Die Internationale Physik-Olympiade

Die internationale Physik-Olympiade ist für Kinder und Jugendliche, die ein reges Interesse für Physik haben und sich gern mit anderen messen wollen. Er findet jährlich im Sommer seit 1967 in einem der teilnehmenden Länder statt. Auch hier entsenden die teilnehmenden Nationen Teams, die aus bis zu fünf Teilnehmern bestehen. Sie müssen eine experimentelle und theoretische Klausur, die jeweils fünf Stunden dauert, bestehen. Im Rahmenprogramm haben sie viele Möglichkeiten, sich mit anderen Jugendlichen aus aller Welt auszutauschen.

Die Internationale Mathematik-Olympiade

Die Mathematik Olympiade ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Stufen 3 bis 12 bzw. 13. Sie hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition, bei dem Kinder und Jugendliche ihr logisches Denken, ihre Kombinationsfähigkeit und ihren kreativen Umgang mit mathematischen Methoden unter Beweis stellen können. Bei dem bundesweiten Wettbewerb nehmen jährlich mehr als 250.000 Kinder und Heranwachsende teil.

Känguruwettbewerb der Mathematik

Bei dem Känguruwettbewerb der Mathematik, der mittlerweile ein europaweiter Wettkampf ist, werden Schülerinnen und Schüler ab der 1. bis zur 12. (G8) bzw. 13. Klasse gefördert. Er wurde 1995 ergründet, wobei das Gymnasium Heißen seit 2002 regelmäßig daran teilnimmt. Der Ausrichter des Wettbewerbs ist der Mathematikwettbewerb Känguru e. V. der an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist. Hierbei werden Multiple Choice Aufgaben gelöst, die von mehreren Antwortmöglichkeiten immer nur eine richtige Lösung anbieten. Die Aufgaben gehen stets über eine reine Schulmathematik hinaus. Sie sind meistens Knobelaufgaben oder Aufgaben, bei denen das logische Denken gefördert und gefordert wird. Er findet einmal im Jahr statt, wobei die Aufgaben zentral gestellt und korrigiert werden. Die Zielsetzung ist, dass Spaß an der Mathematik vermittelt werden soll.

Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit

Die AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit – Krieg, Holocaust, Frieden?“

(Eine Begegnung mit der deutschen und europäischen Geschichte im 2. Weltkrieg)

 

Die AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit – Krieg, Holocaust, Frieden?“ wird seit 2008 alle zwei Jahre für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 angeboten. In den bisherigen fünf „Durchläufen“ nahmen insgesamt 105 Schülerinnen und Schüler daran teil. Ziel war und ist es, die Schülerinnen und Schüler für ihre Vergangenheit zu sensibilisieren, so dass sie zu mehr Toleranz im Miteinander kommen. Kernstück der AG sind die Fahrten nach Ysselsteyn in den Niederlanden und nach Opole und Oswiecim/Auschwitz in Polen. In Ysselsteyn befindet sich eine Kriegsgräberstätte mit über 32.000 Gräbern gefallener Soldaten der beiden Weltkriege. An einem Wochenende werden der Friedhof und die Begegnungsstätte des „Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ zum Ort der konkreten Auseinandersetzung mit dem Krieg, seinen Tätern und seinen Opfern. Das riesige Gelände des Friedhofs wird sowohl bei Tag als auch bei Nacht erkundet, Einzelschicksale werden genauer untersucht und ausgewertet. Ganz individuell und möglichst authentisch werden die gewonnenen Eindrücke künstlerisch umgesetzt. Bettlakengroße Kunstwerke zum Thema Krieg, Tod aber auch Hoffnung sind so schon entstanden und im Markt der Schule ausgestellt worden. Bei einem Besuch in Ysselsteyn hat eine Schülergruppe auch mit Stacheldraht das Erlebte zum Ausdruck gebracht. Für viele Schülerinnen und Schüler der ersten Durchgänge war das Zeitzeugengespräch mit Herrn de Winter ein Höhepunkt der Fahrt. Herr de Winter berichtete fesselnd von seinen Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs – vom brennenden Rotterdam, von seiner jüdischen Freundin, die in Auschwitz umkam und von seinem eigenen Aufenthalt im und seiner Flucht aus einem Konzentrationslager in den Niederlanden. In den folgenden Jahren haben weitere Zeitzeugen aus Holland ebenso faszinierende und auch ergreifende Schicksale vorgestellt. Allen gemeinsam ist der Wunsch nach einem miteinander und gemeinsamen Verstehen der verschiedenen Kulturen, aus der festen Überzeugung heraus, dass dies Kriege verhindern kann. Das Wochenende in Ysselsteyn bietet viel Zeit, um das Erlebte und anderes gemeinsam zu reflektieren.

Eine Woche lang dauert die Fahrt nach Opole und Auschwitz. In Opole – der Partnerstadt Mülheims – ist Gelegenheit, mit polnischen Schülern in Kontakt zu kommen und das Leben in Polen näher kennen zu lernen, bevor der weitere Teil der Fahrt sich ganz konkret am Ort des Schreckens mit dem Holocaust beschäftigt. Der Aufenthalt in Opole bringt die Schülerinnen und Schüler aus Polen und Deutschland zusammen und ermöglicht so einen regen Austausch über die Geschehnisse während des Zweiten Weltkrieges. Gemeinsam erfahren die Schülerinnen und Schüler aus der Partnerschule „Nr. 5“ sowie die Teilnehmer der AG etwas über den polnischen Widerstand anhand von Film- und Quellenmaterial, erleben aber auch durch gemeinsame Freizeitaktivitäten mit den polnischen Schülerinnen und Schülern das Leben in Polen heute. Auch der Besuch des Museums des Lagers Lamsdorf/Lambinowice mit einem intensiven Vortrag zur Geschichte des Lagers gibt Anlass zu intensiven Diskussionen zwischen den polnischen und deutschen Schülern über die unterschiedliche Vergangenheit und die Verantwortung, die daraus erwächst, aber auch darüber, dass es heute wieder ein gutes Verhältnis untereinander gibt. Dies zeigte sich jedes Mal im unbeschwerten Umgang miteinander bei den Treffen sowohl in der Schule als auch abseits des offiziellen Programms.

Das Programm in Auschwitz / Oswiecim besteht in erster Linie aus dem Besuch des Stammlagers und des Vernichtungslagers Birkenau. Hier werden durch gut ausgebildete Guides in den Führungen die Greuel in den Lagern deutlich.

Die Abende dienen dann der Aufarbeitung des Erlebten. Neben den Führungen beteiligt sich die Gruppe an Erhaltungsarbeiten im Stammlager. Bei den Fahrten gab es zudem Zeitzeugengespräche mit Überlebenden aus dem Lager. Die Erlebnisse aus dem Lager von einem Häftling persönlich erzählt zu bekommen ist ein äußerst emotionales Ereignis. Zusätzlich zum Besuch der Lager haben die Gruppen eine Stadtführung in Oswiecim, bei der die alte Synagoge aufgesucht wird und das frühere jüdische Leben der kleinen Gemeinde vorgestellt wird. Außerdem besuchen wir die Ausstellung des Häftlings Marian Kolodziej im Kloster Harmeze. In dieser hat der Künstler eindrucksvoll seine Erlebnisse im Lager festgehalten.

 

Neben den Fahrten finden weitere Programmpunkte im Ruhrgebiet statt. Fester Bestandteil sind dabei Zeitzeugengespräche, das Erkunden von Orten der NS-Vergangenheit in Mülheim sowie die Teilnahme an diversen aktuellen Aktionen zum Thema. Dazu gehörten u.a. der Besuch des „Zugs der Erinnerung“ in Essen, der Besuch eines Israel-Seminars sowie die Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen zum 9.11.1938 und der Befreiung des Lagers Auschwitz am 27.1.1945. Fester Bestandteil ist auch der NS-Film „Jud Süß“ zur Propaganda in der NS-Zeit mit anschließender Diskussion und Bewertung der Wirkungsweise. In diesem Zusammenhang wird auch das weitere propagandistische Vorgehen des NS-Staates anhand von Quellen bearbeitet. Wichtig ist als fester Programmpunkt auch der Besuch einer heimischen Synagoge und eines Workshops im Bunkermuseum Oberhausen, um auch den Aspekt des Bombenkrieges zu beleuchten. Beim historischen Rollenspiel unter dem Titel „Gefrierfleischorden“ schlüpften die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des historischen Rollenspielers Olaf Fabian-Knöpges in die Rolle von Zwangsarbeitern. Herr Fabian-Knöpges vermittelt durch sein Rollenspiel unter anderem sehr anschaulich Aspekte des Gehorsams, der Unterordnung und der Willkür in einem totalitären System. Das für die meisten Schülerinnen und Schüler bei dem Rollenspiel sehr intensive Erleben der eigenen Rolle wird in einer Nachbesprechung ausführlich reflektiert.

Viele Teilaspekte der AG wurden medial festgehalten. Bei der ersten Gruppe in eigenen kleinen Filmen, bei der zweiten Gruppe in einer Radiosendung, die im Rahmen des Bürgerfunks in Oberhausen/Mülheim unter Mithilfe des Bürgerfunkers Walter Bardenheuer entstand und gesendet wurde und in den weiteren Gruppen in einem Tagebuch, in dem Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken und Gefühle festgehalten haben.

Unser besonderer Dank gilt dem Verein zur Förderung von Städtepartnerschaften und der Sparda-Bank West für die finanzielle Unterstützung der AG.

