Sucht-Prävention

Um mehr über Sucht zu erfahren, fand in der Woche vom 3. bis zum 6. Februar ein Sucht-Präventions-Projekt statt. Jeder Klasse wurde in zwei Tagen viel über die Gefahren von Drogen beigebracht.

Am 3. Februar um 8.00 Uhr begann unser erster Projekttag, in dem wir uns hauptsächlich über Alkohol und Zigaretten unterhielten. Zuerst sahen wir uns einen Film über das Rauchen im Kindesalter an und unterhielten uns über die Gefahren des Rauchens. Nachdem wir ein Alkoholquiz gespielt hatten, durften wir besondere Brillen aufsetzten, durch die wir die Welt so sahen wie Betrunkene sie sehen. Das war sehr lustig, da es kaum einer schaffte gerade zu laufen und einen Partner als Stütze brauchte. So merkten wir, wie abhängig und hilflos man ist, wenn man betrunken ist. Den Rest des Vormittags klärten uns zweit Vertreter der Ginko-Stiftung über andere Drogen und über deren Wirkung im Körper auf.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]

Am 6. Februar, dem zweiten und letzten Tag unserer Projekttage, sollten wir Menschen kennenlernen, die es schafften, wieder ohne Drogen auszukommen und sich nun ein neues Leben aufgebaut hatten. Zuerst schauten wir uns einen Film an, in dem es um einen Mann ging, der nach jahrelangem Konsum von Drogen, aus diesem Teufelskreis entkam. Er brach den Kontakt zu allen Menschen, die er kannte ab und zog in eine andere Stadt, dort lebt er nun glücklich mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter. Nachdem wir uns ausführlich über den Film unterhalten hatten, lernten wir einen ehemaligen Alkoholiker kennen, der sich, obwohl er seit mehr als 20 Jahren keinen Tropfen Alkohol getrunken hatte, einen Alkoholiker nennt, weil er nie wieder einen Schluck Alkohol trinken kann ohne rückfällig zu werden. Er erzählte uns über sein Leben und beantwortete uns all unsere Fragen. Für den letzten Programmpunkt besuchte uns ein Polizist, mit dem wir uns über Gesetze von illegalen und legalen Drogen in und außerhalb Deutschlands unterhielten. Danach waren unsere Projekttage auch schon zu Ende.

Lina Jürgens und Isabell Molderings[/read]