Dialog mit der Jugend – Wir reden mit!

Am 24. Februar 2016 war der Sozialwissenschaften Zusatzkurs (SoWi ZK) von Frau Brodersen bei der RAG-Stiftung in der technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum. Organisiert über die Veranstaltung „Dialog mit der Jugend“ des Initiativkreis Ruhr bekamen wir die Möglichkeit, selbst Eindrücke über die Fachhochschule und die RAG-Aktiengesellschaft zu sammeln. Die RAG-Aktiengesellschaft ist ein deutsches Unternehmen, das traditionell im Bereich des Steinkohlebergbaus tätig ist. Auch die Flächennutzung, Immobilien und erneuerbare Energien liegen in ihrem Beschäftigungsfeld. Nach einer klassischen Begrüßung folgte eine kurze Einführung zu der Fachhochschule selbst. Dessen Laborbereiche konnten wir selbst in Form von einer Führung besichtigen und die ein oder andere Fragestellung klären. Anschließend gab es eine Diskussion mit dem Vorsitzenden der RAG-AG, wobei die Themenbereiche Bergbau, Folgen, Nachhaltigkeit, Zukunftsinvestitionen und Wirtschaft aufgegriffen wurden. Damit alle glücklich gegen 18 Uhr nach Hause fahren konnten, gab es einen kleinen Snack bei Erfahrungsaustauschen und persönlicheren Fragestellungen.
Insgesamt kann man sagen, dass der Ausflug sehr informativ war und man somit einen tieferen Einblick in den Bergbau unserer Heimat gewinnen konnte. Des Weiteren erhielten wir weitere Orientierungen für unseren späteren Arbeitsweg und konnten Vieles neu entdecken.
Hannah Schick & Suh-Kyung Choi (SoWi ZK, Q2)

EUROPA FÜR EINE WELT-Visionen für Flüchtlinge

Wir  haben als Diffkurs Politik-Wirtschaft uns entschieden, an einem Europawettbewerb teilzunehmen, den die (vorherige) Europaministerin Frau Schwall-Düren ausgeschrieben hat.
Das Thema, was für uns in Frage kam, war: Europa für eine Welt, Visionen für eine nachhaltige Entwicklung.Nachdem wir die verschiedenen Facetten des Begriffs Nachhaltigkeit geklärt hatten, bildeten wir Untergruppen zu den Themen: Visionen für Flüchtlinge in und nach Europa, Klimaziele und Energiepolitik im Europa der Zukunft.

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Aus Aktualitätsgründen haben wir die Arbeit der Untergruppen „Visionen für Flüchtlinge“ eingesandt. Wir sollten ein Symbol entwickeln, was die Vision verdeutlichen soll.
Wir haben uns zunächst mit den Themen beschäftigt: Flüchtlinge in Europa, wieso kommen die Flüchtlinge nach Europa? Flüchtlingswege; Ziele- Visionen beschäftigt.
Unsere Antworten: die Flüchtlinge kommen nach Europa da:in ihrem Land Krieg herrscht, sie verfolgt werden (aus politischen, religiösen oder kriegerischen Gründen), weil in ihrem Land Unruhen sind, in ihrem Land große Armut herrscht…
Was erhoffen sie sich dadurch, dass sie nach Europa kommen: sie erhoffen sich ein besseres Leben, sie suchen  Zuflucht vor ihren Verfolgern.
Wir haben dies durch ein Interview mit einem Flüchtling aus unserer Klasse verdeutlicht .
VISIONEN: Für uns gibt es nur einen Schlüssel zur Lösung des Problems: Europa muss sich für eine gemeinsame Strategie entscheiden! Nur gemeinsam- mit dem Reichen der hilfreichen Hand gibt es ein friedliches Miteinander aller Menschen aus den unterschiedlichen Nationen. Das Symbol für unsere Visionen stellt daher das Reichen der Hände dar, das Prinzip der Gemeinsamkeit (Bilden eines Kreises, einer Menschenkette…).Dies haben wir als Bilder auf unserer Plakatwand verdeutlicht.
Unsere Vision: Alle Menschen leben, egal welcher Nation, welcher Herkunft in Frieden zusammen und es gibt keinen Krieg und keinen Hass.
(Europa hat ja schon dafür den Friedensnobelpreis erhalten!)
Jeder Mensch darf dort leben, wo er möchte. Die Menschenrechte müssen eingehalten werden! Europa soll ein offenes Einwanderungsland sein, ohne gesetzliche Beschränkungen: keine Asylbeschränkungen, keine Grenzzäune, keine Polizeigewalt! Alle Menschen , egal woher sie kommen und wo sie leben, erhalten den gleichen Mindest-Lebenstandard: genug finanzielle Mittel zum Leben, eine angemessene Wohnung (keine Massenunterbringungen in Zeltlagern oder Turnhallen!), genug Geld für Kleidung und Lebensmittel, medizinische Versorgung, Bildung und Studiumsmöglichkeiten, Kitas, Schulen, sprachliche Förderung….alle Möglichkeiten der Integration werden angeboten. Aber es muss auch eine gemeinsame Werteordnung bestehen, auf der Basis der Menschenrechte. Menschenrechte sind unteilbar!

