PAD-Preisträgerprogramm 2015

Wie in jedem Sommer kurz vor oder nach den Sommerferien haben wir auch in diesem Jahr wieder internationale Gäste im Rahmen unseres PAD-Preisträgerprogramms begrüßt.

Pad 2015Die äußerst sympathische und aufgeschlossene Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern aus Belarus, China, Tadschikistan, Belgien, Marokko und Litauen kam am Mittwoch, den 19.08. in Mülheim an und verbrachte dann zwei Wochen in den Gastfamilien unserer SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10-12. Die Zeit verging schnell und war mit Unterricht, Exkursionen und zahlreichen Freizeitaktivitäten gut gefüllt.
Die diesjährigen Erfahrungen haben einmal mehr gezeigt, wie bereichernd ein Austausch für alle Beteiligten, sowohl Gäste als auch Gastfamilien, sein kann.
Die Vorbereitungen für das kommende Jahr sind bereits angelaufen. Im Jahr 2016 werden wir vom 26. August bis zum 09. September wieder internationale Preisträger bei uns begrüßen. Alle interessierten Gastfamilien sollten sich diesen Termin also schon einmal vormerken![read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]

Wie die ausländischen Gäste den Aufenthalt in den Gastfamilien und an unserer Schule empfinden, zeigt beispielhaft der folgende Bericht eines Preisträgers aus China.
Claudia Vogt

Meine Zeit in Mülheim

Die Zeit vergeht immer schneller als wir denken. Zwar habe ich mich erst gefühlt, als ob ich gerade in Mülheim angekommen war, nun muss ich aber in zwei Tagen schon wieder weggehen. Fast zwei Wochen in Mülheim – es war eine wirklich tolle Erfahrung. Ich liebe Mülheim!
Was mir besonders gefallen hat, war die Flexibilität des Schulsystems. Am ersten Tag in Mülheim habe ich mich ein bisschen über den Stundenplan und die Fächer in Deutschland informiert. Und ich bin nun über eine Woche mit meinem Gastbruder zur Schule gegangen. Während die Schüler in China immer dieselben Schulfächer lernen müssen, kann man in Deutschland selbst entscheiden, welche Fächer man lernen möchte. Und weil man sich das selbst ausgewählt hat, ist das bestimmt gut für die Kreativität. Das ist genau die Sache, die in China fehlt. Und im Unterricht können die Schüler auch miteinander über ihre Kenntnisse oder einen Text diskutieren, damit sie nach der Unterhaltung und der Zusammenarbeit die Inhalte besser beherrschen. Ich muss anerkennen, die Deutschen haben vielleicht weniger als wir in der Klasse gelernt, aber trotzdem haben sie die Dinge besser beherrscht und angewendet.
Die Schüler haben auch mehr Freizeit nach der Schule. Wir müssen immer noch so viele Hausaufgaben machen, um die Ziele der Schule zu erreichen. In Deutschland sieht dies anders aus. Man hat mehr Freiheit und mehr Zeit, um sich auszuruhen, zu spielen und um sich mit Freunden zu treffen. Wir sind z.B. ins Schwimmbad gegangen oder zum Moviepark gefahren. Das hat mit sehr gut gefallen.
Zum Schluss möchte ich noch etwas über den Lebensstil der Deutschen schreiben. Meiner Meinung nach ist Deutschland zwar schon ein reiches Land, was ich aber besonders bewundert habe, ist, dass sie immer so bescheiden sind. Es ist nicht am wichtigsten, wie viel Geld du hast, sondern dass du einen guten Lebensstil hast und optimistisch für das Leben bist. Die Deutschen achten auch viel auf die Sauberkeit und die Umwelt. Das ist eine Sache, die ich lernen kann und mit nach China bringen sollte.
Zusammenfassend war meine Zeit in Mülheim eine wunderschöne Erfahrung. Und wenn ich in der Zukunft mal wieder nach Deutschland fahre, besuche ich unbedingt mal wieder Mülheim. Es ist eine wunderbare Erinnerung.