 

 

Die Projektleiter (Dr. Roland Guderley, Markus Bergmann)

 

GINKO Stiftung für Prävention

Seit vielen Jahren kooperiert das Gymnasium Heißen mit der ginko Stiftung für Prävention. Insbesondere das Check-it-Programm der Stiftung wurde für verschiedenste Klassen der Mittelstufe genutzt und auch Präventionstage wie „Feiern statt Reiern“, der „Alkoholparcours“ und „ Klang meines Körpers“ zu Essstörungen waren Teil der Prävention unserer Schule. Seit 2014 haben wir gemeinsam mit ginko rund um das Halbjahreszeugnis Suchtpräventionstage mit den Check-it-Bausteinen für alle achten Klassen im Friedrich-Wennmann-Haus etablieren können.
Die ginko Stiftung für Prävention ist eine operative Stiftung, die zur Erfüllung ihres Stiftungszwecks selbst Projekte und Kampagnen durchführt. Sie wurde 1979 als Gesprächs-, Informations- und Kontaktzentrum gegründet mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche bei Schwierigkeiten und Konflikten zu unterstützen sowie die Entwicklung von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen zu verhindern.
Die ginko Stiftung ist Träger der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW sowie einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr.
Ein interdisziplinäres Team von zur Zeit 13 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern setzt zahlreiche Präventionsprojekte sowohl im kommunalen Bereich als auch auf Landesebene um und berät Fachkräfte und Betroffene.
Vom ginko aus wird die Arbeit von über 100 Prophylaxefachkräften im Land koordiniert. Dazu zählen z. B. Informationsdienste, Organisation von Fortbildungen und Arbeitstreffen.
Konkret erfolgt dies u.a. durch die Umsetzung von landesweiten Initiativen und Projekten wie die Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“, die Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ zur Förderung des Nichtrauchens sowie das Transferprojekt „MOVE – Motivierende Gesprächsführung mit riskant konsumierenden Jugendlichen“.
Die Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim versteht Suchtprävention als Teilbereich allgemeiner Gesundheitsförderung gemäß der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In Mülheim übernimmt sie folgende Aufgaben:
Primärprävention: Entwicklung und Durchführung von Projekten mit Jugendlichen zur Förderung von allgemeinen Lebenskompetenzen,
Sekundärprävention: Früherkennung suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher verbessern und Transfer in die Jugendberatungsstelle,
Fortbildung von Fachkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Betrieben,
Gremienarbeit und Vernetzung.
Die Jugendberatungsstelle begleitet Jugendliche in Konflikt- und Problemsituationen sowie bei akuten Suchtgefährdungen. In Form von Einzelgesprächen und Gruppenangeboten erhalten sie Unterstützung, um ihnen ein suchtfreies Leben zu ermöglichen. Suchtgefährdete Jugendliche sind nicht nur bereits auffällig gewordene riskant konsumierende Jugendliche sondern auch solche Jugendliche, die sich in aktuellen oder andauernden Konflikt- und Spannungssituationen befinden.
Die Beratung ist kostenlos, anonym und vertraulich.
Die Informationen sind überwiegend der Seite http://www.ginko-stiftung.de/muelheim/default.aspx entnommen, auf der auch noch weitere Informationen abrufbar sind.

Kennenlern-Klassenfahrt nach Blankenheim

Unsere Klassenfahrt war sehr schön. Als wir auf der Burg Blankenheim ankamen,gingen wir erst einmal in den Rittersaal, wo wir auch immer essen würden.
Dort bekamen wir anfangs alle nötigen Informationen über die Burg, zu unseren
Zimmern und dem Programm. Danach bezogen wir unsere Zimmer und gingen
um 12:30 Uhr wieder nach unten in den Rittersaal zum Mittagessen.
Wir hatten einen Tischdienst, der immer ein paar Minuten vor dem Essen da
sein musste, um alle Tische zu decken. Nach dem Essen mussten die Kinder, die
für diesen Tischdienst eingeteilt waren, bleiben, um die Tische abzuräumen und
die Teller von Essensresten zu säubern. Die Kinder vom Tischdienst konnten einem
sehr leid tun: Denn die Reste, die manchmal aus Kakao, Brötchen, Kartoffelpüree,
Reis und Spaghetti bestanden, sahen in dem Eimer, in dem alles zusammen
geschüttet wurde, nicht sehr appetitlich aus.
Noch am ersten Tag lernten wir unseren Betreuer Daniel kennen. Und in den
weiteren Tagen, die wir dort waren, sollten wir verschiedene Prüfungen lösen,
um einen verschwunden Professor zu finden…!
Auf dem Programm standen auch eine Nachtwanderung und ein Filmabend, an
dem wir die drei ??? geguckt haben. Der krönende Abschluss am Donnerstag
war ein Ritteressen und ein Partyabend. Dafür sollte sich jede Klasse zwei Programme
ausdenken. Unsere Klasse hat Witze und einen lustigen Sketsch vorgetragen.
Alles in allem war es eine sehr schöne Woche auf Burg Blankenheim.

Muriel Blomeyer, 5d

Andere beschreiben es so:
Am 14.10.2013 trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 auf dem
Schulhof. Als wir dann eine halbe Stunde gewartet hatten, kamen die Busse.
Nach einer langen Busfahrt kamen wir in Blankenheim an. Nachdem alle ihre
Betten bezogen und ihre Koffer geholt hatten, ging es zum Mittagessen. Danach
lernten wir unseren Freizeitführer namens Rudi kennen. Wir gingen mit ihm auf
eine Wiese, auf der wir ein paar Spiele spielten. Danach liefen wir in den naheliegenden
Wald und lernten etwas über Marco Polo, den Handelsmann. Marco
Polo hatte das Problem, dass man, wenn man Waren über die Grenze bringen
wollte, dem Zöllner eine Münze zahlen musste. Deshalb schmuggelte er seine
Waren über die Grenzen. Wir bauten ein Lager und machten ein Spiel zu dem
Thema „Schmuggeln“. Am Abend sollte eigentlich eine Nachtwanderung stattfinden,
doch es regnete so stark, dass wir statt einer nächtlichen Wanderung im
Wald unsere mitgebrachten Spiele auspackten und spielten.
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Am nächsten Morgen trafen sich alle im Rittersaal, um ein hölzernes Amulett zu
basteln. Wir fanden dies ganz toll, denn wir mussten z.B. auch ein Loch in den
Holztaler bohren und die Rinden nach Bedarf wegschneiden.
Am Dienstagnachmittag trafen wir uns nach einem leckeren Mittagessen auf
dem Burghof. Wir versammelten uns im Kreis und Rudi erklärte uns das Spiel.
Es ging darum, von den Menschen, die auf dem Burghof herumliefen, möglichst
viele Schlüssel zu bekommen. Es gab maximal für jede 4-er Gruppe neun
Schlüssel zu vergeben. Einen Schlüssel konnte man bekommen, indem man zu
einem Menschen ging und fragte, ob er einen Schlüssel habe. Wenn der Gefragte
mit „Ja“ antwortet, gab er dem anderen eine Aufgabe. Wenn er diese erfüllt
hatte, bekam man einen Schlüssel.
Nach dem Abendessen konnten wir endlich die spannende Nachtwanderung im
Wald machen. Die Dunkelheit war sehr unheimlich, denn es war stockfinster.
Als wir wieder am Burghof waren, erwartete uns eine Überraschung. Da Florian
und Annika Geburtstag hatten, durften wir uns am späten Abend mit Süßigkeiten
und anderen Leckereien den Bauch voll schlagen. Am letzten Tag mit Rudi
haben wir das Bogenschießen erlernt. Am Nachmittag spielten wir ein Spiel, bei
dem man ein „Gespenst“ war und bestimmte Fragen beantworten musste. Ziel
des Spiels war es, in die Burg zu kommen. Für jede richtig beantwortete Frage
durfte einer aus der 4-er Gruppe das Gespenster-Püppchen auf dem Spielfeld einen
Schritt nach vorne schieben.
Danach sind wir in eine Höhle gegangen und haben dort den Gral von Blankenheim
zur Erinnerung an die schöne Zeit dort gekriegt. Leider war dann die Zeit
mit Rudi schon vorbei und wir mussten uns verabschieden. Als Abschiedsgeschenk
überreichten unsere Klassensprecher unserem Freizeitführer eine Postkarte
mit unseren Unterschriften.
Am Abend haben wir mit allen 5. Klassen einen Film geguckt und zwar „Die
drei ???“. Der Film war sehr spannend und manche Stellen waren so aufregend,
dass sich einige von uns erschreckt haben.
Am nächsten Vormittag haben wir Skelette als Dekoration für den Partyabend
gebastelt. Wir trafen uns am Nachmittag wieder und machten eine Rallye durch
das Dorf. Wir mussten Fragen beantworten und durften alle Leute ansprechen.
Die Gruppen, die alle Fragen richtig beantwortet und das Lösungswort herausgefunden
hatten, durften sich anschließend Souvenirs und Süßes kaufen. Statt
dem Abendbrot erwartete uns am letzten Abend ein richtiges Rittermahl. Es gab
Hühnchen mit Sauerkraut und Kartoffeln. Wir mussten alles mit den Fingern essen.
Danach haben wir zusammen mit der 5c einen Partyabend veranstaltet. Nach ein
paar Beiträgen der Schülerinnen und Schüler, z. B. eine Modenschau, haben wir
Süßigkeiten und Snacks genascht, getanzt und gespielt.
Am letzten Tag waren wir alle sehr traurig, denn wir hatten großen Spaß in
Blankenheim und diese Fahrt war außerdem gut für unsere Klassengemeinschaft.

