Corona Newsletter der Schulpflegschaft

8. Mai 2020

Liebe Schüler, Eltern und Lehrer des Gymnasiums Heißen,

nach gut acht Wochen der Schulschließung geht es nun nach den Abiturienten am Montag, 11. Mai, auch für die Schüler der Q1 wieder mit dem Präsenzunterricht los. Den Weg dafür hat die Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch, 6. Mai, frei gemacht. Die konkrete Ausgestaltung der Öffnung liegt in den Händen der Landesbildungsministerin Yvonne Gebauer. In der 20. Schulmail des Landes hat sie die Rahmenbedingungen für die Schulen vorgegeben. (hier nachzulesen)

Wie im letzten Corona-Newsletter beschrieben, hat sich die Schule schon gut um die Umsetzung der Abstands- und Hygieneregeln gekümmert. Auf dem Schulhof, allen Wegen im Gebäude und in den Sanitäranlagen herrscht Maskenpflicht. Dank einer Spende des Apothekers Patrick Marx an alle Mülheimer Schulen, gibt es nun auch Schutzmasken, falls die Kinder keine zur Verfügung haben, und Desinfektionsmittel für die Hände. Diese ersetzen jedoch nicht das regelmäßige Händewaschen. Die Schüler sollen für die An- und Abreise nach Möglichkeit nicht den ÖPNV nutzen, sondern zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen. Eigene Masken und nach Möglichkeit Handdesinfektionsmittel sind mitzubringen.

Vom 11. bis 26. Mai erfolgen unter diesen Bedingungen die Abiturprüfungen und der Unterricht für die Schüler der Q1 in Kleingruppen. Die konkreten Anwesenheitszeiten erfahren die Kinder individuell auf den bekannten Kanälen. Nach dem 26. Mai werden auch für die weiteren Jahrgangsstufen Präsenzzeiten durchgeführt. Die Information der Familien erfolgt zeitnah.

Der digitale Unterricht erfolgt für alle Jahrgangsstufen weiterhin über den Untis Messenger und NextCloud. Parallel wird daran gearbeitet, diese nach den Sommerferien durch Logineo und die HPI Schulcloud zu ersetzen. Per Umfrage unter den Lehrern hat die Schulleitung bestehende Probleme beim digitalen Unterricht erfragt. Neben technischen Problemen, die durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen bei Lehrern, Schülern und Eltern abgestellt werden sollen, verursacht die Kommunikation mit den einzelnen Schülern auch einiges an Mehrarbeit. Auch gibt es immer noch Schüler, die die geforderten Arbeiten nicht fristgerecht an die Lehrer senden. Da wird an Unterstützungsmaßnahmen gearbeitet.

Um möglichst alle Schüler auf dem digitalen Weg mitnehmen zu können, bedarf es der Mithilfe der Schulgemeinde. Hat jemand alte, ungenutzte Laptops, die er spenden oder verleihen könnte, um sie den Schülern zur Verfügung zu stellen, denen die technische Ausrüstung fehlt? Hat jemand ungenutzte Fahrräder, die er den Schülern zur Verfügung stellen kann, die einen längeren Schulweg sonst nicht ohne den ÖPNV bewältigen können? Ganz wichtig wären jedoch Eltern, die in der Lage sind, die Schüler bei Problemen mit der Technik zum digitalen Unterricht unterstützen können. Ideal wäre ein Helfer pro Klasse.

Die Situation bleibt für alle eine Herausforderung. Doch in enger Zusammenarbeit werden wir das schaffen. Wir werden weiterhin regelmäßig über die Entwicklungen informieren und bitten alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, sich mit Anregungen und Fragen vertrauensvoll an die Vertreter der Schulpflegschaft zu wenden.

Ihr erreicht uns unter:
utah@freenet.de (Uwe Scheuer) 
andrea.rosenthal@gmx.net (Andrea Rosenthal) lutz.struengmann@gmail.com (Lutz Strüngmann)
ollilock@gmx.de (Oliver Locker-Grütjen )

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