Mon séjour en Allemagne

Ich heiße Clément Petit, bin 14 und lebe im Zentrum von Frankreich, in der Nähe von Tours (Mülheims Partnerstadt). Ich habe am Brigitte Sauzay-Progamm vom 31.10.2014 bis zum 31.01.2015 teilgenommen. Ich bin am 31.10.14 mit meinen Eltern bei meinem Austauschpartner, Tim, angekommen. Wir haben zusammen eine Stadtrundfahrt in Essen gemacht. Danach sind meine Eltern nach Hause gefahren. Und ich fand mich allein in Deutschland wieder !

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Meine ersten Tage in der Schule waren ein bisschen schwer. Aber ich habe mich schnell eingewöhnt !

Während meiner Zeit in Deutschland habe ich vieles besichtigt und erlebt.

Zum Beispiel haben Tims Familie und ich ein Wochenende in Berlin verbracht. Dort haben wir den Weihnachtsmarkt am Fuße des Alexanderturms besucht. Am nächsten Tag haben wir den Geburtstag von Tims Oma und Thyras Paten gefeiert. Am Sonntag haben wir die Dauerausstellung von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung im Deutschen Historischen Museum angesehen.

Wir haben auch ein Fußballspiel in der Veltins-Arena, dem Schalke Stadion, gesehen. Leider hat es kein Tor gegeben ! Außerdem haben wir das Oberhausener Gasometer und seine Lichtinstallation besucht, die ich sehr schön fand. Wir haben auch das Neanderthal-Museum besichtigt. Ich fand es sehr gut gemacht für Kinder, wie für Erwachsene !

Ich bin sogar ins Theater gegangen! Ich habe mit der Schule im Theater an der Ruhr „Wilhelm Tell“ gesehen und mit Tims Familie haben wir uns im Düsseldorfer Schauspielhaus „Tschick“ angesehen. Die beiden Theaterstücken haben mir sehr gut gefallen, weil sie moderne und originelle Regien hatten.

Natürlich, habe ich auch Mülheim und die Umgebung entdeckt. Zum Beispiel haben Tims Eltern mir den Bismarckturm und den Wasserbahnhof von Mülheim gezeigt.

An Weihnachten bin ich in Deutschland geblieben. Mit Nikolaus fängt diese besinnliche Zeit an. Das gibt es nicht in Frankreich! Auf die Adventszeit folgt dann Heiligabend. Die meisten Familien gehen traditionell in den Gottesdienst. Das Jahr endet mit Silvester, dort sprengen die Deutschen Knaller und Feuerwerk in die Luft !

Ich habe viel über die Sprache sowie die Kultur gelernt. Zum Beispiel habe ich bemerkt, dass das französische und das deutsche Schulsystem sehr unterschiedlich sind. Die Deutschen haben nur morgens Schule und die Unterrichtsstunden dauern nur 45 Minuten Im Gegensatz dazu haben die Franzosen auch nachmittags Schule und die Stunden dauern 55 Minuten. Außerdem existieren die Fächer Politik und Religion nicht in Frankreich.

Ich kann es kaum erwarten, dass Tim nach Frankreich kommt und, wie ich, von der Zeit in einem anderen Land, mit einer anderen Kultur, profitiert!

Wir bedanken uns für den freundlichen Empfang bei Frau Dr. Leistritz, Frau Lubarski, Frau Bonsmann und Herrn Puth, sowie den anderen Fachlehrern.

Auf Wiedersehen! Au revoir!

Clément Petit, Tim Tennig

Wie funktioniert ein Unternehmen? Zu Besuch im BayLab Plastic

Wie funktioniert ein Unternehmen?

Schüler der Jahrgangsstufe Q1 und EF  haben am Montag den 27.05.2013 das Baylab besucht. Dort sollten die 24 Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Projektgruppen als zusammenhängendes Unternehmen fungieren.