Gerrit Bonsen 8a[/read]

Landtagsbesuch in Düsseldorf – “supergeil”!

Am 29. Januar 2015 besuchten wir, zwei Sowi-Kurse der 10. Jahrgangsstufe, den Düsseldorfer Landtag und bekamen einen lebendigen Eindruck von der Praxis parlamentarischer Arbeit.

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[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Schon direkt bei unserer Ankunft wurden wir Zuschauer einer kleinen “Ein-Frau-Demonstration” vor dem Landtag und erlebten somit, dass nicht nur innerhalb des Landtags, sondern auch außerhalb politisches Geschehen stattfindet.

Bevor wir dann in den Landtag hinein durften, um auch das Geschehen innerhalb mitverfolgen zu können, stand erstmal die routinemäßige Kontrolle am Eingang an. Sicherheit geht eben vor. ;-)

Nach kurzer Begrüßung erfolgte eine Einführung in die Tagesordnung, in der uns allgemeine Informationen über den Düsseldorfer Landtag nahegebracht wurden: Der Landtag NRW ist das Haus der Bürgerinnen und Bürger. Er besteht aus den von ihnen gewählten Abgeordneten und repräsentiert das Gesamtvolk des Bundeslandes. Die Abgeordneten beraten und beschließen Gesetze, verabschieden den Landeshaushalt und wählen die Ministerpräsidentin bzw. den Ministerpräsidenten. Hinzu kommt die Kontrolle von Regierung und Verwaltung sowie die Verhandlung öffentlicher Angelegenheiten. Der Landtag NRW wird auf fünf Jahre gewählt und hat zurzeit 237 Abgeordnete. 99 davon gehören zur Fraktion der SPD, 68 zur CDU, 29 zu den Grünen, 22 zur FDP und 19 Abgeordnete bilden die Fraktion der Piraten. Eine Information sorgte bei allen für großes Staunen: Die Stenografen, die bei jeder Plenarsitzung dabei sind, schreiben jedes gesprochene Wort mit. Sie sind in der Lage, bis zu 450 Silben pro Minute schriftlich zu erfassen. Um zu verdeutlichen, wie enorm diese Zahl ist, gab es ein Beispiel: Die Wörter „Einigkeit und Recht und Freiheit“ werden von einem Stenografen in nur einer Sekunde festgehalten. Allerdings werden die Stenografen in einer Plenarsitzung alle sieben Minuten von einem anderen Stenografen abgelöst und müssen dann ihre Aufzeichnungen in Reinschrift bringen.

Anschließend durften wir von der Besuchertribüne aus eine Stunde lang die Plenardebatte miterleben. Ein Highlight war definitiv die „Wutrede des Christian Lindner“, die auf YouTube bereits über 440 tausend Klicks hat. Mit spitzen Kommentaren zur vorangegangenen Regierungserklärung wie „Das hatten Sie (Frau Ministerpräsidentin) in ihrer Rede, die Sie sogar überzogen haben, um sechs Minuten, gefühlt deutlich länger, selbst gesagt“ gelang es dem FDP-Vorsitzenden unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, was man von der folgenden Rede des Fraktionsvorsitzenden der Grünen leider nicht behaupten konnte. Die hatte eher die Wirkung eines Schlafmittels. Doch dann folgte die Rede der Piraten, die unserer Meinung nach schon allein vom optischen Eindruck her nicht in den Landtag passten. Ihr Fraktionsvorsitzender beendete jedes Statement mit einem “supergeil”! Noch während dieser “supergeilen” Rede der “Kapuzen-Pulli-Front” mussten wir die Zuschauerränge leise verlassen.

