Skifreizeit 2019 der Klassen 7a und 7c

 

Am 22.03.2019 um etwa 21:00 Uhr fuhren wir zur Skifreizeit nach Österreich, in den Ort Stumm. Wir fuhren ca. 9 Stunden über Nacht und kamen morgens an. Langweilig wurde uns nicht, denn wir konnten uns unterhalten, einen Film schauen und schlafen. Als der Reisebus am Morgen ankam, freuten sich alle, da die Unterkunft groß aussah und das Wetter wundervoll war. Die beiden Klassen mussten etwa 1-2 Stunden warten, da die vorherige Gruppe noch gefrühstückt hatte. Nachdem die Zimmer gesäubert wurden, durften wir sie nach dem Frühstück belegen. Zum größten Teil gab es relativ enge Zimmer, die aber sehr schön und ausgesehen haben. Nach dem Beziehen der Betten hatten wir ein wenig Freizeit, in der wir bei sommerlichen Temperaturen eine Wasserschlacht gemacht haben. Außerdem konnten wir die Skiausrüstung schon am ersten Tag ausleiehen, jedoch mussten wir diese auch in der Hitze anprobieren. Zum einen haben wir an dem Ankunftstag noch das Dorf Stumm erkundet und zum anderen den Supermarkt leer gekauft. Abends gab es dann Abendessen und im Anschluss wurden dann organisatorische Sachen geklärt.
Am nächsten Tag war dann der erste Skitag. Morgens wurden wir um 06:30 Uhr geweckt, frühstückten und um 08:00 Uhr nahmen wir den Skibus zur Talstation Kaltenbach Hochzillertal. Als wir dann an der Talstation standen, gingen wir erst mal zu unseren jeweiligen Skilehrern und fuhren dann hinauf auf den Berg zur Bergstation Mountain View. Oben haben wir unsere Rucksäcke zunächst weggebracht und dann die Ski angezogen. Für viele Anfänger war es eine tolle und neue Erfahrung. Nach ein paar Übungen für die Anfänger gab es auch schon Mittagessen. Danach ging es wieder in die einzelnen Skigruppen. Kurz darauf zogen sich ein paar Jungs – zum Teil auch auf der Piste – um, denn sie hatten folgende Kleidung an: eine Skihose, eine Jogginghose und die Skiunterwäsche. Dies war sehr lustig, weil es um die 20°C warm war. In den nächsten Tagen fuhren wir dann immer steilere Pisten, dichteten während der Liftfahrten Zeile für Zeile für unser Skifreizeitlied „Cordula Grün“, bis dann schließlich alle Gruppen am letzten Tag zusammen an der Kristallhütte gefahren sind. Für einzelne Schüler stellte sich die Fahrt mit dem Ankerlift als immer wieder schwere und auch unlösbare Aufgabe dar, so dass die Liftspur auch mehrfach an einem Tag hochgelaufen werden musste. Jedoch wurde dann ohne groß zu meckern die Ski angezogen und mit viel Spaß weitergefahren. Hut ab!!! Am Ende der Woche konnten dann alle Anfänger sehr sehr gut Skifahren. Im Allgemeinen war die tolle Zeit, zusammen mit der Klasse wundervoll und alle haben die Woche Skifreizeit sehr genossen.
„Cordula Grün“
Cordula Grün
Skifoin ist schön
Cordula Grün
Wir fahren rechts, wir fahren links
Cordula Grün
Wir fahren Schuss, das ist ein Muss
Cordula Grün
Sie schläft im Lift auch wenn es schifft
Cordula Grün
Wir fahren schwarz, ja das macht Spaß
Cordula Grün
Wir fahren rot auch in der Not
Cordula Grün
Wir fahren blau, ja das macht schlau
Cordula Grün
Jetzt schwing wir ein, das ist doch fein
Cordula Grün

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Achtungserfolg für das Gymnasium Heißen

Als kampfloser Stadtmeister hatten sich die Handballer des Gymnasiums Heißen, WK III Jungen (Jahrgänge 2004-05) für die Vorrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft qualifiziert. Von Anfang an war klar, dass hier zu bestehen eine enorm schwierige Aufgabe war, fuhr man doch aufgrund einiger kurzfristiger Ausfälle mit nur sieben Spielern dorthin.