Milo und Lewin, 5e

Hausaufgabenkonzept

I. Verantwortung der Unterrichtenden

Die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums Heißen verstehen es als ihre Verantwortung, die unten aufgeführten Grundsätze des Umgangs mit HA zu beachten.
Nicht alle Grundsätze werden dabei in jedem Unterrichtsfach in gleicher Weise zum Tragen kommen, da sie sich immer an den z.T. sehr unterschiedlichen fachspezifischen Anforderungen und Lernzielen des jeweiligen Faches orientieren.

a. Grundsätze des Umgangs mit HA

  • Wir erachten Hausaufgaben als einen wichtigen Bestandteil schulischer Arbeit.
    Sie erfüllen zentrale und unverzichtbare Funktionen im Rahmen des Unterrichts,
    da…

    • sie die schulische Arbeit sinnvoll ergänzen (der wesentliche Teil des Lernerwerbs findet im Unterricht statt!).
    • sie den SchülerInnen die Chance geben, die im Unterricht erarbeiteten Inhalte und Fertigkeiten zu üben und zu vertiefen.
    • sie zur Vorbereitung/Nachbereitung der Unterrichtsstunden dienen.
    • die SchülerInnen die bereits erarbeiteten Inhalte wiederholen, wodurch allein ein langfristiger Lernerfolg erzielt werden kann.
    • die SchülerInnen den erlernten Stoff noch häufiger praktisch anwenden können (u.a. Informatik).
    • die SchülerInnen ihre Vorkenntnisse/Fertigkeiten in umfangreicherer Form einbringen können (u.a. Musik).
    • sie den SchülerInnen helfen, die oben beschriebenen Aspekte des Lernens immer selbstständiger zu meistern.
  • Wir sind der Ansicht, dass -abhängig von den Anforderungen der unterschiedlichen Unterrichtsfächer-  ganz unterschiedliche Formen von Hausaufgaben besonders effizient sind, wenn die SchülerInnen z.B.:
    • längere Texte verfassen (z.B. Deutsch, Englisch).
    • Material selbstständig auswerten (z.B. Erdkunde).
    • Informationen in Form der Recherche sammeln und strukturieren (z.B. Musik).
    • Beobachtungsaufträge auch über einen längeren Zeitraum ausführen (z.B. Kunst).
    • ihre Lernfortschritte selbstständig kontrollieren und evaluieren (z.B. Chemie).
    • Texte schriftlich übersetzen und das Erlernen von Vokabeln selbstständig erledigen (Latein).
    • selbstständige Programmierübungen durchführen (Informatik).
  • Wir verfolgen das Ziel, die HA in den Unterricht zu integrieren und das Anfertigen der HA im Unterricht vorzuentlasten, indem wir…
    • die SchülerInnen in die Evaluation der HA durch Einsatz von Bewertungsbögen, gegenseitige Korrektur oder Schreibkonferenzen einbinden.
    • vermehrte Lernzeit-Phasen im Unterricht einführen, was den SchülerInnen noch häufiger ermöglicht, im Unterricht Nachfragen zu stellen.
    • das Vokabellernen methodisch vorbereiten und begleiten (Fremdsprachen).
    • die HA im Unterricht auswerten und in die Weiterarbeit der Folgestunden einbinden.
  • Wir verfolgen das Ziel, die Belastung der Schülerinnen und Schüler durch HA möglichst gering zu halten, indem wir…
    • ins Klassenbuch zum „Liefertermin“ eintragen (ggf. mit Angabe der voraussichtlich benötigten Bearbeitungszeit), da so die Hausaufgaben besser koordiniert werden können; dadurch soll auch verhindert werden, dass die maximalen Arbeitszeiten (siehe Abschnitt I.b) überschritten werden.
    • durch Tafelanschrieb auf in Zukunft in allen Klassenräumen der Sekundarstufe I befindlichen Seitentafeln, verständliche Formulierungen und Möglichkeit der Schülerinnen und Schüler, Fragen zur Aufgabenstellung zu erörtern, einen höheren Grad an Transparenz schaffen.
    • unsere Unterstützungssysteme (Hausaufgabenbetreuung, Förderinseln, offener Ganztag) weiter ausbauen.
    • Wochenplanarbeit insbesondere bei umfangreicheren Aufgaben einsetzen, um die Belastung der SchülerInnen weiter zu reduzieren und ihre Eigenverantwortlichkeit zu fördern (Latein: nur bei Vokabeltraining; vermehrt in z.B. Informatik, z.B. Englisch: bei Projekten; Erdkunde: bei Lernzirkeln; Mathematik: vor den Klassenarbeiten, vor Abschluss der Unterrichtsreihe).
    • vermehrt elektronische Medien/internetbasierte Plattformen zur individuellen Betreuung bei der Erledigung der HA einsetzen (z.B. Informatik).
  • Wir verfolgen das Ziel, im Sinne der individuellen Förderung HA differenziert zu erteilen, indem wir …
    • die HA am tatsächlichen, individuell unterschiedlichen Leistungsstand ausrichten.
    • offene Aufgabenstellungen formulieren, die eine Lösung der Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaustufen ermöglichen (z.B. in Informatik).
    • häufig ein arbeitsteiliges/differenziertes Vorgehen in Form von Kurzreferaten unter Einbeziehen der individuellen Interessenslage der Schülerinnen und Schüler ermöglichen (z.B. Biologie; Gesellschaftswissenschaften).
    • immer wieder auch „Basis-HA“ mit zusätzlichen (fakultativen) Aufgaben für besonders interessierte/begabte Schülerinnen und Schüler erteilen.
    • einen Materialpool für den Einsatz im Sinne differenzierter HA aufbauen.
  • Wir schaffen Verbindlichkeit durch einen einheitlichen und konsequenten Umgang mit nicht erledigten/nicht vorliegenden HA/fehlendem Material, indem wir…
    • in den Nebenfächern bei drei bzw. in den Hauptfächern bei vier nicht erledigten/vorliegenden HA einen Eintrag im Klassenbuch vornehmen und die Eltern informieren sowie ein zeitnahes Nacharbeiten im Anschluss an den regulären Unterricht organisieren
      (im 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/12: Freitag, 7. Stunde).
    • bei wiederholter Teilnahme am Nacharbeiten ein Gespräch mit den Eltern des Schülers/der Schülerin sowie dem Schüler/der Schülerin selbst führen.
    • identisch vorgehen bei nicht vorhandenem Material (z.B. Sport).

b. Umfang der Hausaufgagen

Die Bearbeitungszeiten dürfen pro Schultag folgende Zeiten nicht überschreiten
(siehe auch sogen. „Hausaufgabenerlass“, BASS 12-31, Nr.1):

-Klassen 5 & 6:           max. 90 Minuten
-Klassen 7-9:               max.120 Minuten

Die Klassenleitung koordiniert die Verteilung und den Umfang der HA in einer Klasse und sorgt bei einer zu hohen Belastung der Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit allen Fachkolleginnen und
-kollegen für Ausgleich. Die hier formulierten Grundsätze, der Sinn, der Umfang und die Verteilung der HA werden zum Zwecke der Transparenz von der Klassenleitung mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern regelmäßig thematisiert. Alle Gremien sollen sich mit den beschriebenen Aspekten der HA-Praxis an unserer Schule regelmäßig befassen.

c.  Allgemeines

In den Fächern, in denen schriftliche Arbeiten verfasst werden, kann nicht auf eine ergänzende Arbeit der Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichts verzichtet werden. Hierbei können sowohl schriftliche als auch mündliche Aufgaben erteilt werden.
In den übrigen Fächern kann nur phasenweise auf HA verzichtet werden, insbesondere kurz vor Klassenarbeiten. Doch auch hier sind HA ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit, da z.B. der Unterricht allein nicht genügend Zeit zum Üben und Vertiefen des erlernten Unterrichtsstoffes bietet.

Lions Quest

Was ist Lions-Quest- „Erwachsen werden“?

Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen, richtet sich also an die Schüler der Sekundarstufe I.
Damit die Lehrer unserer Schule das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, wurden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in Seminaren praxisorientiert geschult, begleitet und fortgebildet.
In den 1970er Jahren wurde das Programm von der unabhängigen amerikanischen Stiftung „Quest International“ (Quest, engl. = Suche, Streben) unter dem Namen „Skills for Adolescence“ entwickelt und wird seit 1984 in Kooperation mit Lions Clubs International in heute mehr als 50 Ländern weltweit eingesetzt. In Deutschland wurde das Programm unter dem Namen Lions-Quest „Erwachsen werden“ erstmals 1994 in einer provisorischen Fassung angeboten. Mit Unterstützung durch die Universität Bielefeld (Prof. Dr. Klaus Hurrelmann und Mitarbeiter) fand bis 1997 eine erste angemessene Anpassung des vollständigen Programms an deutsche gesellschaftliche und schulische Verhältnisse in einer 1. Ausgabe des Lehrerhandbuchs „Erwachsen werden“ statt.
Im Mittelpunkt des Unterrichts mit „Erwachsen werden“ steht die Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten. Damit ordnet sich das Konzept von Lions-Quest „Erwachsen werden“ in den Ansatz der Life-Skills-Erziehung (Lebenskompetenz-Erziehung) ein, dem von der aktuellen Forschung die größten Erfolgsaussichten bei der Prävention (selbst-) zerstörerischer Verhaltensweisen (Sucht- und Drogenabhängigkeit, Gewaltbereitschaft etc.) zugesprochen werden. Siehe auch: http://www.lions-quest.de

Schulprogramm

Schulprogramm
In der vorliegenden Form verabschiedet von der Schulkonferenz am 31.5.2016

  • Übersicht:
  • Unterricht
  • Pädagogisches Handeln
  • Schule als Teil der Gesellschaft
  • Öffnung von Schule
  • Aktive Schüler und Eltern
  • Schule in Europa Förderung der Kreativität
  • Schule und Beruf
  • Schule und Sport

Unterricht
Guter Unterricht ist das entscheidende Qualitätsmerkmal einer Schule. Der Unterricht an unserer Schule ist neben den gesetzlichen Vorgaben, Richtlinien und Lehrplänen insbesondere auch geprägt durch Beschlüsse der Mitwirkungsgremien, Erkenntnisse der pädagogisch-didaktischen Forschung und ebenso durch die Interessen der Schüler und Schülerinnen (SuS).
Neben der adäquaten Vermittlung der Fachinhalte werden den SuS Schlüsselqualifikationen (Kompetenzen) vermittelt, die ihnen das Lernen in der Schule und darüber hinaus das lebenslange Lernen ermöglichen sollen. Einige Schwerpunkte dieser Vermittlung sind folgende:

 

Lern- und Arbeitstechniken

In der Erprobungsstufe wird im Fachunterricht kontinuierlich auf die Erweiterung dieser Fähigkeiten geachtet. Zu Beginn stehen Arbeitsplatzgestaltung, Heftführung und Strukturierungshilfen im Vordergrund. Hierzu findet ein schulinternes konzipiertes Verwendung, das zusätzlich der Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus dient. Auch die gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten wird eingeübt. Gefestigt und erweitert werden diese Kenntnisse zu Beginn des sechsten Schuljahres. In der Projektwoche vor den Herbstferien steht das Thema „Lernen lernen“ im Mittelpunkt. Neben den schon angesprochenen Themen geht es dann u.a. um zeitliche Strukturen für das Lernen und um Entspannungstechniken, die die Konzentration auf das Lernen zum Ziel haben.