Die Gruppen waren wie folgt aufgeteilt: Zur Umsetzung des Produktes gab es das Technikteam, dessen Aufgabe war die Bedienung der Maschinen und die Endproduktion des Produkts. Die Entscheidung welches Material verwendet wird und die Qualitätsprüfung lag in den Händen des Forschungsteams. Außerdem gab es noch das Design und Marketing Team. Dieses war für das Aussehen des Produktes und dessen Vermarktung verantwortlich.Letztlich gab es das Finanzteam,  welches die Kostenkalkulation übernehmen musste.Das Management des Projekts unterlag dem Kommunikationsteam. Außerdem wurde die Vorhergehens weise von diesem festgehalten.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”

FROSTI-Was ist das!

Ziel war es einen Trinkbecher mit Effekt anzufertigen.  Der Trinkbecher hatte am Boden rundförmige Wölbungen. Diese werden mit Wasser gefüllt.

Zuerst stellt man jetzt den Becher für 45 Minuten in den Gefrierschrank. Wenn wir jetzt eine Flüssigkeit einfüllen, die Wärmer als 0 Grad Celsius ist lösen sich die Eiswürfel vom Boden und schwimmen auf der Wasseroberfläche. Unser Becher hat den Namen „Der FROSTI“ bekommen und wird mit dem Slogan „FROSTI-Der Becher, der erfrischt!“ vermarktet.

In der Mittagspause haben wir das BAYKOM besucht. Dort haben wir zu Mittag gegessen und uns anschließend kurz mit der Geschichte von Bayer beschäftigt. Außerdem wurde uns mithilfe von neuen Medien die Medikamentenforschung näher gebracht.

Zusammenfassend war es auf jeden Fall ein sehr interessanter Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler einen guten Eindruck von einer Unternehmensstruktur und Bayer bekommen konnten.

Pierre Lambertz, Q1

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Veröffentlicht unter Chemie

Power Praise – Gospelkonzert mit Love from Arica und dem Unterstufenchor

Oh happy Day war der krönende Abschluss des Konzerts im Rahmen der Kooperation zwischen dem Gospelchor des Vereins Love from Africa und dem Unterstufenchor des Gymnasiums Heißen. Der Verein Love from Africa wurde 2007 von Stella Weber gegründet, um Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund besser in Deutschland integrieren zu können. Stella erhielt im Dezember 2008 die Auszeichnung „200 Jahre – 200 Menschen“ für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in Mülheim.

Das Gospel-Projekt startete für alle am 24. Mai 2013 mit einer gemeinsamen Probe im Raum eines Kindergartens in der Nähe des Hauptbahnhofs – wir alle wurden von den Sängerinnen und Sängern erwartet, Keyboard und Schlagzeug bereits aufgebaut. Geleitet wurde die Probe von Marc Peay. Er kommt aus Los Angeles und arbeitet dort als Worship Artist, das heißt, er gestaltet musikalische Gottesdienste. Daneben ist er auch Vocal Coach und hat bereits mit Kelly Price gearbeitet, die mehrfach für den R&B Grammy nominiert war. Marc stand nun da am Keyboard und begrüßte uns mit ein paar bekannten Songs… „We’re all in this together….“ aus Highschool Musical oder der Melodie aus Spongebob. Er scherzte noch ein bisschen mit uns, alles auf Englisch natürlich, und nach und nach mischte sich der Gospelchor unter uns. Als erstes sangen wir You Raise Me Up und danach Oh Happy Day. Als die Sängerinnen und Sänger anfingen zu singen bekamen wir alle eine Gänsehaut. Was die für Wahnsinns-Stimmen haben, hätten wir überhaupt nicht erwartet. Das gab uns neuen Mut und wir sangen alle viel lauter als sonst. Marc gab uns Anweisungen, wie wir bei Oh Happy Day singen sollten, sonst hatte er nichts zu verbessern, und das erleichterte uns sehr. Wir sangen die Songs noch ein paar Mal durch, dann war die Probe auch schon vorbei. Wir verabschiedeten uns und wurden von unseren Eltern abgeholt. Es war ein sehr aufregendes Erlebnis und wir freuten uns schon auf den darauf folgenden Tag – denn dann würden wir unseren großen Auftritt haben.

