Innovation pur: Der Touch-Tomorrow-Truck

Gedankensteuerung auf dem Schulhof
Vom 19. bis zum 23. November war der TouchTomorrow Truck zu Besuch auf unserem
Schulhof. TouchTomorrow ist ein Projekt der gemeinnützigen Dr. Hans Riegel-Stiftung und
hat die Zielsetzung, Schülerinnen und Schüler durch das Erleben und Ausprobieren von
Zukunftstechnologien für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich zu begeistern – ein
wichtiges Anliegen an unserer MINT-EC Schule.

Der TouchTomorrow-Truck ist konzipiert für 7./8. und 11. Klassen und der ca. 3-stündige Besuch wurde von Naturwissenschaftler/-innen begleitet. Unsere Schülerinnen und Schüler waren begeistert, was der Truck alles zu bieten hatte, und nutzten die Angebote intensiv. Besonders überzeugt haben die Virtual

Reality-Brillen und das Spiel Mind-Ball, welches per Gedankensteuerung funktionierte. Wir
bedanken uns bei Frau Lunow, dass sie diesen Truck an unsere Schule geholt hat!

Informatik-Biber

Auch beim Informatik-Wettbewerb „Informatik-Biber“ waren unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreich.

Erste Preise gingen an:

Florian Wallerand und Adrian Wenzel, 7d

Robert Döring, 8a

Leander Jungk und Maximilian Rosenthal, EF

 

 

Zweite Preise ginge an:

Alexander Stekloff und Mattis Boeckhorst, 7d

Paul Geiger und Mika Seifert, 8b

Sarah Kopatz, 8a

Vesselin Matthiesen, 8b

Nina Schuster, 8a

Arne Meister, 9b

Auch hier sagen wir: Herzlichen Glückwunsch!

Stefan Rüth, Robert Dißelmeyer

Mathe-Olympiade – Heißen mit den meisten Preisen

Auch in diesem Jahr waren unsere Schülerinnen und Schüler bei der Mülheimer Stadtrunde der Mathematik-Olympiade erfolgreich: Mit insgesamt 9 von 21 Preisen ging fast die Hälfte der Preise nach Heißen.

Kleiner Wermutstropfen: Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren konnten wir von den vier ersten Preisen in diesem Jahr keinen erringen …

 

Wir gratulieren zu dritten Preisen:

Felix Abromeit, 5e

Justus Samuel Lentes, 5e

Marc Frohn, 7c

Mika Seifert, 8b

Jonah den Brave, 8d

 

Zweite Preise ginge an:

Tristan Rollmann, 6d

Luca Vogel, 7b

Nicolas Fischer, 8e

Julian Rollmann, Q2

 

Die Preise werden wie immer im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Mülheimer Rathaus verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Weiter so!

Robert Dißelmeyer

 

Schülerkonzert stimmt auf Weihnachtszeit ein

Am 26. November 2018 fand unser diesjähriges Schülerkonzert statt. Zuvor gab es eine sehr gelungene Foto-Ausstellung des Altenprojekts zum Thema „Jung und Alt in ihren Lebensräumen“ in der Stadtteilbibliothek Heissen. Nach der Vernissage begann das Schülerkonzert mit dem Stück Glück (Steigerlied) vorgetragen vom Musikkurs der Q2 von Herrn Stockey. Moderiert wurde der Abend von Herrn Stockey und Shaun Kamalraj, einem Schüler der Q2. Das Orchester, geleitet von Frau Keus, spielte Stücke aus seinem neuen Programm „Der Nussknacker“ von Pjotr Tschaikowski. Außerdem spielten einige Schülerinnen und Schüler auch eigens ausgewählte Musikstücke. Anna Mankovski trug den Kanon in D von Johann Pachelbel am Klavier vor, gefolgt von der Sonate in D-Dur , Adagio und Allegro, BWV 1028 von Johann Sebastian Bach gespielt von Rita Kuznetzov und Luisa Reichwein auf der Querflöte. Eva Regner spielte Six Children`s Suite No. 1 von Vladislav Zolotaryov am Akkordeon, und Milo Tieu begeisterte mit Nocturne op.9, No. 1 von Frederic Chopin am Klavier. Die Sonate in F-Dur, Allegro vivace von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde von Denny und Celine Hermann an der Geige und am Klavier vorgetragen, bevor Daria Gorecki den Cup Song (aus dem Film „Pitch Perfect“) sang. River flows in you von Yiruma wurde gespielt von Paul Geiger am Klavier, Flip von T. Reisinger, Wildes Holz spielte Tom Abernetty an der Flöte und Ben Abernetty an der Gitarre. Das letzte selbst gewählte Stück war Writing on the Wall von Sam Smith gespielt von Ben Hodzik am Klavier. Ebenso hat der Chor, geleitet von Herrn Stockey, die Lieder Schrei nach Liebe von Die Ärzte und Geheimnisse von M. Buch aus dem Schulmusical Der geheime Garten gesungen. Der Musikkurs von Herrn Stockey hat zudem die Stücke California Dreaming von The Mamas and Papas, Lemon Tree von Fools Garden, Viva la Vida von Coldplay und mit dem letzten Lied des Tages auch nochmal „Glück Auf (das Steigerlied)“ als Remix von Christian Adorf gesungen. Wir freuen uns auf das Weihnachtskonzert am 19. Dezember 2018 und danken allen Musikern, Organisatoren und Helfern für den wundervollen Abend, den die Zuschauer mit euch genossen haben.

