Mikroskopieren in der 3. Dimension

3D-Brille nicht nötig! Mikroskope sind wichtige Hilfsmittel für naturwissenschaftliche Untersuchungen. In der Sekundarstufe I und II werden sie regelmäßig im Rahmen des Unterrichts genutzt und sind bei Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt, da sie einen Einblick in eine verborgene Welt ermöglichen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Bisheriger Nachteil: Die Präparate lassen sich lediglich zweidimensional darstellen. Dank einer großzügigen Spende haben wir nun am Gymnasium Heißen weitere Möglichkeiten. Unser neues „Gerät“ ist in der Lage ein räumliches Bild von mikroskopisch kleinen Gegenständen zu erzeugen. Dazu benötigt man natürlich einen Rechner mit Monitoreinheit, welcher gleich mit gespendet wurde. Herr Wirtz, der in technischen Fragen über großes Know-how verfügt, bekam die Maschine blitzschnell für einen „Testlauf“ in Gang. Zukünftig lässt sich unser Mikroskop vor allem in der Biologie und der Technik einsetzen. Die Betrachtung anatomisch-morphologischer Strukturen ist nun in einem ganz neuen Maße möglich. Auch dem Vergleich biologischer und technischer Baukunst (Stichwort Bionik!) steht von nun an nichts mehr im Weg.

Der erste Einsatz stand unter dem Motto: „Schau mir in die Augen, Kleines!“. Wir betrachteten die Facettenaugen einer Hornisse (Foto) mit einer atemberaubenden Auflösung.

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Erst wenn nichts mehr geht, geht wieder was!

Landschaftsabstraktion im GK Kunst der Jahrgangsstufe 12

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[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen”]…Dienstag 3. und 4. Stunde… Abiturienten in alten Kitteln laufen über den Kunstflur. Es riecht nach Farbe, genauer gesagt nach Binder und Pigmenten. Ein Teil der Schüler des Kunstkurses G3 bekleckert sowohl sich als auch überdimensional große Leinwände literweise mit Farbe aller Art. Aufgabe: Loslassen aller konventionellen Malmethoden. Wir lernen, uns Farben mit Pigmenten und Binder selbst herzustellen und die Leinwände mit selbst angerührten Spachtelmassen, z.B. Marmormehl oder Urgestein zu bearbeiten, um neben malerischen auch plastische Wirkungen zu erzeugen.

Wer genug Phantasie hat und sich auf die Freie Malerei einlässt, erkennt auf diesen Kunstwerken Landschaften, ob Berge, Seen oder Wüsten; den Ideen waren keine Grenzen gesetzt.

Durch gezieltes Setzen von Linien und die Berücksichtigung von Farbwirkungen erzielten wir dabei starke Räumlichkeiten in den Bildern.

So entstanden nach einer intensiven Einführung in die Verwendung etwas anderer Materialien als den herkömmlichen Acrylfarben eine Reihe individueller Arbeiten. Bei uns Schülerinnen und Schülern war eine interessante und intensive Entwicklung im Umgang mit unseren vielfältigen und freien Möglichkeiten zu beobachten. Dabei gab es auch mal Phasen, wo es nicht so gut ging. Am Ende schafften es aber alle loszulassen und ihrer Kreativität, kombiniert mit etwas Zufall, freien Lauf zu lassen.

Kunstkurs G3, Q2 bei Frau Speetzen[/read]

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Klasse 5c gewann beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung

Nach den Herbstferien informierte unsere Klassenlehrerin Frau Schlüter uns, dass wir an dem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung zum Thema „Bienensterben“ teilnehmen und gab uns als Hausaufgabe auf, zuhause nach Bieneninfos (Bücher, Internet…) zu suchen. Ein paar Kinder fanden auch Infos, die wir auf einem Plakat sammelten.

Eine Unterrichtsstunde später sagte Frau Schlüter, dass wir Besuch von Herrn Ziemann bekommen. Er ist Lehrer an unserer Schule und gleichzeitig auch Imker. Er brachte einen Bienenschaukasten mit echten Bienen aus seinem Stock mit und erklärte uns alles über Bienen. Herr Ziemann beantwortete auch alle unsere Fragen. Außerdem brachte er Honig mit, den wir probieren durften.

