Exkursion des Erdkunde GKs zum Thema „Industriewandel im Ruhrgebiet“

Montag, gegen Mittag traf sich der Erdkunde Grundkurs von Frau Domin, gut gewappnet gegen die Kälte, mit guter Laune am Eichbaum. Unsere Ziele waren der Landschaftspark Nord und der Innenhafen in Duisburg, die uns einen hautnahen Einblick in den Industriewandel unserer Region vermitteln sollten. Nach einer knappen Stunde Bus- und Bahnfahrt stiegen wir dann an der Haltestelle Landschaftspark Nord aus – welche leider an der falschen Seite des Parks lag und uns zu einem morgendlichen Spaziergang verhalf.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Im Landschaftspark verbinden sich auf einer rund 180 Hektar großen Fläche Industriekultur, Freizeitaktivitäten und Natur zu einem attraktiven Familienausflugsziel. An den Industrieanlagen angekommen, begannen auch schon die ersten Vorträge der Kleingruppen welche uns die Standortfaktoren sowie, zum jeweils passenden Gebäude im Hintergrund, die unterschiedliche Nutzung früher und heute aufzeigten.

So wurde beispielsweise ein ehemaliger Gasometer, der das bei der Verbrennung im Hochofen entstehende Gas speicherte, zum größten Indoor-Tauchbecken Europas oder die ehemaligen Gießhallen zum Sommerkino und Hochseilgarten umfunktioniert. Eigentlich war noch ein Aufstieg auf den Hochofen 5 geplant, der uns mit seiner Besucherplattform einen grandiosen Ausblick über die Industriekulisse ermöglichen sollte, wie es der Zufall jedoch wollte, war dieser aufgrund der Glätte den einzigen Tag des Jahres gesperrt.

Nach einer weiteren kurzen Bahnfahrt erreichten wir dann bereits leicht unterkühlt den Duisburger Innenhafen. Weitere Vorträge vermittelten uns den Wandel des früher industriell genutzten Hafens zu einem Dienstleistungszentrum, das Arbeiten, Wohnen und Freizeit aufs Vorbildlichste vereint.

Nachdem ein Großteil der Mädchen bereits über Fußschmerzen klagte und alle Highlights besichtigt worden waren, hatte niemand etwas dagegen, den Rückweg zu seinem warmen Zuhause anzutreten. Nichtsdestotrotz empfanden wir die Exkursion als eine gelungene und willkommene Alternative zum normalen Unterricht, die vielen gemachten Eindrücke werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Tobias Mähl, 12c

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