Wie geht es eigentlich Judith Altmann?

Vier Jahre ist es schon her: 2014 besuchte Judith Altmann das Gymnasium Heißen und sprach mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern über ihre Zeit während des 2. Weltkrieges. Alle, die Frau Altmann erlebt haben, werden sich an sie erinnern, eine so eindrucksvolle Persönlichkeit vergisst man nicht. Die heute 94-jährige Judith Altman, die in den USA lebt, wurde als Jüdin verfolgt und sprach offen über ihre schrecklichen Erlebnisse im KZ Auschwitz und im KZ-Außenlager Humboldtstraße, das sich ganz in der Nähe unseres heutigen Schulstandorts befand.

Frau Dr. Leistritz verbindet seitdem eine innige Freundschaft mit Judith Altmann. Im Sommer kam es zu einem Wiedersehen in den USA. Die Grüße von Judith Altmann an das Gymnasium Heißen werden hiermit überbracht. Zum Schluss noch einmal, wie schon in der November-Ausgabe von „Neues vom Gymnasium Heißen“ aus dem Jahr 2014, ihre eindrucksvollen Worte aus einer Veranstaltung mit unseren Schülern:

„Ich habe jedes Recht zu hassen. Aber ich hasse nicht.

Hass zerstört nur dich selbst.“

Robert Dißelmeyer

Jüdisches Leben heute -was ist das eigentlich?

Diese Frage stellten wir uns in unserer Arbeitsgemeinschaft „Jüdisches Leben heute – mehr als erinnern“. Unser erstes Etappenziel bildete dabei der Gedenktag zur Reichspogromnacht am 09. November, der dieses Jahr gemeinsam mit weiteren Mülheimer Schulen geplant und gefüllt werden sollte. Für unseren Beitrag haben wir uns überlegt, mit Menschen jüdischen Glaubens Zeit zu verbringen und in Gesprächen mehr über ihr Leben und ihr Gedenken zu erfahren.
Um Interviewpartner zu finden und die jüdische Kultur besser kennenzulernen, haben wir am jüdischen Sukkotfest (das ist das sogenannte Laubhüttenfest) im Nelly-Sachs-Haus (jüdisches Elternheim in Düsseldorf d.R.), in dem symbolisch eine Laubhütte aufgebaut worden ist, teilgenommen.


Glücklicherweise konnten wir drei Personen für unsere Idee der Interviews gewinnen. Wir wollten vor allem wissen, was sie an ihrer Religion schätzen, inwiefern sie diese öffentlich ausleben und wie sie die Reaktionen anderer, nicht-jüdischer Menschen auf diese empfinden und welchen Einfluss die Gesellschaft auf ihr eigenes Verhalten hat. Traurigerweise haben alle unsere Interviewpartner angegeben, bereits Anfeindungen erlebt zu haben, sei es auf offener Straße, in der Bahn oder im beruflichen Alltag. Die Gespräche waren von einem tollen Klima geprägt, was sich vor allem in der Offenheit der Befragten bzgl. der Einblicke in ihr Privatleben gezeigt hat.
Es war sehr interessant, die jüdische Kultur und beispielsweise die Bedeutung der Tora im direkten Kontakt und nicht aus Büchern kennenzulernen. Um die jüdische Kultur auch kulinarisch besser kennenzulernen, haben wir gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Elternheims jüdischen Honigkuchen gebacken, von dem wir einen Teil gemeinsam gegessen haben und den zweiten Kuchen den Gästen der Gedenkveranstaltung angeboten haben.


Die Ergebnisse der Mülheimer Schulen zum Gedenkfest im Medienhaus am 09. November 2018 waren sehr gelungen und für uns alle interessant. Es entstanden Poetry-Slams, Musikbeiträge, Videosequenzen und faktenorientierte Präsentationen, die unsere heutigen Gedanken zum Gedenken in den Vordergrund gerückt haben.


