Informatik-Biber

Auch beim Informatik-Wettbewerb „Informatik-Biber“ waren unsere Schülerinnen und Schüler erfolgreich.

Erste Preise gingen an:

Florian Wallerand und Adrian Wenzel, 7d

Robert Döring, 8a

Leander Jungk und Maximilian Rosenthal, EF

 

 

Zweite Preise ginge an:

Alexander Stekloff und Mattis Boeckhorst, 7d

Paul Geiger und Mika Seifert, 8b

Sarah Kopatz, 8a

Vesselin Matthiesen, 8b

Nina Schuster, 8a

Arne Meister, 9b

Auch hier sagen wir: Herzlichen Glückwunsch!

Stefan Rüth, Robert Dißelmeyer

Mathe-Olympiade – Heißen mit den meisten Preisen

Auch in diesem Jahr waren unsere Schülerinnen und Schüler bei der Mülheimer Stadtrunde der Mathematik-Olympiade erfolgreich: Mit insgesamt 9 von 21 Preisen ging fast die Hälfte der Preise nach Heißen.

Kleiner Wermutstropfen: Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren konnten wir von den vier ersten Preisen in diesem Jahr keinen erringen …

 

Wir gratulieren zu dritten Preisen:

Felix Abromeit, 5e

Justus Samuel Lentes, 5e

Marc Frohn, 7c

Mika Seifert, 8b

Jonah den Brave, 8d

 

Zweite Preise ginge an:

Tristan Rollmann, 6d

Luca Vogel, 7b

Nicolas Fischer, 8e

Julian Rollmann, Q2

 

Die Preise werden wie immer im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Mülheimer Rathaus verliehen. Herzlichen Glückwunsch! Weiter so!

Robert Dißelmeyer

 

Schülerkonzert stimmt auf Weihnachtszeit ein

Am 26. November 2018 fand unser diesjähriges Schülerkonzert statt. Zuvor gab es eine sehr gelungene Foto-Ausstellung des Altenprojekts zum Thema „Jung und Alt in ihren Lebensräumen“ in der Stadtteilbibliothek Heissen. Nach der Vernissage begann das Schülerkonzert mit dem Stück Glück (Steigerlied) vorgetragen vom Musikkurs der Q2 von Herrn Stockey. Moderiert wurde der Abend von Herrn Stockey und Shaun Kamalraj, einem Schüler der Q2. Das Orchester, geleitet von Frau Keus, spielte Stücke aus seinem neuen Programm „Der Nussknacker“ von Pjotr Tschaikowski. Außerdem spielten einige Schülerinnen und Schüler auch eigens ausgewählte Musikstücke. Anna Mankovski trug den Kanon in D von Johann Pachelbel am Klavier vor, gefolgt von der Sonate in D-Dur , Adagio und Allegro, BWV 1028 von Johann Sebastian Bach gespielt von Rita Kuznetzov und Luisa Reichwein auf der Querflöte. Eva Regner spielte Six Children`s Suite No. 1 von Vladislav Zolotaryov am Akkordeon, und Milo Tieu begeisterte mit Nocturne op.9, No. 1 von Frederic Chopin am Klavier. Die Sonate in F-Dur, Allegro vivace von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde von Denny und Celine Hermann an der Geige und am Klavier vorgetragen, bevor Daria Gorecki den Cup Song (aus dem Film „Pitch Perfect“) sang. River flows in you von Yiruma wurde gespielt von Paul Geiger am Klavier, Flip von T. Reisinger, Wildes Holz spielte Tom Abernetty an der Flöte und Ben Abernetty an der Gitarre. Das letzte selbst gewählte Stück war Writing on the Wall von Sam Smith gespielt von Ben Hodzik am Klavier. Ebenso hat der Chor, geleitet von Herrn Stockey, die Lieder Schrei nach Liebe von Die Ärzte und Geheimnisse von M. Buch aus dem Schulmusical Der geheime Garten gesungen. Der Musikkurs von Herrn Stockey hat zudem die Stücke California Dreaming von The Mamas and Papas, Lemon Tree von Fools Garden, Viva la Vida von Coldplay und mit dem letzten Lied des Tages auch nochmal „Glück Auf (das Steigerlied)“ als Remix von Christian Adorf gesungen. Wir freuen uns auf das Weihnachtskonzert am 19. Dezember 2018 und danken allen Musikern, Organisatoren und Helfern für den wundervollen Abend, den die Zuschauer mit euch genossen haben.