Dann arbeiteten wir in Gruppen zusammen und sortierten unsere Informationen zu unterschiedlichen Themen (Leben einer Arbeiterin, Bienenjahr, Honig,…) Ein Mitschüler zeigte uns ein Lapbook aus der Grundschule, damit wir wussten, wie wir unsere Informationen präsentieren sollten.

Einmal gingen wir in den Computerraum und sahen uns einen Film über Bienen und das Bienensterben an und diskutierten anschließend darüber, was passiert, wenn es keine Bienen mehr gibt und was wir gegen das Bienensterben tun können. Nun waren wir bereit, eigene Texte zu schreiben und uns Gedanken zur Gestaltung eines Lapbooks zu machen. Am Schluss klebten wir die fertigen und guten Sachen auf das Lapbook und freuten uns, dass es so schön und informativ geworden ist.

Dann mussten wir fast drei Monate warten, bis die Nachricht kam: Wir haben einen Buchpreis gewonnen!

Bericht von Johanna Leringer und Alyssa Schwaner, 5c

Der Nanotruck am Gymnasium Heißen – Spitzentechnologie zum Anfassen

NanoTruck_Schulhof-150x113Der Nanotruck – nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ein Erlebnis

Am späten Donnerstagnachmittag des 6.9.2012 durften auch wir Lehrer den Nanotruck näher inspizieren und praktisch unter Anleitung der kompetenten Crew des Trucks ebenso wie die Schülerinnen und Schüler „Grätzelzellen“ herstellen. Der Kreis einiger Lehrerinnen und -lehrer der Naturwissenschaften wurde durch Referendarinnen und Referendare des Fachseminars Chemie aus Essen komplettiert. Der zu Beginn gehaltene, mit Bildern und Anschauungsmaterial angereicherte Vortrag entführte uns in die Welt der Nanopartikel und deren Einsatzmöglichkeiten in unserem Alltag.
[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Es geht um winzige Partikel, die einen milliardsten Teil eines Meters groß sind. Für diese Strukturen gelten nicht die herkömmlichen Naturgesetze. So ist Gold in Form von Nanopartikeln rötlich und Metall kann bei Zimmertemperatur in flüssiger Form vorliegen. Der wohl bekannteste Effekt von Nanopartikeln ist der „Lotus-Effekt“, der Wasser und andere Flüssigkeiten von der Oberfläche abperlen lässt – so auch im Nanotruck anschaulich gezeigt, indem Ketchup über ein Lotusblatt ohne Rückstände abfließt. Ähnliche Effekte werden bei Badfliesen umgesetzt. Eine von vielen weiteren Nutzungsmöglichkeiten von Nanotechnologie liegt im Bereich der Medizin: Die Eindämmung von Hirntumoren, bei denen die herkömmlichen Behandlungsmethoden der Chemotherapie nicht funktionieren.

Nach einem überaus interessanten Vortrag kam die praktische Arbeit. Verschiedene Versuche, die auch in der Schule umsetzbar sind, wurden vorgestellt und schließlich ging es an die Herstellung der Farbstoffsolarzelle auf Basis von Hibiskustee. Dabei wird die energetische Wirkungsweise der Fotosynthese mithilfe zweier behandelter Glasplättchen und dem Hibiskustee als „Antrieb“ nachvollzogen. Ein wenig Lugolsche Lösung, zwei Büroklammern und schon war die Solarzelle fertig. Die acht von uns angefertigten Minisolarzellen waren dann hintereinander geschaltet tatsächlich in der Lage, mithilfe der Restabendsonne Strom für die „Jingle-Bells-Melodie“ aus einer Weihnachtsklappkarte zu erzeugen. Wir alle waren sehr zufrieden mit unserem Ergebnis und verließen den Nanotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um einiges an Wissen und Erfahrungen reicher.

 

Weitere Angebote im Nanotruck

 

Neben dNanoTruck_Innen-150x100en Praktika zur Erstellung von Solarzellen bot der Nanotruck auch einen Workshop zum Rasterelektronenmikroskop an. Hier konnten Schülerinnen und Schüler der Physikkurse ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben. Nach einer ausführlichen Einleitung und Erklärung des Rasterelektronenmikroskops konnten eigene Proben vorbereitet und betrachtet werden.

