Die Klassenfahrt nach Blankenheim

Die Klassenfahrt nach Blankenheim war wirklich sehr cool.

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Nachdem wir am Montagmorgen mit dem Bus angekommen waren, bezogen wir als erstes die Betten und räumten die Sachen ein, danach gab es Mittagessen.
Nachmittags hatten wir als ersten großen Programmpunkt einen Galorömischen Wettkampf. Wir mussten Disziplinen wie z.B. Hammerwerfen, Baumstammstoßen, Münzwerfen, Hufeisenwerfen und Fassrollen absolvieren.
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Die abendliche Nachtwanderung war sehr gruselig, aber der sternenklare Himmel, den wir sehen konnten, als wir aus dem Wald kamen, war besonders schön.
An einem Tag haben wir auch eine Ralley durch den Ort Blankenheim gemacht, um diesen etwas besser kennenzulernen. Der Ort ist nicht sehr groß, so dass wir schnell alle Aufgaben gelöst hatten.
Als wir zurück an der Burg waren, sind wir auf die große Wiese gegangen und wurden in Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat als erstes Bogenschießen gemacht und danach Amulette gebastelt und die andere Gruppe hat als erstes Amulette gebastelt und dann Bogenschießen gemacht. Auch dies hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
Am nächsten Tag sind wir in den Burggarten gegangen und haben Zweier-Teams gebildet. Die Lehrer haben ein großes Springseil gekreist und wir mussten es einmal komplett schaffen, in Zweier-Teams durch dieses Seil zu rennen, ohne dass einer das Seil berührt. Wir machten noch zahlreiche weitere solcher Spiele, bei denen es darauf ankam, dass wir sie als Klasse gemeinsam lösten. Anschließend gingen wir noch in das kleine Dorf und durften uns Eis und vieles mehr kaufen.

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Am vorletzten Tag haben wir Skelette für die Abschlussdisco gebastelt. Wir haben das Skelett mit Textmarkern angemalt, dann ausgeschnitten, mit Klammern zusammengefügt und dann den großen Rittersaal mit diesen geschmückt.
Am Abend, nach dem leckeren Rittermahl, war es dann soweit, der große Abschiedsabend stand an! Doch wir kamen nicht als wir selbst, sondern die Jungen kamen als Mädchen verkleidet und Mädchen kamen als Jungen. Wir haben eine Modenschau gemacht, in der jeder sein Outfit präsentieren konnte. Die Gewinner dieser Show haben einen Gutschein dafür bekommen, in einem bestimmten Fach einmal die Hausaufgaben nicht machen zu müssen. Dann aber war Disco mit Musik und Tanzen an der Reihe.
Am nächsten Morgen gab es noch Frühstück und dann fuhren wir auch schon wieder mit dem Bus nach Hause.
Wir hatten wirklich eine tolle Zeit in Blankenheim.

Fabian Stief, 5e[/read]

Kursfahrt nach Wien 2015

Kursfahrt nach Wien 2015 – über den Dächern, auf Sissis Spuren in einer wunderbaren Stadt!

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Am 28.09.2015 ging unsere Kursfahrt mit den Deutsch-Leistungskursen von Frau Lubarski und Frau Gonzales endlich in die schönste Stadt Österreichs- nach Wien.[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]
Nach dem Flug und der Ankunft im Hostel besuchten wir den Naschmarkt und erkundeten die Stadt auf eigene Faust. Am nächsten Tag besichtigten wir das Schloss Schönbrunn, die Sommerresidenz der Kaiserin Sissi, machten einen gemeinsamen Stadtspaziergang und aßen abends ein Wiener Schnitzel im traditionellen Esterhazykeller.
Am Mittwoch, wurden wir durch die Hofburg geführt und am Nachmittag stand die Staatsoper auf dem Plan. Des Weiteren erkundeten den Stephansdom mit den Katakomben und das Naturkundemuseum. Dort waren wir über den Dächern Wiens und uns wurde die schönste Aussicht auf die beeindruckende Großstadt geboten. Am letzten Abend gingen wir gemeinsam zum Prater und ließen die Kursfahrt im bunten Vergnügungspark ausklingen. Leider mussten wir am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland fliegen.
Alles in allem kann man also sagen, dass die Kursfahrt sehr gelungen war. Die Balance zwischen Freizeit und Kulturprogramm, die begleitenden Lehrkräfte (Frau Aksit, Herr Ising, Frau Lubarski und Herr Rüth) sowie die Schülergruppe waren ausschlaggebend dafür, dass diese gemeinsame Zeit ein wirklicher Erfolg war. Doch am meisten beeindruckt, hat uns Wien an sich, eine wunderschöne Stadt, die nicht nur mit Sehenswürdigkeiten glänzt, sondern jungen Menschen viele weitere Freizeitmöglichkeiten bietet. Deshalb würden wir jedem zukünftigen Kurs empfehlen, die Chance zu nutzen und nach Wien zu reisen.