Samstag, 25. Mai 2013. Das war nicht nur Tag des deutschen Finales in der Champions League, nein! Um 19.00Uhr fand in der Stadtteilbücherei Heißen ein Konzert statt, das die Schule in den letzten Jahren so noch nicht erlebt hat! Der gut gefüllte Raum wartete gespannt auf den Beginn des Konzerts, dann ging es endlich los. Marc Peay begann den Abend mit zwei Solonummern und brachte den Saal mit seiner super Soulstimme bereits zum Beben. Danach erlebten wir, mit wie viel Hingabe und Leidenschaft der Gospelchor des Vereins Love from Africa seine Lieder sang. Die Aufregung stieg an und endlich konnten wir auf die Bühne. Wir sangen zunächst You Raise Me Up, bevor dann Herr Stockey Oh Happy Day anstimmte und es niemanden mehr auf den Sitzen hielt. Alle wippten und klatschten im Takt oder stimmten mit ein.

Ein langer und aufregender Abend mit einem tollen Gospelkonzert neigte sich dann gerade noch rechtzeitig zur 2. Halbzeit dem Ende zu. Wir waren erschöpft aber begeistert von der tollen musikalischen Erfahrung.

Johanna Spiller, 6b

Jona Albernetty, Lena Oemig 6d

Sebastian Stockey

Veröffentlicht unter Musik

Exkursion zum E.ON Kraftwerk Scholven

Am Dienstag, den 02.12.2014, erhielten wir die Möglichkeit, mit unserem “SoWi“ LK das E.ON Kraftwerk Scholven nahe Gelsenkirchen, welchem nach Plänen von E.ON noch Ende 2014 die Schließung bevorsteht, zu besuchen.

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[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Im Anschluss an die Begrüßung durch den Werksleiter erhielten wir im Rahmen der Gesprächsreihe „Dialog mit der Jugend“, welche vom Initiativkreis Ruhr organisiert wird, zu Beginn unseres Besuches die Gelegenheit eine Stunde den Vorsitzenden der Geschäftsführung von E.ON Deutschland, Ingo Luge, zu persönlichen und wirtschaftlichen oder auch zu Zukunftsthemen zu befragen. Hierfür hatten wir uns vorher gemeinsam Fragen überlegt, von denen auch viele beantwortet werden konnten.

Anschließend führte uns ein Mitarbeiter durch Teile des Kraftwerkes, das sowohl zur Strom- als auch zur Fernwärmeversorgung der Region dient. Die Nettoleistung des fünf Blöcke umfassenden Steinkohlekraftwerkes liegt bei rund 2200 Megawatt. Dabei entstand auch das Gruppenfoto. Beim abschließenden „Currywurstverzehr“ tauschten wir uns dann noch über die Eindrücke und Erfahrungen des Tages aus. Nach dem Abschlusswort durch den Standortleiter wurden wir freundlich verabschiedet.

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Sucht-Prävention

Um mehr über Sucht zu erfahren, fand in der Woche vom 3. bis zum 6. Februar ein Sucht-Präventions-Projekt statt. Jeder Klasse wurde in zwei Tagen viel über die Gefahren von Drogen beigebracht.

Am 3. Februar um 8.00 Uhr begann unser erster Projekttag, in dem wir uns hauptsächlich über Alkohol und Zigaretten unterhielten. Zuerst sahen wir uns einen Film über das Rauchen im Kindesalter an und unterhielten uns über die Gefahren des Rauchens. Nachdem wir ein Alkoholquiz gespielt hatten, durften wir besondere Brillen aufsetzten, durch die wir die Welt so sahen wie Betrunkene sie sehen. Das war sehr lustig, da es kaum einer schaffte gerade zu laufen und einen Partner als Stütze brauchte. So merkten wir, wie abhängig und hilflos man ist, wenn man betrunken ist. Den Rest des Vormittags klärten uns zweit Vertreter der Ginko-Stiftung über andere Drogen und über deren Wirkung im Körper auf.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]