(Hendrik und Marko, 8b)

https://www.waz.de/staedte/muelheim/muelheimer-fotoprojekt-zeigt-lebenswelten-von-jung-und-alt-id215888341.html

Erfahrungen aus dem PAD-Preisträgerprogramm 2018

Schon seit Jahrzehnten ist das PAD-Preisträgerprogramm ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Auch in diesem Jahr hat das Gymnasium Heißen kurz vor den Sommerferien wieder internationalen Jugendliche empfangen, die von der Bundesrepublik Deutschland für ihre besonderen Deutschkenntnisse mit einem vierwöchigen Reise durch Deutschland ausgezeichnet worden waren. Im Rahmen ihres vierwöchigen Aufenthalts waren die Preisträger 14 Tage zu Besuch an unser Schule, wo sie neben einem Besichtigungsprogramm (z.B. Münster, Gasometer Oberhausen, Besichtigung der Backstube der Bäckerei Peter) auch Deutschunterricht erhielten.

Ein großes Dankeschön gilt den Gastfamilien, die unsere Gäste wieder liebevoll betreut haben, und Jan Vogel, der die Gruppe als Begegnungsschüler auf ihrer gesamten Reise durch Deutschland begleitet hat.

Die Vorbereitungen für das kommende Jahr sind bereits angelaufen. Kurz vor den Sommerferien erwarten wir voraussichtlich vom ___ bis ___ 2019 wieder Gäste aus der ganzen Welt. Interessierte Gastfamilien von SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 sind herzlich eingeladen, an diesem tollen Programm teilzunehmen. Einladungen und weitere Informationen werden im Frühjahr (ca. Ostern) ausgegeben.

 

Anbei folgen noch einige Stimmen zum PAD-Preisträgerprogramm …

 

Claudia Vogt

 

 

Meine Zeit in Mülheim war ganz toll! Ich habe viel Spaß gehabt. Die LehrerInnen und Schüler sind sehr nett und hilfsbereit. Und … meine Gastfamilie war super. Ich fühlte mich wie zuhause bei ihnen. Am besten waren die vielen Ausflüge. Ich hatte eine tolle Erfahrung. Aber… 14 Tage waren viel zu wenig.

Himani aus Indien

 

In Mülheim haben wir eine wunderschöne Zeit verbracht. Ich hatte eine sehr nette und gastfreundliche Familie, wo ich deutsches traditionelles Essen probiert und die deutsche Kultur kennengelernt habe. Meine Gastschwester hat mir gezeigt, was sie im Alltag macht, ich habe ihre Freunde kennengelernt und es war sehr interessant, Unterschiede zwischen deutschen und armenischen Jugendlichen zu sehen.

Eva aus Armenien

 

Meine Zeit in Mülheim war sehr schön und ich habe mich zu jedem Zeitpunkt meines Aufenthaltes sehr wohl gefühlt. Wir haben tolle Ausflüge unternommen und ich habe sehr viele neue Eindrücke bekommen. Ich fand es auch sehr schön, mit so vielen verschiedenen Kulturen in Berührung zu kommen. Diese Reise war ein Traum, der wahr geworden ist und ich glaube, ich habe das gute Wetter aus Südafrika mitgebracht J.