 

Medienkompetenz

Eine Welt ohne Medien ist nicht mehr vorstellbar. Insbesondere der Computer nimmt in der Lebens- und Arbeitswelt eine entscheidende Rolle ein. Dem wird an unserer Schule u.a. durch den Unterricht in „informationstechnologischer Grundbildung“ Rechnung getragen. Jeweils ein Halbjahr im 5. und 7. Schuljahr beschäftigen sich die SuS mit der Anwendung von Word, Excel, Power Point und Themen wie Internetrecherche etc. Diese Kenntnisse werden im Fachunterricht aufgegriffen und vertieft.

 

Kooperations- und Teamfähigkeit, Lernklima

Absolute Grundlage für erfolgreiches Lernen ist das Arbeitsklima innerhalb der Lerngruppe. Um dieses so optimal wie möglich gestalten zu können, gibt es an unserer Schule für alle Klassen der Sekundarstufe I eine individuelle Förderstunde mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin, genannt IFA-Stunde (individuelle Förderangebote). In dieser haben die Klassenlehrer die nötige Zeit, um fördernde Maßnahmen im Sozial- und Arbeitsverhalten zu ergreifen. Dies erfolgt insbesondere in der Erprobungsstufe intensiv durch Aspekte des Jugendförderprogramms „Lions-Quest“. Die Klassenlehrer sind in der Anwendung des Programms fortgebildet worden und wenden dies kontinuierlich bis zur Jahrgangsstufe 9 an. Aspekte von zentraler Bedeutung umfassen Themen wie „Meine Klasse“, „Stärkung des Selbstvertrauens“ oder „Beziehungen zu meinen Freunden“.
Neben „Lions-Quest“ wird in den Klassen die Methode des Klassenrates eingeübt und angewendet, bei der die SuS eigenständig über aktuelle Themen und Probleme in der Klasse diskutieren und Lösungen entwickeln. Der Lehrer hat dabei eine begleitende/unterstützende Rolle. Viele Probleme können so auf der Grundlage demokratischer Prinzipien aus dem Weg geräumt werden.
Diese IFA-Stunden werden auch für die Arbeit an Fördermaterialien genutzt, die den SuS mehr Sicherheit im Fachunterricht bringen.
Zusätzlich hat der Lehrer in diesen Stunden die Möglichkeit, mit einzelnen SuS Beratungsgespräche zu führen und Organisatorisches mit der Klasse außerhalb des Fachunterrichts zu klären.
Ein Großteil des Kollegiums hat in den letzten Jahren an Fortbildungen zum kooperativen Lernen teilgenommen und diese Form des Unterrichtens zu einem festen Bestandteil des Unterrichts an unserer Schule gemacht.

 

Selbstständiges Denken und Handeln

Durch die schon angesprochenen Methoden im Rahmen des Unterrichts wird die Selbstständigkeit der SuS gefördert. In vielen Unterrichtsstunden wird darüber hinaus auch dem Alter entsprechend auf der Grundlage von Fakten diskutiert und debattiert. Da diese Fähigkeit enorm wichtig ist, ist unsere Schule eine „Jugend debattiert“-Schule. In vielen verschiedenen Fächern wurden und werden Kolleginnen und Kollegen in diesem Themenbereich fortgebildet, um die Debattierfähigkeit der SuS zu verbessern. Neben der unterrichtlichen Debatte können die SuS in einer AG ihre Kenntnisse vertiefen und an Wettbewerben teilnehmen.

 

Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Evaluation schulischen Handelns

Die Schule nutzt die vorgegebenen Maßnahmen der Qualitätssicherung (Lernstandserhebungen in der Jahrgangsstufe 8, Zentrale Klausuren in der Jahrgangsstufe 10, Zentralabitur) und deren Ergebnisse, um die Qualität von Unterricht zu verbessern. So sind die Ergebnisse der genannten Maßnahmen Gegenstand der Lehrerkonferenz, insbesondere der Fachkonferenzen, in denen Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen und in unterrichtliche Aktivitäten umgesetzt werden.
Größere schulische Aktivitäten, wie z.B. die Projektwoche, die Suchtprävention und die Sexualkunde in der Jahrgangsstufe 8 werden evaluiert und dadurch kontinuierlich verbessert.
Die in den Fächern Mathematik und Deutsch durchgeführte Online-Diagnose verdeutlicht den SuS ihren Leistungsstand und ermöglicht das individuelle Angebot von Fördermaterialien zur Verbesserung und Weiterentwicklung. Die im zweiten Halbjahr durchgeführten Nachtests zeigen dann die Lernfortschritte, die den SuS durch Rückmeldungen gespiegelt werden. Die Ergebnisse der letzten Durchgänge zeigen eine positive Entwicklung.
Einige Lehrer nutzen das Ende des Schuljahres oder auch des Halbjahres, um sich von den SuS eine Rückmeldung über ihren Unterricht einzuholen. Hier bietet das Online-Verfahren SEFU eine gute Grundlage. Die Ergebnisse der Rückmeldungen gehen dann in die weiteren Planungen des Unterrichts mit ein.

 

Pädagogisches Handeln

Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Unterricht kann nur erfolgreich sein, wenn die SuS angemessen pädagogisch betreut werden. Dies gilt für alle Altersstufen, in besonderem Maß aber für die Erprobungsstufe.
In der Erprobungsstufe wird an die Arbeit der Grundschule angeknüpft. Wir halten deshalb engen Kontakt zu den Grundschulen unseres Einzugsbereichs. Dieser Kontakt wird regelmäßig durch den Koordinator der Erprobungsstufe und durch die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern der Grundschulen an Erprobungsstufenkonferenzen wahrgenommen. Er wird von Zeit zu Zeit ergänzt durch gegenseitige Unterrichtsbesuche und durch Treffen, bei denen sich Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen und unseres Gymnasiums über fachliche und pädagogische Themen austauschen.
Auf den Erprobungsstufenkonferenzen geht es nicht nur um den reinen Leistungsstand der SuS, sondern insbesondere auch um pädagogische Fragestellungen, die den einzelnen Schüler als Individuum in den Mittelpunkt stellen. Ziel ist es, für jeden die optimale Mischung aus Fordern und Fördern zu ermitteln. Neben den Erprobungsstufenkonferenzen findet für den Jahrgang 5 ein Lehrersprechtag statt. Die ehemaligen Klassenleitungen aus den Grundschulen tauschen sich bereits im Herbst mit den neuen Klassenlehrern darüber aus, wie sich der Übergang eines Kindes von Klasse 4 in Klasse 5 gestaltet hat. Durch diesen Austausch können die neuen Klassenlehrer wichtige Hinweise darüber erhalten, wie sie den Lernweg der Schüler noch besser begleiten und noch individueller auf das einzelne Kind eingehen können.

 

Patenschaften

Jede neue 5. Klasse wird durch SuS der Jahrgänge 8 oder 9 im Rahmen von Patenschaften begleitet. Die Mittelstufenschüler unterstützen die neuen Schüler insbesondere in deren Anfangszeit am Gymnasium Heißen bei gemeinsamen Ausflügen, der Schulrallye oder mitunter auch bei der Kennenlern-Klassenfahrt und stehen ihnen auch in den Pausen zur Verfügung. Ebenfalls den Klassenlehrer kann dieser weitere Baustein des Prinzips „Schüler helfen Schülern“ stark entlasten.

 

Ganztagsbetreuung durch die Diakonie

Gerade zu Beginn der Schulzeit am Gymnasium brauchen die SuS mitunter noch eine besondere Betreuung in schulischen Belangen. Umfassend erfolgt diese in der Ganztagsbetreuung durch die Diakonie. Die Ganztagsoffensive setzt sich aus zwei Angeboten zusammen: Zum einen können Schülerinnen und Schüler, die am Nachmittag noch Unterricht haben, eine „pädagogische Pause“ einlegen. In der Regel von 12.30 bis 13.30 Uhr können sie warm zu Mittag essen. Zudem haben sie die Möglichkeit, ihre Pause unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte nach ihren Interessen zu gestalten.
Die verlässliche Betreuung am Nachmittag, verkürzt auch einfach „13+“ genannt, beginnt in der Regel um 13.30 Uhr und endet um 16 Uhr. Wieder steht dabei ein gemeinsames, warmes Mittagessen am Anfang, bevor es für alle verbindlich an die Hausaufgaben geht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie stehen bei Fragen als Ansprechpartner bereit. Sie bieten den Schülerinnen und Schülern eine dem Lehrstoff angepasste Unterstützung, die den Anforderungen ihrer Schule gerecht wird. Zudem stehen sie im engen Kontakt mit Lehrern und Eltern.
(Für weitere Infos siehe auch unter: http://www.diakonie-muelheim.de/kinder-schule/weiterfuehrende-schulen/ganztagsoffensive-des-diakonischen-werkes.html)

 

Hausaufgabenkonzept und Förderung

Das Förderband für die Klassen 5 und 6 findet derzeit jeden Dienstag in der 7. Stunde statt. Für die 5. Klassen wird zu Beginn des Schuljahres zunächst ausschließlich eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Durchgeführt wird diese von SchülerInnen aus den 8. und 9. Klassen, betreut durch Herrn Risken. Neben konkreten Hilfestellungen zu den zu erledigenden Hausaufgaben erhalten die Kinder ebenfalls Unterstützung im Bereich „Lernen lernen“. So werden u.a. folgende Aspekte thematisiert: Wie sollte daheim mein Arbeitsplatz gestaltet sein? Wie packe ich meine Schultasche? Wie organisiere ich meinen „Hausaufgabennachmittag“ zuhause? etc.
Für die 6. Klassen gibt es neben der Hausaufgabenbetreuung zusätzliche Förderangebote: Seit nunmehr drei Jahren finden in Blöcken à sechs bis acht Einheiten die sogenannten Förderinseln statt. Diese stellen eine fachlich gebundene Unterstützung durch ältere SchülerInnen dar, die hierbei von den Fachlehrern angeleitet und mit Arbeitsmaterial ausgestattet werden.
Sie werden in sehr kleinen Gruppen in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch, im 2. Halbjahr auch in Französisch und Latein durchgeführt.