Unsere nächsten Etappen innerhalb unserer Arbeitsgemeinschaft sind Gespräche mit Zeitzeugen, die beispielsweise das Konzentrationslager Theresienstadt überlebt haben, und Gespräche mit Personen, die im Warschauer Ghetto eingesperrt waren. Außerdem freuen wir uns auf weitere Festlichkeiten im Nelly-Sachs-Heim, wie z.B. das Lichterfest.

Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit – Krieg, Holocaust, Frieden?

Unser Wochenende in Ysselsteyn

Die AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit“ setzt sich mit dem zweiten Weltkrieg, seinen Folgen und einzelnen Schicksalen zu dieser Zeit auseinander. Dies geschieht nicht durch das Erarbeiten von Texten, sondern durch verschiedene Aktivitäten, welche erlauben, die Ereignisse der Vergangenheit sowohl kritisch, als auch emotional zu betrachten.
Die Einführung in diese AG bildete ein Wochenende in Ysselsteyn, um als Gruppe zusammen zu wachsen und in das Thema hinein zu finden. Dafür zog es uns in das kleine Städtchen kurz hinter der Grenze der Niederlande, welche eine besondere Herberge der Erinnerungen an den 2. Weltkrieg darstellt. Dort befindet sich ein deutscher Soldatenfriedhof auf dem 31.700 Kriegsgefallene ihre letzte Ruhe finden.


Aus diesem Grund sammelte sich am 08.09.2017 eine Gruppe von 31 Schülern sowie die Lehrer Herr Bergmann, Herr Guderley und Frau Kaiser vor der Schule. Mit dem Bus ging es in die Niederlande. Nachdem wir unseren Zielort erreicht hatten, entdeckten wir die geräumigen Bungalows und das umliegende Gelände. Dabei viel uns direkt auf, dass die Anlage direkt an den Friedhof grenzt. Die Abgrenzung bestand lediglich aus einem Maschendrahtzaun. Was zunächst bei uns ein mulmiges Gefühl erweckte, denn diese Situation ist nicht alltäglich. Nachdem wir die Bungalows bezogen hatten erhielten wir eine Führung über das beeindruckende Friedhofsgelände, welches sich über 30ha erstreckt. Dabei strahlte der Friedhof trotz seiner immensen Größe und hohen Anzahl von Gefallenen, die einen die damaligen Schrecken erahnen ließen, Ruhe und Frieden aus. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit einen Einblick in die Namensregister der dort begrabenen Personen zu erhalten. Anschließend konnten wir dieses emotional beeindruckende Erlebnis noch zusammen verarbeiten bevor es dann zum Abendessen ging.
Später am Abend begannen wir dann damit den Film „Die Zwillinge“ zu gucken. Diesen konnten wir jedoch auf Grund von technischen Störungen nicht beenden. Somit ließen wir den Tag in den Bungalows ausklingen, da wir am nächsten Tag bereits um 8:00 das Frühstück geplant hatten.
Kurz nach dem Frühstück besuchte uns der Zeitzeuge Herr Schoonbeck, der uns von seinen bzw. den Erlebnissen seines Vaters, während der Zeit des Nationalsozialismus berichtete. Hierbei zeigte sich deutlich der Blickwinkel Angehöriger, die ihre Familienmitglieder vermissten, da diese sich in Arbeitslagern befanden. Außerdem verdeutlichte er uns, dass es ihm äußerst wichtig sei diese Erlebnisse in Erinnerung zu behalten, damit eine ähnliche Situation nicht mehr auftreten kann.


