Übersicht zu Besonderheiten des Gymnasiums Heißen

Was zeichnet unsere Schule aus?

Ein kurzer Überblick soll Ihnen die unterschiedlichen Schwerpunkte des Gymnasiums Heißen verdeutlichen. Durch ein breitgefächertes Angebot suchen wir die vielfältigen Interessen,  Fähigkeiten und Begabungen unserer Schüler individuell zu fördern.

 

Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse an Fremdsprachen eröffnet der bilinguale deutsch-englische Zweig adäquate Fördermöglichkeiten, die möglicherweise im Bestehen eines bilingualen Abiturs münden. Darüber hinaus steht den Schülerinnen und Schülern der englischen, bzw. französischen Sprache der Erwerb des Cambridge - bzw. des DELF - Zertifikates offen, zweier Qualifikationen, welche die Leistungen der Schüler in den europäischen Referenzrahmen einordnen.

Als MINT-EC-Schule (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften und Technik-Excellence-Center) bietet das Gymnasium Heißen Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Interessen im Bereich der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik optimale Möglichkeiten einer Entfaltung ihrer individuellen Begabungen.

 

Die Kooperation der fünf Mülheimer Gymnasien gewährt ein zuverlässiges Leistungskursangebot in der Sekundarstufe II u.a. in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie. Die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erlaubt den Schülerinnen und Schülern  zusätzlich zum Abiturzeugnis ein MINT-Zertifikat zu erwerben. Der Schulträger, die Stadt Mülheim an der Ruhr, unterstützt diese Kooperation durch Übernahme der Fahrtkosten.

 

Ein bewusstes Leben in Europa steht im Fokus der Europaschule Gymnasium Heißen. Durch Schüleraustauschprogramme, Auslandspraktika und durch gemeinsame Projekte mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen in Polen, Frankreich, Spanien und Israel lernen unsere Schüler nicht nur die Lebens-, Arbeits-und Lernbedingungen unserer europäischen Nachbarn kennen, sie erweitern auch ihre Kommunikations-, Organisations- und Kooperationskompetenzen und knüpfen europaweite Kontakte, die bisweilen auch über die Schulzeit hinaus gepflegt werden.

Die Themen und Projekte einer „guten und gesunden Schule“ werden das aktualisierte Schulprogramm prägen, da das Gymnasium Heißen am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“partizipiert.

Das soziale Miteinander unserer Schüler stellt einen weiteren Schwerpunkt unseres Programms als Schule gegen Rassismus – Schule ohne Gewalt dar. Eigenverantwortetes, demokratisches Handeln steht ebenso im Mittelpunkt  der IFA-Stunde (Individuelle Förderangebote) wie eigeninitiiertes Lernen anhand individuell erstellter Förderordner.

Im Rahmen des Projektes „Schüler helfen Schülern“ kümmert sich der Schulsanitätsdienst um leichtverletzte oder erkrankte Mitschüler. Streitschlichter vermitteln bei Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen ihrer Mitschüler und tragen so einerseits zur Entwicklung einer Streitkultur, andererseits zur Reduzierung von Konflikten in der Schule bei. Sporthelfer assistieren jüngeren Mitschülern bei Sportveranstaltungen.

Ältere Schülerinnen und Schüler übernehmen Patenschaften für jüngere Schüler und begleiten sie hilfreich und beratend durch den Schulalltag.

Neben einer Hausaufgabenbetreuung bietet das von Lehrern organisierte, von fachlich versierten Schülern durchgeführte Förderprogramm der sogenannten „Förderinseln“ den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Unterstützung (je einmal in der Woche).  Neben der individuellen Förderung im Unterricht findet eine Ergänzung in außerunterrichtlichen Förderstunden durch Fachlehrerinnen und –lehrer statt.Die Klassenlehrerinnen und -lehrer der SI sowie die Tutorinnen und Tutoren der SII sind stets um die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler bemüht und nehmen diese als Personen mit all ihren Problemen ernst.

Den Erwerb der Schlüsselqualifikationen ermöglicht die Schule den Schülerinnen und Schülern durch unterschiedliche obligatorische Programme:

  • Die Einführung in die Lern- und Arbeitstechniken durch die Klassenleitung in der Jahrgangsstufe 5 im Rahmen des Politikunterrichtes sowie der IFA-Stunde und deren Umsetzung in den anderen Fächern findet ihre Vertiefung durch themenorientierte Projekte der Klasse 6.
  • Alle Kinder der Erprobungsstufe erhalten insgesamt zwei Wochenstunden Informatikunterricht.
  • Die Teilnahme am ZEUS-Projekt („Zeitung und Schule“) im Rahmen des Deutschunterrichts des Jahrgangs 8 weckt das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für Medien dieser Art.
  • Ein besonderes Anliegen ist uns die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sowie Schülern mit besonderem Lernverhalten.
  • Die jährlich stattfindende Fahrten- und Projektwoche fördert das Mit- und Füreinander.
  • Projekte zur Berufs- und Studienwahlvorbereitung in der Sekundarstufe I (ab Klasse 8) und II dienen der Zukunftsorientierung der Schülerinnen und Schüler.
  • Eine Potentialanalyse sowie drei Berufsfelderkundungstage in Jahrgangsstufe 8 bereiten das dreiwöchige Betriebspraktikum in Klasse 10 vor, das von den Schülern auch im Ausland absolviert werden kann.
  • Die Kooperationen mit den Universitäten bzw. Fachhochschulen Duisburg/Essen, Ruhr-West und Bochum, dem Max-Planck-Institut in Mülheim, der Firma Siemens und der Agentur für Arbeit sollen die Studien-oder Berufswahl vorbereiten.

Ein hohes Maß an Engagement zeichnet die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule aus. Das zeigt sich sowohl in der Initiierung und Unterstützung unterschiedlichster Projekte als auch im persönlichen Einsatz für die Schülerinnen und Schüler in individuellen Problemfällen. Gemeinsam mit den Eltern ggf. mit Hilfe speziell ausgebildeter Beratungslehrerinnen und –lehrer suchen sie nach Lösungen. Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche finden professionelle Förderung.

Unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig durch Absprachen, Austausch von Arbeitsmaterialien, gemeinsame Vorbereitung von Unterrichtsreihen und schulinterne Fortbildungen.

Auf sozialintegrative Veranstaltungen legen wir besonderen Wert, als Beispiele seien hier das „Alten-Projekt“ unserer Schülerinnen und Schüler sowie das Projekt „Erinnerung lebendig halten“ erwähnt.

Unsere Schule darf auf eine sehr engagierte Elternschaft vertrauen. Die Eltern arbeiten mit großem Einsatz in den verschiedenen Gremien mit, sei es bei der Erarbeitung der Hausordnung, der Aktualisierung des Schulprogramms, als Mitglied im Entscheidungsausschuss zur Besetzung von Lehrerstellen, als Unterstützung in Deutsch-Förderkursen, bei der Gestaltung der Schule, oder sei es, dass sie als „Experten“ am Tag der Offenen Tür, Gäste durch die Schule führen und von ihren Erfahrungen berichten. Entscheidungen werden – sofern das möglich ist – der Schulöffentlichkeit transparent gemacht.

Dr. Sigrun Leistritz