(Hendrik und Marko, 8b)

https://www.waz.de/staedte/muelheim/muelheimer-fotoprojekt-zeigt-lebenswelten-von-jung-und-alt-id215888341.html

DELE – Sprachzertifikat Spanisch

v.l.n.r.: Leon Zenone, Simon Jonas (vorne)
Shaun Kamalraj, Jonas Hertrampf, Mara Oberdörster,Jule Friedemann, Veronika
Ribbisi, Jonas Genter
(es fehlen Lena Oberdörster, Milena und Mirian Schmitz)

Am Samstag, den 10. November 2018, machten sich einige SchülerInnen der EF, Q1 und Q2 frühmorgens auf den Weg zum Georg-Büchner Gymnasium in Düsseldorf. Dort fanden die DELE-Prüfungen statt. DELE ist ein weltweit anerkanntes Sprachzertifikat für Spanisch.
Bevor wir jedoch mit den Prüfungsteilen starteten, mussten wir noch ca. 30 Minuten warten. Die Nervosität stieg, bis es um 9.00 Uhr endlich losging.
Um das Niveau A2 bzw. B1 (wenn alles gut läuft und die Punktzahl stimmt!) zu erlangen fingen wir mit 50 Minuten Leseverstehen an, bei dem  wir verschiedene Aufgabenarten lösen mussten (Zuordnen, Einsetzen, Multiple Choice). Darauf folgten sofort 30 Minuten Hörverstehen. Nach ca. 20 Minuten Pause ging es auch schon in den letzten Teil des Tages. Wir mussten zwei kurze Texte über zwei verschiedene Themen schreiben, in denen man erneut seine Spanischkenntnisse unter Beweis stellen konnte.
Nach den drei Teilen merkten wir, wie froh wir waren, dass die mündliche Prüfung auf Mittwoch gelegt wurde. Trotz nur 2 ½ Stunden waren wir alle ziemlich geschafft.
Vor der mündlichen Prüfung waren wir besonders nervös. Wir hatten 12 Minuten zur Vorbereitung einer Bildbeschreibung und Präsentation eines vorgegebenen Themas. In der Prüfung stellten wir dann unsere Ergebnisse vor und sollten uns noch kurz mit der Prüferin über das Thema unterhalten. Die Prüferinnen waren super freundlich, weshalb die Prüfungssituation und die Prüfungsatmosphäre entspannt waren.
Obwohl wir die Ergebnisse erst in ein paar Monaten erfahren, können wir schon sagen, dass es eine aufregende und spannende Erfahrung war. Ohne Vorbereitung hätten wir uns niemals in so eine Prüfungssituation getraut. Deswegen geht ein ganz besonderer Dank an Frau Bosse, da sie das alles für uns organisiert hat und für eine AG zur Vorbereitung sorgte.
Mara Oberdörster und Jule Friedemann, Q2

Milena und Miriam Schmitz (Jg. 9) haben die DELE-Prüfung für das Niveau A1 am Gymnasium Stoppenberg in Essen abgelegt und hatten bestimmt einen ähnlich aufregenden Tag!