Danach wurden wir in einen Raum geführt, in dem wir mit der Ministerpräsidentin diskutieren sollten. Anstelle von Frau Kraft erschien aber unser Justizminister, Herr Kutschaty, da sie in der Plenarsitzung leider aufgehalten wurde. Trotz der anfänglichen Zurückhaltung unsererseits kam dann doch eine recht interessante Diskussion über Themen wie unser Schulsystem, innere Sicherheit und Terrorgefahr, W-Lan in Innenstädten sowie Tattoos und Piercings im Beruf zustande.

Schließlich wurde noch das Gruppenfoto geschossen und dann war es endlich soweit! Der Moment, auf den alle mit knurrenden Mägen gewartet hatten, war gekommen: Kuchen in der Cafeteria! Leider gab es zu wenig Käsekuchen, doch alles in allem war der Tag im Landtag definitiv ein “supergeiler” Ausflug!

Sophie Schmidt (10D) und Sontje Mölders (10E)

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Dialog mit der Jugend – ein spannender Einblick in ein renommiertes Wirtschaftsunternehmen-

Am 15.01.2015 wurde der Sozialwissenschaftskurs von Frau Brodersen von Prof. Dr. Kai C. Andrejewski, Regionalvorstand der KPMG AG WPG die Region West Düsseldorf, zum „Dialog mit der Jugend“ eingeladen, um das Unternehmen, seine Herausforderungen und Zukunftsaufgaben sowie die Berufe der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsbranche kennenzulernen.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Doch was ist eigentlich die KPMG? Die KPMG ist eines der weltweiten führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und ist mit insgesamt rund 155.000 Mitarbeitern in 155 Ländern vertreten. Der Betrieb ist verantwortlich für die Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen, bietet steuerberatende Tätigkeiten an und berät bei betriebswirtschaftlichen, regulatorischen und transaktionsorientierten Themen. Nachdem wir also die Einladung erhielten, fuhren wir am Mittwoch den 15. Januar um 14.15Uhr zur KPMG nach Düsseldorf. Wir wurden an der Schule von einem Reisebus, der vom Initiativkreis Ruhr, der diese Dialogtermine für die Firmenmitlieder durchführt, gestellt wurde abgeholt.

Nach unserer Ankunft wurden wir in den Konferenzsaal des Unternehmens geführt. Dort standen uns Getränke verschiedenster Art zur Verfügung. Anwesend waren allerdings nicht nur wir, sondern noch SchülerInnen einer andere Schule. Im Vorfeld wurde uns das Unternehmen schon näher gebracht, in dem eine Frau aus dem Unternehmen, Frau von Zitzewitz, uns im Unterricht besuchte und uns über das Arbeitsfeld einer wirtschaftsprüfenden Person im Speziellen und das Unternehmen KPMG im Allgemeinen informierte. Wir wurden gebeten alle Fragen, die wir haben aufzuschreiben und diese zu dem Termin in der KPMG mitzubringen und auch zu stellen.

Nun begann also um 15.00Uhr das Gespräch, in dem Herr Prof. Andrejewski das Unternehmen vorstellte. Da dieser im Vorfeld über die Fragen, die wir uns überlegt hatten informiert wurde, brachte er manche davon in seinen Vortrag ein. Anschließend wurden dann die noch offenen Fragen beantwortet. Dazu standen uns nicht nur Herr Prof. Andrejewski bereit, der sich leider verfrüht wegen einem anderen Termin verabschieden musste, sondern auch der Standortleiter Maximilian Gröning, Partner und Vorstand der juristischen Abteilung der KPMG in Düsseldorf. Um 17.00Uhr wurde die Diskussionsrunde beendet und alle Anwesenden wurden zu einem Imbiss eingeladen. Dort hatte man in einer freieren Atmosphäre die Möglichkeit mit den Ansprechpartnern des Unternehmens noch einmal Fragen zu stellen oder zu diskutieren. Gegen 18.00Uhr wurden wir wieder mit einem Bus zur Schule zurück gebracht.