Doch das Team schlug sich beachtlich: im ersten Spiel gegen den späteren Sieger Carl-Fuhlrott Gymnasium verliefen die ersten fünf Minuten sehr ausgeglichen (2:2), dann unterliefen allerdings einige Ballverluste, die zu schnellen Toren führten, sodass der Rückstand zur Halbzeit verdient war (2:8). Im zweiten Durchgang fanden wir etwas besser ins Spiel, die Klasse der Wuppertaler setzte aber am Ende durch. Endstand: 6:16.

 

Im zweiten Spiel gegen das Gymnasium Wolfskuhle nahm sich die Truppe dann viel vor: motiviert vom Trainer, der endlich seinen ersten Sieg als Handballcoach feiern wollte, legten die Jungs los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 4:0. Die Essener kämpften sich zurück, sodass es mit einer knappen 7:6 Führung in die Halbzeit ging. Die Führung wurde auch in Durchgang zwei nie abgegeben und gegen Ende sogar noch ausgebaut, sodass das Spiel letztendlich verdient mit 12:10 gewonnen wurde. Glückwunsch!

 

Im letzten Spiel war dann leider etwas die Luft raus: sowohl die fehlenden Wechselspieler als auch einige kleinere Blessuren machten sich bemerkbar. Darüber hinaus agierte der Schiedsrichter in einigen Situationen durchaus unglücklich und wir waren unter dem Strich chancenlos und verloren mit 8:19 (5:9).

 

Fazit: Der Sieg hat Lust auf mehr gemacht! Wir bleiben am (Hand-)Ball!!!

Es spielten (v.l.n.r.): Simon (9), Niklas, Nicolas, Nils (TW), Jan (4), Patrick (8), Ole (5).

 

Endstand:

1. Carl-Fuhlrott-Gymnasium 6:0

2. Gymnasium Wülfrath 4:2

3. Gymnasium Heißen 2:4

4. Gymnasium an der Wolfskuhle 0:6

 

H.Ries

 

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Drachenbootrennen mit den Heißener Oldies

 

 

In diesem Jahr fand das Mülheimer Drachenbootrennen zum 22-mal statt. Seit Beginn an eine feste Institution ist die Teilnahme der Heißener Oldies. Lehrer, Referendare und ehemalige Schüler geben dabei ihr Bestes für unsere Schule. Während in der Vergangenheit immer der Sonntag unser Wettkampftag war, eröffneten wir die Veranstaltung dieses Mal am Samstag um 9.30 mit einem souveränen Sieg.

 Von da an wich die anfängliche Müdigkeit der guten Stimmung, welche durch das schöne Wetter fortbestand. Als Koordinatorin der ersten Stunde sorgte Frau Heitkamp durch geschickte Aufstellung für die richtige Balance im Boot. Mit zahlreichen unfreiwilligen Variationen unseres Schlachtrufs „Heiß, Heißer, Heißen!“ feuerte sie uns vor jedem Rennen zu Höchstleistungen an. Diese folgten somit auch im Zweiten Lauf, in dem wir die anderen drei Boote wiederholt hinter uns ließen.

 Mit zwei Siegen im Gepäck hieß es nun Warten auf den Finallauf. Wir starteten im Cup der Beierforzer GmbH. Bei Kaffee und einem Snack vertrieb man sich sie Wartezeit, bei der man stets Schüler und Eltern traf und Zeit für ein Pläuschen hatte. Um 15.00 war es dann Zeit für unseren „Finallauf“. Unser Trommelkind Jacob Kapodze sorgte für die richtige Schlagzahl, so dass wir von Beginn an gut loskamen und das Feld anführten. Auf den letzten Metern mussten wir uns mit einer Zeit von 1:15:32 der Konkurrenz jedoch knapp geschlagen geben (zwei Hundertstel hinter Platz 2!).

 Ein 3.Platz ist jedoch wieder einmal ein tolles Ergebnis, welches gebührend gefeiert wurde. Im nächsten Jahr werden wir hoffentlich auch wieder ein reines Schülerboot anmelden können, da der direkte Zeitenvergleich der beiden Boote (Oldies vs. Youngster) zusätzlich zu Höchstleistungen animiert. Dann heißt es wieder: Heiser, Heißer, Heißen! … oder so ähnlich!