Johanna Speer und Tim Brolat, Q2[/read]

Wettbewerbssieger! „Jugend debattiert”

Francis Tittgen, Noah Laß, Julian Hillenbrand und Tim Tennig belegen die ersten vier Plätze auf dem diesjährigen Schulwettbewerb „Jugend debattiert“. Sie debattieren überzeugend die Fragen, ob der Schultag mit einer Stunde Sportunterricht beginnen soll und ob alle Schüler ab Klasse 8 verpflichtet werden sollen, einen Führerschein zum richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken zu machen. (Januar 2015)
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Wir sind „Jugend debattiert Schule“!

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Wir sind „Jugend debattiert Schule“, erkennbar an einem Schild im Eingangsbereich. Diesen Titel tragen wir zwar noch nicht sehr lange, erst recht keine 40 Jahre, dennoch sind wir als solche „Jugend debattiert Schule“ dieses Jahr schon recht erfolgreich durchgestartet. Doch erst einmal sollte ich erklären was genau denn „Jugend debattiert!“ überhaupt ist und wie der Wettbewerb so abläuft:

Jugend debattiert ist ein Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, bei dem man in einer 24-minütigen Debattierrunde versuchen muss, die mit Debattierenden und Juroren durch Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit zu überzeugen.
Eine Debatte ist immer gleich aufgebaut, es debattieren zwei Leute für (PRO) und zwei Leute gegen (CONTRA) eine Entscheidung, die in der jeweiligen Debatte getroffen werden soll. Zum Beispiel: Sollen in Nordrhein-Westfalen die Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen der 1- und 2. Bundesliga von den Vereinen getragen werden?
Jeder Debattant beginnt mit einer Eröffnungsrede, in welcher er zwei Minuten Zeit hat, seine (vorgegebene) Meinung darzulegen. Anschließend folgt eine 12-minütige freie Aussprache, bei welcher man an die Argumente anknüpft und die der Gegenseite entkräftet. Zum Schluss hat jeder noch mal eine Minute Zeit, um mit einem zusammenfassenden Statement abzuschließen.
Jugend debattiert hat mehrere Runden und startet mit einem internen Schulfinale, danach geht es weiter mit der Regionalqualifikation und dem Regionalfinale. In der Qualifikation werden die vier besten Debattanten für das jeweilige Finale, sowie zwei Ersatzleute ermittelt. So geht es immer weiter bis hin zum Bundesfinale vor unserem aktuellen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Nun, da hoffentlich alle einen groben Überblick bekommen haben, kommen wir vom Allgemeinen mal wieder zurück zum Wettbewerb in diesem Jahr, das zweite Jahr überhaupt, in dem „Jugend debattiert!“ an unserer Schule stattfindet.
Schon bevor der Wettbewerb an sich dieses Jahr startete, war ein erster Erfolg zu vermelden, denn am 21. Januar haben Herr Bergmann und Frau Mangold (ehemal.. Referendarin), sowie weitere fünf Schüler unserer Schule eine „Jugend debattiert!“ Jurorenschulung erfolgreich abgeschlossen.
Daraufhin fand am 11. Februar das Schulfinale in der Stadtteilbibliothek statt.
Es wurde von Frau Bonsmann-Rudolph und Herrn Bergmann juriert, da Frau Mangold und Herr Schrader uns leider verlassen mussten. Daran teilgenommen haben acht Schüler aus der 9. und 10. Klasse, von denen sich Noah Laß (2. Platz) und ich, Francis Tittgen (1. Platz) mit Julian Hillenbrand (3. Platz) als Ersatzdebattanten für die nächste Runde, die Regionalqualifikation im Melanchthon-Gemeindezentrum in Essen, qualifizierten.
Kurz darauf erhielten wir die drei möglichen Fragen für die Regionalqualifikation, wovon im Endeffekt nur zwei Themen in der Qualifikation wirklich debattiert werden.
Im Klartext heißt das, dass man sich sowohl auf die pro- als auch auf die contra-Seite der drei Fragen ausführlich vorbereiten musste.
Doch auch in dieser Runde setzten Noah (3. Platz) und ich (1. Platz) uns erfolgreich durch und so wartete auf uns das Regionalfinale im Mülheimer Rathaus mit der Streitfrage, ob in Nordrhein-Westfalen gekennzeichnete Freiflächen für das Sprayen von Graffitis zur Verfügung gestellt werden sollen.
Also recherchierten wir im Internet und befragten Mitschüler, sowie Familienmitglieder und trugen nützliche Informationen und hilfreiche Argumente zusammen.