Am 6. Februar, dem zweiten und letzten Tag unserer Projekttage, sollten wir Menschen kennenlernen, die es schafften, wieder ohne Drogen auszukommen und sich nun ein neues Leben aufgebaut hatten. Zuerst schauten wir uns einen Film an, in dem es um einen Mann ging, der nach jahrelangem Konsum von Drogen, aus diesem Teufelskreis entkam. Er brach den Kontakt zu allen Menschen, die er kannte ab und zog in eine andere Stadt, dort lebt er nun glücklich mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter. Nachdem wir uns ausführlich über den Film unterhalten hatten, lernten wir einen ehemaligen Alkoholiker kennen, der sich, obwohl er seit mehr als 20 Jahren keinen Tropfen Alkohol getrunken hatte, einen Alkoholiker nennt, weil er nie wieder einen Schluck Alkohol trinken kann ohne rückfällig zu werden. Er erzählte uns über sein Leben und beantwortete uns all unsere Fragen. Für den letzten Programmpunkt besuchte uns ein Polizist, mit dem wir uns über Gesetze von illegalen und legalen Drogen in und außerhalb Deutschlands unterhielten. Danach waren unsere Projekttage auch schon zu Ende.

Lina Jürgens und Isabell Molderings[/read]

Unser Ausflug zum „Politischen Forum Ruhr“

Wir waren sehr erfreut, als Frau Brodersen uns mitteilte, dass sie für unseren Zusatzkurs Sozialwissenschaften einen Termin beim Politischen Forum ergattert hatte: Am 01.09.2014 sollte in der Philharmonie Frau Ministerpräsidentin Kraft auf deren Einladung eine Rede halten zur Zukunft NRWs als Standort für die Wirtschaft. Gemäß dem feierlichen Rahmen erschienen wir um 18:30 Uhr schick gekleidet in Hemd, Anzug oder Kostüm vor der Philharmonie in Essen. Viele Größen aus Wirtschaft und Politik saßen mit uns in den ersten Reihen dieses beeindruckenden Gebäudes.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Die Veranstaltung begann mit einem hervorragenden musikalischen Intro, bevor Frau Kraft dann schließlich eine Rede über die Zukunft NRWs hielt. Der Konsens des Auditoriums und unseres Kurses viel durchweg positiv aus, was nicht nur an dem Inhalt, sondern auch an der Redegewandtheit unserer Ministerpräsidentin lag.

Anschließend folgte eine Diskussion, welche sicherlich das Highlight der durchaus runden Abendveranstaltung darstellte. Neben dem Präsidenten der deutschen Fußballiga und dem Vorsitzenden der deutschen Medizinervereinigung durften auch drei Schüler unserer Schule eine Frage an Frau Kraft stellen, welche sie daraufhin umfangreich beantwortete.

Im Anschluss an die Veranstaltung durften wir uns dann schließlich noch mit einigen renommierten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft austauschen, bevor wir uns dann schließlich, mit neuem Wissen und Interesse für das Thema, auf den Weg nach Hause gemacht haben.

Till Käufer & Florian Wirtz (Q2)

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Opernbesuch: Carmen von Bizet

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Am Sonntag, den 13.01.13 fanden sich abends, trotz anfänglicher Skepsis, der Musikgrundkurs der Q1, sowie die Lehrer Herr Dißelmeyer und Frau Romsics im Opernhaus Duisburg ein. Nach mehrstündiger Vorbereitung sollten nun die Ergebnisse der letzten Stunden fruchten – ein Besuch von Georges Bizets „Carmen“ stand auf dem Programm. Nachdem man sich mehr oder minder vollständig versammelt, die Jacken abgegeben und sich in die doch recht sparsam bemessen Sitze hineingefaltet hatte, begann auch die Atmosphäre, die einem Opernbesuch innewohnt zu wirken. Mit dem Auftritt des Dirigenten und dem Erklingen der Ouvertüre begann die Reise durch ein Spanien voller dunkler Leidenschaft.