Lu Zehpei, China[/read]

Our trip to England

On Monday morning, 14th September 2015, our class, Mr. Ries and Ms. Papaioannou went on a class trip to England.
[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]We (7e) were very excited. Our coach driver, Ludgar, drove us through the Netherlands, Belgium, France and England of course. He was very funny and always in a good mood. In the afternoon at Calais we took the ferry to Dover. In the evening we arrived tired at our hotel in Folkestone. It wasn’t very good, because it was a little bit old and spooky. It was right next to the sea, but we were not allowed to swim. We had English breakfast every morning. Unfortunately the food was not so delicious there. On Tuesday we made a “trasure hunt” in Folkestone. After that we went to the town Rye. They say that Rye is one of the most beautiful places in England. We watched a presentation about the town. The very next day we visited the amazing Dover Castle and its surrounding area. After that we went on a hike in St. Margret, but we ran out of steam soon. So we got to the town with the funny name, Sandwich. The sandwich that we all know was invented there. On Thursday we made another “treasure hunt”, this time it was in Canterbury. After that we went to the big and old Canterbury Cathedral. It was pretty amazing and we learned a lot there. But definitely the best day was in London! Ludgar took us to Greenwich and we went to the Tower of London by tube. After a long and interesting stay there, we made a passage over the River Thames to the centre of London. We walked through London, took a break at the Buckingham Palace (the flag was hoisted, so the Queen was there) and we saw a lot of sights. It was just amazing!
Also, we were at Oxford Street, the most famous shopping street in London. In the evening we got back to our coach by tube. At 6 o’ clock on Saturday we arrived at Mülheim, so we traveled over night.

This was a really exciting week and a great experience.

Nea Khalo(7e), Annika Janik(7e)[/read]

Certificate in Advanced English

In diesem Jahr hatten die Schüler der elften (jetzt zwölften) Klasse des Gymnasiums Heißen wieder einmal die Möglichkeit das Cambridge „Certificate in Advanced English“ zu absolvieren. Dieses belegt komplexe Sprachkenntnisse (Referenzniveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen) um effektiv auf professioneller Ebene zu kommunizieren. Somit liefert es im späteren Leben für Bildungseinrichtungen oder Arbeitgeber den Nachweis, dass die erforderlichen Englischkenntnisse für ein anspruchsvolles, akademisches und professionelles Umfeld vorliegen.

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Zunächst hatten viele Schüler Interesse an einer Arbeitsgruppe um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Aufgrund des hohen Niveaus und Schwierigkeitsgrades der Aufgaben und Übungen des Zertifikats verblieben letztendlich zur Prüfung nur acht Schülerinnen und Schüler.

Nach dem regulären Unterricht wurde bis zur Prüfung an einem Tag der Woche regelmäßig geübt. Dabei ging es unter anderem um „Disziplinen“ wie das englische Hörverstehen, Lesen authentischer englischer Texte, Schreiben von Texten wie z.B. Briefe oder Filmrezensionen sowie auch freies Sprechen auf Englisch.

Die Prüfung war auf zwei Tage aufgeteilt und wurde an der Volkshochschule Mülheim an der Ruhr abgenommen. Am ersten Tag fand die mündliche Prüfung zum Thema freies Sprechen statt. Am zweiten Tag wurde dann die schriftliche Prüfung, ähnlich einer langen Klausur in der Schule mit vielen Multiple-Choice- bzw. Schreibaufgaben, beendet.

Alle acht Teilnehmer unserer Schule absolvierten die Prüfung und erhielten ein Zertifikat über ihre Leistungen. Die Verleihung der Zertifikate fand feierlich am 23. September 2015 im Büro der Schulleiterin, Frau Leistritz, statt.

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CAE Zertifikat

Strahlende Gesichter –
sieben glückliche SchülerInnen und eine erfreute Schulleiterin!
Gleich zu Anfang ihrer Dienstzeit am Gymnasium Heißen konnte Frau Dr. Leistritz englische Sprachendiplome überreichen.

