Evaluation des Tages der offenen Tür

1. Die Kinderbefragung

Der Leistungskurs Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufen 11/12 hat anlässlich des Tags der offenen Tür am Gymnasium Heißen, welcher am 14. Januar 2012 stattgefunden hat, auch bei den Kindern, die vielleicht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums wer­den, eine Umfrage bezüglich ihres Interesses, diese Schule zu besuchen oder nicht, und der Gestaltung dieses Tages, durchgeführt. Dieses ist mittels eines selbsterstellten Fragebogens erfolgt, der Entscheidungsfragen, Multiple-Choice-Fragen mit Ergänzungsmöglichkeiten und eine offene Frage enthält, da die so konstruierten Frage-und Antwortmöglichkeiten nicht allzu schwer und zeitaufwändig in der Auswertung sind.

Insgesamt sind 32 Kinder befragt worden.

Zunächst hat der Kurs genau überlegt, welche Fragen für ihn und insbesondere für die Schule interessant und hilfreich sein könnten, damit ermittelt werden kann, ob für die Kinder erstens der Tag der offenen Tür möglichst informativ ist und zweitens auch Spaß bringt. Diese zwei Kriterien stellen oft die zentralen Entscheidungsfaktoren für einerseits die Kinder, welche ihre weiterführende Schule möglichst gerne besuchen sollten, dar. Dies gilt andererseits auch für die Eltern, die besonders Wert auf die bestmöglichste Schulbildung für ihr Kind legen und genau bedenken, ob sie deren Besuch an der ausgewählten Schule verantworten können.

Bei der Befragung der Kinder war es von großer Wichtigkeit in Erfahrung zu bringen, wie gut der Tag der offenen Tür bei den Viertklässlern angekommen ist, was ihnen gefallen hat und damit natürlich auch, was ihnen nicht gefallen hat, und zuletzt, ob sie das Gymnasium Heißen besuchen möchten.

Die erste Frage lautet deshalb: „Hat dir der Tag der Offenen Tür gefallen?“

Auf diese Entscheidungsfrage antworten 91 % der Befragten mit „Ja“ und 9 % mit „Nein“. Dieses Ergebnis lässt auf eine gute Organisation der Veranstalter schließen.

Die zweite Frage lautet: „Was gefällt dir am Gymnasium Heißen?“ Bei dieser Multiple-Choice-Frage sind mehrere Antworten und eine zusätzliche Ergänzungsmöglichkeit möglich gewesen.

Bei 29 % sorgt die „große Sporthalle“ für das größte Gefallen und darauf folgen mit jeweils 16,5 % die Fachräume (Chemie-/Physik-/Biologieräume) und der Schulhof. Mit nur 1,5 % Unterschied zu den zwei vorherigen findet der Keyboard-Raum bei 15 % Zuspruch. Das Gebäude erweckt Gefallen bei 12 % der Kinder und die Klassenräume werden von 11 % als „schön“ empfunden.

Die Ergänzungsmöglichkeit hat Raum für weitere Angaben der befragten Schüler, welche beispielsweise die Schüler als „nett“ bewerten, die Toiletten als sauber und auch an der Cafeteria Gefallen finden, gelassen.

Die dritte Frage hat der Kurs in  Form einer offenen Frage gestellt: „Was hat dir nicht gefallen?“ Einige der Befragten geben an, dass die Schule zu wenig AG’s anböte. Andere finden die Führung zu „öde“.

Diese ersten drei Fragen belegen, dass die Schule von den Kindern im Schnitt positiv bewertet wird, da nicht allzu viel kritisiert worden ist und nur wenigen der Tag der offenen Tür nicht gefallen hat.

Die vierte und letzte Frage: „ Möchtest du auf das Gymnasium Heißen gehen?“ festigt diesen ersten Eindruck dann noch einmal, da 81,25 % diese Frage mit „Ja“ beantworten, 6,25 % mit „Vielleicht“ und nur 12,5 % mit einem „Nein“ antworten.

Abschließend steht fest, dass der Tag der offenen Tür bei den Kindern größtenteils gut angekommen ist und die Schule auf viele neue Anmeldungen für das kommende Schuljahr hoffen darf.

2. Die Elternbefragung

Zum „Tag der offenen Tür“ am 14. Januar 2012 erarbeitete der Sozialwissenschaftenleistungskurs der Jahrgangsstufen 11/12 einen Fragebogen, um einen Eindruck zu erhalten, wie die Angebote der Schule bei den Schülern der vierten Klassen und deren Eltern angekommen sind.

Insgesamt sind 44 Eltern befragt worden.

Frage eins dient der Feststellung, aus welchen Mülheimer und Essener Einzugsgebieten die Familien stammen. Rund die Hälfte der Besucher stammt aus Essen-Haarzopf (27,25 %) oder Mülheim-Heimaterde (25 %), dicht gefolgt von Mülheim- Heißen (18 %).

Aber auch aus anderen Mülheimer Stadtteilen, wie Dümpten (13,5 %), Holthausen (4,5 %), Winkhausen (2,25 %) oder den Essener Stadtteilen Fronhausen (7,25 %) und Fulerum (2,25 %) sind Interessierte zum Gymnasium Heißen.

Erfreulich ist, dass rund 56,8 % den „Tag der offenen Tür“ mit „sehr gut“ bewerten, 38,6 % mit „gut“ und nur 4,5 % mit „mäßig“.

Gründe für die letzte Bewertung kommentieren die Eltern damit, dass ihnen die Führung durch die Schule nicht gefallen habe, da sie zu „langweilig“ für die Kinder und nicht sonderlich informativ gewesen sei. Wünschenswert wäre es gewesen, Informationen über die Entstehung der Schule, ihre Partnerschulen etc. zu erhalten, so die Eltern auf Nachfrage. Außerdem merken einige an, dass der Haupteingang nicht gut genug ausgeschildert gewesen sei.

Erfreulich ist, dass 79,5 % der Befragten erwägen, Ihr Kind am Gymnasium Heißen anzumelden, davon ziehen 36,4 % in Betracht, das Angebot des bilingualen Zweiges anzunehmen. Nur für 11,5 % kommt eine Anmeldung nicht in Frage, 9 % sind noch unschlüssig.

Frage fünf befasst sich damit zu ermitteln, was genau den Eltern am Gymnasium Heißen gefallen hat. Rund 35,5 % loben die Sauberkeit, dabei wird immer wieder speziell die Toilettenhygiene gelobt. 26,4 % hat das Programm sehr gut gefallen, besonders beeindruckt hat die „Big Band“. Die Fachräume kommen bei 19,1% gut an, genauso wie das Angebot der Arbeitsgemeinschaften mit 17 %. 2 % fügen noch einen eigenen Punkt hinzu: dass die Freundlichkeit der Schüler und Lehrer nicht besser hätte sein können.

Unsere letzte Frage dient dem Zweck, Verbesserungsvorschläge zu erhalten, damit die Präsentation der Schule in den nächsten Jahren noch besser werden kann. Neben den bereits oben genannten Kritikpunkten, wird gewünscht, dass noch mehr Aktivitäten im Ganztagesbereich angeboten werden.

Eine Mutter erwähnt, dass alles besser organisiert gewesen sei als vor zwei Jahren.

Alles in allem kann der „Tag der offenen Tür“ bezüglich der Eltern als Erfolg gewertet werden.

Saskia Emunds, 12d; Carina Marx, 12a; Sina Noetzel,12a; Tatjana Wilsing, 12c