Besonders in dieser Inszenierung der „Carmen“ stehen die düsteren Facetten der menschlichen Leidenschaften und des Freiheitsbegriffes im Vordergrund; im Unterricht war dieser Aspekt hinreichend besprochen worden. Beim Bühnenbild handelte es sich in gewisser Weise um eine Hommage an den spanischen Maler Goya, dessen Interpretation eines düsteren und grotesken Spaniens die Abgründe von Liebe und Gesetzlosigkeit aufzeigte, ohne übermäßig lang bei deren romantischen Konnotation zu bleiben. Ein langer schwarzer Korridor des Verderbens, die Unterschiede, wie fröhliche, „typisch spanische“ Stimmung im Vergleich zu Carmens Ausbrüchen nur porträtiert durch das Licht. Auch die Kostüme taten ihren Teil, den Kontrast zu visualisieren – schwarz mit roten Versätzen, die Farben der Schmuggler, blau und weiß, die Farben der Dragoner und der Micaela, gelb, golden, schillernd, die Farben des einzig freien Helden – Escamillo. Carmen, als sich nach der Freiheit Sehnende, trägt in ihrem letzten Gefecht, gegen den Stier, gegen Don José seine Farben, eine Metapher dafür, dass sie ihre Freiheit nicht auf dieser Welt, sondern nur im Tod findet.

Auch wenn dieser Opernbesuch für viele der erste war, so gab es doch überraschend positive Reaktionen. Für einen Sonntagabend waren alle, ihren Verhältnissen entsprechend, motiviert, sodass man letztenendes sagen kann: Gerne wieder!

Luisa Conrady, Q1

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Deutsch-französischer Vorlesespaß

Ein Ausflug des Differenzierungskurses Französisch

Am 07.05.2014 fuhr unser Französisch Diff – Kurs zusammen mit Frau Lubarski nach Duisburg zur Stadtbibliothek. Dort nahmen wir an der Lesung „Deutsch-französischer Vorlesespaß“ für Sprachanfänger teil. Uns wurde ein afrikanisches Märchen erzählt.

Es handelte von einem hübschen Mädchen, das von ihren neidischen Schwestern im Wald zurückgelassen wurde. Es wurde von einem Monster entführt, welches es fressen wollte. Das Mädchen wusste dies aber nicht. Eines Tages kam eine Maus, die es über die Situation aufklärte und ihm zur Flucht verhalf. Die Maus gab dem Mädchen drei Geschenke mit auf den Weg: ein Ei, einen Stock und einen Stein.

Das Mädchen sollte diese Dinge gut aufbewahren, weil sie ihm in Not helfen würden.

Es floh, doch das Monster folgte ihm. Mithilfe der drei Geschenke und eines riesigen Vogels gelangte das Mädchen wieder nach Hause.

Nach dem Märchen spielten wir ein kleines Vokabelspiel, welches half, den Wortschatz aus dem Märchen anzuwenden.

Jeden ersten Mittwoch im Monat findet in der Stadtbibliothek Duisburg eine solche Lesung statt. Ich kann sie jedem empfehlen, der seine Französischkenntnisse vertiefen möchte. Für Anfänger ist sie durchaus gut zu verstehen.

Insgesamt haben wir an diesem Tag viel gelernt und es hat Spaß gemacht, daran teilzunehmen.

Meriam Gharbi, Klasse 8d

Besuch im Bayerwerk

Besuch im Bayerwerk

Die Grundkurse-Chemie aus der 13.Jahrgangstufe besuchten am Montag den 22.10.2012 zusammen mit Frau Jabs und Herrn Wirtz das Bayer Leverkusen Werk. Pünktlich um halb acht holte uns ein Bus ab und fuhr uns nach Leverkusen. Dort angekommen bekamen wir eine kleine Einführung und eine Führung durch das BayLAP.

Unsere Aufgabe war es an diesem Tag einen kompletten Herstellungsprozess eines Produktes genauer zu untersuchen und letztendlich auch durchzuführen, also genau die Arbeitsschritte des Unternehmens nach zu vollziehen. Dazu gehörte die Entwicklung eines Produktes. Unser Endprodukt sollte ein moderner Kugelschreiber werden.