 

Stefan Damm

 

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Der „Tag für Afrika“ begeisterte die fünften Klassen!

Am 12.06.2018 war es wieder soweit! Der 6. Tag für Afrika am Gymnasium Heißen, die große Spaß- und Spendenaktion der Initiative „Love from Africa“ motivierte die 5. Jahrgangsstufe zum Tanzen, Spielen und Laufen. Dabei wurde entweder pro gejoggte Runde oder ein zuvor beschlossener Festpreis gespendet, wodurch eine Gesamtsumme von tollen 4.791,20 € erlaufen wurde. Das fleißig gesammelte Geld unterstützt mit gleichen Anteilen die „Aktion Tagwerk“, die Jugendbildungsprojekte in Afrika fördert und den Verein „Love from Africa“, der sich in Mülheim für afrikanische Mitbürger engagiert und Bedürftigen in Ghana zur Seite steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab 8.30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer, Lehrer und Helfer bei angenehmen Temperaturen auf dem Sportplatz am Kahlenberg. Nach einer kleinen Einweisung startete die Klasse 5a mit dem Spendenlauf, wobei die 5c ihre Runden zählte. Die 5d wurde vom Choreographen Lawrence Otoo zum afrikanischen Tanz bewegt. Parallel war die 5b damit beschäftigt, sich von Stella Weber für afrikanische Spiele begeistern zu lassen. Nach 45 Minuten wechselten die Klassen ihre Aktionen. Die von den Sanitätern gereichten Stärkungen wie Müsliriegel, Bananen und natürlich ganz viel Wasser halfen den Schülern dabei ihre Energie auszuschöpfen und alles für das großartige Projekt zu geben.

Zum krönenden Abschluss lief die Musik dann noch einmal für einen Abschlusstanz, bei dem alle sichtlich Spaß hatten. Somit ging ein anstrengender, aber rundum erfolgreicher Tag zu Ende!

Nele Walner, Jule Borgstedt (9a)

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Taekwondo-Stunde

An einem Donnerstag in der fünften und sechsten Schulstunde hatten die Kinder der Klasse 5C Taekwondo bei Trainer Frank. Am Anfang hatten die Kinder viele Fragen an Frank. Frank beantwortete alle Fragen und sie starteten mit dem aufwärmen. Frank stellte Übungen vor und die Klasse 5C machte sie nach. Nach den Aufwärmübungen zeigte Frank ihnen ein Paar  Abwehr Übungen die sie schließlich nachmachen sollten. Nach einer gewissen Zeit zeigte Trainer Frank ihnen Angriffsübungen die sie mit einem Partner ausführen sollten. Die Klasse 5C sollte als nächstes  alle Trittübungen vor ihrem neuem Partner in der Luft ausführen. Am Ende der Taekwondo-Stunde sollte die Klasse 5C an einer Weichbodenmatte einen Doppelkick ausführen. Der Taekwondo Trainer Frank verabschiedete sich von der Klasse 5C  und sie machten noch ein Abschiedsfoto mit Frank.

dav

Bericht wurde von Andjela Knezic und Tom Demmer geschrieben.

 

In den vergangenen Wochen bekamen die Schüler der 5ten Klassen Besuch von einem erfahrenen Taekwondo Lehrer,der in Korea ausgebildet wurde.

Dort erlangte er auch einen Meistergürtel.
So etwas zu erlangen ist nicht gerade sehr einfach.
Jetzt  erzählen wir aber mehr über den Besuch.
Zwei ganze Schulstunden lang wurde nur Taekwondo gemacht. Natürlich  wärmt  man sich  auch  vor dem Sport  auf, vor allem wenn  man  Kampfsport  machen möchte.Das taten sie  auch.
Nach dem sie  damit fertig waren, wurden die Schüler in drei  langen  Reihen  aufgestellt und  schon  fing  es  an.Sie lernten die drei  Tritte und  die  Arm  und Handbewegungen.
Als sie das  beherrschten  mussten  sie mit  Partnern  zusammen üben.
Manche traten leichter und manche nicht.
Nach  einiger  Zeit  durften sie auch gegen große  Matten treten. Später stellten sie  sich wieder in drei Reihen  auf und übten die Tritte und sie jeweiligen  Armbewegungen   Bewegungen wieder alleine. Am Ende  der Stunde verabschiedeten sich die Kinder.
Falls jemand  Interresse an Taekwondo hat,kann man sich natürlich  auch anmelden.
Mehr Info’s unter www.german-tigers.de .
Für Erwachsene gibt es dort auch etwas!
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Unsere Skifreizeit 2018