Einspruch „Stattgegeben“ oder „Abgelehnt“? Wird der oder die Angeklagte „freigesprochen“ oder

Diese und viele weitere Begriffe aus dem Bereich der Juristerei, wie sie uns allen schon mal in
verschiedenen Formen begegnet sind, fielen während der drei Prozesse, die die Rechtskunde-AG
des Gymnasium Heißen am 04.07.2018 am Amts- und Landesgericht in Duisburg mitverfolgen
durfte. In den vergangenen Wochen hatte uns Herr Kerlen näher an die Materie herangeführt und
uns mit den Grundprinzipien des Rechts anhand von Beispielen vertraut gemacht. Herr Kerlen ist
selbst Richter, womit wir uns einem erfahrenen Juristen gegenüber sahen, was uns das Verstehen
der Regeln erleichterte. Nun durften wir drei solcher Prozesse auch in der Realität sehen und den
Ablauf mitverfolgen. Es macht tatsächlich einen Unterschied, derartiges in der Theorie zu
besprechen und in der Praxis zu erleben. So wurden zwar einige Prinzipien und Regeln des Gerichts
beibehalten, wie zum Beispiel die Sitzordnung der Anwesenden. Am Fenster befindet sich immer
der Staatsanwalt, ihm gegenüber der Rechtsanwalt und der dazugehörige Mandant, um dessen
Gesichtszüge zu erkennen und Komplikationen eines Fluchtversuchs zu vermeiden. An vorderster
Front sitzt selbstverständlich der Richter zusammen mit dem Protokollführer, um nur ein paar der
Anwesenden zu nennen. Doch nicht alles kann so reibungslos ablaufen wie eine funktionierende
Sitzordnung; was ist, wenn die angeklagte Person nicht erscheint? So war es in dem ersten
besuchten Prozess tatsächlich der Fall. Der Angeklagte war unerwartet erkrankt und somit
verhindert. Doch das stellte kein Problem für die Juristen dar. Der Rechtsanwalt erklärte sich zum
Glück bereit, seinen fehlenden Mandanten zu vertreten, womit es keine Schwierigkeiten gab. Auch
sonst können wir von Glück behaupten, dass wir ohne große Turbulenzen die Prozesse miterleben
konnten. Es war eine äußerst interessante Erfahrung, derartiges, was uns eigentlich nur aus Filmen
bekannt ist, auch im wahren Leben sehen zu dürfen. Von Polizeikontrollen am Eingang bis hin zur
Verlesung der Strafmaßnahme am Ende eines Falls, hatten wir alles mitangesehen und wissen nun,
was uns bevorstünde, würden wir mal etwas vom Wege abkommen … oder unseren Platz im
Rechtswesen finden. Natürlich wäre letzteres am wahrscheinlichsten.

Jüdisches Leben heute -was ist das eigentlich?

Diese Frage stellten wir uns in unserer Arbeitsgemeinschaft „Jüdisches Leben heute – mehr als erinnern“. Unser erstes Etappenziel bildete dabei der Gedenktag zur Reichspogromnacht am 09. November, der dieses Jahr gemeinsam mit weiteren Mülheimer Schulen geplant und gefüllt werden sollte. Für unseren Beitrag haben wir uns überlegt, mit Menschen jüdischen Glaubens Zeit zu verbringen und in Gesprächen mehr über ihr Leben und ihr Gedenken zu erfahren.
Um Interviewpartner zu finden und die jüdische Kultur besser kennenzulernen, haben wir am jüdischen Sukkotfest (das ist das sogenannte Laubhüttenfest) im Nelly-Sachs-Haus (jüdisches Elternheim in Düsseldorf d.R.), in dem symbolisch eine Laubhütte aufgebaut worden ist, teilgenommen.


