Projektwoche mit dem Thema “Anti-Mobbing” (Jahrgangsstufe 7)

In der letzten Woche vor den Herbstferien hatten alle Schülerinnen und Schüler, die nicht auf Klassenfahrt waren, Projektwoche. Jede Jahrgangsstufe beschäftigte sich mit einem anderen Thema. Unsere Jahrgangsstufe 7 hatte das Thema “Anti-Mobbing”. In der Klasse 7c waren in dieser Woche Frau Grieper und Frau Albracht unsere Lehrerinnen.

In den vier Tagen machten wir verschiedene Sachen. Am ersten Tag schauten wir uns ein Theaterstück zu Thema „Mobbing“ an. Es war sehr interessant, weil am Ende klar wurde, was man gegen Mobbing tun kann oder warum Mobbing entsteht. Nach dem Theaterstück kamen jeweils zwei Schauspieler in eine Klasse und wir sprachen über das Theaterstück. Dann wurden wir nach Jungen und Mädchen in zwei Gruppen aufgeteilt und spielten zuerst eine Situation nach, die wir in der Klasse beobachtet und als Streit (Mobbing) empfunden hatten. Nachher redeten wir über die nachgespielten Situationen und überlegten, wie man die Konflikte klären kann. Als wir damit fertig waren, gingen wir wieder zu dem anderen Teil der Klasse und spielten zusammen das Spiel „Was ich dir schon immer sagen wollte…“. Bei diesem Spiel ging es darum, jemandem seine Meinung zu sagen, wenn er/ sie etwas Doofes macht oder gemacht hat, wie z.B. jemanden beleidigen oder provozieren. Dieser Person konnte man dann offen sagen, dass er/sie das unterlassen soll.

In den folgenden Tagen haben wir dann erarbeitet, was Mobbing eigentlich genau ist und warum Mobbing überhaupt entsteht. Dazu lasen wir Texte und fertigten gemeinsam mit Frau Grieper ein Plakat an, wo die wichtigsten Fakten draufstehen. Wir lernten verschiedene Fallbeispiele über Mobbingsituationen kennen und überlegten danach in kleinen Gruppen, was man machen kann, damit das Mobbing aufhört. Natürlich spielten wir auch Spiele, zum Beispiel das „Partyspiel“. Bei diesem Spiel wurden zwei Kinder zunächst vor die Tür geschickt und die anderen bildeten zwei Kreise, in die die beiden (Opfer) versuchen mussten hineinzukommen. Doch dies war gar nicht so einfach, denn die zwei Gruppen versuchten den Kreis so eng wie möglich zu machen und die beiden auszuschließen. Ein weiteres Spiel war das „Pool-Nudel-Spiel“. Bei diesem Spiel saßen alle in einem Stuhlkreis. Zwei Schülerinnen standen in der Mitte und mussten sich gegenseitig mit den Poolnudeln angreifen. Der Rest der Klasse feuerte dabei nur immer eine von beiden Kämpferinnen an und hörte am Ende ganz auf, den Kampf zu bejubeln. Beide Spiele sollten zeigen, wie man sich fühlt, wenn man das Mobbingopfer, ein Zuschauer oder der Täter ist, der von anderen Zuschauern unterstützt wird, was bei Mobbing oft der Fall ist. Am vorletzten Tag fanden sich alle in Gruppen zusammen und entwickelten und übten eine eigene Geschichte oder ein kurzes Theaterstück zum Thema Mobbing . Dabei stellten wir meist eine Szene dar, wo jemand gemobbt wurde, und eine weitere Szene, wo eine Lösung für das Mobbing gezeigt wurde, also dem Opfer geholfen wurde.

Am letzten Tag der Projektwoche machten wir ein leckeres Frühstück zusammen mit der Klasse. Nach dem Frühstück trugen dann alle Gruppen ihre Geschichten und Theaterstücke vor. Wir besprachen die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten bei den gezeigten Mobbingsituationen und reflektierten noch einmal die gesamte Projektwoche.

Ich fand, dass es eine sehr schöne und spannende Projektwoche war. Anti-Mobbing ein sehr wichtiges Thema, denn wenn man in einer Klasse Mobbing beobachtet oder selbst Opfer wird, weiß man jetzt genau, was dagegen zu tun ist.

Lara-Vivien Arndt, 7c