Neben den Ganztagsschülern erhalten auch die anderen SuS Unterstützung durch die Hausaufgabenbetreuung oder das klar geregelte Nacharbeiten, wenn die Hausaufgaben häufiger nicht angefertigt wurden. Hierzu findet ein zentraler Termin statt, an dem der verpasste Stoff im schulischen Umfeld nachgearbeitet wird. In diesem Rahmen finden in Einzelfällen auch pädagogische Gespräche zwischen Mitgliedern der Schulleitung und dem jeweiligen Schüler bzw. dessen Eltern statt. Wichtige Prinzipien des Umgangs mit Hausaufgaben werden im Hausaufgabenkonzept erörtert, das in regelmäßigen Abständen evaluiert und angepasst wird.

 

Profilkurse

Profilkurse dienen der Begabungsförderung in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik für die Jahrgangsstufe 6 und Französisch und Latein in der Jahrgangsstufe 7. Dies wirdvon den jeweiligen Fachlehrern durchgeführt.
Überdurchschnittlich begabte und interessierte SuS erarbeiten Themen und Aspekte, die bewusst über das im Unterricht Erlernte hinausgehen.
Die Teilnahme am Profilkurs beruht auf der Empfehlung der jeweiligen Fachlehrer und der dann folgenden schriftlichen Einladung der Koordinatorin der Kurse .

 

Doppelsprachenmodell

Besonders begabte und leistungsstarke SuS können ab der Jahrgangsstufe 6 auf eigenen Wunsch und mit dem Einverständnis der Erziehungsberechtigten gleichzeitig beide von der Schule angegebenen Fremdsprachen (Französisch und Latein) erlernen, indem sie abwechselnd beide Lerngruppen besuchen und den verpassten Lernstoff jeweils selbstständig nacharbeiten. Eine der beiden Sprachen muss schullaufbahnrechtlich verbindlich festgelegt werden. Das Doppelsprachen-Modell kann zu jedem Halbjahr beendet werden.
Förderung und Beratung
Neben der Förderung in den schon erwähnten IFA-Stunden erfolgt eine besondere Art der Förderung durch die Beratungslehrer.
Auch in den besonderen Schwerpunktbereichen der Schule, dem MINT-Bereich, der Bilingualität und im Rahmen der Europaschule erfolgt eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten, die unter diesen Themenschwerpunkten im Schulprogramm erläutert werden.

3. Schule als Teil der Gesellschaft

Nachhaltigkeit fördern und fordern

Der Schutz der Umwelt bildet bei uns einen Baustein, der sich neben seiner Anbindung an die Lehrpläne der einzelnen Fächer in vielen Projekten/Projekttagen widerspiegelt. Neben dem Mülheim räumt auf-Projekt, bei dem die SuS der Jahrgangsstufen 5 und 6 das Gebiet rund um unsere Schule aufräumen und Müll entsorgen, nehmen wir als Schule am Energiesparprojekt 30-40-30 teil. Bei diesem Projekt verfolgt unsere Schulgemeinschaft das Ziel, über verschiedene Strategien Strom einzusparen, um über Bonusauszahlungen einen Gewinn für unsere Schule zu erzielen. Darüber hinaus soll auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden.

 

Sexualaufklärung und Drogenprävention

Sexualität, Infektionen und Sucht sind Themengebiete, deren Relevanz den SuS aller Jahrgangsstufen schrittweise (fächerübergreifend) nähergebracht wird. Dabei finden außerunterrichtliche Informationstage, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und GINKO, statt. Hierzu zählen beispielsweise Besuche von Fachärzten in der Jahrgangsstufe 6 (Frauen- und Männerheilkunde) und Suchtpräventionstage in der Jahrgangsstufe 8.

 

Die Gesellschaft und ich – Ich und die Gesellschaft

Ständige gesellschaftliche Veränderungen erfordern auch kontinuierliche Erneuerungen im Schulleben. Dennoch bilden gemeinsame Normen und Werte die konstante Basis, um ein kooperatives, gewaltfreies und zukunftsorientiertes Zusammenleben zu ermöglichen. Um hier eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, stehen bereits in der Jahrgangsstufe 5, verstärkt in der Jahrgangsstufe 7, Projekte im Bereich der Gewaltprävention im Vordergrund. Die SuS werden sowohl in der Projektwoche als auch an einem Projekttag in Zusammenarbeit mit der AWO mit dem Thema Cyber-mobbing bzw. Mobbing konfrontiert.
Die Erziehung zu sozialem Verhalten wird am Gymnasium Heißen als besonders wichtig erachtet. So verleihen wir in den Eingangsstufen 5 und 6 den „Heißen-Oskar“, eine Auszeichnung, die sich auf die Sozialkompetenz der SuS bezieht und die ein erster Schritt sein soll, in eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung hineinzuwachsen. An Schüler höherer Jahrgangsstufen verleiht das Centrum für bürgerschaftliches Engagement Auszeichnungen.
Als Schule ohne Rassismus nehmen wir außerdem am Tag für Afrika teil, bei dem die sportlichen Leistungen der SuS durch private Sponsoren (Eltern etc.) belohnt werden und der Erlös schließlich gespendet wird. In diesem Bereich wird außerdem die Zusammenarbeit mit Love from Africa intensiviert, um den SuS die Möglichkeit zu geben, Neues kennenzulernen und ihren kulturellen Horizont zu erweitern. Des Weiteren ist es unser Anliegen, das von Respekt geprägte Miteinander zu stärken, indem die deutsche Vergangenheit in der Arbeitsgemeinschaft „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“ für die SuS zum erfahrbaren Gegenstand gemacht wird. Neben dem Besuch eines deutsch-niederländischen Soldatenfriedhofs und dem Besuch eines Bunkers aus dem 2. Weltkrieg bildet eine Studienfahrt nach Auschwitz den Abschluss der zweijährigen Arbeit mit Jugendlichen der Sekundarstufe II.
Darüber hinaus bietet unser Altenprojekt die Möglichkeit eines generationenübergreifenden Austauschs, bei dem Jung und Alt sich gegenseitig kennenlernen, unterstützen und bei gemeinsamen Veranstaltungen (Backen, Kochen, Spielen etc.) voneinander lernen.

 

Die Welt in Heißen – die Welt sind wir!

Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist es, einheimischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam mit Seiteneinsteigern (Schülern, die ohne Deutschkenntnisse zu uns kommen) die Möglichkeit zu eröffnen, Erfahrungen zu sammeln und gemeinsame Berührungspunkte zu schaffen, um eine erfolgreiche Integration, ausgehend von beiden Seiten, zu fokussieren. So wie wir von und mit den SuS in der täglichen Arbeit lernen, können auch die SuS untereinander von- und miteinander lernen, was das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Identifikation stärkt. Im Vordergrund stehen dabei gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Ausflüge, Rollenspiele, internationale Musik und Lesungen, um auch den Aspekt der Kreativität zu stützen und immer die eigene Identität/Kultur zu präsentieren, denn jeder von uns kann ganz individuell unsere bunte Gesellschaft mitgestalten und zu einer friedlichen und bereichernden Gemeinschaft machen.

 

4. Öffnung von Schule

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Zahlreiche Unterrichtsvorhaben und außerunterrichtliche Projekte finden in Kooperation mit öffentlichen Einrichtungen, Vereinen, Firmen, Universitäten und Kirchengemeinden statt.
So hat sich im Fachbereich Chemie die Zusammenarbeit mit dem in Mülheim ansässigen Max-Planck-Institut und der Bayer AG sowie in den Fachbereichen Physik, Informatik und Chemie mit der Hochschule Ruhr-West etabliert. Erfahrungen im Rahmen der Schüler-Uni können unsere SuS respektive ihrer individuellen Interessen an den Universitäten Dortmund, Bochum, Duisburg-Essen und Enschede sammeln, die neben Schnuppertagen auch gezielt Praktika oder Projekte für Schülergruppen oder einzelne SuS anbieten.
Die Unterrichtsforschung und Unterrichtsentwicklung stellen einen weiteren Schwerpunkt der Kooperation mit den Universitäten und dem Institut GFOS (Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung) dar. Unsere Schule nimmt an der NEPS-Studie (National Educational Panel Study) teil, welche die Lernentwicklung der SuS über viele Jahre hin begleitet.
Zur Vorbereitung der Studien- oder Berufswahl führt die Agentur für Arbeit eine Studien- und Berufswahlberatung durch. Die dieser Beratung vorausgehende Potentialanalyse obliegt dem Mülheimer Institut bbwe.

 

Kooperation mit dem Wennmann-Haus

Unterschiedlichste Aktionen unserer Schule finden ihre Unterstützung durch diese Kinder-Jugend- Einrichtung. Unter anderem lernen unsere 5. Klassen das Wennmann-Haus schon in ihren ersten Schulwochen kennen, wenn die MitarbeiterInnen ihre Angebote vor Ort präsentieren. Auch werden in der Mittelstufe Potentialanalysen der Agentur für Arbeit hier durchgeführt.

