Ausflug zur Walter-Hohmann-Sternwarte

Am 15.05.2013 ging es mit der Astro AG zur Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen. Dort erwartete uns Herr Metz. Er führte uns in einen kleinen Raum und erklärte uns einiges über die Sternwarte, Teleskope und Walter Hohmann. Dies war sehr informationsreich und interessant. Zum Beispiel eignen sich Newton-Teleskope gut für Anfänger. Es sind Reflektor-Teleskope (Spiegelteleskope).

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Als der Vortrag um ca. 21:00 Uhr zu Ende war, ging es nach draußen zu einem der fünf großen Fernrohre der Sternwarte. Herr Metz richtete es auf den Mond (weil zu dieser Zeit kein anderer Himmelskörper zu sehen war) und bat uns hindurch zu schauen. Wir sahen alles auf dem Kopf. Man konnte viele wunderschöne Krater auf der Mondoberfläche sehen. Der Mond bildete an diesem Tag nur eine schmale Sichel. Es war sehr beindruckend.

Außer dem von uns genutzen 15 cm Refraktor-Teleskop hat die Walter-Hohmann-Sternwarte noch einen 25 cm Schiefspiegler, ein 32,5 cm Newton-Teleskop und ein 56 cm Nasmyth-Cassegrain Teleskop. Die Walter-Hohmann-Sternwarte finanziert sich durch Spenden.

Jeder ist bei uns in der Astro AG, die an jedem Dienstag in der siebten Stunde im Physikraum stattfindet herzlich willkommen. Am Ende wollten wir uns noch bei Hr. Metz und bei Hr. Dudek bedanken, die uns diesen unvergesslichen Ausflug ermöglicht haben.

Kajan Baskaran 7a und Lara Tollmien 5d

Anmerkung des Lehrers:

Per Aspera ad Astra, durch Mühen zu den Sternen, dieser alte Schulspruch traf hier wirklich zu. Hatte doch der Wettergott im Winterhalbjahr 2013 für eine Wolkenbedeckung gesorgt, die in amateurastronomischen Fachzeitschriften als außergewöhnlich bezeichnet wird. Schön fand ich, dass sich auch die zahlreichen elterlichen Chauffeure ganz neugierig zeigten.

Deshalb noch ein Tipp für Wochenendausflüge:

Die Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen Schuir bietet bei schönem Wetter sonntags zwischen 14 und 16 Uhr allen Interessierten die Möglichkeit, die Sonne in ganz anderem Licht zu betrachten (http://www.sternwarte-essen.de/).

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Mikroskopieren in der 3. Dimension

3D-Brille nicht nötig! Mikroskope sind wichtige Hilfsmittel für naturwissenschaftliche Untersuchungen. In der Sekundarstufe I und II werden sie regelmäßig im Rahmen des Unterrichts genutzt und sind bei Schülern und Lehrern gleichermaßen beliebt, da sie einen Einblick in eine verborgene Welt ermöglichen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Bisheriger Nachteil: Die Präparate lassen sich lediglich zweidimensional darstellen. Dank einer großzügigen Spende haben wir nun am Gymnasium Heißen weitere Möglichkeiten. Unser neues „Gerät“ ist in der Lage ein räumliches Bild von mikroskopisch kleinen Gegenständen zu erzeugen. Dazu benötigt man natürlich einen Rechner mit Monitoreinheit, welcher gleich mit gespendet wurde. Herr Wirtz, der in technischen Fragen über großes Know-how verfügt, bekam die Maschine blitzschnell für einen „Testlauf“ in Gang. Zukünftig lässt sich unser Mikroskop vor allem in der Biologie und der Technik einsetzen. Die Betrachtung anatomisch-morphologischer Strukturen ist nun in einem ganz neuen Maße möglich. Auch dem Vergleich biologischer und technischer Baukunst (Stichwort Bionik!) steht von nun an nichts mehr im Weg.

Der erste Einsatz stand unter dem Motto: „Schau mir in die Augen, Kleines!“. Wir betrachteten die Facettenaugen einer Hornisse (Foto) mit einer atemberaubenden Auflösung.

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