Danach stärkten wir uns, bevor wir eine Action Painting-Aktion starteten. Zunächst griffen wir dabei vorsichtig in die Farbtöpfe und malten mit Pinseln oder Händen auf Bettlaken, was sich zu unserem erstaunen hin schnell änderte und der ganze Körper wurde genutzt um die aufgestauten Emotionen, die die bisherigen Programmpunkte in uns ausgelöst haben, zu verarbeiten.
Im Anschluss schauten wir den am vorherigen Tag begonnen Film zu Ende. Währenddessen wurde ein Grillabend für uns vorbereitet. Nachdem wir den Film geschaut hatten begaben wir uns nach draußen und fanden eine Variation an Grillgut, Salaten und mehr vor, die uns für den Abend stärkten. Wir versammelten uns am Abend um das Lagerfeuer, wo wir sangen, redeten und lachten. Um ca. 23:00 Uhr bekamen wir die Möglichkeit in kleine Gruppen den Friedhof bei Nacht zu erkunden. Dies wirkte zunächst gruselig. Jedoch konnten wir dieses Erlebnis schnell genießen und die Ruhe des Friedhofs nutzen, um die Eindrücke nochmal zu verarbeiten. Dabei entdeckten wir, dass nur sehr wenige Gräber ein Kerze haben, da viele der Angehörigen bereits selbst verstorben sind und diese Menschen somit mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Dieses Erlebnis war sehr emotional und auch einer der Höhepunkte des Wochenendes.
Den letzten Tag gingen wir mit Ruhe an, sodass wir erst um 9:00 Uhr gefrühstückt haben. Am Vormittag befassten wir uns in kleinen Gruppen mit Einzelschicksalen, deren Lebensgeschichten wir erarbeiteten und anschließend an ihren Gräbern vorstellten. Folgend auf das Mittagessen begannen wir zu packen und die Bungalows zu reinigen. In der Zeit in der wir auf den Bus warteten reflektierten wir das Wochenende und sprachen über unsere Wünsche für den weiteren Verlauf der AG. Dabei konnten wir feststellen das dieses Wochenende uns nicht nur einen Themeneinstieg bot, sondern auch einen emotionalen Einstieg. Im Anschluss ging es mit dem Bus wieder zur Schule, die wir um ca. 16:00 Uhr erreichten.
Insgesamt war das Wochenende sehr eindrucksvoll und spanend. Wir freuen uns auf die weitern Treffen und das folgende AG-Jahr mit den anderen Schülern und den Lehrern Herr Bergmann, Herr Guderley und Frau Kaiser.
Franziska Ribbrock und Felix Thiemann Q1

Zeitzeugen zu Besuch im Geschichtsunterricht

Am 29. April 2016 besuchten uns Frau Timm und Frau Storks von der Zeitzeugenbörse Mülheim an der Ruhr. Die beiden Frauen kamen im Rahmen der Unterrichtsreihe zum Thema „Nationalsozialismus“ in unseren Geschichtsunterricht.
Frau Timm, die 1926 geboren wurde, berichtete uns über ihr Leben während des Zweiten Weltkrieges. Sie thematisierte dabei besonders die Machtergreifung von Hitler. Berührt hat uns die Geschichte von ihrem damaligen Freund, der in einem Konzentrationslager ermordet wurde.
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Anschließend erzählte Frau Storks über die Nachkriegszeit. Sie wurde im Jahr 1939 in Mülheim geboren und wohnte mit ihren Eltern gegenüber der heutigen Grundschule am Schildberg. Dies hat uns sehr interessiert, da viele aus unserer Klasse die Schildbergschule besucht haben und in dieser Gegend wohnen. Zum Schluss zeigte Frau Storks uns, wie wenig Lebensmittel den Menschen während des Krieges und unmittelbar danach zur Verfügung standen. Sie hatte die Menge an Lebensmitteln, mit der ein Erwachsener eine Woche lang auskommen musste, dabei.

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Der Besuch war sehr interessant und eine gute Abwechslung zum Geschichtsunterricht.

Franziska Ribbrock,
Jule Friedemann, Klasse 9d

Judith Altmann: Erfahrungen und Gefühle einer Holocaust-Überlebenden

Gymnasium Heißen, 02.09.2014.