 

Kooperation mit der Polizei

Verschiedene Projekte, wie z. B. das Verkehrspräventionsprojekt „Achtung Auto“ im 5. Schuljahr oder die Suchtprävention im 7. Schuljahr werden ebenso wie die monatlich stattfindende Polizei-Sprechstunde von speziell im Umgang mit SuS geschulten Beamten der Polizei durchgeführt.

 

Kooperation mit den anderen Europaschulen der Stadt Mülheim

Das Programm der Europawoche schließt immer eine gemeinsame Veranstaltung mit den anderen Europaschulen Mülheims ein. Der Wettbewerb um den Europa-Pokal der Europaschulen Mülheims motiviert SuS der jüngeren Jahrgänge, gemeinsam mit den Schülern der anderen Schulen ihr Wissen über Europa zu erweitern. Das Gespräch mit namhaften Politikern des Landes aktiviert die SuS der oberen Jahrgänge.

 

Kooperation mit den Grundschulen

Gemeinsame Aktionen der umliegenden Grundschulen mit der weiterführenden Schule, wie z.B. Feiern, die Kerzenzieh-Aktion Adveniats im Gymnasium Heißen und Konzerte, dienen einerseits der Erleichterung des Übergangs der Grundschüler, andererseits der Förderung der sozialen Verantwortung der älteren Schüler. Die Sanitäterinnen und Sanitäter des Gymnasiums Heißen begleiten Veranstaltungen der Grundschulen, wie Sportveranstaltungen, Martinszug etc.

 

Kooperation mit dem ASB

Mitglieder des Arbeitersamariterbundes tragen Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung der Schulsanitäterinnen und –sanitäter.

 

Schulgottesdienste

Regelmäßig finden im Schuljahr in den benachbarten Kirchengemeinden, in der evangelischen Erlöserkirche und in der katholischen Kirche St. Theresia, ökumenische Gottesdienste statt. So feiern hier die Fünftklässler den Beginn wie auch die Abiturienten den Abschluss ihrer gemeinsamen Schulzeit. Schulgottesdienste eröffnen und schließen das Schuljahr und stimmen auch auf besondere christliche Feste ein.

 

Zusammenarbeit mit der Bücherei

Eine Filiale der Stadtbücherei befindet sich bei uns im Souterrain des Gymnasiums Heißen. Die SuS werden zu Beginn der Erprobungsstufe in die Bücherei eingeführt und können dort auch in den Pausen Bücher ausleihen. Den Oberstufenschülern stehen hier ruhige Arbeitsplätze sowie zusätzliche Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Die Räumlichkeiten der Bücherei bieten der Schule die Möglichkeit, Kultur- und Informationsveranstaltungen oder Präsentationen der Ergebnisse des Unterrichts durchzuführen.

 

Kooperation im Bereich Sport

Der Aero-Club Mülheim Ruhr ermöglicht SuS unserer Schule den Erwerb des Segelflugscheines.
Unsere Kooperation mit dem TSV Heimaterde eröffnet kampfsportinteressierten SuS Trainingsmöglichkeiten in diesem Bereich.
Seit mehr als 20 Jahren kooperiert unsere Schule in Form einer „Kanu- und Umwelt-AG“ mit dem Mülheimer Kanuverein. Schülerinnen und Schüler der Unterstufe nehmen zwischen Oster- und Herbstferien einmal in der Woche an dieser Arbeitsgemeinschaft teil, die von der Übungsleiterin Frau Ute Römer (die ebenfalls für die Diakonie unsere Ganztagsgruppe betreut) und von Frau Heitkamp geleitet wird.

 

Darstellung der Schule nach Innen und Außen

Am Tag der offenen Tür sowie bei Veranstaltungen der Schule, die für die Öffentlichkeit von Interesse sind, wie z.B. Konzerte, Lesungen, Europa-Veranstaltungen oder Theateraufführungen, steht die Schule allen Interessierten offen.

 

„Neues Vom Gymnasium Heißen“

Drei- bis viermal im Schuljahr informiert die Schulzeitung „Neues vom Gymnasium Heißen“ über alle wichtigen die Schulgemeinde betreffenden Ereignisse und präsentiert den aktuellen Terminplan. Lehrer, Schüler und Eltern haben hier ein Forum für die Darstellung des Schullebens.

 

Schulpartnerschaften

Internationale Austauscherfahrungen können unsere SuS mit unseren Partnerschulen in Beykoz (Türkei), Opole (Polen), Tours (Frankreich), Slupsk (Polen), Qalqilya (Palästina) sammeln.

 

PAD

Als Partnerschule des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) ist das Gymnasium Heißen alljährlich Gastgeber für die Preisträger des PAD, d. h. für die SuS, die sich an den deutschen Schulen in ihren Heimatländern durch besonders gute Deutschkenntnisse ausgezeichnet haben.

 

Auslandsschuljahr/Praktikum

Zahlreiche Schüler des 10. Jahrgangs absolvieren ein halbes oder ein komplettes Schuljahr an einer Schule in einem Land ihrer Wahl. Ebenso kann das dreiwöchige Berufspraktikum im Ausland abgeleistet werden.

 

CBE

Die Aktivitäten des CBE (Centrum für bürgerschaftliches Engagement) erlauben die Auszeichnungen unserer SuS für besonderes Soziales Engagement oder für besondere Leistungen.
Agentur für Arbeit
Die Beratung durch Vertreter der Agentur für Arbeit ergänzt die schulische Studien- und Berufsberatung.

 

5. Aktive Schüler und Eltern

Arbeitsgemeinschaften

Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, initiiert von Lehrerinnen und Lehrern, SuS ebenso wie von Eltern und außerschulischen Partnern, offerieren den Lernenden ein breites Erfahrungsspektrum außerhalb des Unterrichts. Zum Beispiel erlaubt es die Segelflug AG den Schülerinnen und Schülern , dem Schulalltag – im wahrsten Sinne des Wortes -zu entschweben, die Perspektive zu wechseln und den Blick von oben auf die Schule zu werfen. Andere AGs wie die Streitschlichter und die Mitglieder der Babysitter AG werden direkt vor Ort tätig und sozial aktiv.

 

Schulsanitäter

Die Schulsanitäter helfen in Notfällen in der Schule, begleiten jedoch auch außerschulische Aktionen unserer SuS sowie Veranstaltungen unserer außerschulischen Partner, wie z.B. der umliegenden Grundschulen (z.B. beim St. Martinszug o. Ä.).

 

Förderinseln/ Individuelle Förderung

Notfälle anderer Art löst die Initiative „Schüler helfen Schülern“. Im Rahmen von „Förderinseln“ können SuS mit Unterstützung älterer Mitschüler versäumten Unterrichtsstoff nacharbeiten. In Begleitung von Lehrern haben sie die Möglichkeit, besondere Interessen über den im Unterricht erarbeiteten Stoff hinaus zu erweitern, Zertifikate zu erwerben oder sich auf Wettbewerbe vorzubereiten.

 

Altenprojekt

Das Altenprojekt ermöglicht Begegnungen mit Seniorinnen und Senioren des Stadtteils, die monatlich zu Spielenachmittagen und Kaffeetrinken in der Schule zusammenkommen. Projekte, wie das Schreiben und Veröffentlichen eines gemeinsamen Buches mit dem Titel „Jedes Leben ist ein Schatz“, intensivieren die Beziehungen und das Verständnis der verschiedenen Generationen füreinander.

 

Lebendige Vergangenheit

In Kooperation mit unserer Partnerschule in Opole bereiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser AG eine in zweijährigem Turnus stattfindende Exkursion nach Auschwitz vor.

 

Projekte der SV

Die Schülervertretung setzt sich mindestens einmal pro Woche mit der positiven Weitergestaltung des Schulalltags auseinander.
Sie hilft in Zusammenarbeit mit den anderen Gremien der Schule bei der Mitgestaltung und Organisation von Veranstaltungen. Neben vielen ehrenamtlichen Aktionen, wie der Sammlung von Spenden am Welt-Aids-Tag und der monatlichen Spende an ein indisches Patenkind, steht die SV in erster Linie für die Arbeit von Schülern für Schüler, was beispielsweise die Ausrichtung einer jährlichen Unterstufenparty beinhaltet.
Für die gewählten Klassensprecher und Klassensprecherinnen führt die SV Seminare zur Erarbeitung neuer Projekte sowie zur Reflexion der SV-Arbeit durch, um auf schulischer Ebene Gestaltungs- und Teilhabemöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Schulpflegschaft

Die Mitglieder der Schulpflegschaft engagieren sich auch außerhalb der Gremienarbeit mit sehr großem Einsatz in vielen Bereichen des Schullebens. Am Tag der offenen Tür begleiten sie die Eltern der neuen Schüler durch die Schule. In der Landeselternschaft vertreten sie die Interessen unserer SuS .

 

Förderkreis

Dem Förderkreis gehören etwa zwei Drittel der Eltern unserer Schülerschaft an, die ihre Aufgabe darin sehen, zum Wohle aller SuS tätig zu werden. Gefördert werden kleinere und größere Anschaffungen für die Schule, wie z.B. der Kauf von Experimentiergeräten für die Naturwissenschaften, die Finanzierung eines Wasserspenders für die SuS oder die Bereitstellung eines Preises für den Lesewettbewerb. Eine andere wichtige Aufgabe besteht in der Unterstützung bedürftiger SuS bei Klassen- oder Kursfahrten.

