Wir sind Europaschule

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Das Gymnasium Heißen ist eine von insgesamt 154 Europaschulen in NRW. Diese Auszeichnung wurde unserer Schule am 07. November 2011 durch Schulministerin Sylvia Löhrmann und Marc-Jan Eumann, Staatssekretär der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, offiziell verliehen. Die Zertifizierung der insgesamt 12 neuen Europaschulen erfolgte im Rahmen der zweiten Jahrestagung der „Europaschulen in NRW“ im Düsseldorfer Landtag. Stellvertretend für unsere Schule nahmen Frau Krallmann, Frau Vogt und Herr Werntgen sowie unsere Schüler Milena Plocki und Marc Klingen die Urkunde feierlich entgegen.

Mit dem Titel „Europaschule in NRW“ wird das Gymnasium Heißen für sein Engagement im Bereich der Europabildung ausgezeichnet. Das Thema ist schon seit vielen Jahren auf vielfältige Weise fest in unseren Schulalltag integriert. Bereits seit 1995 besteht der bilinguale Zweig. Die Austausch- und Begegnungsprogramme mit Darlington, Beykoz/ Istanbul, Opole und das PAD – Preisträgerprogramm ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern persönliche Begegnungen mit Jugendlichen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Wie lebendig der Umgang mit dem Thema Europa gestaltet werden kann, zeigen die unterschiedlichsten Projekte, die im Unterricht der verschiedenen Fächer, in Form von Projekttagen oder auch in der Projektwoche durchgeführt werden. Zudem bieten wir den Erwerb international anerkannter Sprachzertifikate (CAE, DELF) an und erstmals haben einige Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr ihr Betriebspraktikum im Ausland absolviert.

Die Bedeutung der Europaschulen für die Stärkung des europäischen Gedankens in der Schulbildung und für die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die neuen Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes wurde auch von den zur Jahrestagung im Landtag geladenen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, wie der ehemalige Präsident des Europaparlaments, Prof. Dr. Klaus Hänsch, und Rainer Ludwig, Geschäftsführer Personal- und Sozialwesen der Ford Werke GmbH, betont. So erklärte auch Schulministerin Sylvia Löhrmann in ihrer Rede: „Europaschulen in NRW liefern durch ihr Engagement und ihre Kreativität positive Impulse für die Europabildung. Europaschulen machen ihre Schülerinnen und Schüler fit für das Leben und Arbeiten in Europa und öffnen die Bereitschaft für persönliche Kontakte durch schulische und außer schulische Aktivitäten.“

Das Gymnasium Heißen freut sich, in den Kreis der Europaschulen aufgenommen worden zu sein und wird auch in Zukunft aktiv daran arbeiten, sein Europaprofil weiter zu stärken.

Claudia Vogt

EuropaschuleUrkunde

Hilfe für Flüchtlinge

Wie im letzten Jahr möchte ich auch jetzt wieder zu Weihnachten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen (15-18 Jahre) aus verschiedenen Ländern eine kleine Freude bereiten. Inzwischen ist die Zahl derer, die zu uns gekommen sind, gestiegen. Ihre Situation gleichbleibend traumatisch. Wie bisher erhalten sie einen Vormund, werden grundversorgt, in verschiedenen Heimen untergebracht und an Berufsschulen unterrichtet. Dort besuchen sie zunächst einen Deutschkurs. Danach können sie in Regelklassen weiter ausgebildet werden.
Durch den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern hat sich gezeigt, dass Integration gelingen kann und die Jugendlichen insbesondere im schulischen Bereich gute Erfolge erzielen. Es ist nicht immer einfach, aber alle Bemühungen lohnen sich.
Die Tradition an unserer Schule – Pakete zur Weihnachtszeit – soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. In Absprache mit den Vormündern (Sozialdienst katholischer Frauen in Bochum – SkF-Bochum.de) können sie folgende Dinge beinhalten:
– Süßigkeiten
– Hygieneartikel
– kleine Taschenlampen
– Spiralhefter und Kugelschreiber
– Mütze, Schal, Handschuhe
– Socken
– Kinokarte (auch in Bochum verwendbar)
– Handtuch
Bei Abgabe einzelner Sachen packen wir die Pakete selbst.
Zusätzlich werden nach wie vor Winterjacken benötigt. Um für den Vormund oder die Sozialarbeiter bzw. Betreuer erreichbar zu sein, ist ein Handy wünschenswert; dies muss von den Jugendlichen über Bekannte oder Freunde selbst organisiert werden. Wer noch ein älteres Modell in der Schublade hat, findet auf jeden Fall einen dankbaren Abnehmer.
Ich hoffe darauf, dass mich möglichst viele Schüler/innen und Eltern unterstützen.
Abgabe: Raum E252 oder Lehrerzimmer

