Schulsanitäter bekommen Verstärkung!

In jedem Jahr suchen wir freiwillige Schülerinnen und Schüler aus dem siebten Jahrgang, die an der vierteljährlichen Ausbildung des ASB teilnehmen um anschließend wichtige ehrenamtliche Aufgaben als Schulsanitäter/innen wahrzunehmen. Im Anschluss gibt es eine Prüfung, deren Ergebnisse uns kurz nach „Redaktionsschluss“ erreicht haben. Demnach haben alle 9 Prüflinge vom Gymnasium Heißen bestanden. Dazu gratulieren wir recht herzlich! Die offizielle Urkundenverleihung wird beim traditionellen Pizzaessen kurz vor den Sommerferien stattfinden. Durch Konfirmationsfahrten fehlen Linda Bambey, Lucia L. ,Johanna Malich und Alina Schulz auf dem Foto. Rette uns wer kann!
S. Damm

Unsere neuen Sanis: Paul Geiger, Julia Henßen, Fiona Hüskes, Cassandra Banner, Simon Kösters

MINT am Abend 19.04.2018

Was?     Vorstellung von naturwissenschaftlichen Themen und Projekten

Wann?  Donnerstag 19.04.2018; 19:00 Uhr

Wo?       Stadtteilbibliothek Heißen

Wer?     Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Heißens

 Wir freuen uns auf Euch!

T. Gehring

Neues und Interessantes aus der Naturwissenschaftsecke…

Der InnoTruck

Am Donnerstag, dem 29.06.17 gingen wir in der ersten Stunde zum InnoTruck. Es war ein Lastwagen mit großem Anhänger und einem zweiten Stock. Der Grund für unseren Aufenthalt war ein Photovoltaik-Workshop. Wir wurden mit Kitteln und Schutzbrillen ausgestattet und dann ging es los. Zunächst wurden wir in 3er-Gruppen aufgeteilt und fingen an eine Solarzelle unter anderem aus Tee zu basteln. Wir gossen den Tee zwischen zwei Glasplatten, die zuvor speziell bearbeitet worden waren. Als wir damit fertig waren und alle Solarzellen hintereinanderschalteten, konnten wir trotz bedecktem Himmel einen kleinen – wenn auch ziemlich nervigen – Lautsprecher betreiben.

Die eigentliche Attraktion des InnoTrucks jedoch war die Virtual-Reality-Lounge, in der man mit einer VR-Brille und einem Joystick das Innere eines Menschen oder den Ozean erkunden konnte. Als wir zu einem weiteren Termin noch mal mit unserer Klasse dort waren, war die VR-Lounge ständig überfüllt und fast niemand hatte Augen für die dann doch recht spannenden Exponate wie beispielsweise eine extrem reißfeste Türklinke aus dem 3D-Drucker.

Tim Oschek, Jahrgangsstufe EF

 

Für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 bieten wir an unserer Schule in Kooperation mit dem VDIni-Club, einem Angebot des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), zu bestimmten Terminen Workshops quer durch sämtliche Bereiche der MINT-Fächer an. In diesem Jahr beschäftigten wir uns mit dem Thema Wasser und Experimenten zur Solar- und Windenergie. Die Veranstaltungstermine finden Sie auf der Homepage unter der Rubrik „Halbjahrestermine”. (Interessierte melden sich bitte rechtzeitig bei Frau Lunow.) Des Weiteren finden Sie im Bereich „Unsere Schule” unter dem Punkt „Schulprofil” Angebote unserer Arbeitsgemeinschaften, die sich an Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen richten. Gerade im Hinblick auf das MINT-Zertifikat ist die Teilnahme solcher AG´s ebenso sinnvoll wie die Teilnahme an Wettbewerben. Diesbezüglich können Sie und Ihre Kinder sich entweder an Herrn Gehring oder an Frau Lunow (Chemie-Lehrkräfte) wenden.

Ihre und Eure Fachschaft Chemie

 

JuniorAkademie

 

