Das Sucht – Projekt

Das Sucht – Projekt Am 5.2 , 6.2 und 24.2 nahmen die achten Klassen an Projekten teil , die das Thema Sucht umfassten. Damit waren Drogen , Alkohol und Medikamente gemeint. Am 5.2 um 8:00 Uhr trafen sich die C und die D am Friedrich – Wennmann Haus in Mülheim / Heißen. Dort wurden die beiden Klassen in verschiede Räume geschickt. Die C hat sich zuerst einen Film über einen Frühraucher angesehen. Der Protagonist hatte schon mit zwölf Jahren angefangen zu rauchen. Nachdem wir diesen Film gesehen hatten, wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt und uns wurden verschiedene Fragen zugewiesen , die wir in der Gruppe beantworten sollten, wie zum Beispiel: „ Was hat Rauchen für Vor-Nachteile?“. Schließlich wurden die Ergebnisse besprochen und dann durften wir eine Pause einlegen, in der sich einige Leute mit dem Kicker beschätigten , unter anderem auch Frau Domin, die sich wahnsinnig ärgerte, als sie verlor und in der nächsten Pause forderte sie zu einer Revance heraus. Als die Pause vorbei war, kamen zwei Männer vom Ginko in Mülheim vorbei. Ginko ist eine Suchtberatungsstelle, die Jugendliche aufsuchen können , wenn sie ein Suchtproblem haben. Außerdem ist die Ginko auch dafür da, dass man hinkommen kann, wenn man Probleme in der Familie hat . Die Männer brachten uns ihren Beruf näher und dann wurde uns noch vorgeführt, wie ein Beratungsgespräch aussehen könnte. Dann bekamen wir Karten mit „ Ja „ und „ Nein „ drauf. Dann wurden uns verschiedene Fragen gestellt wie „ Habt ihr schonmal heimlich geraucht?“ und dann mussten wir die passende Karte auf den Boden legen. Nachdem die Berater von Ginko gegangen waren , kam Herr Welke von der Polizei. Wir bekamen einen Zettel von ihm, auf dem verschiedene Aussagen standen (wie beispielsweise „ In Deutschland kann man Shishas ab … Jahren kaufen ) und wir mussten die richtige Antwort ankreuzen. Danach konnten wir noch Fragen stellen und Herr Welke erzählte uns interessantes über seinen Alltag als Polizist und was er alles schon erlebt hat. Dann war der erste Tag des Suchtprojektes auch schon zu Ende . Am nächsten Tag trafen wir uns wieder pünktlich um 8:00 Uhr am Friedrich – Wennmann Haus. Diesmal schauten wir uns wieder zuerst einen Film an , der von dem starken Alkohol und Drogenkonsum handelte. Nach diesem Film besprachen wir unsere Eindrücke . Dann kam ein Man zu uns, er war trockener Alkoholiker, und er erzählte uns, wie es bei ihm überhaupt zu dem starken Alkoholkonsum kam und was er sich alles damit kaputtgemacht hatte. Dann beantwortete er unsere Fragen noch. Ich persönlich fand es sehr schön , dass er so offen mit diesem Thema umging und uns Frage und Antwort stand. Danach hatten wir wieder eine Pause . Danach spielten wir ein „ Alkoholquiz“ . Die Mädchen spielten gegen die Jungs. Für verschiedene Fragen gab es verschiedene Punkte. Am Ende gewannen die Jungs , natürlich nur knapp! Dieser Sieg führte die Jungs dazu , dass sie zuerst die Promille-Brillen aufsetzten durften und dann mussten sie einen Parcour bestreiten, der daraus bestand, gerade auf einer Linie zu laufen, dann in andere Fußstapfen zu treten und schließlich mit einem Tischtennisball in einen Mülleimer zu treffen. Das sah wirklich zu lustig aus und danach war einem auch mächtig schwindelig. Man sah so ziemlich alles doppelt und deswegen war es ziemlich schwer, gerade zu laufen. Dann räumten wir noch alles auf und durften dann nach Hause gehen. Am 24.2 trafen wir uns dann um 8:OO Uhr zusammen mit der D am Medienhaus am Synagogen Platz. Dort schauten wir uns erstmal einen Film über „ Komasaufen – Saufen bis der Arzt kommt“ an, der uns zeigte, was mit den Menschen passieren konnte , die sich eine Alkoholvergiftung zuzogen und besonders vor Augen geführt wurde uns, dass die Leute immer jünger werden , die im Krankenhaus landeten. Danach besprachen wir den Film mit der Frau vom Medienhaus und was uns besonders aufgefallen war. Anschließend ging es für alle in die zweite Etage , wo wir einen alkoholfreien Cocktail bekamen. Wahrscheinlich um uns zu demonstrieren, dass es auch ohne Alkohol schmeckt. In die dritte Etage des Medienhauses waren einige Angebote für uns aufgebaut. Man konnte ein Quiz machen und sogar Sachen gewinnen, erneut die Promillebrille aufsetzen und den Parcour bestreiten. Auch wurde uns vorgeführt , wie viel Alkohol eigentlich in diesen Mischgetränken drin ist und wie ungesund so etwas ist. Dafür hatten wir circa eine Stunde Zeit und zum Schluss fand‘ noch eine Vorlesung aus dem Buch. „ Alki – ich doch nicht“ statt. Dieses Buch basiert auf wahren Begebenheiten. Es geht dort um eine Mädchenclique aus Australien , die alkoholabhängig ist und die nun ein Tagebuch führen soll, dass der Schulleiter dann liest. Diese Einträge sind in Deutsch übersetzt und zwei Passagen aus diesem Buch wurden uns vorgelesen. Dies läutete auch das Ende des Tages ein, wir gingen raus und bekamen jeweils noch einen Eistee geschenkt. Ich kann für mich persönlich sagen , dass ich die Tage sehr interessant fand und dass es auch eine gute Abwechslungs zur Schule war. Außerdem ist es ein wichtiges Thema , besonders in unserem Alter. Dies waren‘ unsere Projekttage – mir hat es sehr gefallen! Jacqueline Krüger , 8c

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