Zu Beginn teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf. Diese waren Design, Finanzen, Forschung, Technik und Kommunikation. Jede Gruppe hatte eine spezielle Aufgabe, die zur Fertigstellung des Endproduktes nötig war. Die Designer zum Beispiel waren für die Farbauswahl und das Marketing des Endproduktes verantwortlich. Die Finanzgruppe musste prüfen, wie teuer der Stift am Ende sein musste, damit wir einen möglichst hohen Gewinn erzielten. Im Lager der Techniker ging es darum die Maschine kennen zu lernen und auch bedienen zu können. Nach der ersten Arbeitsphase stellte jede Gruppe kurz ihre Ergebnisse vor, sodass jeder einen Einblick in die Arbeit des anderen bekam. Hier wurde schon deutlich, dass jede Gruppe gut und effizient gearbeitet hatte.

Nach einem leckeren und großen Mittagessen wurden wir durch die Ausstellung des Bayerwerks geführt. Zusätzlich nahmen wir an einem Quiz zum Thema Gesundheit und Medizin teil. Unsere beiden Chemiekurse glänzten, und so wurden wir zum Quizsieger gekrönt.

In der zweiten Arbeitsphase fingen wir mit der Produktion des Kugelschreibers an. Das hieß, die Maschine, die nun warm gelaufen war, wurde befüllt und produzierte unter unserer Aufsicht die gewünschten Kugelschreiber in verschiedenen vorher ausgewählten Farben. Zudem bekam jede Gruppe noch einmal die Aufgabe ihre Ergebnisse vom Vormittag zu optimieren bzw. die vorhandene Zeit besser zu nutzen. Zu guter Letzt hatten wir ein fertiges Endprodukt, an dem jeder mitgewirkt hatte. Wir hatten den Kugelschreiber, der so gut wie bruchsicher war. Unsere Finanzen stimmten, wir hatten einen Werbefilm und die Kommunikateure hatten ganze Arbeit geleistet, alles bis 16 Uhr fertig zustellen. Die Betreuer des Bayerwerks haben den Tag für uns Schüler sehr interessant und informativ gestaltet, sodass wir alle viel Spaß hatten und zu gleich etwas Wertvolles gelernt haben. Es zählt nicht nur das Ziel, sondern der Weg dorthin ist oftmals schwieriger und steiniger. Wenn man das Endprodukt jedoch in den Händen hält, weiß man wieder, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Saskia Emunds und Tamara Dolhaine, Stufe 13

Veröffentlicht unter Chemie

The Voice

Nicht in Konkurrenz zu den einschlägigen TV-Formaten aber doch die Entdeckung des Abends: die Gesangsstimme. Sie war zweifellos der Star unseres Schülerkonzertes im Jahre 2011. Kathi Engel, Yalda Hayat, Alexander Geißler, der Überraschungskandidat Mats Wercholat und all die anderen kühnen Sänger wurden zu Lieblingen des Publikums und von diesem mit tosendem Applaus bedacht. Der Abend war wieder einmal lang, doch durch und durch kurzweilig. Highlights gab es in Hülle und Fülle , aber jeder Beitrag verdiente Achtung und Respekt. Und wenn doch einzelne Darbietungen Erwähnung finden sollen, dann ist dies gewiss das saubere und durchsichtige, nahezu perfekte Gitarrenspiel von Max Jones, oder aber Fabienne Homeyers souveräner Marlon Roudette, und nicht zu vergessen die ergreifend schöne Version für Geige und Klavier von „River flows in you“, gespielt von Julia Bromma und Xenia Ottawa, oder aber die schier unendliche Einlage des aufstrebenden Alleinunterhalters Thilo Schröer. Er könnte bei Bedarf vielleicht einmal ein (Fast-Food-)Dinner oder eine Matinée allein mit seiner Unterhaltung am Klavier musikalisch begleiten. Das Zeug dazu hätte er.

Wie gesagt, alles hatte/war K/klasse. Allen Beteiligten sah man die Freude am Musizieren an. Und so vermittelte der wunderschöne Abend einmal mehr Hoffnung und Zuversicht – auch in Zukunft wird immer weiter musiziert werden – mit viel Liebe und Begeisterung. Danke für den wunderschönen Abend!

Uschi Kruse-Hartmann

Veröffentlicht unter Musik