In den letzten Sommerferien besuchte ich vom 8. bis zum 18. August die JuniorAkademie in Jülich.
Die JuniorAkademie ist eine Sommerakademie für Schüler und Schülerinnen der achten und neunten Klasse mit Forderbedarf. Herr Guderley erzählte mir im Februar von der JuniorAkademie und bat mich, daran teilzunehmen. Also fing ich an eine richtige Bewerbung, also mit Zeugnis, Lebenslauf und zwei Bewerbungsschreiben, zu schreiben. Dann schickte ich die Bewerbung ab und bekam ungefähr einen Monat später die Antwort, dass ich teilnehmen dürfen werde.
Und so fuhr ich am 8. August nach Jülich. Als ich dort ankam, konnte ich erst noch meinen Koffer auf mein Zimmer bringen. Die Zimmer waren im Haus Overbach, ein ziemlich alter Häuserkomplex mit drei Stockwerken sowie ein anderes Gebäude mit Essenssaal. Mein Zimmer, welches im dritten Stock lag, hatte sogar zwei Etagen. Die Betten oben und Bad, Schränke und eine Art kleines Wohnzimmer unten.
Nun sollten wir all zurück ins „Science College“, ein moderner Neubau, in dem auch die Kurse, die wir vorher gewählt hatten, stattfanden. Nach der Begrüßung durch den Bundesbeauftragten (die JuniorAkademie wird vom Bundesbildungsministerium unterstützt) und die Akademieleiterin ging es für uns auch schon ab in unsere Kurse.
In meinem Kurs „Nanotechnologie“ stellten unsere Kursleiter als erstes fest, dass sie nicht gesiezt, sondern geduzt werden wollten, da wir ja nicht in der Schule wären. So verbrachten wir unseren ersten Kursblock (es gab jeden Tag zwei Kursblöcke a drei Stunden) mit netten Kennenlern- und Gruppenspielen. Nach dem Abendessen ging es mit den KüAs weiter. KüA steht für Kursübergreifende Angebote und genau das war es auch. Alle Kurse stellten gemeinsam ein Abendprogramm zusammen: Jemand schlug etwas vor und wenn es genug Mitinteressierte und die Örtlichkeiten dazu gab, wurde der Vorschlag umgesetzt. Es gab viele verschiedene KüAs, so wurden z.B. viele Sportarten, wie Fußball, Basketball, Volleyball oder Parcours, aber auch andere Dinge wie Karten-/Rollenspiel oder Standardtanz angeboten.
Am Morgen durften dann diejenigen, die sich noch mehr sportlich betätigen wollten um 7 Uhr Frühsport machen. Es bestand die Möglichkeit vier, fünf oder sechs Kilometer um einen Baggersee zu laufen oder sogar in ihm schwimmen zu gehen.
Für alle, egal ob Frühsportler oder Spätaufsteher, gab es dann um acht Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück verbrachten wir die nächsten drei Stunden in unseren Kursen. Die „Nanos“ experimentierten viel, z.B. mit dem Lotuseffekt, es gab aber auch jeden Morgen eine Vorlesung über Themengebiete der Nanotechnologie, wie Nano-Kohlenstoff-Verbindungen oder Quantenphysik, Atomorbitale oder Tunneleffekt. Unsere Kursleiter richteten sich was die Themen angeht auch sehr nach uns: wenn jemand mehr über Quantenmechanik erfahren wollte, gingen sie in einer ihrer Vorlesungen darauf ein (der Tunneleffekt war ein beliebtes Thema…)
Nach dem Mittagessen hatten wir die Wahl zwischen Sport oder Chor. Beim Sport wurden diverse Sportarten angeboten, der Chor übte verschiedene Lieder ein, wie zum Beispiel Viva la Vida (Coldplay) oder Sweet Dreams (Eurythmics).
Nach unserem zweitem Kursblock gab es dann Abendessen, danach kamen wieder die KüAs und so weiter. Der Ablauf war jeden Tag der gleiche, es wurde aber nie langweilig. Es gab natürlich ein paar besondere Ereignisse, es waren aber nicht sie, die es nie langweilig werden haben lassen. Es waren die Menschen, die jeden Tag um dich herum waren. Die Leiter der Akademie waren natürlich auch nicht ganz unschuldig. Es wurde zum einen ein Mörderspiel organisiert, bei dem wir uns alle gegenseitig umbringen mussten. Jeder hatte einen Namen und eine Mordwaffe. Nahm das Opfer diese Mordwaffe aus irgendwelchen Gründen freiwillig in die Hand war es tot. Der Mörder durfte sich dann am Opfer seines Opfers versuchen. Dieses Spiel machte zwar etwas paranoid, hat aber auch total Spaß gemacht. Ab Beginn der zweiten Woche gab es dann auch jeden Tag einen (neuen) „Munkelbaum“. Es war ein großes Blatt Papier, mit einem Baum drauf und jeder durfte etwas draufschreiben. Wir waren am Anfang etwas skeptisch, haben aber schnell das Potenzial dieses Baumes erkannt. Über zahlreiche Insider gab es auch viele Anspielungen und sogar kleine Bildchen.
Am vorletzten Abend gab es auch eine Disco, in der zwar einige Lieder fragwürdig waren, man jedoch trotzdem wunderbar tanzen konnte. In den Kursen bereiteten sich nun schon alle auf die Abschlusspräsentation vor. Die Forensiker studierten ein kleines Theaterstück ein, in dem sie zeigten was der Unterschied zwischen Fernseh- und „echten“ Ermittlern ist. Die Microcontroller zeigten ihr Projekt: Ein interaktives und über das Smartphone steuerbares Gewächshaus. Und die Nanos zeigten in ihrer Präsentation was Nano alles kann und in welchen Maßstäben die Wissenschaftler wirklich arbeiten (in wirklich, wirklich kleinen). Der Chor führte die von ihm einstudierten Lieder („Sweet Dreams“, „Viva la Vida“ und „Falling slowly“) auf und das Orchester spielte „He’s a pirate“ (den Titelsong aus „Fluch der Karibik“). Nach einem doch etwas schweren Abschied mussten wir dann alle schon wieder nach Hause. Jemand hatte es ganz treffend formuliert. „Erst wollte ich nicht, dann wollte ich nicht mehr weg.“ Ich denke, dass galt für uns alle.