CAE Teilnehmer

Marco Biggemann (12), Thilo Burdessa (13), Linda Erb (12), Florian Gerlach (13), Isabelle Heker (12), Tobias Mähl (13) und Marlene Meyer (13) hatten ein Jahr lang an einer AG zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zum CAE (Certificate in Advanced English) im Juni 2012 teilgenommen. Da alle Prüfungsteile zur Korrektur nach Cambridge geschickt werden, dauert es immer mehrere Wochen bis die Ergebnisse bekannt sind. So mussten die SchülerInnen bis weit nach den Sommerferien warten, bis sie ihre Zertifikate überreicht bekamen.

Seit 5 Jahren bietet unserer Schule diese Vorbereitungs-AG für besonders sprachbegabte Oberstufenschüler an und organisiert auch die Durchführung der Prüfung. Bisher haben bei uns ungefähr 50 SchülerInnen diesen von zahlreichen Hochschulen und Arbeitgebern weltweit anerkannten wichtigen Nachweis von qualifizierten Englischkenntnissen erworben. Die Seite www.CambridgeESOL.org/recognition nennt Hochschulen und Firmen, die das CAE anerkennen. Das CAE ist auf der Stufe C1 nach GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für moderne Sprachen) angesiedelt und liegt damit auf einem höheren Niveau als unser Abiturlevel. Wir gratulieren den Absolventen ganz herzlich und wünschen viel Erfolg mit dieser Zusatzqualifikation.

Irmgard Kauker

Our trip to England

On Sunday, 28th September started our class trip to England. We (7d) were all very excited. After a long bus and ferry trip we arrived in Folkstone pretty tired. The hotel was a bit old, but typically English and cosy. It was called “The Salisbury Hotel“.

On Monday we went to Canterbury. There we made a quiz about the city called “Treasure Hunt“ and visited the nice old cathedral. After that we went back to Folkestone and went to the beach with Ms Vogt. The waves were big and everyone got wet. That was a lot of fun.

The next day we visited Dover and Dover Castle. It was very interesting to see how people hid in the Secret Wartime Tunnels during the 2nd World War.

On Wednesday we were shopping in Hastings and visited Battle Abbey. In the evenings we played some funny games in our hotel.

But the best of the class trip was the last day …

London was really the highlight of the trip to England. It’s pretty strange when you usually see all the sights on a photo and then you see them in reality! London was much bigger than we all had thought.

We went by Tube the whole day. The Tube is the mode of transport of hundreds of Londoners every day, so it was very busy.

Our first sight was the Tower of London. But it didn’t look like a tower. It’s like a huge castle made of stone. 100m away there was the famous Tower Bridge. I think all of you know it. From the Tower Bridge we made a boat trip along the Thames. There were so many bridges in every size and style, for example the Millennium Bridge. It was shown in a „Harry Potter“-Movie and in „SaphirBlau“. As we got off the boat we saw the London Eye. The London Eye is a very big wheel but also very slow. It takes thirty minutes to take one turn. Then we walked through the city to the Elizabeth Tower. Big Ben is the bell inside the tower. The tower is beautiful – very much gold and stone. Our next stop was Westminster Abbey. But we only saw it from the outside. After that we went to St. James’s Park. It was amazing because there were so many squirrels and pigeons. We fed them and had a break there…

Then came the best thing on our tour. We walked to Buckingham Palace. It looks like a big concrete block. The flag was hissed, so the Queen was there! We made a lot of selfies and had a great time. After that we went to Covent Garden by Tube. Covent Garden was also nice but we had to walk very much. There we could buy some souvenirs for our parents or watch the street performers who presented their shows.

Our next stop was Piccadilly Circus. It’s a shopping precinct. We didn’t stay there for a long time. So we went to our next and last sight. We went to Trafalgar Square. In the middle of it there is Nelson’s Column. We stayed there for an hour. There was a street performer who looked like Michael Jackson.