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Schließlich war der Tag gekommen und Noah und ich debattierten beide auf der Contra-Seite, also gegen eine Errichtung bzw. Freigabe solcher Freiflächen.
Nach 24 sehr langen Minuten war die Debatte vorbei und wir warteten auf die Rückmeldung der Juroren. Zuvor guckten wir uns allerdings noch eine ebenfalls sehr starke Debatte der Sekundarstufe II an. Schließlich standen die Ergebnisse fest und Noah und ich waren freudig überrascht als wir erfuhren, dass wir den 2. und 1. Platz belegten und somit an der Landesqualifikation NRW teilnehmen durften.
Des Weiteren war mit diesem Sieg ein sog. Regionalsiegerseminar verbunden, an welchem beinahe alle Debattanten der Landesqualifikation teilnahmen.
Das Seminar hat zwischen dem 11. März und dem 13. März in Soest stattgefunden. Das Ziel war es, unsere rhetorischen Fähigkeiten zu verbessern und zu erweitern, in Bezug auf Jugend debattiert, aber auch für ganz alltägliche Dinge. Außerdem sollten wir die anderen Debattanten näher kennenlernen und neue Verbindungen knüpfen.
Insofern war das Seminar ein voller Erfolg für alle Teilnehmer, so gab es keinen, dem es nicht gefallen hat und ich denke auch, dass wir jetzt durchaus in der Lage sind, uns selbst gut zu präsentieren.
Dies kam sehr stark in der Landesqualifikation zur Geltung, bei welchem alle 32 Teilnehmer sehr eng beieinander lagen, jedoch konnten weder Noah, noch ich mich durchsetzten und so war in Oberhausen dieses Mal Ende für uns.
Aber wir sind beide davon überzeugt, wie wertvoll das Seminar und der Wettbewerb an sich für uns waren und können daher auch nur jedem, Lehrern und Schülern, dazu raten im nächsten Jahr ebenfalls an „Jugend debattiert!“ teilzunehmen.
In dem Sinne:
„Jugend debattiert – Wir machen mit!“, zwar nicht in den letzten vier Jahrzehnten, aber hoffentlich in den nächsten 40 Jahren!
Katrin Bonsmann-Rudolph

Wer liest, gewinnt!

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Am 17.11.2014 haben einige Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb `Wer liest, gewinnt` in der Mülheimer Stadtbibliothek teilgenommen, Hanna Gries, Torben Hartel und Arne Meister aus der 5b sowie Milo Tieu, Leander Jungk und Nea Khalo aus der Klasse 6e stellten sich dem Quiz für Leseratten.

Es gab drei Runden, in der ersten Runde ging es um vier Bücher, welche die vier Teams im Vorfeld gelesen haben mussten. Zu diesen Büchern mussten die Teams Fragen beantworten. Beide Gruppen haben sich gut geschlagen. In der zweiten Runde mussten die Teilnehmer generelle Fragen beantworten, um ihr Wissen über Jugendliteratur unter Beweis zu stellen. Ob Pippi Langstrumpf oder die Edelstein-Trilogie – unsere Leseratten haben gute Kenntnisse bewiesen und einen 50€ Gutschein für die Klasse sowie 15€ Büchergutscheine für die Teilnehmer gewonnen

Von Hanna Gries und Hannah Hofrath, Klasse 5b

Finster ist die Mitternacht – Balladenabend der 7b

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Tim starrt ins Publikum. Es herrscht Totenstille im Klassenraum der 7b, A410. Die Zuschauer warten gespannt darauf, was nun kommt. Das Licht geht an, schnell guckt Tim nochmal auf seinen Spickzettel. Denn auf diesen Moment hat er schon zwei Wochen lang gewartet. Seine Co-Moderatorin Bleona und er gucken sich ein letztes Mal an, dann sagt er mutig: „Liebe Eltern, herzlichen Willkommen zu unserem Balladenabend!“. Jetzt kann er vor Erleichterung lächeln.