„Endlich ist es soweit!“, schreien Einige voller Freude. Alle verabschieden sich von ihren Eltern und steigen schnell in den Bus.

Die Klassen 7a, 7c und 7d fahren am 2. März 2018 auf Ski-Freizeit nach Münster – das liegt im Zillertal in Österreich. Einige Lehrer und andere Betreuer fahren als Begleiter mit uns mit. Wir fahren über Nacht und halten um 1:00 Uhr an einer Raststätte, wo es zum Glück McDonald’s gibt, sodass die Fahrt mit vollem Bauch weitergehen kann. Um 7:00 Uhr morgens kommen wir an unserem Gasthof „Grünsbach“ an und am nächsten Tag geht es auch schon auf die Piste. Kinder, denen es nicht gut geht, können in dem Restaurant, in dem wir mittags essen, bleiben und sich erholen.

Nach dem Skifahren gibt es immer erst Abendessen und dann das Abendprogramm. Dabei erhalten wir die wichtigen Infos zum nächsten Tag und schauen einen Film oder spielen Spiele. Um 22:00 Uhr ist dann Bettruhe. Das hört sich früh an, aber nach dem Skifahren ist man wirklich erschöpft. Nach einer Woche trauen sich selbst die meisten Anfänger schon auf die roten und schwarzen Pisten und besonders das Fahren mit den Freunden macht allen viel Spaß. Die Rückfahrt am 10. März vergeht zum Glück fast genauso schnell wie die Hinfahrt – auch wenn es fast schade ist, dass die Klassenfahrt schon wieder zuende geht. Wir hatten eine sooo schöne Woche und hoffen, dass alle, die ihre Ski-Freizeit noch vor sich haben, genauso viel Spaß haben werden wie wir!

 

Lucia L. und Wiebke Porsch (7c)

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Achtungserfolg für das Gymnasium Heißen

 

 

Als kampfloser Stadtmeister hatten sich die Handballer des Gymnasium Heißen, WK II Jungen (Jahrgänge 2003-05) für die Vorrunde der Regierungsbezirksmeisterschaft qualifiziert. Von Anfang an war klar, dass hier zu bestehen eine enorm schwierige Aufgabe war, fuhr man doch nur mit einem Spieler aus dem älteren Jahrgang dorthin.

Doch das Team schlug sich beachtlich: im ersten Spiel gegen den späteren Sieger Gymnasium Haan verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen (5:7), und erst im zweiten Durchgang setzte sich die körperliche Überlegenheit der Haaner durch. Endstand: 7:13.

Im zweiten Spiel verschliefen unsere Jungs leider den Start und wir lagen schnell mit 0:5 zurück. Nach einigen Positionswechseln von Coach Sebastian Stockey kamen die Jungs besser ins Spiel, konnten aber die letztlich verdiente 5:14 Niederlage nicht mehr verhindern.

Fazit: Gegen die durchgehend mit Spielern des ’03er Jahrgangs besetzten Gegner mussten wir Lehrgeld bezahlen. Jetzt aber schon steht fest: auf ein Neues im nächsten Jahr!

Es spielten: hinten v.l.n.r.: Finn, Max (2), Lennart (1), Simon (1), Jan, Ole. Coach: S. Stockey

vorne v.l.n.r.: Maik (8/5), Mats, Nils, Niklas.