Brigitte Neu

Gymnasium Heißen als MINT Excellence-Center

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Seit 2003 ist das Gymnasium Mitglied im Verein MINT-EC, die ersten zwei Jahre im Stadium der Anwartschaft, danach als vollwertiges Mitglied.

Der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (Verein MINT-EC) ist eine Initiative der Arbeitgeber. Ziel ist es, mehr Nachwuchs für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die “MINT-Fächer”, zu begeistern. Zugang zum MINT-EC-Netzwerk erhalten Schulen nur über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren. Die begehrte Mitgliedschaft im Verein MINT-EC wird Schulen dann zuerkannt, wenn sie besonders tragende Konzepte in den MINT-Fächern nachweisen können. Es werden Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Leitungsebene durchgeführt und Unterstützung bei der Suche nach Kontakten geboten.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Der Verein MINT-EC hat im Jahr 2009 sein 10-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung im Rahmen der Schulleitertagung in Saarbrücken gefeiert. Inzwischen gibt es mehr als 100 Gymnasien in der Bundesrepublik, die diesem Netzwerk angehören.

Maßgeblich unterstützt wird die Vereinsarbeit von drei großen Förderern, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit der Initiative THINK ING., der Siemens-Stiftung und der Deutschen Telekom AG.

Alle zwei Jahre wird der Siemens Award nur für MINT-EC Schulen ausgeschrieben, in dem besonderes Engagement im Bereich der MINT-Fächer mit hohen Geldpreisen prämiert wird. Wir haben 2004 und 2008 am Siemens-Award teilgenommen.

Die Vorteile für unsere Schule bestehen neben der Stärkung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Zugang zu bundesweiten und europäischen Projekten, in neuen Kontakten zu Firmen und Universitäten für SchülerInnen und LehrerInnen. Dies sind zum einen die Fortbildungen für Lehrer und Schulleitung und zum anderen die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an MINT-Camps oder an der Veranstaltung MINT 300, die alle 2 Jahre in Berlin durchgeführt wird. Beispiele dazu werden regelmäßig in der Heißener Schulzeitung veröffentlicht. So haben im Kalenderjahr 2009 drei Schüler an “MINT 300” und zwei am MINT-Camp am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam ihren Horizont erweitern können. Hier eingefügt ist der Bericht der beiden teilnehmenden Schüler Samira Abu Jhaisha und Björn Tauer (damals Jgst 12) am MINT-Camp des Hasso-Plattner-Institutes (veröffentlicht in NvGH Nr. 117, Mai 2009):

Innovationen sollen Deutschland im internationalen Markt stärken, doch was sind überhaupt Innovationen und wie lernt man, innovativ zu sein?

 Mit der Zielsetzung ca. 30 Schülern aus MINT-Schulen gerade diese Fragenstellungen näher zu bringen, veranstaltete der MINT-EC im Zeitraum vom 25.03.2009 bis zum 29.03.2009 ein Camp an dem privaten Hasso-Plattner-Institut in Potsdam.

Das Hasso-Plattner-Institut hat neben der Hochschule für IT-Systems Engineering zusätzlich die Design-Thinking School integriert, wobei beide Einrichtungen für das Projekt in Anspruch genommen wurden. So beinhaltete das Programm neben der Vermittlung technischer Grundkenntnisse, sowohl im Programmieren, als auch im Umgang mit elektronischen Bausteinen (Sensoren, Motoren, etc.), auch Techniken um die eigenen Softskills (z.B. Gruppenarbeit, Entwicklung innovativer Ideen, kreative Marktanalyse) zu verbessern.

Alle erworbenen Fähigkeiten mussten abschließend in einem großen Projekt angewandt werden. In Kleingruppen sollten neuartige Produkte entwickelt werden, die einem das Leben erleichtern. So kam zum Beispiel ein Prototyp eines Küchencomputers zustande, der mittels eines Lasers nach Auswahl eines Gerichts den Standort der benötigten Zutaten anzeigt und zusätzlich Tipps für die Zubereitung ausgibt, sodass der Apparat die ersten Schritte in der Küche erleichtert.