Tim Oschek, Klasse 10b

Känguruwettbewerb der Mathematik

Bei dem Känguruwettbewerb der Mathematik, der mittlerweile ein europaweiter Wettkampf ist, werden Schülerinnen und Schüler ab der 1. bis zur 12. (G8) bzw. 13. Klasse gefördert. Er wurde 1995 ergründet, wobei das Gymnasium Heißen seit 2002 regelmäßig daran teilnimmt. Der Ausrichter des Wettbewerbs ist der Mathematikwettbewerb Känguru e. V. der an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist. Hierbei werden Multiple Choice Aufgaben gelöst, die von mehreren Antwortmöglichkeiten immer nur eine richtige Lösung anbieten. Die Aufgaben gehen stets über eine reine Schulmathematik hinaus. Sie sind meistens Knobelaufgaben oder Aufgaben, bei denen das logische Denken gefördert und gefordert wird. Er findet einmal im Jahr statt, wobei die Aufgaben zentral gestellt und korrigiert werden. Die Zielsetzung ist, dass Spaß an der Mathematik vermittelt werden soll.

Im InnoTruck in Richtung Zukunft: Mobile Ausstellung des BMBF macht am Gymnasium Heißen Lust auf Technik-Berufe

Am 29. und 30. Juni 2017 zeigt die Initiative InnoTruck des Bundesforschungsministeriums auf dem Schulhof des Gymnasiums Heißen mit einer interaktiven Ausstellung, warum Innovationen in Technik und Naturwissenschaften für die Zukunft so wichtig sind. Im Inneren des doppelstöckigen Forschungstrucks können angemeldete Schulklassen an multimedialen Führungen teilnehmen, praxisnah experimentieren und mit den begleitenden Wissenschaftlern über Perspektiven in Technik-Berufen ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Donnerstag von 14.15 bis 17.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie umliegende Schulen am Stellplatz in der Kleiststraße 50 eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Besuch des Laborgartens

Passend zur Unterrichtsreihe ‚Genetik’ besuchten wir, der Bio-LK Q1 von Frau Heitkamp, den Laborgarten im Heisenberg-Gymnasium in Dortmund. Dort hatten wir die Chance, die im Unterricht besprochenen Methoden der Gentechnik
praktisch auszuprobieren.

Dazu gehörten die PCR-Methode, die DNA-Isolierung und die DNA-
Sequenzierung. In Kleingruppen aufgeteilt, bekamen wir von der Laborleiterin Frau Sperling Anweisungen zu den Experimenten und dessen Ausführungen.

Die DNA-Sequenzierung führten wir an einer Fisch-DNA durch. Es wurden
verschiedene Reagenzien zu dem Material hinzugefügt, beispielsweise Ethanol. Nach jeder Zugabe einer Flüssigkeit wurde das Gemisch zentrifugiert.

An einem anderen Tisch führten wir die PCR-Methode durch. Es wurden ebenfalls verschiedene Flüssigkeiten zusammen gemischt. Dazu gehörte die (Fisch-) DNA, Primer, Nucleotide, Polymerasen und Wasser. Anschließend wurde eine Gelelektrophorese durchgeführt.

 

 

 

Auch bei der DNA-Isolierung wurden verschiedene Reagenzien zu dem vorhandenen Material hinzugefügt. Diese wurden dann in einem Thermocycler eine Stunde lang erhitzt und dann wieder abgekühlt. Zum Schluss wurde die DNA in einem weiteren Gerät mit einem Laser bestrahlt und dadurch sichtbar gemacht.

Insgesamt war der Besuch im Labor sehr interessant und aufschlussreich. Man konnte die gentechnischen Verfahren, welche wir im Unterricht nur in der Theorie besprochen hatten, auch praktisch durchführen.

In einem Abschlussgespräch erklärte uns dann Herr Dr. Mundry, der verantwortliche Lehrer an dieser Schule, die Anwendung und Bedeutung dieser Methoden für die Wissenschaft und machte uns auch den Einfluss auf unser Leben deutlich.

Christina Brandenburg, Elisa Wositsch Q1