 

H.Ries

 

 

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Bildung und Gesundheit

Bildung und Gesundheit

Informationen zum Programm

 

Liebe Schulgemeinde,

das Gymnasium Heißen hat in der letzten Lehrerkonferenz darüber abgestimmt, dass wir an dem Programm „Bildung und Gesundheit“ langfristig teilnehmen möchten. Dies ist das gemeinsame Programm der Landesregierung (vertreten durch das Schulministerium) und diverser Krankenkassenverbände. Das Ziel ist die Förderung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Qualitätsentwicklung an Schulen. Gefördert werden Projekte und Vorhaben die darauf abzielen, dass man sich zu einer guten gesunden Schule (weiter-) entwickelt. Dies ist mit Eltern- und Schüleraktivität verbunden, wobei man jedoch externe Hilfe bekommt z.B.: beratende Tätigkeiten, Auswertung (Screeningverfahren), Unterstützung bei der Durchführung von Projekten …

Langfristig wollen wir somit Gesundheitsthemen in den Fokus rücken und sie im Schulprogramm verankern. Die Schule wird dazu eine Steuergruppe bilden, welche Gesundheitsfragen zur Lehrergesundheit, Schülergesundheit und des Schulprogramms koordiniert, anregt und durchführt. Mögliche Themen wären: Bewegte Pause, Ruheraum, Schulessen, verantwortungsvolle Handynutzung, Lehrerfortbildungen zu bewegtem Unterricht, Fortbildungen zur Lehrergesundheit usw.

Um einen Bedarf zu ermitteln, werden Umfragen durchgeführt (Schulleitung, Lehrer, Eltern, Schüler) und von externen Experten an der Uni Düsseldorf ausgewertet. Auf Grundlage dieser Ergebnisse beschließt die Steuergruppe entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit aller Beteiligten im Umfeld der Schule. Entsprechende Evaluationsprozesse in regelmäßigen Abständen sollen die Qualität dieser Gesundheitsarbeit reflektieren und sie für die Zukunft optimieren. Momentan befinden wir uns somit in der „Einarbeitungsphase“. Ich hoffe in Zukunft auf viele kreative Ideen, damit wir uns das Wertvollste das wir besitzen auch lange erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Damm

 

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Unsere Sportfreizeit

 

Sportfreizeit?! Na klar, zuerst war man dann doch ein bisschen enttäuscht. Keine Skifreizeit?! Keine lange Busfahrt, kein Skifahren, kein Schnee. Aber diese Klassenfahrt hat uns gezeigt was man alles aus einer „langweiligen“ Sportfreizeit machen kann. Und zwar eine Klassenfahrt, die ganz sicher besser war als eine Skifreizeit. Viel besser.

Aber beginne ich beim Anfang. Am Montag, den 25. September, fuhren wir los. Radevormwald, unser Ziel, lag eine gute Stunde Fahrt entfernt, weswegen die Fahrt schnell auch schon wieder vorbei war. Als wir ankamen, waren wir enttäuscht. Der „Fußballplatz“ war nur eine Wiese mit zwei rostigen Torgestellen. Der „Volleyballplatz“ hatte ein altes Netz. Und der Basketballkorb war alt und abgenutzt. Also gingen wir recht enttäuscht zum Mittagessen. Spaghetti Bolognese. Und, zumindest ich, war überrascht. Sie schmeckten… lecker. Ich war aber auch alleine mit meiner Meinung. Also bezogen wir missmutig unsere Zimmer. Und nun kam eine weitere Überraschung. Die Zimmer waren sehr schön. Zwei normale Betten und ein Hochbett boten Platz für vier Leute. In einem weiteren Raum hatten wir unser eigenes Bad. Wir bezogen die Betten und schon startete das erste Spiel. Das Chaos-Spiel. Wer es nicht kennt, so geht es: man würfelt und kommt auf ein Spielfeld mit einer Nummer, diese wurde vorher auf einen Zettel geschrieben und im Haus versteckt. Man muss nun den Zettel finden und sich ein Wort, welches hinten draufsteht, merken und zurück zum Spielfeld gehen. Wenn man am Spielfeld das richtige Wort genannt hat muss man eine Aufgabe lösen. Dann darf man erneut würfeln und so weiter und so fort. Den Gewinnern winkte eine Süßigkeiten-Prämie. Es folgte ein gutes Abendessen und das Abendprogramm, welches daraus bestand, dass wir die Sporthalle mieteten und Völkerball und Ähnliches spielten.