KZ und Auschwitz. Diese Begriffe lassen auch heute noch viele Menschen beim bloßen Erwähnen erstarren. Sie entstammen einem der schwärzesten Kapitel der Menschheitsgeschichte, die Rede ist vom Holocaust während des 2. Weltkriegs.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Was Geschichtsbücher, Diagramme, Biographien und andere Lernmaterialien nur als Fakten darstellen können, sind der Horror und das menschliche Leid dieser Zeit. Schließlich litten, abseits der Schlachtfelder, zahllose Menschen unter den grausamen, widerwärtigen Taten Nazi-Deutschlands, gerade an der jüdischen Gemeinschaft wurden abscheuliche Verbrechen begangen.

Am 2. September 2014 durften zehn bilinguale SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 und der Q1 sowie mehrere Lehrer eine einzigartige Erfahrung machen. Im Rahmen eines Deutschland-Aufenthalts kehrte die US-Amerikanerin Judith Altmann, welche als Jugendliche Zwangsarbeit und KZ überstand, in das Ruhrgebiet zurück, auch hier, ganz in der Nähe des Rhein-Ruhr-Zentrums, hatte sie als Zwangsarbeiterin arbeiten müssen.

Was uns in anderthalb Stunden ihres Besuchs erwarten würde, war die Geschichte einer Frau, der jeder Grund zum Leben gewalttätig entrissen wurde und die dennoch weiter ums Überleben kämpfte. Die Worte “Judith, du wirst leben“ ihres in Auschwitz ermordeten Vaters, brannten sich fest in ihren Kopf ein.

Noch heute berührt dieses Thema Frau Altmann zutiefst, auch sie weinte, während sie über den Tod von Verwandten erzählte. Mit Ausnahme ihrer Stimme, beherrschte beklemmende Stille den Raum und auch seitens der Zuhörer flossen Tränen. Sie schilderte von verstörenden Geschehnissen, wie bspw. der Selektion durch Joseph Mengele, der Zugfahrt nach Auschwitz oder den Todesmärschen. Und dies in einer detaillierten und bildhaften Weise, die alle Anwesenden in ihren Bann zog. Doch die bewegte Geschichte von Frau Altmann ist auch eine mutiger Persönlichkeiten, die dem NS-System zu Trotze handelten. Die „SS-Frau Erika“, wie Frau Altmann sie nennt, da sie nicht ihren vollständigen Namen kennt, habe sie vor dem Tod bewahrt, ein Graf aus Schweden habe mit seinem Vermögen tausende Kinder der Nachkriegszeit vor dem Verhungern bewahrt.

Im Nachhinein waren wir alle dankbar und überwältigt von diesem einzigartigen, wenn auch verstörenden Erlebnis und jeder wird sich Frau Altmanns Botschaft des Friedens und gegen Ungerechtigkeit zu handeln, zu Herzen nehmen. Die Idee eines erneuten Besuchs ihrerseits fand große Zustimmung, und ihre folgenden abschließenden Worte würde niemand von uns so schnell vergessen:

„Ich habe jedes Recht zu hassen. Aber ich hasse nicht. Hass zerstört nur dich selbst.“

Jan-Phillip Jung, Q1

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Zurück in die Vergangenheit

Auch in diesem Jahr hieß das Thema der Projektwoche für die achten Klassen “Mülheim und Essen im Mittelalter“. Damit wir die Geschichte unserer Stadt besser verstehen, waren wir im Ruhrmuseum Essen und im Kloster Saarn.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Da wir am Montag noch ein anderes Projekt hatten, konnten wir leider nicht die St. Ludgerus Basilika besuchen. Am Dienstag trafen wir uns in der Schule, um für eine Plakatpräsentation zu recherchieren. Anschließend fuhren wir zum Ruhrmuseum Essen, um uns die (leider nicht so große) Ausstellung zum Thema Mittelalter anzusehen. Dort lernten wir viel über die Städte im Ruhrgebiet und den damaligen Handelsweg, genannt „Hellweg“. Dieser war eine der wichtigsten Handels- und Heerstraßen und war die Verbindung zwischen Rhein und Elbe. Da das Ruhrmuseum hauptsächlich auf die Industrialisierung des Ruhrgebiets spezialisiert ist und uns dieser Bereich neugierig gemacht hat, waren wir uns einig: Wir würden gerne einen weiteren Ausflug dorthin machen.