Glücklicherweise konnten wir drei Personen für unsere Idee der Interviews gewinnen. Wir wollten vor allem wissen, was sie an ihrer Religion schätzen, inwiefern sie diese öffentlich ausleben und wie sie die Reaktionen anderer, nicht-jüdischer Menschen auf diese empfinden und welchen Einfluss die Gesellschaft auf ihr eigenes Verhalten hat. Traurigerweise haben alle unsere Interviewpartner angegeben, bereits Anfeindungen erlebt zu haben, sei es auf offener Straße, in der Bahn oder im beruflichen Alltag. Die Gespräche waren von einem tollen Klima geprägt, was sich vor allem in der Offenheit der Befragten bzgl. der Einblicke in ihr Privatleben gezeigt hat.
Es war sehr interessant, die jüdische Kultur und beispielsweise die Bedeutung der Tora im direkten Kontakt und nicht aus Büchern kennenzulernen. Um die jüdische Kultur auch kulinarisch besser kennenzulernen, haben wir gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Elternheims jüdischen Honigkuchen gebacken, von dem wir einen Teil gemeinsam gegessen haben und den zweiten Kuchen den Gästen der Gedenkveranstaltung angeboten haben.


Die Ergebnisse der Mülheimer Schulen zum Gedenkfest im Medienhaus am 09. November 2018 waren sehr gelungen und für uns alle interessant. Es entstanden Poetry-Slams, Musikbeiträge, Videosequenzen und faktenorientierte Präsentationen, die unsere heutigen Gedanken zum Gedenken in den Vordergrund gerückt haben.


Unsere nächsten Etappen innerhalb unserer Arbeitsgemeinschaft sind Gespräche mit Zeitzeugen, die beispielsweise das Konzentrationslager Theresienstadt überlebt haben, und Gespräche mit Personen, die im Warschauer Ghetto eingesperrt waren. Außerdem freuen wir uns auf weitere Festlichkeiten im Nelly-Sachs-Heim, wie z.B. das Lichterfest.

Deutsch GK Q1/Q2 Reihenfolge Abitur 2021

Überblick Luisenschule – Deutsch GK Q1/Q2 Reihenfolge Abitur 2021
1. Lyrische Texte zu einem Themenbereich aus unterschiedlichen historischen Kontexten:
„unterwegs sein“ – Lyrik von der Romantik bis zur Gegenwart

2. Lektüre strukturell unterschiedliche Dramen
a) G.E. Lessing: Nathan der Weise (verpflichtend)
b) ein kontrastierendes Vergleichsdrama

3. Sprachvarietäten: Dialekte und Soziolekte (verpflichtend);
Sprachgeschichtlicher Wandel,
Analyse auch komplexerer Sachtexte und Erörterung themenbezogener Sachfragen

————————————————————————————————————————-

4. Lektüre strukturell unterschiedlicher Erzähltexte/Prosa, u.a. als epische Kurzformen: u.a. Die Marquise von O./ Sommerhaus, später/…

5. Spracherwerbsmodelle und –theorien (z.B. Chomsky, Pinker, Skinner, u.a.)

Überblick Luisenschule – Deutsch LK Q1/Q2 Reihenfolge Abitur 2021
  1. Lyrische Texte zu einem Themenbereich aus unterschiedlichen historischen Kontexten:
    „unterwegs sein“ – Lyrik aus dem Barock bis zur Gegenwart
  2. Lektüre strukturell unterschiedliche Dramen
  1. G.E. Lessing: Nathan der Weise (verpflichtend)
  2. ein kontrastives Vergleichsdrama
  1. Sprachvarietäten: Dialekte und Soziolekte (verpflichtend);
    Sprachgeschichtlicher Wandel,
    Analyse auch komplexerer Sachtexte und Erörterung themenbezogener Sachfragen
  2. Bewegte Bilder unserer Zeit (Filmisches Erzählen, Positionen der Medientheorie)
    ——————————————————————————————————————–
  3. Lektüre strukturell unterschiedlicher Erzähltexte/Prosa, u.a. als epische Kurzformen: u.a. Die Marquise von O./ Der Sandmann/ Das Haus in der Dorotheenstraße, u.a.
  4. Das Verhältnis von Sprache, Denken, Wirklichkeit, z.B. Aktualität der Saphir-Whorf-Hypothese (verpflichtend)
    Spracherwerbsmodelle und –theorien (z.B. Chomsky, Pinker, Skinner, u.a.)