Auch KlasseNanoTruck_mit_Crew-150x113n der Jahrgänge acht und neun sowie interessierte Kurse der Oberstufe konnten sich durch einen Vortrag in die Welt der Nanotechnologie entführen lassen. Hierbei wurden Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel das Handy in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt, dessen zahlreiche Funktionen ohne Chips in Nanogröße überhaupt nicht vorstellbar wären. Schließlich öffnete der Nanotruck seine Pforten am frühen Freitagnachmittag noch für die interessierte Öffentlichkeit. Die Wissenschaftler erläuterten die Ausstellung im Truck und standen für Fragen der Besucher zur Verfügung.

Roland Guderley (Biologie-Lehrer)

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CHEMIE-OLYMPIADE mit dem Gymnasium Heißen

Das Gymnasium Heißen ließ es sich nie nehmen:

Wir fuhren seit 2002 stets zu den drei Vorbereitungsseminaren. Diese fanden erst samstags in Düsseldorf statt, in den letzten Jahren freitags nachmittags in Wuppertal und Dortmund.

In diesem Jahr hatten wir es endlich leichter: Der Chemieolympionike aus dem Jahr 1987 Carsten Schmuck ist Chemieprofessor an der Universität Essen und ehemaliger Schüler des Gymnasiums Heißen.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]

Somit bekamen wir auch eine Extrabegrüßung.
Die meisten der SchülerInnen aus den Klassen 9-13 kamen zu allen drei Nachmittagen und vertieften ihre Kenntnisse in Anorganischer Chemie, Physikalischer Chemie und Organischer Chemie.

Die anschließende Teilnahme an der 1.Runde war ein SUPERerfolg für das Gymnasium Heißen:
10 Schülerinnen und Schüler bewältigten die Aufgabenstellungen und freuen sich über die wohl verdienten Urkunden.

Ganz herzlichen Glückwunsch zu euren Leistungen und nehmt bitte auch an der 2.Runde
Wenn es nicht so ganz so ganz klappen sollte:
Für die Olympiaden gilt:
Dabei sein ist alles !!!
Für das Jahr 2014 wünsche ich mir, dass wieder viele mit zum Vorbereitungsseminar nach Essen kommen werden. Vielleicht schaffen wir es ja, das Dutzend an Urkunden zu bekommen ??!!!
Auf jeden Fall ist die Chemieolympiade interessant, nicht nur für das MINT-Zertifikat

Karin Jabs

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Theaterstück „Der Besuch der alten Dame“

Am Donnerstag, den 11.07.2013 um 19 Uhr führt der Literaturkurs der Q1 von Frau Domin zum ersten Mal das Theaterstück „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt in der Stadtteilbibliothek Heißen auf.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Wir möchten euch und Sie herzlich einladen, das Drama um das verarmte Städtchen Güllen mitzuverfolgen. Denn die einzige Hoffnung auf finanzielle Besserung der Stadt ist der Besuch von Claire Zachanassian, einer Milliardärin, die in ihrer Jugend Güllen verlassen hat. Ihr Jugendfreund Alfred Ill soll sie nun überreden Millionen zu spenden. In der Tat ist sie dazu bereit, allerdings gibt es dafür eine unmoralische Bedingung: Claire Zachanassian spendet Güllen eine Milliarde, falls jemand bereit ist Alfred Ill zu töten…

Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Der Eintritt ist kostenlos, Spenden für das Bühnenbild sind natürlich gerne gesehen.

Jonas Frigger Q1 als Gatte der Milliardärin[/read]

DELF Prüfung

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Ihr lernt Französisch und habt noch nicht von DELF gehört?

Dann lest diesen Artikel. Denn vielleicht werdet auch ihr dann demnächst – wie die Schülerinnen und Schüler auf dem Foto – das Diplôme d’études en langue franaise in der Hand halten, das vom französischen Erziehungsministerium weltweit vergeben wird.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen”]Ihr habt es sicherlich schon geahnt: Ganz umsonst bekommt man das nicht. Ihr müsst euch einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung stellen. In der schriftlichen Prüfung werden euer Hör- und Leseverstehen und eure Fähigkeit getestet, zu einem vorgegebenen Thema kurze Texte in französischer Sprache zu verfassen. Diese Prüfung findet an einem Samstag, meistens im Februar, in unserer Schule statt. In der mündlichen Prüfung, die in einem der DELF-Prüfungszentren stattfindet, müsst ihr in der Lage sein, etwas über euch und eure Familie, Freunde und/oder Schule zu erzählen, sowie in einem kurzen Rollenspiel eine vorgegebene Rolle zu übernehmen. Dafür habt ihr eine kurze Vorbereitungszeit.

