Sportlich unterwegs

Da unsere Sporthalle zur Zeit nicht betretbar ist, hat sich der Basketballkurs der Q2 in den letzten beiden Sportstunden an zwei in der Schule weniger vertretene Sportarten gewagt.
Angefangen haben wir am 08.09. bei angenehmen Temperaturen mit Swing-Golf und Fussball-Golf in Essen.
Zu Anfang wurden den Golfern die Schläger und den Fußballern die Bälle ausgehändigt und es folgte eine kleine Erklärung zum Swing-Golf. Die Regeln sind nicht schwer: Mit möglichst wenig Schlägen den Ball ins Loch befördern und dabei hoffentlich nicht die Mitspieler treffen. Nachdem wir eine Weile den Abschlag geübt hatten und dazu in der Lage waren, auch den Ball zu treffen, wurden wir in verschiedenen Gruppen auf das Feld entlassen.

Nach einigen Versuchen und weit über die Bahn hinaus geschlagenen Bällen wurden wir dann auch langsam besser und konnten uns schneller über die verschiedenen Bahnen vorarbeiten, während Herr Preiser von Gruppe zu Gruppe ging und uns zeigte, dass es auch gute Swin-Golf Spieler gibt.
Den Abschluss des Tages bildeten ein befürchteter Sonnenbrand, ein Abschlussfoto und die anschließende Suche nach den verschollen geglaubten Fußballern, die schon lange nicht mehr gesehen worden waren.
Glücklicherweise tauchten diese jedoch bald wieder auf und wir konnten uns vollzählig auf den Rückweg machen.
Golf

Zwei Wochen später, am 21.09., machten wir uns auf den Weg, uns an Squash zu versuchen. Auch hier waren wir größtenteils unerfahren und Herr Preiser erklärte zunächst die Grundlagen. Zwei Spieler spielen jeweils in einem Court gegeneinander „Tennis gegen die Wand“, allerdings mit kleinerem Ball und kleineren Schlägern.

Squasch

Da wir nur vier Courts zur Verfügung hatten, spielten jeweils acht Schüler gleichzeitig und der Verlierer wurde stets ausgewechselt, wobei der neue Spieler bereits mit den alten Punkten des Verlierers starten durfte, wohingegen der Gewinner erneut bei Null begann.

„Wenn ihr euren Mitschüler trefft, dann ist das eben Pech.“ – Herr Preiser

Während einige Schüler anständig spielten und andere verbissen um jeden Punkt kämpften, hatte sich schon nach kurzer Zeit der Kursbeste herauskristallisiert, der seinen Court gar nicht mehr verlassen wollte, trotz der Punkteregel. Schließlich beschloss Herr Preiser, dass es besser sei, ihn lieber doch mal eine Pause einlegen zu lassen und anderen Spielern eine Chance zu gewähren.
Auch dieses Mal bildete wieder ein Gruppenfoto wieder den Abschluss, jedoch ohne vermisste Schüler und Sonnenbrand.

Fazit ist auf jeden Fall, bei solchen Ausflügen darf die Sporthalle gerne länger geschlossen bleiben.

Trixi Ball, Nikolas Hernes

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