Auf der Fahrt bat uns Frau Brodersen eine Rückmeldung über die Veranstaltung zu geben. Diese fiel zum größten Teil sehr positiv aus. Insbesondere die Diskussion, die auf Augenhöhe stattfand wurde lobend beurteilt, da der Vorstand gut auf offene Fragen eingegangen ist, wir auf vielen Ebenen verständlich informiert wurden und eine lockere Atmosphäre herrschte, da die Veranstaltung unterhaltsam und lustig gestaltet wurde. Auch die zahlreichen Snacks wurden gerne angenommen und hoch gelobt. Alles in allem hat dieser Tag einen großen Einblick in die Welt eines Wirtschaftsunternehmens geboten und wir sind dankbar diese Erfahrung machen zu dürfen.

Laura Rinn, Q1

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Exkursion zum E.ON Kraftwerk Scholven

Am Dienstag, den 02.12.2014, erhielten wir die Möglichkeit, mit unserem “SoWi“ LK das E.ON Kraftwerk Scholven nahe Gelsenkirchen, welchem nach Plänen von E.ON noch Ende 2014 die Schließung bevorsteht, zu besuchen.

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[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Im Anschluss an die Begrüßung durch den Werksleiter erhielten wir im Rahmen der Gesprächsreihe „Dialog mit der Jugend“, welche vom Initiativkreis Ruhr organisiert wird, zu Beginn unseres Besuches die Gelegenheit eine Stunde den Vorsitzenden der Geschäftsführung von E.ON Deutschland, Ingo Luge, zu persönlichen und wirtschaftlichen oder auch zu Zukunftsthemen zu befragen. Hierfür hatten wir uns vorher gemeinsam Fragen überlegt, von denen auch viele beantwortet werden konnten.

Anschließend führte uns ein Mitarbeiter durch Teile des Kraftwerkes, das sowohl zur Strom- als auch zur Fernwärmeversorgung der Region dient. Die Nettoleistung des fünf Blöcke umfassenden Steinkohlekraftwerkes liegt bei rund 2200 Megawatt. Dabei entstand auch das Gruppenfoto. Beim abschließenden „Currywurstverzehr“ tauschten wir uns dann noch über die Eindrücke und Erfahrungen des Tages aus. Nach dem Abschlusswort durch den Standortleiter wurden wir freundlich verabschiedet.

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Unser Ausflug zum „Politischen Forum Ruhr“

Wir waren sehr erfreut, als Frau Brodersen uns mitteilte, dass sie für unseren Zusatzkurs Sozialwissenschaften einen Termin beim Politischen Forum ergattert hatte: Am 01.09.2014 sollte in der Philharmonie Frau Ministerpräsidentin Kraft auf deren Einladung eine Rede halten zur Zukunft NRWs als Standort für die Wirtschaft. Gemäß dem feierlichen Rahmen erschienen wir um 18:30 Uhr schick gekleidet in Hemd, Anzug oder Kostüm vor der Philharmonie in Essen. Viele Größen aus Wirtschaft und Politik saßen mit uns in den ersten Reihen dieses beeindruckenden Gebäudes.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Die Veranstaltung begann mit einem hervorragenden musikalischen Intro, bevor Frau Kraft dann schließlich eine Rede über die Zukunft NRWs hielt. Der Konsens des Auditoriums und unseres Kurses viel durchweg positiv aus, was nicht nur an dem Inhalt, sondern auch an der Redegewandtheit unserer Ministerpräsidentin lag.

Anschließend folgte eine Diskussion, welche sicherlich das Highlight der durchaus runden Abendveranstaltung darstellte. Neben dem Präsidenten der deutschen Fußballiga und dem Vorsitzenden der deutschen Medizinervereinigung durften auch drei Schüler unserer Schule eine Frage an Frau Kraft stellen, welche sie daraufhin umfangreich beantwortete.

Im Anschluss an die Veranstaltung durften wir uns dann schließlich noch mit einigen renommierten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft austauschen, bevor wir uns dann schließlich, mit neuem Wissen und Interesse für das Thema, auf den Weg nach Hause gemacht haben.

Till Käufer & Florian Wirtz (Q2)

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Europa-Projekttag 2014

Schnittmengen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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Am 31.4. fand bei uns ein Europa-Projekttag statt. Schüler des Sowi-Kurses hatten prominente Gäste zu einer Podiumsdiskussion eingeladen: die Europaministerin des Landes NRW Angelica Schwall-Düren, den Europaabgeordneten der SPD Jens Geier, die Europakandidaten von Grünen und FDP, Peter Alberts und Eva Rickel, sowie den Mülheimer CDU-Vorsitzenden und langjähriger MdB Andreas Schmidt.