Das Diplôme gibt es für verschiedene Leistungsstufen, nämlich A1, A2, B1 und B2, für die europaweit gleiche Anforderungen festgelegt worden sind. A1 empfiehlt sich für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 oder 8, A2 für die Klassen 8 oder 9, B1 für EF oder Q1 und B2 für Q2.

Das Diplôme für die Niveaustufe B2 entspricht dem Abiturniveau. Wer später vielleicht einmal ganz oder auch nur für ein paar Semester in Frankreich studieren möchte, erspart sich die sonst geforderte Sprachprüfung, denn das Diplôme wird von den meisten staatlichen Universitäten in Frankreich als Sprachnachweis anerkannt.

Ihr seid schon in der Klasse 9 oder in der Oberstufe und habt noch nie an einer DELF-Prüfung teilgenommen? Kein Problem. Der Zug ist nicht abgefahren. Man kann auch auf einem höheren Niveau „einsteigen“.

Wie schon oben erwähnt, ist das Diplôme nicht ganz umsonst zu bekommen. Man muss auch eine Prüfungsgebühr entrichten, die je nach Niveaustufe unterschiedlich hoch ist. Derzeit liegt sie bei € 22 für A1, € 42 für A2, € 48 für B1 und € 60 für B2.

Warum solltet ihr schon mit A1 oder A2 beginnen? Damit ihr euch an diese Art der Prüfungen gewöhnt und Sicherheit gewinnt für die Prüfungen der höheren Stufen.

Wie könnt ihr euch darauf vorbereiten? Schaut doch einmal bei der DELF-AG vorbei, die derzeit mittwochs in der 7. Stunde stattfindet, oder sprecht mich an.

Marion Abu Jhaisha

P.S.: Ich möchte noch einmal den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Februar/März des letzten Jahres die Prüfung erfolgreich bestanden haben, recht herzlich gratulieren: zu A1 Miro Malinovic (8b), Helen Hartmann (8d), zu A2 Victoria Bock (EF), Sebastian Behmer (EF), Philipp Ippen (EF), Niklas Diemer (EF), Weifang Wu (EF), David Meerkamp (Q1) und zu B1 Larissa Niggemann (Q1), Pascal Lambertz (Q1), Emma Schützmann (Q1). (Die Klassen-/Stufenbezeichnungen beziehen sich auf dieses Schuljahr).[/read]

Dialog mit der Jugend – ein spannender Einblick in ein renommiertes Wirtschaftsunternehmen-

Am 15.01.2015 wurde der Sozialwissenschaftskurs von Frau Brodersen von Prof. Dr. Kai C. Andrejewski, Regionalvorstand der KPMG AG WPG die Region West Düsseldorf, zum „Dialog mit der Jugend“ eingeladen, um das Unternehmen, seine Herausforderungen und Zukunftsaufgaben sowie die Berufe der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsbranche kennenzulernen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Doch was ist eigentlich die KPMG? Die KPMG ist eines der weltweiten führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und ist mit insgesamt rund 155.000 Mitarbeitern in 155 Ländern vertreten. Der Betrieb ist verantwortlich für die Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen, bietet steuerberatende Tätigkeiten an und berät bei betriebswirtschaftlichen, regulatorischen und transaktionsorientierten Themen. Nachdem wir also die Einladung erhielten, fuhren wir am Mittwoch den 15. Januar um 14.15Uhr zur KPMG nach Düsseldorf. Wir wurden an der Schule von einem Reisebus, der vom Initiativkreis Ruhr, der diese Dialogtermine für die Firmenmitlieder durchführt, gestellt wurde abgeholt.

Nach unserer Ankunft wurden wir in den Konferenzsaal des Unternehmens geführt. Dort standen uns Getränke verschiedenster Art zur Verfügung. Anwesend waren allerdings nicht nur wir, sondern noch SchülerInnen einer andere Schule. Im Vorfeld wurde uns das Unternehmen schon näher gebracht, in dem eine Frau aus dem Unternehmen, Frau von Zitzewitz, uns im Unterricht besuchte und uns über das Arbeitsfeld einer wirtschaftsprüfenden Person im Speziellen und das Unternehmen KPMG im Allgemeinen informierte. Wir wurden gebeten alle Fragen, die wir haben aufzuschreiben und diese zu dem Termin in der KPMG mitzubringen und auch zu stellen.