Im Gymnasium Heißen fand am 18. Februar 2014 ein „Balladenabend“ statt. Er wurde von den Schülern der Klasse 7b inszeniert. Balladen sind meist längere Gedichte, die einer Erzählung ähneln und in denen oft wörtliche Rede vorkommt. Sie umfassen meist mehrere Strophen, die handlungsreiche Geschichten erzählen.

Der Abend startete mit Fontanes „Die Brück’ am Tay“ (geb.1819 im brandenburgischen Neuruppin), vorgetragen von Lennart, Tim und Marco. Passend zu ihrem Vortrag machten sie symbolische Bewegungen, die den Zug, einen Schatten und ein Licht darstellten. Nach dem Vortrag von Besian und Jonas „Die Rache“ von Ludwig Uhland (geb.1787) ging es mit dem „Der Erlkönig“ von Johann Wolfgang Goethe (geb.1749 in Frankfurt am Main) weiter. Carolin, Alina, Lea H. und Katherina hatten besonders große Freude, diese Ballade in eine Parodie zu verwandeln. Schon bei den Proben hatte die Klasse Spaß an der Inszenierung und auch an diesem Abend sollte der Vortrag lustig werden.

Nach der Pause trugen Christian, Jan W. und Hendrik Goethes „Der Zauberlehrling“ vor. Sie hatten zur Veranschaulichung ein Bild gemacht, das über den OHP an die Wand projiziert wurde. Besonders gut hatten die Jungs die Betonung der einzelnen Verse geübt und so wurde das Drama um den arroganten Zauberlehrling besonders eindrucksvoll. Johanna musste natürlich die Ballade ihres Namensvetters zum Besten geben. Gemeinsam mit Bleona spielte sie sehr überzeugend die Löwen, Tiger und Leoparden, die in Schillers „Der Handschuh“ in die Arena gelassen wurden! Zuletzt kam der Höhepunkt des Abends: Die ganze Klasse spielte zu dem Vortrag von Jan Heinrich Heines „Belsazar“ als Theaterstück vor. Kurzerhand wurde aus dem König Belsazar ein Kaiser, denn Marco Kaiser sollte den Protagonisten spielen. Unter dem Einfluss der Skifahrt, die eine Woche vorher stattfand, wurden an geeigneten Stellen einige Lieder eingebaut. Angelehnt an „Vater Abraham“ sangen die Schüler Kaiser Belsazar, der sechs Knechte hatte. Leider waren die Vorträge so schnell vorbei, dass wir uns entschieden, einfach alle ein zweites Mal zu hören. Als die Schüler einen dritten Durchgang forderten, war es aber schon so spät, dass wir den Feierabend einläuteten.

Zum Schluss gab es noch einen kräftigen Applaus für die Schüler der 7b und für die Deutschlehrerin Frau Domin.

Christian Adorf, 7b und Johanna Domin

Projektwoche mit dem Thema “Anti-Mobbing” (Jahrgangsstufe 7)

In der letzten Woche vor den Herbstferien hatten alle Schülerinnen und Schüler, die nicht auf Klassenfahrt waren, Projektwoche. Jede Jahrgangsstufe beschäftigte sich mit einem anderen Thema. Unsere Jahrgangsstufe 7 hatte das Thema “Anti-Mobbing”. In der Klasse 7c waren in dieser Woche Frau Grieper und Frau Albracht unsere Lehrerinnen.

In den vier Tagen machten wir verschiedene Sachen. Am ersten Tag schauten wir uns ein Theaterstück zu Thema „Mobbing“ an. Es war sehr interessant, weil am Ende klar wurde, was man gegen Mobbing tun kann oder warum Mobbing entsteht. Nach dem Theaterstück kamen jeweils zwei Schauspieler in eine Klasse und wir sprachen über das Theaterstück. Dann wurden wir nach Jungen und Mädchen in zwei Gruppen aufgeteilt und spielten zuerst eine Situation nach, die wir in der Klasse beobachtet und als Streit (Mobbing) empfunden hatten. Nachher redeten wir über die nachgespielten Situationen und überlegten, wie man die Konflikte klären kann. Als wir damit fertig waren, gingen wir wieder zu dem anderen Teil der Klasse und spielten zusammen das Spiel „Was ich dir schon immer sagen wollte…“. Bei diesem Spiel ging es darum, jemandem seine Meinung zu sagen, wenn er/ sie etwas Doofes macht oder gemacht hat, wie z.B. jemanden beleidigen oder provozieren. Dieser Person konnte man dann offen sagen, dass er/sie das unterlassen soll.