 Neben dem zwar relativ straffen Tagesablauf, blieb jedoch immer noch Zeit,  abends Berlin und Potsdam unsicher zu machen.

So können wir an eine anstrengende, aber auch interessante Woche zurückdenken und hoffen, dass der Verein MINT-EC auch in Zukunft ähnliche Projekte anbietet.

 

Bedingungen für das MINT Zertifikat

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Altenprojekt

Zum festen Bestandteil des Schullebens gehört seit vielen Jahren das Altenprojekt am Gymnasium Heißen. Die Leitung dieses Projekts habe ich mit Beginn des Schuljahres 2010/11 übernommen und koordiniere die Aktivitäten seither mit Herrn Peter Behmenburg vom gleichnamigen Pflegedienst, der hier im Stadtteil ansässig ist.

Das Projekt entstand auf eigene Initiative der Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit den damaligen SV-Lehrern, Frau Heitkamp und Herrn Roßmeyer. Die ursprüngliche Idee dieser Jugendlichen war es, älteren Menschen ihre Hilfe und Unterstützung im Haushalt anzubieten.

Der ‚Spielenachmittag’ ist seit annähernd zehn Jahren die zentrale Aktivität, welche im Rahmen des Altenprojekts stattfindet. Seniorinnen und Senioren des Stadtteils werden von den Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmern in die Schule eingeladen und dort mit Kaffee und Kuchen bewirtet, während Gespräche geführt und Gesellschaftsspiele gespielt werden. Einmal im Monat findet der Spielenachmittag in den Räumen des Gymnasiums Heißen statt.

Darüber hinaus haben sich das jährliche Sommerfest und eine Weihnachtsfeier als Höhepunkte der Projektarbeit herauskristallisiert.

Über die Stadtteilgrenzen hinaus ist das Gymnasium Heißen für das Altenprojekt mittlerweile bekannt, welches 2008 den ‚bagfa- Innovationspreis’ und 2014 einen Preis bei der Sparda-Spendenwahl erhielt.

Zu erleben, wie sich Jugendliche in ihrer Freizeit ehrenamtlich und mit viel Spaß für ältere Menschen engagieren, macht für mich persönlich den Reiz und die Freude an diesem Projekt aus. Da unsere Arbeit auch von sehr jungen Schülerinnen und Schülern unterstützt wird, freue ich mich darauf, diese noch lange weiter zu führen.

Marc Khatir

Fördern und Fordern

Förderband

Das Förderband für die Klassen 5 und 6 findet derzeit jeden Dienstag in der 7. Stunde statt. Für die 5. Klassen wird zu Beginn des Schuljahres zunächst ausschließlich eine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Durchgeführt wird diese von SchülerInnen aus den 9. Klassen, betreut durch die Lehrer Frau Heusel und Herrn Risken. Neben konkreten Hilfestellungen zu den zu erledigenden Hausaufgaben erhalten die Kinder ebenfalls Unterstützung im Bereich „Lernen lernen“. So werden u.a. folgende Aspekte thematisiert: Wie sollte daheim mein Arbeitsplatz gestaltet sein? Wie packe ich meine Schultasche? Wie organisiere ich meinen „Hausaufgabennachmittag“ zuhause? etc.

Für die 6. Klassen gibt es neben der Hausaufgabenbetreuung zusätzliche Förderangebote: Seit nunmehr drei Jahren finden in Blöcken à sechs bis acht Einheiten die sogenannten Förderinseln statt. Diese stellen eine fachlich gebundene Unterstützung durch ältere SchülerInnen, die hierbei von den Fachlehrern angeleitet und mit Arbeitsmaterial ausgestattet werden, in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Englisch, im 2. Halbjahr auch in Französisch bzw. Latein dar, die in sehr kleinen Gruppen durchgeführt wird. Nach den Herbstferien läuft dann für die 6.-Klässler als dritter Bestandteil die „Begabungsförderung“ in den Hauptfächern an. Hierbei erschließen überdurchschnittlich interessierte und begabte SchülerInnen der 6. Klassen an ein bestimmtes Fach angebundene Themen und Aspekte, wobei diese bewusst über das im Unterricht Erarbeitete hinaus gehen sollen. Diese Förderung leistungsstarker SchülerInnen findet auf Empfehlung der jeweiligen Fachlehrer bzw. Klassenlehrer statt. Über das genaue Vorgehen bzgl. der Anmeldung zu all diesen freiwilligen Förderangeboten wurden die Eltern beim 1. Elternabend im Schuljahr informiert.