Bei einer Rallye stellten wir uns gegenseitig spezielle Gegenstände aus dem Mittelalter vor und erklärten die Benutzung. Das hat uns besonders gut gefallen.

Für Mittwoch war ein Besuch im Kloster Saarn geplant, dies war eine alte Zisterzienserinnen-Abtei, welche bereits über 800 Jahre alt ist. Als wir dort ankamen, wurden wir von unserem Betreuer freundlich in Empfang genommen und durch das Kloster geführt. Wir lernten viel über das Leben der Nonnen und ihre Abgeschiedenheit von den andern Menschen. Besonders gut gefiel uns die alte Kirche. Aber das Highlight war, mit Federkiel und Tinte zu schreiben und anschließend ein echtes Wachssiegel auf unseren Brief zu bekommen.

Am Donnerstag bekamen unsere Plakate den letzten Schliff und am Ende des Schultages stellten wir sie uns gegenseitig vor. Es war wirklich eine gute Woche, da das Arbeiten freier und lockerer war als im normalen Unterricht. Dann war die Projektwoche zu Ende und die Herbstferien konnten beginnen.

Isabell Molderings, 8e

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Exhibition “1914” at Zeche Zollverein

World war

What happened during World War I? Why is it known as the first “modern“ war in history? And which technological, economic and social changes did it cause worldwide?

The answers to these and many more questions our year 11- history bilingual course and our teacher Mr Risken, were given in the temporary exhibition “1914 – Mitten in Europa” marking the 100th anniversary of the outbreak of the First World War at Zeche Zollverein in Essen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Upon arrival we met our tour guide and climbed the stairs to the rooftop of the building from where we had a stunning view over the surrounding area and heard about the history of Zeche Zollverein.

After we entered the exhibition from the top of the building we realised that the industrial location of the UNESCO World Heritage Site Zeche Zollverein is the perfect place to host an exhibition on the history of World War I.

The first items we saw were pictures hanging from the ceiling showing naked persons in the sunlight representing the ideal of a classless society which people aimed for in this time and the ideas of utopian and dystopian societies.

Entering the floor below into the inside of the “Kokerei“ our guide told us about the new chemical weapon technologies which were developed by factories like Bayer in Wuppertal and Leverkusen and the necessary improvements in public transport (e.g. the overhead railway in Wuppertal because of the inefficiency of the newly developed cars).

Furthermore, the improved canons and guns like the 08/15 made combat much faster than every war which had been fought before, so it became evident why WWI is known as the first modern war.

We also learned about the bad conditions lots of people in Germany lived in. They were not prepared for fighting with the new weapons thus they suffered huge losses.

In the exhibition we could see the terrible wounds of the soldiers who had been hurt by grenades or guns. As a result of trench warfare, in which soldiers often hid in a trench for weeks waiting for their enemies, wounded soldiers often suffered for days until they were either medically treated or eventually died. Dying often was the better “option“ because wounds could not be treated properly and there were no anaesthetics so in many cases the only option were amputations.

In the last part of the exhibition we could see the living conditions after the war and the social changes.

Former soldiers were badly affected after the war, due to their wounds and the lower demand for soldiers most of them became unemployed and looked for new labour, some even as prostitutes. Only women in a way benefited from the reduction in the male population caused by the war, they got the right to vote in the Weimar Republic and a growing number of women had work – now not only at home.