Unsere Woche in Tours

 

 

Auch in diesem Jahr entschieden sich zwanzig Schülerinnen und Schüler, am

Frankreichaustausch teilzunehmen und eine Woche in Tours zu verbringen.

Nach knapp zehn Stunden kamen wir am Hauptbahnhof von Tours an, wo uns unsere Austauschschüler abholten. Da alle noch sehr erschöpft waren, verbrachten die meisten den Abend zu Hause bei ihrer Gastfamilie.

 

Am nächsten Tag wurde uns die Gestaltung überlassen. Somit gingen

einige von uns bowlen oder auch klettern. Darauf folgte der erste Tag an einer französischen Schule. Während des ersten Frühstück wurde allen gesagt, welchen Unterricht sie am nächsten Tag besuchen würden. Danach arbeiteten wir mit unseren Austauschschülerin an unseren Projekten, in welchen es um den kreativen Vergleich deutscher und französischer Musik. ging. Da wir in Deutschland damit angefangen hatten,  waren wir schon weit fortgeschritten und es ging nur um die Fertigstellung und das erste Einüben des Textes. Mittags gab es dann Essen aus der Schulkantine Gesättigt und gestärkt hatte man dann bis 15 Uhr Zeit, selbständig die  Stadt zu entdecken ehe man diese später genauer bei einer Rallye erkundete. Da Tours sehr überschaubar ist, war es möglich, während der Freizeit auch das ein oder andere Bekleidungsgeschäft zu besuchen.

 

Der Dienstag war sehr viel von Freizeit geprägt, da man bis zum Mittagessen im Unterricht war, welcher übrigens wesentlich mehr vom Lehrer als vom Schüler gestaltet wird, und danach kein Programm hatte. Der nächste Tag war voll mit Programm. Man traf sich morgens an einer zentral gelegenen Bahnstation und fuhr nach Rochecorbon, das ist ein Nachbarort, welcher alte Höhlen und schöne Gassen zu bieten hat. Nach einer Führung durch die genannten Höhlen stand ein Mittagessen an, welches jeder für sich gestaltete. Danach ging es dann

mit einem kleinen Bötchen über die Loire. Nach der informativen und amüsanten

Bootsfahrt fand man sich um 17 Uhr in Tours wieder.

 

Am Donnerstag stand eine Schlössertour an. Diese begann in Blois und wurde fortgeführt in Chambord. Nachdem wir diese zwei schönen Schlösser besichtigt hatten, besuchten wir eine Biscuiterie in der Nähe des Schlosses Chambord.

 

Der letzte Tag mit Programm war der Freitag. An diesem trafen sich nochmal alle, um ihre Projekte zu bearbeiten, da am Abend eine Vorstellung vor den Eltern anstand. Am Nachmittag besuchten wir noch das Musée des Beaux Arts. Am Abend

stellten wir unsere Projekte vor. Als wir damit fertig waren, beschlossen wir alle, uns dann an die Loire zu setzen. Kaum jemand von uns hätte sich einen schöneren letzten Abend vorstellen können. Am nächsten Morgen waren alle noch ein bisschen schläfrig und  trafen sich wieder am Hauptbahnhof, um in den Bus Richtung Mülheim zu steigen. Wir verabschiedeten uns von unseren Austauschpartnern und

machten noch ein paar letzte Fotos zusammen .Alles in allem muss man sagen, dass der Austausch wirklich sehr schön war und viel Spaß gemacht hat. Man kam zwar abends ein wenig müde nach Hause, jedoch wusste man, dass man etwas erlebt hatte

 

Ein Zeichen dafür, dass der Austausch es den Schülerinnen und Schülern wirklich angetan hatte, ist übrigens, dass einige Mädchen eine eigenständige Reise nach Tours planen.

 

Max Russer (Ef) und Theresa Schiller (9a)

Drachenbootrennen mit den Heißener Oldies

 

 

In diesem Jahr fand das Mülheimer Drachenbootrennen zum 22-mal statt. Seit Beginn an eine feste Institution ist die Teilnahme der Heißener Oldies. Lehrer, Referendare und ehemalige Schüler geben dabei ihr Bestes für unsere Schule. Während in der Vergangenheit immer der Sonntag unser Wettkampftag war, eröffneten wir die Veranstaltung dieses Mal am Samstag um 9.30 mit einem souveränen Sieg.