Lese- und Rechtschreibförderung am Gymnasium Heißen

Seit zwei Jahren bietet das Gymnasium Heißen neben den etablierten Förderangeboten (Hausaufgabenbetreuung und Förderinsel) auch eine Förderstunde für Schüler der Klassen 5 und 6 an, die eine nachgewiesene Lese- Rechtschreibschwäche haben oder besondere Auffälligkeiten im Bereich der deutschen Rechtschreibung aufweisen. Die Schüler können in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachlehrern in der Kleingruppe optimal und individuell gefördert werden.

Regenwasserprojekt

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Abkopplungsmaßnahme am Gymnasium Kleiststraße – Projektinfos

Worum geht es?
Das Ruhrgebiet ist in den vergangenen Jahrzehnten – eigentlich im gesamten vergangenen Jahrhundert – in punkto Natur häufig nicht gut behandelt worden. Besonders hart hat es die Bäche an der Emscher und die Emscher selber getroffen. Als vor mehr als einem Jahrhundert der Kohlebergbau zwischen Ruhr und Lippe im großen Stil begann, wurden sie zu offenen Abwasserläufen ausgebaut. Da durch den Kohleabbau häufige und starke Bergsenkungen passierten, die Abwassermengen genau wie die Industrie und die Bevölkerung rasant zunahmen und es schon wiederholt zu Epidemien durch Abwasser und unhygienische Verhältnisse gekommen war, war ein leistungsstarkes Abwassersystem zu dieser Zeit dringend notwendig. Dies wurde geschaffen, in dem man die Bäche begradigte, mit Sohlschalen aus Beton auskleidete und wo nötig eindeichte: das Emscher-System mit seinen „Köttelbecken” war geboren. Es leistete viele Jahrzehnte gute Dienste, indem es alles Abwasser schnell und problemlos zu den Kläranlagen leitete und dabei einen hervorragenden Schutz vor Hoch-wasser bot – und das alles zu bezahlbaren Kosten.

Heute ist der Bergbau aus dem Ruhr- und Emschergebiet abgewandert. Damit hören die Bergsenkungen auf und es gibt keinen triftigen Grund mehr für offene Abwasserläufe. Mehr noch: die Bevölkerung wünscht sich für ihre Freizeit saubere Gewässer, an denen sie wandern und Rad fahren, sich aufhalten und wohlfühlen kann. Das geht nur an abwasserfreien, intakten Gewässern. Auch die Gesetzgebung fordert mit der sogenannten europäischen Wasserrahmenrichtlinie, dass alle Gewässer Europas einen guten ökologischen Zustand erreichen.

Die Emschergenossenschaft arbeitet daher seit 1990 am Umbau des Emscher-Systems: das Abwasser wird dabei aus den Gewässern in unterirdische Abwasserkanäle/Rohrleitungen verbannt und unterirdisch zu den Kläranlagen geleitet. Die Gewässer führen dann nur noch sauberes Wasser und benötigen ihr Betonkorsett und die geraden Ufer nicht mehr, sie werden schöner und natürlicher gestaltet und bekommen endlich das Gesicht, das sich die Menschen wünschen. Überall in der Region finden sich solche Kanal- und Gewässerbaustellen der Emschergenossenschaft, und die umgebauten Gewässer werden immer mehr. In Essen kann man sich am Beispiel des Läppkes Mühlenbachs in Frintrop und seit kurzem auch am Borbecker Mühlenbach vom Essener Uni-Klinikum bis zum Rhein-Ruhr-Zentrum bereits ein Bild davon machen, wie sich durch die neuen naturnah gestalteten Gewässer ein Land-schaftsbild verändert.

Das Projekt Emscher-Umbau ist aufgrund der Einzugsgebietsgröße von 865 km² und der Vielzahl der dabei zu bearbeitenden Aufgaben die größte wasserwirtschaftliche Maßnahme in Europa und ein deutlich sichtbarer Teil des Strukturwandels der Region.