 

6. Europaschule

Im November 2011 wurde das Gymnasium Heißen offiziell mit dem Titel „Europaschule in NRW“ ausgezeichnet und damit für den besonderen Einsatz im Bereich der Europabildung geehrt. Bei der Verleihung der Urkunde im Düsseldorfer Landtag erklärte Schulministerin Silvia Löhrmann: „Europaschulen in NRW liefern durch ihr Engagement und ihre Kreativität positive Impulse für die Europabildung. Europaschulen machen ihre Schülerinnen und Schüler fit für das Leben und Arbeiten in Europa und öffnen die Bereitschaft für persönliche Kontakte durch schulische und außerschulische Aktivitäten.“
Am Gymnasium Heißen ist das Thema Europa auf vielfältige Weise in den Schulalltag integriert.
Bereits seit 1995 hat unsere Schule einen bilingualen Zweig eingerichtet, in dem der Unterricht in den Fächern Erdkunde, Geschichte und Biologie in englischer Sprache erfolgt. Zudem haben alle SuS die Möglichkeit, internationale Sprachzertifikate in den Sprachen Englisch (CAE) und Französisch (DELF) zu erwerben.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden internationale Austausch- und Begegnungsprogramme. Es bestehen derzeit Partnerschaften mit Schulen in Beykoz/Istanbul in der Türkei und mit Opole in Polen. Zudem hat im letzten Jahr erstmals eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 9 das Lycée Descartes in Tours/Frankreich besucht. Des Weiteren sind jedes Jahr Jugendliche aus der ganzen Welt zu Gast, die als Stipendiaten des Pädagogischen Austauschdienstes den deutschen Schulalltag kennen lernen.
Vielfältige Projekte zu europäischen Inhalten werden im Unterricht der unterschiedlichsten Fächer oder im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften veranstaltet. In der Vergangenheit haben SuS der Jahrgangsstufe Q1 beispielsweise in einem Gespräch mit dem Europaabgeordneten Jens Geier aktuelle europäische Themen diskutiert. Sozialwissenschaftskurse der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 waren zu Besuch beim Europäischen Parlament in Brüssel. In Kooperation mit den zwei weiteren Mülheimer Europaschulen fand ein Europaquiz statt, bei dem insgesamt 200 SuS, darunter die Jahrgangsstufe 6 des Gymnasiums Heißen, ihr Wissen zum Thema Europa präsentierten und um den Wanderpokal der Mülheimer Europaschulen kämpften. Dies sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie vielfältig das Thema Europa mit SuS der unterschiedlichen Altersgruppen gestaltet werden kann.
Um die SuS auch auf die zunehmende Verflechtung der Wirtschaft und die neuen Anforderungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt vorzubereiten, bietet unsere Schule darüber hinaus die Möglichkeit, das Betriebspraktikum im Ausland zu absolvieren.
All diese Aktivitäten verdeutlichen, dass die europäische Idee im Schulalltag sehr lebendig und das Thema Europa im modernen Schulleben ein wichtiger Bestandteil ist, der in einer sich zunehmend internationalisierenden Welt immer mehr in den Vordergrund rückt. Auch in Zukunft wird das Gymnasium Heißen aktiv daran arbeiten, sein Europaprofil weiter zu stärken.

 

7. Förderung der Kreativität

Kunst und Musik

Der Unterricht in diesen Fächern hat eine wichtige Ausgleichsfunktion gegenüber den naturwissenschaftlichen Fächern und fördert den Kompetenzerwerb aller fachlichen Ausrichtungen.

Im Differenzierungsbereich der Jahrgangsstufe 8/9 haben die SuS die Möglichkeit, ein Wahlpflichtfach im künstlerisch-gestalterischen Bereich zu wählen, das sowohl theoretisch-historische Fakten abdeckt als auch die praktischen Fertigkeiten weiter schult.

Zur Förderung der musikalischen Kompetenzen und Interessen bietet das Gymnasium Heißen neben der Big Band, in der vielfältig instrumental gearbeitet wird, auch die Chor-AG an, in der Groß und Klein ihre gesanglichen Fähigkeiten ausleben.

Einmal jährlich gibt es zudem ein Schülerkonzert, das meist im November stattfindet. Des Weiteren erfolgen Auftritte der einzelnen Projektgruppen am Tag der offenen Tür, bei der Zeugnisverleihung der Abiturientinnen und Abiturienten etc.

 

Schülerwettbewerbe

Die Schule unterstützt aktiv die Beteiligung von SuS an überschulischen Wettbewerben. Dies ist angesichts der wachsenden Zahl von SuS mit herausragenden Leistungen und besonderem Engagement in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik sowie Technik) unumgänglich. Die MINT-EC-Schulen haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs, der vor allem in den MINT-Fächern begabt und interessiert ist, zu fördern. Hierdurch können sie durch die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben im Rahmen eines Punktesystems im Laufe ihrer Schullaufbahn Punkte sammeln, um ein MINT-EC-Zertifikat als Auszeichnung zu erwerben. Dieses Zertifikat soll das überragende Engagement würdigen und den Jugendlichen im Bewerbungsprozess bei Studien- und Berufswahl aktiv unterstützen.
Es finden momentan folgende Wettbewerbe statt:

-Känguruwettbewerb
Mathematik-Olympiade
-Bio-logisch
-Biologie-Olympiade
-Chemie-Olympiade
-Chemie – die stimmt!
Physik-Olympiade
-Freestyle-physics
-Jugend forscht
-Informatik-Biber
Diese Auswahl zeigt die Bandbreite der naturwissenschaftlichen Fächer. Diese Wettbewerbe sind sowohl auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen begrenzt als auch teilweise bundesweit organisiert. Die Intention dieser Wettbewerbe ist zum einen eine Breitenförderung und zum anderen eine Spitzenförderung. Je nach Jahrgangsstufe und den individuellen Voraussetzungen werden die SuS von den jeweiligen Fachlehrern auf die Wettbewerbe angesprochen und durch sie begleitet. Es können sich selbstverständlich auch Interessierte bei den Fachlehrern persönlich melden.
Die Preisträger können Praktika, Exkursionsreisen, Geldbeträge oder Sachpreise wie Fachliteratur, Experimentierkästen und anspruchsvolle Strategiespiele gewinnen. Die Sponsoren sind namhafte Großunternehmen, Firmen, Verlage und Verbände.

 

Theater bzw. Literaturkurs

Das Gymnasium Heißen besuchen SuS aus Mülheim und Essen. Aufgrund des Einzugsbereichs und der Lage der Schule sind kulturelle Einrichtungen in beiden Städten vielen SuS vertraut. Beide Städte besitzen, insbesondere im Theaterbereich, ein vielseitiges Programmangebot. Vor allem das Theater Mülheim an der Ruhr wird ab Klasse 5 von unserer Schule besucht sowie theaterpädagogische Angebote in allen Klassenstufen genutzt.
In der Regel wird in der Stufe Q1 ein Literaturkurs angeboten. Die Konferenz der Kurslehrkräfte setzt sich aus zwei Literatur-Lehrkräften zusammen. Durch die personelle Ausstattung wurden bisher nur Literaturkurse angeboten, die den Bereich Theater umfassten. Durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Lehrkräfte in allen drei Inhaltsfeldern („Theater“, „Schreiben“ und „Medien“) sichert die Schule jedoch das vielfältige, qualifizierte Angebot in Literatur und erweitert kontinuierlich auch das Reservoir der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. Erstmals findet im Jahrgang 2015/16 eine Arbeit mit dem Schwerpunkt Theater statt, der sich übergreifend mit dem Medium (Kurz-)Film auseinandersetzt.
Im Selbstverständnis der Schule, die Persönlichkeiten der SuS ganzheitlich zu bilden und Toleranz zu leben, kommt der Konferenz der Kurslehrkräfte Literatur die wichtige Funktion zu, die sprachlich-künstlerischen Fähigkeiten der Lernenden zu entwickeln, ihre Kreativität auf diesem Feld zu fördern und Offenheit Fremden gegenüber, d.h. Verständnis für eine Vielfalt von Interpretationsmöglichkeiten, zu wecken. Die Bereiche Theater und Film präsentieren ihre Produkte öffentlich gegen Ende des 2. Schulhalbjahres. Üblicherweise finden die Präsentationen in den Räumlichkeiten der Stadtteilbücherei statt. Sollte in Zukunft der Bereich „Kreatives Schreiben“ angeboten werden, hängen die Präsentationsformen von den jeweiligen entstandenen Produkten ab. Denkbar sind folgende Formen: Lesung, literarisches Café, Anthologie in Form eines Readers, performative Darbietungsformen. Darüber hinaus bieten sich in allen drei Bereichen vielfältige Möglichkeiten, das kulturelle Leben der Schule zu bereichern: am Tag der offenen Tür, dem Kennenlern-Nachmittag für neue SuS, Abschlussfeiern und Schulfeste – wobei hier je nach Inhaltsfeld der Stand der Erarbeitung bestimmt, ob Präsentationen in diesen Bereichen stattfinden (können). Unabhängig davon wird die Projekt- und Produktorientierung aller Literaturkurse in besonderem Maße dem Ziel der Schule gerecht, die Lehr- und Lernprozesse im Sinne eines eigenverantwortlichen, kooperativen und ergebnisorientierten Handelns anzulegen.