Jacobus aus Südafrika

OGS-Kampagne „Wir bleiben dran! Wir fordern ein Rettungspaket für den Offenen Ganztag!“

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Möglichkeit zur Teilnahme an der Online-Petition  „Wir bleiben dran! Wir fordern ein Rettungspaket für den Offenen Ganztag!“ der LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW wird um einen Monat verlängert und besteht jetzt bis zum 30.11.2018.  Wir bitten Sie auch weiterhin herzlich um Ihre Unterstützung für die Online-Petition  „Wir bleiben dran! Wir fordern ein Rettungspaket für den Offenen Ganztag!“.

 Die Offenen Ganztagsschulen in Nordrhein-Westfalen brauchen dringend eine spürbare finanzielle Verbesserung. Sie brauchen höhere Etats und eine einheitliche Förderung in ganz NRW. Der Offene Ganztag muss ausgebaut werden. Alle Kommunen müssen gleichermaßen den Ganztag fördern und eine gute Bildung, Erziehung und Betreuung sicherstellen. Ein Landesgesetz muss für gute qualitative Standards sorgen.

Sie finden die Möglichkeit zur Teilnahme an der Petition unter diesem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-ein-rettungspaket-fuer-den-offenen-ganztag

 Alle wichtigen Informationen zur Kampagne entnehmen Sie bitte unserem Brief an die Träger, den Sie unter diesem Link finden: https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/fileadmin/user_data/2018/ogs-kampagne-2018/2018-09-03-LAG-Traegerbrief-OGS.pdf

 Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 Mit freundlichen Grüßen

 Björn-Christian Jung

Referent Erzieherische Hilfen, Jugendhilfe und Schulen

Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL

Geschäftsfeld Familie und junge Menschen
Lenaustraße 41 / D-40470 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6398-426 / Telefax: +49 211 6398-299 / mobil: +49 160 90936629
b.jung@diakonie-rwl.de / www.diakonie-rwl.de

Unsere erste Klassenfahrt nach Blankenheim

 

 

Wir sind vom 08.10. – 12.10.2018 mit dem Buss zur Burg Blankenheim gefahren. Die Fahrt dauerte zwei Stunden. Als wir da waren, sind wir zum Mittagessen in den Rittersaal gegangen. Nach dem Essen durften wir auf unsere Zimmer, um die Betten zu beziehen und die Koffer auszupacken. Nach einer Stunde ging das Programm mit unserem Betreuer Christian los. Dann sind wir mit der Klasse und Christian, in den Wald gegangen und haben uns Hütten aus Stöcken und Steinen gebaut. Mit der 5c, die auch eine Hütte gebaut hat, haben wir ein cooles Waldspiel gespielt. Unsere Klasse war Nettersheim und die 5c war Blankenheim. Die Lehrer haben sich verkleidet und mussten uns fangen. Als wir wieder zur Burg kamen, gab es schon Abendessen. Um 19.00 Uhr ging die Nachtwanderung los. Alle sind gestolpert und haben nichts gesehen. Um 21.00 Uhr waren wir wieder da. Alle waren sehr erschöpft und sind sofort eingeschlafen.

Am nächsten Morgen gab es um 08.00 Uhr leckeres Frühstück. Nach dem Essen hatten wir Pause. Nach einer Stunde sind wir auf den Ritterplatz gegangen. Dort haben wir die Ritterspiele nachgemacht. Nach dem Ritterturnier hatten wir Zeit um uns auszuruhen. Danach gab es Mittagessen. Am Abend gab es von zwei Kindern ein Gitarrenkonzert. Alle haben gespannt zugehört und mitgesungen. Nach dem Konzert haben wir einen Spieleabend gemacht.

Am nächsten Morgen wurden wir von Frau Vogt und Herrn Longrée geweckt. Um 12.30 Uhr gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen sind wir Bogenschießen gegangen. 15 Kinder haben Amulette gebastelt und die anderen 14 Kinder sind Bogen schießen gegangen. Fast alle Kinder haben einmal in die Mitte getroffen.

