Besuch im Bayerwerk

Besuch im Bayerwerk

Die Grundkurse-Chemie aus der 13.Jahrgangstufe besuchten am Montag den 22.10.2012 zusammen mit Frau Jabs und Herrn Wirtz das Bayer Leverkusen Werk. Pünktlich um halb acht holte uns ein Bus ab und fuhr uns nach Leverkusen. Dort angekommen bekamen wir eine kleine Einführung und eine Führung durch das BayLAP.

Unsere Aufgabe war es an diesem Tag einen kompletten Herstellungsprozess eines Produktes genauer zu untersuchen und letztendlich auch durchzuführen, also genau die Arbeitsschritte des Unternehmens nach zu vollziehen. Dazu gehörte die Entwicklung eines Produktes. Unser Endprodukt sollte ein moderner Kugelschreiber werden.

Zu Beginn teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf. Diese waren Design, Finanzen, Forschung, Technik und Kommunikation. Jede Gruppe hatte eine spezielle Aufgabe, die zur Fertigstellung des Endproduktes nötig war. Die Designer zum Beispiel waren für die Farbauswahl und das Marketing des Endproduktes verantwortlich. Die Finanzgruppe musste prüfen, wie teuer der Stift am Ende sein musste, damit wir einen möglichst hohen Gewinn erzielten. Im Lager der Techniker ging es darum die Maschine kennen zu lernen und auch bedienen zu können. Nach der ersten Arbeitsphase stellte jede Gruppe kurz ihre Ergebnisse vor, sodass jeder einen Einblick in die Arbeit des anderen bekam. Hier wurde schon deutlich, dass jede Gruppe gut und effizient gearbeitet hatte.

Nach einem leckeren und großen Mittagessen wurden wir durch die Ausstellung des Bayerwerks geführt. Zusätzlich nahmen wir an einem Quiz zum Thema Gesundheit und Medizin teil. Unsere beiden Chemiekurse glänzten, und so wurden wir zum Quizsieger gekrönt.

In der zweiten Arbeitsphase fingen wir mit der Produktion des Kugelschreibers an. Das hieß, die Maschine, die nun warm gelaufen war, wurde befüllt und produzierte unter unserer Aufsicht die gewünschten Kugelschreiber in verschiedenen vorher ausgewählten Farben. Zudem bekam jede Gruppe noch einmal die Aufgabe ihre Ergebnisse vom Vormittag zu optimieren bzw. die vorhandene Zeit besser zu nutzen. Zu guter Letzt hatten wir ein fertiges Endprodukt, an dem jeder mitgewirkt hatte. Wir hatten den Kugelschreiber, der so gut wie bruchsicher war. Unsere Finanzen stimmten, wir hatten einen Werbefilm und die Kommunikateure hatten ganze Arbeit geleistet, alles bis 16 Uhr fertig zustellen. Die Betreuer des Bayerwerks haben den Tag für uns Schüler sehr interessant und informativ gestaltet, sodass wir alle viel Spaß hatten und zu gleich etwas Wertvolles gelernt haben. Es zählt nicht nur das Ziel, sondern der Weg dorthin ist oftmals schwieriger und steiniger. Wenn man das Endprodukt jedoch in den Händen hält, weiß man wieder, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Saskia Emunds und Tamara Dolhaine, Stufe 13

Veröffentlicht unter Chemie