After that we went to our coach and went back home.

Camilla Mücksch, Belana Behrendt, Rebecca Stahl Gomez, Emily Henßen, Lara Tollmien

In the London Dungeon

I remember the day in London best because we went to the London Dungeon where I was twice chosen to take part in some very scary and bloody shows.

When we left our bus at the Tower Bridge we were divided into two groups. One group visited the Tower, the other group went into the London Dungeon. I was in the group that went into the London Dungeon. Before we could get in, they controlled our bags. Right at the start they took a photo of our class with three of our girls locked into the pillory. (see photo)

Looking around in the darkness of the Dungeon we saw that there were lots of horrible figures made out of wax. Some of them could even sneeze. Then we went into a mirror labyrinth. It was very scary because you could see yourself all over the place, so you did not know where you were and where the others were.

Next we went to a room where a man dissected a dead body taking out its inner organs. In a movie we watched in the next room we saw the big fire that burned half of London down in 1666.

After that we entered a court room. First the judge demanded a man from Norway to come forward. She charged him with being a French spy.  Then she demanded me to step in the dock. After I told her my name she said: “Oh, it’s a boy!“ because I had long hair. I was very angry about that, especially when she charged me with being a murderer and a spy dressed up as a boy and not even doing a good job at that.

Later I was chosen again by a man who wanted to burn a witch at the stake. But it was only a good trick. He tied me to a post and suddenly there were flames in front of me. (They were fakes). Suddenly the light went out and in a second the post turned around and on the other side there was a burnt up wax figure that had an eye hanging out. Then the man untied me again and I could go on.

At the end we went on to the ghost ride, but it wasn’t very scary. Then we had to sit down in a free fall machine. My poor friend Roman got there too late and all the seats were already occupied.  It didn’t go up very high but at the top there were some wax figures telling us all the crimes we committed and why we should be hanged. During the free fall they took pictures of us which they sold in the next room, a souvenir shop you had to pass through before you left the Dungeon.

Marcus Maddock, 7d

Our Class Trip to England

Our trip to England began at our school on Monday, 3rd October 2011 at 7.00 a.m. with a one-day bus trip. It took us 5 hours to get to Calais, France. At Calais a large ship waited for us. After the 1,5-hour passage our bus driver took us to a little beach near Deal because the weather was wonderful and we could relax on the beach. After that we went to our two-star hotel called King Charles Hotel in Gillingham. It was very nice there.

On the next day we went to Canterbury. Our teachers, Miss Eppinger and Mr. Werntgen, divided us into groups and so we started our Canterbury rally. We had to answer 24 questions using our knowledge about England and asking some local people to help us.

After that we could go to some gift and candy shops. Then we went back to our hotel and had a delicious dinner.

Wednesday was the highlight of our trip, we went to London. After we left the bus at the Tower Bridge 14 kids and me walked with our Maths teacher to the Tower of London. At the same time the other half of our class visited the London Dungeon.

The Tower was fantastic with all the swords and weapons. We also saw the beautiful Crown Jewels. Then the two groups met and we made a boat trip on the Thames. We saw many sights from the boat like the London Eye, Big Ben and the Shakespeare theatre. After the boat trip we took the tube to Buckingham Palace. From there we walked through the St. James’s Park to Trafalgar Square.

At last we again went by tube to the London Trocadero  and Covent Garden. The day in London was fantastic.

On Thursday we were at Dover Castle where we also visited the Secret Wartime Tunnels and the old castle from the 10th century. In the afternoon the bus driver drove us to a small town at the coast with a wonderful sandy beach, Broadstairs. As the sun was shining we enjoyed games in the sand and at the sea. We also had time to go shopping in some nice shops.

The last day we were in Rochester which was not far from our hotel. This was a day for shopping and relaxing. After that we had to pack our baggage and the next day we went back to Germany.

Csongor Mathé, 7d