Am nächsten Tag war schon Donnerstag, also schon der letzte Tag. Dort sind wir mit der Klasse ins Dorf gegangen. Dort haben wir eine Rallye gemacht und fast jeder hat sich ein Eis gekauft. Am Abend haben wir eine Disco gemacht. Allen hat die Disco Spaß gemacht. Um 22.00 Uhr war Nachtruhe.

Am nächsten Morgen kam um 10.00 Uhr der Bus. Danach sind wir wieder zurück zum Gymnasium Heißen gefahren!

 

Unsere Klassenfahrt war super!

(Stella und Julia 5e)

 

Hallo aus Indonesien!

Ich heiße Nisar Yulianti und bin Deutschlehrerin an der SMA LAZUARDI GIS in Indonesien. Zum Glück habe ich über das Stipendium des Pädagogischen Austausdienstes die Gelegenheit bekommen, am Gymnasium Heißen für 3 Wochen zu hospitieren. Dieses Programm hat mir gezeigt, wie das Schulsystem in Deutschland ist und wie der Unterricht läuft. Natürlich habe ich in vielen verschiedenen Klassen hospitiert, nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in Biologie, Englisch, Spanisch, Musik, der Inklusionsklasse, dem DAF-Unterricht und so weiter. Ich war bei der Fachkonferenz Deutsch und Pädagogik dabei und habe beobachtet, wie es ging. Auf jeden Fall waren die Fachkonferenzen sehr interessant für mich, weil ich inzwischen mein Deutsch verbessern konnte. Zudem habe ich auch an der Übermittagsbetreuung und der Erprobungsstufenkonferenz teilgenommen. Sie waren ganz toll. Ich bin der Meinung, dass die Lehrer am Gymnasium Heißen sehr freundlich und nett sind und sich immer untereinander sehr gut verstehen. Die Hospitationserfahrungen haben mir sehr gut gefallen, weil die Schüler immer begeistert auf die Fragen des Lehrers antworten. Es gibt schon auch ruhige Schüler in der Klasse, aber es sind nicht so viele wie bei uns in Indonesien. Die Schüler bei uns sind manchmal immer noch zu schüchtern, um etwas zu erklären oder zu beantworten. Ansonsten tragen bei uns nicht nur die Schüler Uniform, sondern auch die Lehrer. Der Unterricht ist bei uns immer in Doppelstunden, das heißt 90 Minuten.
Hier habe ich sehr viel gelernt, besonders die Methoden, die die Lehrer im Unterricht verwenden und auch das Verhalten des Lehrers und der Schüler, das sehr diszipliniert ist. Aktiv, Pünktlichkeit und Höflichkeit sind die wichtigen Stichwörter, die ich zusammenfassen kann.
Vielen Dank Pädagogischer Austausdienst und Gymnasium Heißen für die tolle Zeit!!!
Ganz liebe Grüße,
Nisar Yulianti

DELE – Sprachzertifikat Spanisch

v.l.n.r.: Leon Zenone, Simon Jonas (vorne)
Shaun Kamalraj, Jonas Hertrampf, Mara Oberdörster,Jule Friedemann, Veronika
Ribbisi, Jonas Genter
(es fehlen Lena Oberdörster, Milena und Mirian Schmitz)