 Von da an wich die anfängliche Müdigkeit der guten Stimmung, welche durch das schöne Wetter fortbestand. Als Koordinatorin der ersten Stunde sorgte Frau Heitkamp durch geschickte Aufstellung für die richtige Balance im Boot. Mit zahlreichen unfreiwilligen Variationen unseres Schlachtrufs „Heiß, Heißer, Heißen!“ feuerte sie uns vor jedem Rennen zu Höchstleistungen an. Diese folgten somit auch im Zweiten Lauf, in dem wir die anderen drei Boote wiederholt hinter uns ließen.

 Mit zwei Siegen im Gepäck hieß es nun Warten auf den Finallauf. Wir starteten im Cup der Beierforzer GmbH. Bei Kaffee und einem Snack vertrieb man sich sie Wartezeit, bei der man stets Schüler und Eltern traf und Zeit für ein Pläuschen hatte. Um 15.00 war es dann Zeit für unseren „Finallauf“. Unser Trommelkind Jacob Kapodze sorgte für die richtige Schlagzahl, so dass wir von Beginn an gut loskamen und das Feld anführten. Auf den letzten Metern mussten wir uns mit einer Zeit von 1:15:32 der Konkurrenz jedoch knapp geschlagen geben (zwei Hundertstel hinter Platz 2!).

 Ein 3.Platz ist jedoch wieder einmal ein tolles Ergebnis, welches gebührend gefeiert wurde. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich auch wieder ein reines Schülerboot anmelden können, da der direkte Zeitenvergleich der beiden Boote (Oldies vs. Youngster) zusätzlich zu Höchstleistungen animiert. Dann heißt es wieder: Heiser, Heißer, Heißen! … oder so ähnlich!

 

Stefan Damm

 

Der „Tag für Afrika“ begeisterte die fünften Klassen!

Am 12.06.2018 war es wieder soweit! Der 6. Tag für Afrika am Gymnasium Heißen, die große Spaß- und Spendenaktion der Initiative „Love from Africa“ motivierte die 5. Jahrgangsstufe zum Tanzen, Spielen und Laufen. Dabei wurde entweder pro gejoggte Runde oder ein zuvor beschlossener Festpreis gespendet, wodurch eine Gesamtsumme von tollen 4.791,20 € erlaufen wurde. Das fleißig gesammelte Geld unterstützt mit gleichen Anteilen die „Aktion Tagwerk“, die Jugendbildungsprojekte in Afrika fördert und den Verein „Love from Africa“, der sich in Mülheim für afrikanische Mitbürger engagiert und Bedürftigen in Ghana zur Seite steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab 8.30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer, Lehrer und Helfer bei angenehmen Temperaturen auf dem Sportplatz am Kahlenberg. Nach einer kleinen Einweisung startete die Klasse 5a mit dem Spendenlauf, wobei die 5c ihre Runden zählte. Die 5d wurde vom Choreographen Lawrence Otoo zum afrikanischen Tanz bewegt. Parallel war die 5b damit beschäftigt, sich von Stella Weber für afrikanische Spiele begeistern zu lassen. Nach 45 Minuten wechselten die Klassen ihre Aktionen. Die von den Sanitätern gereichten Stärkungen wie Müsliriegel, Bananen und natürlich ganz viel Wasser halfen den Schülern dabei ihre Energie auszuschöpfen und alles für das großartige Projekt zu geben.

Zum krönenden Abschluss lief die Musik dann noch einmal für einen Abschlusstanz, bei dem alle sichtlich Spaß hatten. Somit ging ein anstrengender, aber rundum erfolgreicher Tag zu Ende!

Nele Walner, Jule Borgstedt (9a)