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Offener Ganztag / päd.Mittagspause

Pädagogische Mittagspause und Ganztagsoffensive  –  in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes

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zum Flyer Ganztagsoffensive

Die Pädagogische Pause
ist für Jugendliche mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht.

Jugendliche, die am Nachmittag noch Unterricht haben, können eine „Pädagogische Pause“ einlegen. – In der Regel ist diese Pause in der Zeit von 12.30 bis 13.30 Uhr. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit warm zu essen, und ihre Pause unter Anleitung der pädagogischen Fachkräfte nach ihren Interessen zu gestalten.
Dieses Angebot ist kostenlos. Es findet in den Räumen der Ganztags Offensive statt.

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Mittagessen oder Snack in der Cafeteria
Für kleines Geld können sich die Jugendlichen ein warmes Mittagessen oder einen kleinen Snack kaufen.

Ruhe in der Stadtteilbücherei
Es können Bücher gelesen oder ausgeliehen werden.

Auspowern in der Sporthalle
Sportangebote nach Bedarf, wie z. Bsp. Fußball.

Spiel und Spaß in den Betreuungsräumen
z. B. Kicker, Hockey, Airhockey, Gesellschaftsspiele und kleine kreative Aktionen oder einfach nur abhängen.

Arbeiten im Hausaufgabenraum
Vokabeln lernen, Hausaufgaben machen, Vorbereitung auf den Unterricht oder Arbeiten in der Lerngruppe.

Spiel, Sport und Spaß auf dem Schulhof
z. Bsp. Tischtennis, Basketball, Fußball, Federball, …

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Betreuung in der Schule – Die Ganztagsoffensive

Jugendliche fördern, Eltern entlasten

Die Jugendlichen fördern, ihre Eltern entlasten – diese Idee liegt der Ganztagsoffensive an weiterführenden Schulen zugrunde, die besonders vollzeitarbeitende Eltern im Blick hat. Das Diakonische Werk bietet in enger Kooperation mit Mülheimer Schulen eine verlässliche Betreuung an: Montags bis Freitags betreut pädagogisches Fachpersonal die Jugendlichen direkt in ihren Schulen, unterstützt sie bei ihren Hausaufgaben und bietet ihnen ein auf ihre Interessen und Bedürfnisse abgestimmtes freizeitpädagogisches Bildungsprogramm, das ihnen zeigt, wie man sinnvoll Zeit verbringt.

Die verlässliche Betreuung am Nachmittag beginnt in der Regel um 13.30 Uhr und endet um 16 Uhr. Es steht dabei ein gemeinsames, warmes Mittagessen am Anfang, bevor es für alle verbindlich an die Hausaufgaben geht. Die fachkompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen bei Fragen als Ansprechpartner bereit.

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Ganztagsoffensive am Gymnasium Heißen

In der Regel beginnt der verlässliche Nachmittag um 13.30 Uhr, wenn die Jugendlichen nach dem Unterricht zu uns in die Betreuungsräume kommen. Dort werden sie von den pädagogischen Mitarbeitern empfangen. Wir essen gemeinsam ein warmes Mittagessen und anschließend besteht die Möglichkeit, sich in der Turnhalle 30 Minuten lang auszupowern, um dann fit die Hausaufgaben zu erledigen. In der darauf folgenden freien Zeit kann jeder spielen, arbeiten oder sich frei beschäftigen. Des Weiteren bieten wir verschiedene kleine Aktionen an. Wie zum Beispiel eine Woche „Alles Erdbeer oder was?“. Auch die Kreativität kommt nicht zu kurz. Wichtig: Jede Beteiligung an einer Aktion oder einem Angebot ist freiwillig!!!

Die Betreuung endet um 16.00 Uhr. Dieses Angebot bedarf einer Anmeldung und ist kostenpflichtig.

Mitarbeiter des verlässlichen Nachmittags

Die Betreuer der Diakonie sind Ute Roemer und Sonja Zydek.

Damit wir so viele Angebote bieten können, werden wir bei der Aufsicht in der pädagogischen Pause von Oberstufenschülern, Lehrern und zwei Honorarkräften unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Lehrern, Betreuern und den Schülern basiert auf gegenseitigem Vertrauen.