In den folgenden Tagen haben wir dann erarbeitet, was Mobbing eigentlich genau ist und warum Mobbing überhaupt entsteht. Dazu lasen wir Texte und fertigten gemeinsam mit Frau Grieper ein Plakat an, wo die wichtigsten Fakten draufstehen. Wir lernten verschiedene Fallbeispiele über Mobbingsituationen kennen und überlegten danach in kleinen Gruppen, was man machen kann, damit das Mobbing aufhört. Natürlich spielten wir auch Spiele, zum Beispiel das „Partyspiel“. Bei diesem Spiel wurden zwei Kinder zunächst vor die Tür geschickt und die anderen bildeten zwei Kreise, in die die beiden (Opfer) versuchen mussten hineinzukommen. Doch dies war gar nicht so einfach, denn die zwei Gruppen versuchten den Kreis so eng wie möglich zu machen und die beiden auszuschließen. Ein weiteres Spiel war das „Pool-Nudel-Spiel“. Bei diesem Spiel saßen alle in einem Stuhlkreis. Zwei Schülerinnen standen in der Mitte und mussten sich gegenseitig mit den Poolnudeln angreifen. Der Rest der Klasse feuerte dabei nur immer eine von beiden Kämpferinnen an und hörte am Ende ganz auf, den Kampf zu bejubeln. Beide Spiele sollten zeigen, wie man sich fühlt, wenn man das Mobbingopfer, ein Zuschauer oder der Täter ist, der von anderen Zuschauern unterstützt wird, was bei Mobbing oft der Fall ist. Am vorletzten Tag fanden sich alle in Gruppen zusammen und entwickelten und übten eine eigene Geschichte oder ein kurzes Theaterstück zum Thema Mobbing . Dabei stellten wir meist eine Szene dar, wo jemand gemobbt wurde, und eine weitere Szene, wo eine Lösung für das Mobbing gezeigt wurde, also dem Opfer geholfen wurde.

Am letzten Tag der Projektwoche machten wir ein leckeres Frühstück zusammen mit der Klasse. Nach dem Frühstück trugen dann alle Gruppen ihre Geschichten und Theaterstücke vor. Wir besprachen die unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten bei den gezeigten Mobbingsituationen und reflektierten noch einmal die gesamte Projektwoche.

Ich fand, dass es eine sehr schöne und spannende Projektwoche war. Anti-Mobbing ein sehr wichtiges Thema, denn wenn man in einer Klasse Mobbing beobachtet oder selbst Opfer wird, weiß man jetzt genau, was dagegen zu tun ist.

Lara-Vivien Arndt, 7c

„Von Barbiepuppen, Notwohnungen und dem Gefühl der Fremde“

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Lena Gorelik zu Gast am Gymnasium Heißen

Im Rahmen der „Osteuropa-Woche war am 9. Mai 2014 die bekannte russisch-jüdische Autorin im Gymnasium Heißen zu Gast. Sie las für die Jahrgangsstufen 9 und 10 aus ihrem Erstlingswerk „Meine weißen Nächte“. In dem autobiographischen Roman beschreibt sie das Leben einer jungen Frau, die als Zehnjährige aus ihrem Heimatland Russland nach Deutschland emigriert – mit einer Barbiepuppe in der Hand und der Nase am Zugfenster.

Unter Lena Goreliks Worten konnte man fast die Freude des Mädchens spüren, welches im Zug nach Deutschland endlich herausfindet, wie sich die Beinchen der Barbie biegen lassen, denn nur eine Barbie mit Kniegelenken ist echt, oder die Scham, erste Schulfreunde in die barackenartige Notwohnung mitzubringen, wo die Protagonistin mit ihrer vierköpfigen Familie auf vierzehn Quadratmetern wohnt.

Begleitet wurde die Lesung von Herrn Stockey am Klavier und Lev Apanasenko am Akkordeon, die das Gefühl der verlorenen russischen Heimat durch landestypische Instrumentalstücke unterstrichen.

Für das leibliche Wohl sorgten Schülerinnen der Klasse 7c, die unter Anleitung von Frau Schlüter Pelmeni, eine bekannte russische Spezialität, zubereiteten. Dies sind mit Puten- oder Hackfleisch gefüllte Teigtaschen.