Artikel WAZ.de vom 01.04.2014

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Landtagsbesuch bei Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

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Am 13.12 ist Herr Preiser´s SoWi Lk, Herr Erkens´ SoWi Gk (beide 11) und einige Schüler aus der 13 nach Düsseldorf in den nordrhein-westfälischen Landtag gefahren.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Zuallererst mussten wir uns einem kurzen Sicherheitscheck unterziehen. Als dieser absolviert war, wurde uns eine persönliche Assitentin zugewiesen, die uns durch den Tag begleitete. Diese begleitete uns dann in einen Konferenzraum, wo uns die Funktion des Landtags, und die Arbeit eines Abgeordneten erklärt wurde. Nach einem kurzen Frühstück durften wir für eine halbe Stunde im Plenarsaal sitzen und die Reden der Abgeordneten anhören, sowie eine Abstimmung verfolgen. Doch das eigentliche Highlight folgte noch: die Ministerpräsidentin, Hannelore Kraft stand unseren Fragen in einer halben Stunde Rede und Antwort.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, den man immer wiederholen sollte.

Jonas Frigger

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Studienfahrt nach Brüssel

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Tag 1

Am Morgen des ersten Julis blockierten wir mit 42 Schülern die Bushaltestelle, bis Mirko, der Busfahrer, mit Rosi, unserem Bus, ankam. Nach 3 ½ Stunden Busfahrt erreichten wir mit einer leichten Verspätung das Europäische Parlament und unser Seminarleiter stieß zu uns. Nach einem gemeinsamen, gewöhnungsbedürftigen Essen, welches wir zum Glück ohne Lebensmittelvergiftung überstanden hatten, gingen wir in das Museum „Parlamentarium“ des Europäischen Parlaments.
[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Dort erhielten wir über Audio-Guides viele Informationen über die Entstehung der EU und die Entwicklung des Europäischen Parlaments. Nach dem Besuch dieses kreativ gestalteten Museums hörten wir eine Vortrag über die Zusammensetzung der EU. Daraufhin fuhren wir zu unserem Hostel „Sleepwell“ und bezogen unsere Zimmer. Den Rest des Tages durften wir zur eigenständigen Erkundung der Innenstadt nutzen, was von den meisten auch bis 23 Uhr genutzt wurde.

Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, welches keinen Wunsch offen ließ, gingen wir zum Bus. Der Busfahrer Mirko steuerte diesen mit schlafwandlerischer Sicherheit durch die Gassen Brüssels. So kamen wir ausgeschlafen und wissbegierig an der Europäischen Kommission an. Nach einer kurzen Verzögerung, ausgelöst durch einen ukrainischen Mitschüler, der eine Hieb- und Stichwaffe mitführen wollte, betraten wir den Raum der Entscheidungen. Nach kindischen Späßen mit den Mikrofonen betrat die Dozentin selbigen Raum. Es folgte ein informativer, aufschlussreicher Vortrag, der uns den Aufbau, die Aufgaben und die Motive der Institutionen, und insbesondere der Kommission näher brachte. Nach der herzlichen Verabschiedung dackelten wir durch das pompöse Europaviertel, und erreichten leichtfüßigen Schrittes den Ministerrat. Dort erwartete uns ein gut aufgelegter Brite namens Jeremy Rand. Diesem gelang es spielend die hoch gelegte Latte des Vortrags aus der Kommission mit einem Mix aus spannenden Geschichten, Charme und Witz, und unverzichtbaren Informationen zu übertreffen.

Nach einem kurzen Imbiss, zu dem uns die Lehrerschaft geleitet hat, gingen wir über zum nächsten Tagespunkt. An diesem erwartete uns der Ur-Flame Vim, ein waschechter Brüsseler. Die dreistündige Führung, welche uns sowohl an unsere physischen wie auch psychischen Grenzen brachte, zeigte uns gleichsam auch alle Ecken und Winkel, die nicht sofort ins Auge stechen. Zum Ausklang des Tages nahmen wir gemeinschaftlich das Abendmahl in der “Food Factory” ein.