Ganztagsoffensive an weiterführenden Schulen

Ein Angebot des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr Hagdorn 1a, 45468 Mülheim an der Ruhr

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Hirsch-Palepu,

Leiterin Abteilung Soziale Dienste Telefon: 0208. 3003.225,
hirsch-palepu@diakonie-muelheim.de Michael John, OGS-Koordination
Telefon: 0208. 3003.213,
john@diakonie-muelheim.de

Schule ohne Rassismus

ohne rassismus logo

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am 6.12.2013 war es endlich soweit. In der Zeit von 11.45 bis 13.30 Uhr wurde unsere Schule im Vortagsraum der Stadtteilbücherei Heißen offiziell zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zertifiziert.

Kern der Veranstaltung war die Vorstellung der verschiedenen Aktivitäten, die am Gymnasium Heißen zur Förderung der Toleranz und des sozialen Miteinanders stattfinden. Schülerinnen und Schüler stellten die Projekte im persönlichen Gespräch an Informationsständen mit selbst gestalteten Plakaten, Bildern sowie kurzen Film- und Tonsequenzen vor.

Seit dem Jahr 2010 haben sich Schülerinnen und Schüler in einer Umfrage dafür ausgesprochen, im Umgang miteinander – und generell – darauf zu achten, dass man sich mit dem nötigen Respekt begegnet und gegen jegliche rassistischen oder ausgrenzenden Äußerungen vorgeht. Im Laufe der Jahre sind so viele Projekte entstanden, die diese Grundeinstellung verdeutlichen.

Folgende Projekte wurden genauer vorgestellt: der Anti-Rassismus-Tag im Jahrgang 8, das Altenprojekt, die Streitschlichter, die Projektwoche zum Thema Mobbing, die Patenschaft der SV für ein Mädchen aus Indien, die Aktion der SV zum Welt-Aids-Tag sowie die AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“. Auch die Zusammenarbeit mit dem Verein „Love from Africa“ wurde beleuchtet. So stellten Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs den „Tag für Afrika“ vor und Stella Weber, die Initiatorin des Vereins, gab Einblicke in dessen Arbeit.

Rassismus

Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung durch den Gospelchor des Vereins „Love from Africa“ und den Unterstufenchor des Gymnasiums Heißen sowie eine Vorführung der Zumba-AG der Schule unter der Leitung von Lawrence Otoo (ebenfalls von „Love from Africa“). Nach einer Begrüßung durch Frau Dr. Leistritz dankte Herr Dr. Guderley den anwesenden Kooperationspartnern der Schule, die hier noch einmal kurz aufgeführt werden:

Frau Krallmann als ehemalige Schulleiterin, die viele Projekte mit iniziiert hat; Herr Leyendecker, Frau Henning und Frau Wehner vom CBE (Zentrum für bürgerschaftliches Engagement); Herr Behmenburg von „Pflege zu Hause“ für das Altenprojekt; Herr Fabian-Knöpges, Herr Böing und Herr Sarbandi für den Antirassismus-Tag; Herr Bardenheuer für die Erstellung einer Radiosendung zur AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“; Stella Weber und Lawrence Otoo vom Verein „Love from Africa“; Frau Kleinewegen vom kommunalen Integrationszentrum und Herr Sen vom Integrationsrat; Herr Dr. Rawe und Herr Roepstorff vom Stadtarchiv; Herr Draken und Frau Weyand von der Sparda-Bank West. Natürlich wurden die Projekte auch durch den Förderverein der Schule sowie Eltern und Schüler mit in die Wege geleitet bzw. durchgeführt.

Neben den Kooperationspartnern waren noch Herr Ernst als Dezernent für Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur ebenso wie Herr Fessen als Bezirksbürgermeister, Herr Pickert von der SPD und Elternvertreter sowie ältere Herrschaften des „Altenprojektes“ zugegen. Bevor Herr Bergmann zur Zertifizierung überleitete kam es bei der ca. 30-minütigen Vorstellung der Projekte an den Informationsständen zu angeregten Gesprächen über die Projekte und das Thema.

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Vor der eigentlichen Zertifizierung sprach Herr Draken von der Sparda-Bank West in Mülheim als unser Pate für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ über seine persönliche Anteilnahme an dem Thema und seine Verbundenheit mit den Inhalten.

Schließlich überreichte Herr Posselt als ein Urgestein des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Zertifizierungsurkunde an die Schülerinnen und Schüler.

Roland Guderley