Nun begann also um 15.00Uhr das Gespräch, in dem Herr Prof. Andrejewski das Unternehmen vorstellte. Da dieser im Vorfeld über die Fragen, die wir uns überlegt hatten informiert wurde, brachte er manche davon in seinen Vortrag ein. Anschließend wurden dann die noch offenen Fragen beantwortet. Dazu standen uns nicht nur Herr Prof. Andrejewski bereit, der sich leider verfrüht wegen einem anderen Termin verabschieden musste, sondern auch der Standortleiter Maximilian Gröning, Partner und Vorstand der juristischen Abteilung der KPMG in Düsseldorf. Um 17.00Uhr wurde die Diskussionsrunde beendet und alle Anwesenden wurden zu einem Imbiss eingeladen. Dort hatte man in einer freieren Atmosphäre die Möglichkeit mit den Ansprechpartnern des Unternehmens noch einmal Fragen zu stellen oder zu diskutieren. Gegen 18.00Uhr wurden wir wieder mit einem Bus zur Schule zurück gebracht.

Auf der Fahrt bat uns Frau Brodersen eine Rückmeldung über die Veranstaltung zu geben. Diese fiel zum größten Teil sehr positiv aus. Insbesondere die Diskussion, die auf Augenhöhe stattfand wurde lobend beurteilt, da der Vorstand gut auf offene Fragen eingegangen ist, wir auf vielen Ebenen verständlich informiert wurden und eine lockere Atmosphäre herrschte, da die Veranstaltung unterhaltsam und lustig gestaltet wurde. Auch die zahlreichen Snacks wurden gerne angenommen und hoch gelobt. Alles in allem hat dieser Tag einen großen Einblick in die Welt eines Wirtschaftsunternehmens geboten und wir sind dankbar diese Erfahrung machen zu dürfen.

Laura Rinn, Q1

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Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein 2014

 

Salvete cari discipuli discipulaeque…

So wurden die diesjährigen Preisträger bei der Preisverleihung in Köln auf Landesebene begrüßt!

Doch nun erst einmal von vorn: Der Wettbewerb begann für mich mit der recht spontanen Anmeldung Anfang Oktober 2013 durch Frau Wegenaer, die dazu im ersten Halbjahr des letzten Schuljahrs die Vorbereitung in einer kleinen AG anbot. Thema für die Teilnehmer sollte sein: Reisen in der Antike – mehr wurde nicht verraten.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]So beschäftigten wir uns in der AG jeden Freitag mit Übersetzungen, kleinen Rätseln, Übungs- aufgaben aus früheren Wettbewerben, dem Sachthema an sich und auch ein bisschen mit Grammatik.

Der schriftliche Prüfungstermin auf Landesebene fand dann Anfang dieses Jahres im Gymnasium Broich statt. Vorab war die Aufgabe gestellt worden, einen vorgegebenen lateinischen Text richtig betont im Sinnzusammenhang laut zu lesen und eine Aufnahme beim Wettbewerb einzureichen. Der Test mit verschiedenen, recht schwierigen Übungen (Übersetzungen, Verständnisfragen auf Latein, Rätseln und Sachkenntnissen) dauerte den ganzen Vormittag.

Danach hieß es warten.

Inzwischen lief schon längst das zweite Schulhalbjahr und die ganze Sache war schon fast vergessen. Anfang Mai erhielt ich dann überraschend eine Mail mit der Einladung zur Preisverleihung, da ich zu den diesjährigen Preisträgern gehörte.

So machte ich mich dann doch etwas gespannt am 4. Juni nach Köln zum altsprachlichen Friedrich- Wilhelm Gymnasium zur Preisverleihung auf.

Dort wurden dann die Preisträger, mitgereiste Schulklassen, Lehrer und Eltern in der Aula begrüßt. Durch das Programm führten zwei Schüler des Latein­LK. Zwischen musikalischen Darbietungen, Grußworten des Schulleiters, der Kölner Bürgermeisterin, Vertretern von Bezirksregierung, Ministe- rium und von Stiftungen fanden die verschiedenen Preisverleihungen statt, zunächst in den Einzelwettbewerben.

Die Preise im Gruppenwettbewerb waren mit den zugehörigen Vorführungen wirklich interessant. So wurde ein Trailer mit verschieden Beiträgen von Latein­Kursen gezeigt, dann führte eine Klasse aus Werl ein lateinisches Schauspiel „Roma – diem noctemque“ auf. Der Höhepunkt war der Film „De iudicio lupi et agni“, eine Gerichtsverhandlung auf Latein, von den Siegern des Gruppenwettbewerbs, eines Gymnasiums aus Werne. Mit „Valete fratres“ wurden dann alle feierlich entlassen.