Nach der Rückkehr ins Hostel fielen wir erschöpft und gesättigt, vom Essen wie vom Wissen, in unsere Pritschen.

Tag 3

Nach einer aufregenden Nacht, die von Gesangs- und Tanzeinlagen Seitens eines russischen Mitschülers und lauten ,,Mit-EU-Bürgern’’ geprägt wurde, mussten wir aufstehen und unsere Koffer packen. Durch den Gesang der letzten Nacht, der uns noch in den Ohren lag viel das Aufstehen etwas leichter.

Daraufhin fuhren wir zum Ausschuss für Wirtschaftliches und Soziales. Das frühe Aufstehen und die schlechte Wahl der Schlafenszeit von einigen Mitschülern, zogen Konsequenzen nach sich. Aufgrund dieser wurde der Vortrag vorzeitig beendet. Nach einer kurzen Zurechtweisung der Lehrer machten wir uns auf den Weg zur NRW-Vertretung. Wir lernten einiges über den Lobbyismus und die Aufgaben und den Einfluss der Vertretung in Brüssel. Der Mitarbeiter, der uns diese mit Hilfe von Beispielen nahegebracht hat, lies sich von den Toilettengängen der Schüler nicht beirren oder ablenken.

Darauf folgte dann das Abschlussgespräch mit dem Seminarleiter. Wir hatten die Möglichkeit Kritik an der Studienfahrt zu üben. Die Resonanz war durchaus positiv. Wir unterhielten uns über die einzelnen Programmpunkte und stellten fest, dass uns der Besuch bei der NRW-Vertretung und bei Rat der EU am besten gefallen hat. Auf das Gespräch folgte die Rückfahrt nach Mülheim, die ohne Stau und Pausen schnell verlief.

Als Fazit ist festzuhalten, dass im Großen und Ganzen die Studienfahrt nach Brüssel gelungen und informativ war. Es hat Spaß gemacht und aus unserer Sicht sollte diese Fahrt bei den nächsten Sozialwissenschaftskursen ebenfalls stattfinden, da wir dank dem unmittelbaren Eindruck in die einzelnen Institutionen viel gelernt und mitgenommen haben.

SoWI LK

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Besuch im Landtag

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Am 29.01.2014 sind wir mit unseren beiden Sozialwissenschaftskursen in den Düsseldorfer Landtag, in Begleitung von Frau Rott und Frau Papaioannou, gefahren.

[read more=”Mehr lesen..” less=”Weniger lesen..”]Mit 50 Schülern ging es gegen 10:00 Uhr morgens vom Mülheimer Hauptbahnhof in Richtung Düsseldorf los. Um ca. 10:30 Uhr trafen wir in Nähe des Landtags ein und hatten noch eine halbe Stunde Zeit, um uns frei zu bewegen und die Innenstadt zu erkunden. Ab 11:15 Uhr bekamen wir eine ausführliche Einweisung von einem Mitarbeiter des Landtags, der uns genauere Informationen über das Geschehen in der Landespolitik und allgemeine Informationen über das Gebäude gab, sodass keine Fragen offen blieben. Im Anschluss durften wir eine Dreiviertel Stunde im Plenarsaal Platz nehmen und den Politikern bei Diskussionen von politischen Themen zuhören. Die Diskussionen handelten von Polizeigewalt und aktueller Sicherheit sowie Statistiken über Kriminalität in Deutschland. Es war sehr Interessant, dem Ablauf einer solchen Sitzung beizuwohnen.

Der Höhepunkt des Tages war die Chance, ein einstündiges Gespräch mit Frau Hannelore Kraft zu führen. Wir hatten die Möglichkeit, Fragen, die uns interessierten, zu stellen und auf ihre Antworten zu reagieren. Die Ministerpräsidentin ist sehr detailliert auf unsere, teilweise auch privaten, Fragen eingegangen, ist dennoch ein wenig bei manchen schwierigen Fragen ausgewichen. Das Gespräch fand in einem großen Raum statt und endete gegen 13:00 Uhr.

Als Abschluss des Tages aßen wir in der großen Cafeteria sehr leckeren Kuchen und ließen den Tag geschlossen ausklingen.

Text: Tim Bönisch und Noah Ellenbeck, Schüler des GK Sowi (EF)

Bild: Landtag NRW

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