Am Samstag, den 10. November 2018, machten sich einige SchülerInnen der EF, Q1 und Q2 frühmorgens auf den Weg zum Georg-Büchner Gymnasium in Düsseldorf. Dort fanden die DELE-Prüfungen statt. DELE ist ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat für Spanisch.
Bevor wir jedoch mit den Prüfungsteilen starteten, mussten wir noch ca. 30 Minuten warten. Die Nervosität stieg, bis es um 9.00 Uhr endlich losging.
Um das Niveau A2 bzw. B1 (wenn alles gut läuft und die Punktzahl stimmt!) zu erlangen fingen wir mit 50 Minuten Leseverstehen an, bei dem  wir verschiedene Aufgabenarten lösen mussten (Zuordnen, Einsetzen, Multiple Choice). Darauf folgten sofort 30 Minuten Hörverstehen. Nach ca. 20 Minuten Pause ging es auch schon in den letzten Teil des Tages. Wir mussten zwei kurze Texte über zwei verschiedene Themen schreiben, in denen man erneut seine Spanischkenntnisse unter Beweis stellen konnte.
Nach den drei Teilen merkten wir, wie froh wir waren, dass die mündliche Prüfung auf Mittwoch gelegt wurde. Trotz nur 2 ½ Stunden waren wir alle ziemlich geschafft.
Vor der mündlichen Prüfung waren wir besonders nervös. Wir hatten 12 Minuten zur Vorbereitung einer Bildbeschreibung und Präsentation eines vorgegebenen Themas. In der Prüfung stellten wir dann unsere Ergebnisse vor und sollten uns noch kurz mit der Prüferin über das Thema unterhalten. Die Prüferinnen waren super freundlich, weshalb die Prüfungssituation und die Prüfungsatmosphäre entspannt waren.
Obwohl wir die Ergebnisse erst in ein paar Monaten erfahren, können wir schon sagen, dass es eine aufregende und spannende Erfahrung war. Ohne Vorbereitung hätten wir uns niemals in so eine Prüfungssituation getraut. Deswegen geht ein ganz besonderer Dank an Frau Bosse, da sie das alles für uns organisiert hat und für eine AG zur Vorbereitung sorgte.
Mara Oberdörster und Jule Friedemann, Q2

Milena und Miriam Schmitz (Jg. 9) haben die DELE-Prüfung für das Niveau A1 am Gymnasium Stoppenberg in Essen abgelegt und hatten bestimmt einen ähnlich aufregenden Tag!

Einspruch „Stattgegeben“ oder „Abgelehnt“? Wird der oder die Angeklagte „freigesprochen“ oder

Diese und viele weitere Begriffe aus dem Bereich der Juristerei, wie sie uns allen schon mal in
verschiedenen Formen begegnet sind, fielen während der drei Prozesse, die die Rechtskunde-AG
des Gymnasium Heißen am 04.07.2018 am Amts- und Landesgericht in Duisburg mitverfolgen
durfte. In den vergangenen Wochen hatte uns Herr Kerlen näher an die Materie herangeführt und
uns mit den Grundprinzipien des Rechts anhand von Beispielen vertraut gemacht. Herr Kerlen ist
selbst Richter, womit wir uns einem erfahrenen Juristen gegenüber sahen, was uns das Verstehen
der Regeln erleichterte. Nun durften wir drei solcher Prozesse auch in der Realität sehen und den
Ablauf mitverfolgen. Es macht tatsächlich einen Unterschied, derartiges in der Theorie zu
besprechen und in der Praxis zu erleben. So wurden zwar einige Prinzipien und Regeln des Gerichts
beibehalten, wie zum Beispiel die Sitzordnung der Anwesenden. Am Fenster befindet sich immer
der Staatsanwalt, ihm gegenüber der Rechtsanwalt und der dazugehörige Mandant, um dessen
Gesichtszüge zu erkennen und Komplikationen eines Fluchtversuchs zu vermeiden. An vorderster
Front sitzt selbstverständlich der Richter zusammen mit dem Protokollführer, um nur ein paar der
Anwesenden zu nennen. Doch nicht alles kann so reibungslos ablaufen wie eine funktionierende
Sitzordnung; was ist, wenn die angeklagte Person nicht erscheint? So war es in dem ersten
besuchten Prozess tatsächlich der Fall. Der Angeklagte war unerwartet erkrankt und somit
verhindert. Doch das stellte kein Problem für die Juristen dar. Der Rechtsanwalt erklärte sich zum
Glück bereit, seinen fehlenden Mandanten zu vertreten, womit es keine Schwierigkeiten gab. Auch
sonst können wir von Glück behaupten, dass wir ohne große Turbulenzen die Prozesse miterleben
konnten. Es war eine äußerst interessante Erfahrung, derartiges, was uns eigentlich nur aus Filmen
bekannt ist, auch im wahren Leben sehen zu dürfen. Von Polizeikontrollen am Eingang bis hin zur
Verlesung der Strafmaßnahme am Ende eines Falls, hatten wir alles mitangesehen und wissen nun,
was uns bevorstünde, würden wir mal etwas vom Wege abkommen … oder unseren Platz im
Rechtswesen finden. Natürlich wäre letzteres am wahrscheinlichsten.