Der nächste Tag ging gleich mit einem guten Frühstück los, dem sich eine Stadtrallye durch Radevormwald anschloss. Die Gewinner wurden zu Königen und Königinnen gekrönt. Also alles in einem ein schöner Vormittag. Das Mittagessen, Hähnchen-Spieße, schmeckte ebenfalls gut. Alles sah so aus, als würde das ein schöner Tag werden. Am Mittag begaben wir uns zu der Wiese, die vor unserer Jugendherberge lag. Dort begrüßte uns Michael, ein Sozialpädagoge, der mit uns die verschiedensten Übungen machte, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Danach ging es direkt zum Bogenschießen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete wie aus Kübeln. Während einige den Regen auf dem Zimmer abwarteten, ließen sich andere nicht einschüchtern. Sie zogen sich Regenjacken an und spielten im Regen Volleyball. Als der Regen nachgelassen hatte, machten wir weiter und zur Kletterwand über. Diese bezwungen wir ebenfalls. Das Besondere war hierbei, dass man immer etwas zu tun hatte. Entweder ist man geklettert oder man half zu sichern. Nach diesem verregneten Nachmittag gab es unser wohlverdientes Abendessen. Am späten Abend gingen wir erneut in die Turnhalle mit dem Unterschied, dass wir dieses Mal Fußball spielten. Danach gingen wir auf unsere Zimmer und schliefen mehr oder weniger früh ein.

Am Mittwoch standen wir (wie immer) pünktlich zum Frühstück auf. Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, gingen wir zum Hochseilgarten, an dem Michael schon auf uns wartete. Nun teilten wir uns auf, manche gingen zum Bogenschießen, während andere schon mit dem Klettern begannen. Nach einer Weile kamen dann auch die Kinder, die beim Bogenschießen waren, zu den Kindern, die kletterten. Nachdem jeder, der wollte, im Hochseilgarten geklettert ist, kam schon unser Mittagessen. Am Nachmittag gab es wieder Programm. Wir gingen auf eine Wiese und probierten Sportarten aus. Zuerst spielten wir Rugbase, eine Mischung aus Rugby und Baseball. Dieses funktionierte leider nicht so gut, weswegen wir es abbrachen und ganz normal Brennball gespielt haben. Danach konnte jeder seine eigenen Sportgeräte holen und es wurde Basketball, Federball und Volleyball gespielt. Danach ging es auch schon wieder zum Abendessen. Am Abend guckten wir einen Film, und zwar „Fack ju Göhte“. Der gefiel auch fast allen gut. Danach gingen wir auf unser Zimmer und schliefen wieder mal recht spät ein.

Der Donnerstag war der letzte „richtige“ Tag, den wir genießen konnten. Am Vormittag starteten wir unseren Orientierungslauf, welcher so funktionierte: Man suchte einen Punkt auf einer Karte. Zu diesem Punkt mussten wir laufen um dort einen Cache zu finden. In diesem Cache waren Zahlen, welche wir brauchten um das Zahlenschloss an der „Schatztruhe“ zu öffnen, und ein neues Kartenstück, welches wir auf unserer Karte finden mussten um dort wieder einen Cache zu finden. So lief das Spiel immer weiter. Am Ende waren die Jungen deutlich schneller als die Mädchen. Danach aßen wir mittag und es ging auch schon weiter mit dem Programm. Wir veranstalteten eine Olympiade. Wir wurden in Teams eingeteilt und mussten verschiedene Aufgaben lösen. Die Gewinner wurden mit einem Hausaufgaben- Gutschein belohnt. Nun rückte unser letzter Abend immer näher. Für diesen sollten wir alle Gedichte über die Klassenfahrt schreiben. Diese wurden dann am Abend vorgelesen. Danach spielten alle Gesellschaftsspiele, unser Spieleabend hatte begonnen. Es wurde gepokert, gewürfelt und, und und. Danach veranstalteten wir eine kleine Disco. Leider mussten wir auch schon früh ins Bett, da am nächsten Tag die Abfahrt bevorstand.

Am nächsten Tag zogen wir aus unseren Zimmern aus. Kurz danach aßen wir und fuhren auch schon nach Hause.

Tom Abernetty, 7b

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