 

8. Berufsorientierung und Schülerbetriebspraktikum

Das Ziel unserer Arbeit im Bereich der Berufs- und Studienorientierung besteht darin, den SuS möglichst viele Perspektiven zu eröffnen, die sie beschreiten können, um ihren beruflichen Weg zu finden. Sie sollten zum Zeitpunkt des Verlassens unserer Schule in der Lage sein, sich für eine Berufsausbildung und/oder ein Studium zu entscheiden. Unabhängig davon, wofür sie sich entscheiden, sollte die Wahl so ausfallen, dass Begabungen und Interessen im Einklang zueinander stehen.
Die erste wichtige Maßnahme stellt die Potenzialanalyse in der 8. Jahrgangsstufe dar. In einer Art Assessment-Center wird einerseits untersucht, welches Geschick die SuS im Umgang mit verschiedenen Materialien besitzen, andererseits analytisch betrachtet, inwieweit sie teamfähig sind. Es geht nicht darum, einen konkreten Beruf zu empfehlen. Dafür ist der Zeitpunkt zu früh. Viele Potenziale werden in den darauf folgenden Jahren noch entwickelt.
In der neunten Jahrgangsstufe nehmen die SuS an drei Berufsfelderkundungen teil: 1. am sechstägigen Sozialpraktikum, 2. an einer Einführung in den Alltag einer praxisorientierten Hochschule, der HRW in Mülheim an der Ruhr und 3. am Boys‘ bzw. Girls‘ Day, der normalerweise im April jeden Jahres stattfindet, damit SuS Arbeitsfelder kennenlernen können, die nicht geschlechtsspezifisch sein sollen.
Weiterhin werden die SuS in den Fächern Deutsch und Politik auf das schulische Betriebspraktikum vorbereitet, so dass sie in der Lage sind, sich selbstständig einen für sie geeigneten Praktikumsplatz zu suchen.
Die zehnte Jahrgangsstufe (EF) wird geprägt durch das dreiwöchige schulische Betriebspraktikum, das sie auch im Ausland absolvieren können und das folgende Ziele verfolgt:
Einblick in die Anforderungen am Arbeitsplatz und somit Erweiterung des Blickfeldes über den Schulalltag hinaus
realistischer Vergleich der Anforderungen in Schule und Beruf (mit dem erhofften Nebeneffekt eines Motivationsschubes für den Schulalltag)
keine gezielte Vorbereitung auf einen bestimmten Beruf
Während der Qualifikationsphase in der 11. (Q1) und 12. Jahrgangsstufe (Q2) werden die SuS intensiv von der Arbeitsagentur beraten. Sie besuchen die Ausbildungsmesse ROBIS, die von den Rotariern veranstaltet wird. Ein Bewerbungstraining findet in der Schule statt. Darüber hinaus werden den SuS die verschiedensten Informationsveranstaltungen angeboten, in deren Rahmen sie Auskunft über verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten erhalten.

 

9.Schule und Sport

Am Gymnasium Heißen trifft man auf ein vielfältiges Sportangebot, sowohl im Unterricht als auch in Form außerunterrichtlicher Aktivitäten. Die Ausstattung in unserer großen Dreifachhalle lässt kaum Wünsche offen. Zusätzlich stehen der Sportplatz am Amundsenweg für den Sportunterricht im Freien sowie Schwimmzeiten im Friedrich-Wennmann-Bad zur Verfügung. Die Unterrichtsinhalte in Sport (s. schulinterner Lehrplan) werden durch eine Sport- oder Skifahrt in Jahrgangsstufe 7 ergänzt.
Fester Bestandteil unseres schulinternen Curriculums sind das Turnfest für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie das Deutsche Sportabzeichen in der Leichtathletik für die gesamte Sekundarstufe I. Weitere Highlights sind die Spieleturniere für die Sekundarstufe I (Klasse 5: Völkerball, Klasse 6: Fußball, Jahrgangsstufe 7: Basketball, Jahrgangsstufe 8: Badminton, Jahrgangsstufe 9: Volleyball), die jedes Jahr in der Woche vor den Osterferien stattfinden. Auch das Volleyballturnier („Mitternachtsbaggern“) für die Oberstufe und das Fußballturnier, in dem neben dem aktuellen Abiturjahrgang auch ehemalige Schüler und Lehrer antreten, sind eine Besonderheit unserer Schule.
Die Teilnahme an Stadtmeisterschaften (u.a. Geräteturnen, Volleyball, Fußball, Handball, Tennis, Badminton, Schwimmen) und weiteren Sportwettkämpfen (Milchcup, Tischtennisturnier, Willi- Wülbeck-Lauf, Sparkassen Soccer Cup, Changing Teams Fußballturnier) gehört ebenfalls zu unseren regelmäßigen Sportaktivitäten. Auch beim Mülheimer Drachenbootrennen sind fast jedes Jahr ein Schüler- und ein Lehrerboot vertreten.
Im Nachmittagsbereich können die SuS darüber hinaus an Sport-AGs (z.B. Einrad-AG, Segelflug-AG, Jiu-Jitsu-AG) teilnehmen.

Wir sind „Jugend debattiert Schule“!

jugend debatiert

Wir sind „Jugend debattiert Schule“, erkennbar an einem Schild im Eingangsbereich. Diesen Titel tragen wir zwar noch nicht sehr lange, erst recht keine 40 Jahre, dennoch sind wir als solche „Jugend debattiert Schule“ dieses Jahr schon recht erfolgreich durchgestartet. Doch erst einmal sollte ich erklären was genau denn „Jugend debattiert!“ überhaupt ist und wie der Wettbewerb so abläuft:

Jugend debattiert ist ein Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, bei dem man in einer 24-minütigen Debattierrunde versuchen muss, die mit Debattierenden und Juroren durch Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit zu überzeugen.
Eine Debatte ist immer gleich aufgebaut, es debattieren zwei Leute für (PRO) und zwei Leute gegen (CONTRA) eine Entscheidung, die in der jeweiligen Debatte getroffen werden soll. Zum Beispiel: Sollen in Nordrhein-Westfalen die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen der 1- und 2. Bundesliga von den Vereinen getragen werden?
Jeder Debattant beginnt mit einer Eröffnungsrede, in welcher er zwei Minuten Zeit hat, seine (vorgegebene) Meinung darzulegen. Anschließend folgt eine 12-minütige freie Aussprache, bei welcher man an die Argumente anknüpft und die der Gegenseite entkräftet. Zum Schluss hat jeder noch mal eine Minute Zeit, um mit einem zusammenfassenden Statement abzuschließen.
Jugend debattiert hat mehrere Runden und startet mit einem internen Schulfinale, danach geht es weiter mit der Regionalqualifikation und dem Regionalfinale. In der Qualifikation werden die vier besten Debattanten für das jeweilige Finale, sowie zwei Ersatzleute ermittelt. So geht es immer weiter bis hin zum Bundesfinale vor unserem aktuellen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Nun, da hoffentlich alle einen groben Überblick bekommen haben, kommen wir vom Allgemeinen mal wieder zurück zum Wettbewerb in diesem Jahr, das zweite Jahr überhaupt, in dem „Jugend debattiert!“ an unserer Schule stattfindet.
Schon bevor der Wettbewerb an sich dieses Jahr startete, war ein erster Erfolg zu vermelden, denn am 21. Januar haben Herr Bergmann und Frau Mangold (ehemal.. Referendarin), sowie weitere fünf Schüler unserer Schule eine „Jugend debattiert!“ Jurorenschulung erfolgreich abgeschlossen.
Daraufhin fand am 11. Februar das Schulfinale in der Stadtteilbibliothek statt.
Es wurde von Frau Bonsmann-Rudolph und Herrn Bergmann juriert, da Frau Mangold und Herr Schrader uns leider verlassen mussten. Daran teilgenommen haben acht Schüler aus der 9. und 10. Klasse, von denen sich Noah Laß (2. Platz) und ich, Francis Tittgen (1. Platz) mit Julian Hillenbrand (3. Platz) als Ersatzdebattanten für die nächste Runde, die Regionalqualifikation im Melanchthon-Gemeindezentrum in Essen, qualifizierten.
Kurz darauf erhielten wir die drei möglichen Fragen für die Regionalqualifikation, wovon im Endeffekt nur zwei Themen in der Qualifikation wirklich debattiert werden.
Im Klartext heißt das, dass man sich sowohl auf die pro- als auch auf die contra-Seite der drei Fragen ausführlich vorbereiten musste.
Doch auch in dieser Runde setzten Noah (3. Platz) und ich (1. Platz) uns erfolgreich durch und so wartete auf uns das Regionalfinale im Mülheimer Rathaus mit der Streitfrage, ob in Nordrhein-Westfalen gekennzeichnete Freiflächen für das Sprayen von Graffitis zur Verfügung gestellt werden sollen.
Also recherchierten wir im Internet und befragten Mitschüler, sowie Familienmitglieder und trugen nützliche Informationen und hilfreiche Argumente zusammen.

JugendDebattiert2
Schließlich war der Tag gekommen und Noah und ich debattierten beide auf der Contra-Seite, also gegen eine Errichtung bzw. Freigabe solcher Freiflächen.
Nach 24 sehr langen Minuten war die Debatte vorbei und wir warteten auf die Rückmeldung der Juroren. Zuvor guckten wir uns allerdings noch eine ebenfalls sehr starke Debatte der Sekundarstufe II an. Schließlich standen die Ergebnisse fest und Noah und ich waren freudig überrascht als wir erfuhren, dass wir den 2. und 1. Platz belegten und somit an der Landesqualifikation NRW teilnehmen durften.
Des Weiteren war mit diesem Sieg ein sog. Regionalsiegerseminar verbunden, an welchem beinahe alle Debattanten der Landesqualifikation teilnahmen.
Das Seminar hat zwischen dem 11. März und dem 13. März in Soest stattgefunden. Das Ziel war es, unsere rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern und zu erweitern, in Bezug auf Jugend debattiert, aber auch für ganz alltägliche Dinge. Außerdem sollten wir die anderen Debattanten näher kennenlernen und neue Verbindungen knüpfen.
Insofern war das Seminar ein voller Erfolg für alle Teilnehmer, so gab es keinen, dem es nicht gefallen hat und ich denke auch, dass wir jetzt durchaus in der Lage sind, uns selbst gut zu präsentieren.
Dies kam sehr stark in der Landesqualifikation zur Geltung, bei welchem alle 32 Teilnehmer sehr eng beieinander lagen, jedoch konnten weder Noah, noch ich mich durchsetzten und so war in Oberhausen dieses Mal Ende für uns.
Aber wir sind beide davon überzeugt, wie wertvoll das Seminar und der Wettbewerb an sich für uns waren und können daher auch nur jedem, Lehrern und Schülern, dazu raten im nächsten Jahr ebenfalls an „Jugend debattiert!“ teilzunehmen.
In dem Sinne:
„Jugend debattiert – Wir machen mit!“, zwar nicht in den letzten vier Jahrzehnten, aber hoffentlich in den nächsten 40 Jahren!
Katrin Bonsmann-Rudolph