So konnten die SchülerInnen Facetten russischer Kultur jenseits der aktuellen politischen Dissonanzen kennen lernen.

Victoria Lubarski-Goldbeck

Der Facebook-Profilcheck – die Medienscouts laufen sich warm

„Facebookst“ du noch oder „instagramst“ du schon? Vielen von Ihnen, liebe Eltern, ist facebook und Whats App sicherlich ein Begriff und Sie nutzen diese sozialen Netzwerke und Apps längst in Ihrem eigenen Alltag. Dennoch: Der ein oder andere kennt sich möglicherweise (noch) nicht so gut aus mit Facebook, Instragram und Co. Wir glauben, liebe Schüler, auch ihr wisst noch nicht alles! Wie kann man sich z.B. auf Facebook vor allzu großem Datenklau schützen? Wie wählt man das richtige Passwort und was kann man posten und was lässt man vielleicht doch lieber bleiben? Wäre es nicht peinlich, wenn Lehrer nachlesen könnten, was man am letzten Wochenende gemacht hat?

Um zumindest einige dieser Fragen zu beantworten, haben sich die Medienscouts unserer Schule überlegt einen Facebook-Profilcheck mit den 7. Klassen durchzuführen. Sie werden euch in den nächsten Wochen aus eigener Erfahrung und der Arbeit mit anderen Schulen zeigen, wie ihr euer Profil am besten gestaltet, damit am Ende nicht zu große Probleme für euch entstehen.

Und wenn dann immer noch Fragen offen bleiben, könnt ihr euch gerne an unsere Experten wenden, das sind Margherita Barletta und Lennart Walner aus der 7b und Ceyda Sonkaya und Florian Günther aus der 9c.

Oder ihr kommt einfach zu uns, Micha Buddeberg und Johanna Domin

Johanna Domin

Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“

Die Burg am Blauen Berge …

Spukt es dort wirklich? Was erleben Lara und Nico dort auf ihrer Klassenfahrt? Und wer ist die geheimnisvolle Frau mit den langen blonden Haaren?

Aufgeworfen wurden diese Fragen durch den Anfang einer Kurzgeschichte des Wuppertaler Schriftstellers Michael Zeller, der diese für den Schülerwettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ verfasst hat. Die Wettbewerbsaufgabe bestand darin, ein kreatives Ende der Geschichte zu verfassen.

Dieser Herausforderung stellten sich Belana Behrendt und Camilla Mücksch aus der Klasse 6d. Phantasievoll haben sie die Geschichte weitergesponnen und spannende Antworten auf die obigen Fragen gefunden.

Besonders Camilla Mücksch konnte die Jury mit ihrem literarischen Beitrag derart überzeugen, dass sie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW mit einem Siegerpreis ausgezeichnet wurde. Zu diesem schönen Erfolg gratuliert das Gymnasium Heißen ganz herzlich.

Claudia Vogt

Eine Leseprobe aus dem Wettbewerbsbeitrag von Camilla Mücksch:

Immer wieder hörte man staunende „Ohs“ und „Ahs“. Je näher sie der Burg kamen, desto lauter wurden sie.

Vor ihnen bot sich ein unglaubliches Schauspiel. Zwei riesige Türme erhoben sich episch in die Höhe. Auf den Dächern der beiden Türme saßen, wie in einem Gruselfilm, Raben, die sich die Seele aus dem Leib krächzten. Im Burghof war eine Art Gebetshaus eingebaut. Hunderte und aber hunderte kleine Fenster ließen diese Kirche dennoch über die Türme ragen.

Lena fühlte sich immer mehr in die Zeit der Ritter zurückversetzt. Auch Nico, der schon eine Weile nichts mehr gesagt hatte, ließ ein gehauchtes „Wahnsinn“ aus seinem Mund entweichen. Plötzlich ertönte ein lautes Scheppern und Knarzen und das Eisengitter öffnete sich. Ihre Klassenkameraden, die jetzt erst den unregelmäßigen Steinweg hinauf gestolpert kamen, stoppten plötzlich und ein Lehrer löste sich aus der Traube. Das Rumpeln und Poltern der Koffer verebbte. Er wartete kurz, bis es leise war. Dann gab er den anderen Lehrern ein Zeichen, dass sie die Schüler durchzählen sollten.

„Liebe Kinder!“ begann er eine kurze Rede. „Ich freue mich sehr, dass unsere Lehrergemeinschaft ausgerechnet diesen Ort für unsere Klassenfahrt ausgesucht hat.“