst als Dezernent für Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur ebenso wie Herr Fessen als Bezirksbürgermeister, Herr Pickert von der SPD und Elternvertreter sowie ältere Herrschaften des „Altenprojektes“ zugegen. Bevor Herr Bergmann zur Zertifizierung überleitete kam es bei der ca. 30-minütigen Vorstellung der Projekte an den Informationsständen zu angeregten Gesprächen über die Projekte und das Thema.

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Vor der eigentlichen Zertifizierung sprach Herr Draken von der Sparda-Bank West in Mülheim als unser Pate für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ über seine persönliche Anteilnahme an dem Thema und seine Verbundenheit mit den Inhalten.

Schließlich überreichte Herr Posselt als ein Urgestein des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Zertifizierungsurkunde an die Schülerinnen und Schüler.

Roland Guderley