Körperwelten – „Der Zyklus des Lebens“

damm krperwelten

Am 24.2.2014 fuhr ich mit meinem Biologie LK zu den Körperwelten nach Bochum. Hier gab es über 200 menschliche Präparate zu sehen, darunter etwa 20 Ganzkörperplastinate sowie einige Organe und transparente Körperscheiben. Somit ermöglicht die Ausstellung einen umfassenden Einblick in die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Organfunktionen aber auch häufige Erkrankungen werden im Vergleich von gesunden und erkrankten Organen in leicht verständlicher Weise erläutert und geben Aufschluss über die langfristigen Auswirkungen von Krankheiten und Suchtgewohnheiten wie Tabak- oder Alkoholkonsum oder etwa auch über die Mechanik künstlicher Knie- und Hüftgelenke.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]

Die Ausstellung gibt es seit 1995 und ist nur möglich dank dem mittlerweile perfektionierten Plastinationsverfahren von Dr. Gunther von Hagens, welcher dieses 1977 entwickelte. Jener Mann mit dem Charme eines Totengräbers hat sich zur Aufgabe gesetzt Laien und Medizinstudenten besser über den menschlichen Körper aufzuklären. Das tut er gewiss. Es gibt jedoch auch Kritiker, die vor allem mit den Ganzkörperplastinaten ein Problem haben. Hier lebt der Anatom seine künstlerische Ader aus, indem er die Plastinate in „lebensnahen Posen“ darstellt, die nicht jeder Besucher als angemessen einstuft.

Mit Hilfe sogenannter Audio-Guides konnten die Schüler zu nahezu jedem Präparat Zusatzinformationen beziehen. Mit diesem „Handy“ ausgestattet, gingen sie selbständig durch die Ausstellung. Nach 90 Minuten traf man sich dann draußen am Crêpes-Stand … nach so vielen Leichen erst mal was Süßes!

S. Damm[/read]