Beratungskonzept – speziell für die Sek I – an unserer Schule

Wir beraten generell Schüler, Eltern und LehrerInnen über Bildungsangebote; Schullaufbahn und berufliche Bildungswege bei besonderen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten.Wir erarbeiten präventive und fördernde Maßnahmen und vermitteln diagnostische und therapeutische Hilfe.

Wie sieht Beratung an unserer Schule in der SEK I konkret aus?


Sie umfasst im Wesentlichen Einzelfallhilfe (Beratungs- bzw. Sprechstunden): bei auffälligen Leistungsschwächen, Leistungsschwankungen, Lernstörungen, Prüfungs- und Schulangst, Außenseitertum, Mobbing und weiteren Problemstellungen.

Dazu werden Gespräche geführt, und es wird informiert mit dem Ziel, dass sich die Betroffenen Klarheit verschaffen in Bezug auf folgende Fragen:

Was ist los?   (Bestandsaufnahme/Bilanz)

Was will ich im Hinblick worauf ändern?   (Zielsetzung)

Was kann ich selbst tun? (Ressourcenorientierung)

Welche Wege gibt es bzgl. der Zielsetzung?    (Strategien entwickeln).

 

Diese Beratungsstunden werden SchülerInnen, Eltern und Kolleginnen bzw. Kollegen angeboten und von unseren derzeit vier BeratungslehrerInnen – Herrn Leyer, Herrn Bergmann und  Frau Schlosser  – durchgeführt.  Jede bzw. jeder arbeitet mit einem eigenen Schwerpunkt.  Diese Schwerpunkte umfassen u.a.: Mediation und individuelle bzw. generelle Konfliktlösungsstrategien (Diese können sich auf  Klassenverbände in ihrer Gesamtheit beziehen); physische und psychische „Sozialhygiene“: individuelle Betreuung bei oben genannten Problemen; individuelle Beratung von SchülerInnen und Eltern in der SEK I im Hinblick auf Fördermaßnahmen bei Lernproblemen, Vermittlung von Betreuungsmöglichkeiten (wie Hausaufgabenbetreuung, „Förderinseln“); Beratung bei Schullaufbahn- sowie Schulformwechsel.

Unsere Präventiv-Arbeit umfasst:

vielfältige Informationen über Beratungsdienste der Stadt, der Kirchen und Wohlfahrtsverbände, der regionalen Schulberatung MH, Kinderärzte und –therapeuten u.ä.; Zusammenarbeit mit verschiedenen dieser Stellen bzw. Personen und Ansprechpartnern (z.B. des schulpsychologischen Dienstes); gegenseitige  Beratung und eigene  Fortbildungen.

Die oben genannten BeratungslehrerInnen können entweder durch den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin direkt, über deren Eltern oder (Klassen-) LehrerInnen kontaktiert werden. Die Beratungsgespräche finden in der Regel in einem speziellen Beratungsraum statt und sind streng vertraulich. Idealerweise zeigen die betroffenen SchülerInnen selbst den Weg auf und bestimmen dabei unter Anleitung die wesentlichen Koordinaten des Beratungsverlaufes wie z.B. Beratungszyklus, -dauer und Umfang weiterer einzubeziehender Personen sowie ggf. weiterer Maßnahmen. Ein Einverständnis der Eltern ist jedoch Voraussetzung.

Um Unterstützung bitten zu können erfordert Mut und ist damit kein Zeichen von Schwäche, im Gegenteil.  Ein erster Schritt ist nicht selten schwierig, vermag aber häufig neue Wege zu eröffnen, die zu entdecken es lediglich einiger Anstöße bedarf.