Das Mitmachen lohnt sich, ob solo oder in der Gruppe, denn es gibt schon auf Landesebene viele Sach­ und Geldpreise zu gewinnen.

Mit vielen Eindrücken und einem dritten Preis im Einzelwettbewerb in der Tasche ging es dann nach einem kurzen Besuch des Kölner Doms zufrieden wieder nach Hause. Zum Schluss ein großes Dankeschön an Frau Wegenaer für die gute Vorbereitung.

Thomas Drews, 10b

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Ausflug zur Dutch Swing College Band nach Rotterdam

Viele von Euch kennen von Konzerten in der Mülheimer Stadthalle die Dutch Swing College Band, die schon so ziemlich überall in der Welt aufgetreten ist. Immerhin gibt es die Band seit 1945 und sie hat die ganze Jazzgeschichte im Repertoire vom New Orleans bis Chicago Jazz, Blues, Dixieland, Ragtime und Swing. Die sieben Musiker, die nicht mehr alle ganz jung sind, spielen perfekt Trompete, Klarinette, Posaune, Tuba, Saxofon, Gitarre, Banjo, Bass und Schlagzeug.

Beim letzten Mülheimer Konzert „Jazz at the College“, das viele Mülheimer Schulen Anfang Dezember 2013 besucht haben, durfte unsere Big Band mit anderen Schulbands im Vorprogramm im Foyer der Stadthalle auftreten.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Wir hatten das Glück, vom Mülheimer Jazz-Club zu einem weiteren Konzert der Dutch Swing College Band nach Rotterdam eingeladen zu werden.

Los ging’s mit dem Reisebus am Sonntag, den 23. März um 8:30 Uhr am Mülheimer Hauptbahnhof mit weiteren Schülern anderer Mülheimer Schulen und dem Jazz-Club, der die Tour organisiert hatte.

Um 12 Uhr kamen wir dann nach einer regnerischen Fahrt in Rotterdam an. Unser Rundfahrtschiff lag bereits am Anleger und um 12.30 Uhr ging es weiter zu einer eineinhalbstündigen Hafenrundfahrt. Pünktlich riss auch der Himmel auf und die Sonne schien. Zuerst schipperten wir an der Innenstadt mit großen Gebäuden von beeindruckender Architektur entlang. Dann näherten wir uns dem größten Seehafen Europas, was wir nicht zuletzt durch den extrem starken Seewind merkten. Es ging vorbei an Millionen von Containern, unzähligen, teils sehr großen Frachtschiffen, gigantischen Werften und Docks und auch an dem im Hafen liegenden ehemaligen Kreuzfahrtschiff “SS Rotterdam” vorbei, auf dem das Konzert der Dutch Swing College Band am Nachmittag stattfinden sollte.

Nach der Hafenrundfahrt fuhren wir im Reisebus zum Mittagessen im nahegelegen Restaurant.

Im Anschluss wurden wir dann gut gestärkt zurück Richtung Hafen gebracht und gingen an Bord der “SS Rotterdam”, die heute – fest angelegt – unter anderem auch ein Hotel beherbergt. Auf dem Oberdeck begann schon bald das Konzert der Dutch Swing College Band, das in gewohnt lockerer Atmosphäre ablief.

In der Pause hatten wir Gelegenheit, uns mit den Musikern zu unterhalten. Nach einer weiteren Stunde und einer kurzen Pause war das Konzert dann zu Ende. Mit einem Fan-Paket inklusive CD ausgestattet hatten wir danach noch kurz Zeit, uns das Schiff anzuschauen und einen letzten Blick über den Hafen und die Innenstadt zu werfen, bevor wir dann wieder in den Bus stiegen und Richtung Ruhrgebiet zurückfuhren.

Um 22.30 Uhr kamen wir wieder am Mülheimer Hauptbahnhof an. Der Tag war, wenn auch sehr anstrengend, voll von schönen Erlebnissen, von der Hafenrundfahrt bis zum fantastischen Konzert der Dutch Swing College Band.

Ein großes Dankeschön an Herrn Siebel und den Mülheimer Jazz Club, die uns spontan ermöglichten, mitzufahren.

Thomas Drews, 10b[/read]

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