The last thing our guide showed us were the results of the new “work soldiers“ who were used for various projects after the war. For example they started building parks such as the Gruga or the Baldeneysee both arose from these new jobs as builders or gardeners.

In conclusion you can say that this exhibition taught us about different aspects of the First World War which our curriculum does not necessarily cover.

Here we did not focus on the causes and political situation during the time of war, but rather on the “improvements“ in technology, warfare and life after 1918 which in my opinion is also very important to learn about.

Sophie Ueberholz, Q1

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Sparda Spendenwahl 2013

Bei der diesjährigen Sparda-Spendenwahl konnten Schulen ihre Projekte einreichen und durch „Klicks“ im Internet wurden diese Projekte „gevotet“. Unsere Schule hat sich mit der AG „Lebendige Begegnung mit der Vergangenheit – Krieg, Holocaust, Frieden?“ um einen der vielen Preise bei der Wahl beworben und dank der Unterstützung vieler Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie Freunden ist es gelungen unter die ersten Hundert von über 300 Schulen zu kommen und damit ein Preisgeld für das Projekt und die Schule zu erhalten. Nach einem fulminanten Schlussspurt ist das Gymnasium Heißen auf dem 85. Platz gelandet, der ein Preisgeld von 1000 Euro bedeutet.

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Sparda spenden

Herr Draken von der Sparda Bank West in Mülheim überreichte am 06.12.2013 im Rahmen der Zertifizierungsveranstaltung zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ offiziell den Scheck über 1000 Euro. Wir danken allen Mitstreitern und freuen uns, das Geld für die Intensivierung sozialer Projekte nutzen zu können.

Roland Guderley

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Projektwoche Mittelalter im Ruhrgebiet

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In der Woche vor den Herbstferien war an unserer Schule Projektwoche. Alle Schüler und Schülerinnen der Klasse 8 arbeiteten zum Thema „Mittelalter im Ruhrgebiet“. Die Klassen haben in der Woche vier Exkursionen unternommen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Am Montag haben wir an einer interaktiven Führung durch das Ruhrmuseum an der Zeche Zollverein teilgenommen. Nach der Führung durfte man sich zu zweit eine Sache aus dem Museum zu einem bestimmten Thema aussuchen und musste dann darüber ein Kurzreferat halten.

Dienstagmittag sind wir ins Kloster Saarn gefahren. Nachdem die Führung durch das ehemalige Nonnenkloster beendet war, konnten wir noch in den Keller gehen und haben dort Federn und Tinte bekommen. Nach ein bisschen Übung haben wir eine Urkunde ausgefüllt. Das Thema an diesem Tag war „Schreiben wie die Mönche“.

Am Mittwoch hat der Ausflug schon früh angefangen, da wir bis nach Moers zu einem mittelalterlichen Rollenspiel über Recht und Gerechtigkeit gefahren sind. Nach der Ankunft am Grafschafter Musenhof haben wir zuerst alles besichtigt, danach durften wir uns als mittelalterliche Leute verkleiden und mit dem Rollenspiel beginnen. Später haben wir wie am Dienstag noch mit Federn geschrieben.

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Donnerstag sind wir erst zur Basilika in Essen gefahren. Dort haben wir alles besichtigt. Besonders eindrucksvoll war das Innere der St. Ludgerus Basilika. Das Mittelschiff war sehr schön verziert und sehr hoch. Danach sind wir ca.10 min. zur Lucius Kirche gelaufen. Dort haben wir auch noch an einer kurzen Führung teilgenommen. Dann mussten wir wieder zur Schule fahren.

Am Freitag war Recherchetag in der Schule. Im Computerraum konnten wir anfangen unsere Berichte über die Projektwoche zu schreiben, die wir nach den Herbstferien abgeben müssen. Es war also eine interessante Projektwoche, bei der wir viel über das Thema „Mittelalter im Ruhrgebiet“ gelernt haben.

Marie Schäfermeier, 8d; Fotos aus Moers, 8a

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